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                                                         Mein früheres Leben

Pantonjo und ich lagen im Wald im Gras. Durch die Äste sahen wir den Sternenhimmel. Wir lagen direkt nebeneinander. Wir hatten einen langen Marsch hinter uns. Erina und Ray machten es sich auf einem Dicken Ast gemütlich. Was Scarlera betraf sie hatte sich zurück gezogen. Zwar mit etwas bedenken aber ohne große Weigerung. Von ihr hatte ich keinerlei Problem mehr zu erwarten. Die nächste auf der Liste war Agrobatica. Und laut Pantonjo soll ihr wertvollster Schatz am schwersten zu finden sein. Den Agrobatica soll ein fabel für Rätsel gehabt haben. Mir viel auf das irgendwie jede Engelskriegerin ein besonderes Talent und Leidenschaft zu haben schien. Eine Fähigkeit die sie einzigartig machte. Catana ein begeisterte Chemikerin und Tiersprecherin, Chinera hochintelligent und verführerisch, Katrash eine Waffenexpertin und hervorragende Strategin, Withe mit ihrer Weisheit über Leben und ihrem Sinn für Menschenrechte mit einer kräftigen Portion Gerechtigkeit aus Eis, Scarlera eine Fluchexpertin mit gerissener Ader und zu guter Letzt nun Agrobatica, eine Rätselmeisterin und laut Pantonjo ein Spielerisches Wesen. Da war ich schon sehr auf Firenda gespannt. Ich konnte mich aus dem Buch erinnern das sie immer in feuergestalt blieb und nie ihre wahre Gestalt annahm. Sie war immer ein Tier aus purem Feuer. Und wenn es mal eine menschliche Gestalt war so war die auch nur aus Feuer. Sie alle aber verband etwas. Jede von ihnen schien auf ihre eigen Art Intelligent zu sein. Die einzige frage die mir noch blieb war die wer die letzten drei Kriegerinnen waren. Pantonjo kannte sie selbst nicht. Es gibt keine Statue von ihnen. Niemand kennt ihren Namen und ihre Gestalt. Sie sollen angeblich ein großes Geheimnis sein. Pantonjo wusste aber Das Agrobatica ein Rätsel hinterließ der einen Hinweis auf den Aufenthaltsort dieser drei geben soll. Es sollte das auffinden in ihren Augen leichter Gestalten. Was sie eben unter Leicht verstand. Diese Rätsel soll sie bei sich tragen. „Wie kommt es das du so viel von den Kriegerinnen weißt. Hast du das alles wirklich auf deinen reisen gelernt?“ Pantonjo grinste etwas als ich diese Frage stellte. Als würde er sie für lächerlich halten. „Nein nicht alles das meiste wurde mir von Rosi erzählt. Sie erzählte viel über die Kriegerinnen. Naja nur das was sie eben für wichtig empfand. Sie meinte damals das ich sie eines Tages vielleicht brauchen kann. Als hätte sie geahnt das ich diese Reise mal antreten werde?“ Verträumt starrte er in die Sterne. Aber ich wollte noch etwas wissen. Mich interessierte die Geschichte der Engelskriegerinnen. Denn laut Scarlera waren sie dazu ausgebildet einen Engel zu beschützen. „Wenn mussten diese Engelskriegerinnen beschützen?“ Er sah mich etwas verwundert an. „Könne sie es dir nicht selbst sagen.“ Das sagte sich so leicht. Es war ja nicht so als hätte ich es versucht. Auf unseren Marsch hab ich es oft versucht. Aber bekam nie eine Antwort. Als dürfte ich es noch nicht wissen oder sollte es von jemand anderen erfahren. Nicht mal das Amulett gab mir Antwort. Genau das sagte ich Pantonjo auch so. „Naja nach dieser großen Katastrophe damals schien alles einige Zeit nicht so leicht gewesen zu sein aber ich glaub das sollte dir jemand anderes erzählen. Ihr Tempel ist nicht weit weg. Sie kann dir sicher mehr beantworten als ich. Über diese 5 Engel die verschwanden und wer diese Böse war das diese Welt bedrohte.“ Mir kam das Bild dieses Mannes in den Sinn, der uns damals angriff. Ich fragte mich ob er der Grund war wieso die Engel verschwanden. „Ich hab mit dieser Person sowieso was zu klären da kommt es mir gelegen auf den weg an ihrem Tempel vorbei zu kommen. Aber für heute sollten wir uns ausruhen. Du wirst sehen sie wird dir alle Fragen beantworten können.“ „Das heißt wir reden hier von einer Frau?“ „Ja genau aber mehr dazu morgen ok. Ich bin echt müde.“ Auch wenn ich Pantonjo seinen wohlverdienten schlaf gönnte, eine Frage wollte ich schon noch beantwortet haben. „Wo genau werden wir Agrobaticas Statue finden?“ Wir lagen noch immer neben einander. Er war nicht genervt das ich ihn das alles fragte. Er lächelte nur sehr lieb. Auch wenn man sehen konnte wie müde er eigentlich schon war. Wer könnte es ihm verübeln wir gingen zu Fuß. Das Motorrad von Scarlera sprang nicht an. Das Benzin war leer. Es erinnerte mich an den Vorfall in der Wüste.  Es war wirklich zu blöd. Es gab leider keine Auflade Möglichkeit in diesem kleinen Ort. Fragt sich dann nur wie Scarlera abhauen wollte. Aber das war nicht so schlimm. Nicht so schlimm wie das was Pantonjo mir auf meine Frage Antwortete. „Wir müssen zum toten Zirkusplatz. Das ist jedoch der Hauptsitz der Krähendämonen geworden. Auch Werwölfe sollen dort zu Hauf gesehen worden sein. Wir werden es nicht so einfach haben.“ Das zu hören war die Krönung des heutigen Tages. Pantonjo schloss seine Augen und ich tat es ihm gleich. Ich war schon genau so müde wie er. Ich schien schnell einzuschlafen, denn schon machte sich ein Traum in meinem Kopf breit. Vielleicht war es die kleine Geschichte von Pantonjo, aber ich träumte von einem weiß rotem Zirkuszelt. Ich stand weit weg davon in diesem Traum. Auf der spitze war jedoch eine Krähe zu erkennen. Sie war Doppelt so groß wie die Krähen in meiner Welt. Eine weibliche Stimme ertönte, die keine meiner erwachten Seelen gehörte. „Um zu beginnen komm zu Ende. Um mich zu finden suche dort wo mein Tag beginnt. Um zu Leben musst du bereit sein zu Sterben. VERGISS ES NIE!“

Diese Krähe flog auf mich zu und plötzlich zeigten sich spitze Nadeln auf seinen Flügeln. Auf ihrem Schnabel ein großes Horn. Ich hatte Angst und schrie. Ich kniete mich hin und hielt die Hände vors Gesicht. Der schrei der Krähe verstummte aufeinmal. „Vertraust du nicht auf uns?!“ Ich sah hoch und Katrash stand vor mir. Sie streckte mir die Hand entgegen um mir wieder hoch zu helfen. Auch Catana und Withe waren da. Doch nur Katrash war es die ein wort an mich richtete. „Wir kennen Agrobatica gut. Wir werden es nicht leicht haben. Sie konnte sehr gut rätseln weshalb sie auch ein Genie in fallenstellen war oder im ausdenken versteckter Türen. Bei solltest du wissen Das bei nicht immer alles so ist wie es scheint. Besonders wenn es um etwas geht was ihr gehört. Wir haben uns bereiten und beschlossen das du uns drei brauchen wirst. So viel steht fest.“ Da sie vor mir standen versuchte ich es erneut sie von früher zu befragen. Aber ich kam nicht mal dazu ein Wort hinaus zu bringen. Etwas ließ mich aus meinem Traum erwachen. Obwohl das alles mit Katrash nur in einem Traum erschien, waren ihre Worte doch real. Ich lag nicht mehr so wie ich einschlief. Ich eng in Pantonjos Armen gebettet. Meine Stirn an seine gelehnt. Wie sehr ich mich darüber glücklich fühlte. Und so langsam wurde mir auch klar warum. Ob er genau so fühlte wusste ich nicht. Ich kuschelte mich so nah wie mir nur möglich war an ihn. Ich krallte meine Finger in sein Hemd aus Angst er würde es sich anders überlegen und versuchen mich wegzustoßen. Oder mich so schimpfen das ich von allein ginge. Aber er tat nichts dergleichen. Er erwiderte das Ganze nur und schlang seine Arme mehr um meinen Körper. Es war ein so angenehmes Gefühl beschützt und behütet zu sein. Geliebt zu werden. Ich schloss meine Augen und genoss diesen schönen Moment. Ich hörte Pantonjo noch leise etwas flüstern. „So will ich immer einschlafen.“ Ich öffnete meine Augen um in seine Blicken zu können. Doch ich bekam einen fürchterlichen Schock. Plötzlich lag neben mir ein Skelett. Ich stieß es schnell weg und sprang auf. Ich ging einige Schritte zurück und stieß gleich darauf auf etwas. So wie es sich anfühlte auf jemanden. Ich drehte mich um und sah diesem jemand  direkt in die Augen. Es war der Man vor dem Pantonjo und ich damals wegliefen. Er sah mich mit so unglaublich bösen Augen an. Ich wollte rennen aber ich konnte nicht einmal einen Muks von mir geben.  Alles um mich wurde finster. Ein schwarzer neben schien mich und diesen Mann förmlich einzuhüllen. Er stand so nah vor mir das ich seinen Atem spüren konnte. Eine Hand legte er um meine Hüfte die andere um meinen Hals. Aber er drückte nicht zu. Er schien es sogar zu genießen mir so nahm zu sein. „Du bist so schön. In deinen Augen spiegelt sich so viel Mitgefühl wieder. Und so viel Angst. Hast du wirklich geglaubt ich hätte die Jagd nach dir aufgegeben. Nein niemals. Du wirst mir nicht noch einmal entkommen. Ich will das was mir zu steht. Dich. Deine Macht. Deinen Körper. Deine Seele. Deine Lippen lachen mich so verführerisch an. Ich muss sie einfach jetzt spüren so lange musste ich auf diesen Moment verzichten.“ Die Angst in mir wurde größer. Er kam mir näher mit der Absicht mir einen Kuss auf zu zwängen. Dabei wollte ich von niemand anderen geküsst werden, als von Pantonjo. Ich wünschte das eine der Engelskriegerinnen auftauchen würde um mir zu helfen. Kaum war dieser Wunsch ausgesprochen da erstarrte dieser Mann zu einer Eisskulptur. Noch gerade so rechtzeitig. Ich konnte mich sogar wieder bewegen. Ich entfernte mich schnell von seiner erstarrten Erscheinung. Obwohl er mit einer dicken eisschichte überzogen war erkannte ich noch immer seinen Bösen und gierigen Blick. So viel furcht wurde mir noch nie eingeflößt. „Das ist Drake der Dämonenkönig.“ Es war weit die plötzlich neben mir stand und ein Wort an mich richtete. Aber wie konnte sie nur neben mir stehen. War ich etwa nur in einem Traum? Ich drehte mich zu ihr und sah sie direkt vor mir stehen. In ihrer  weißen Robe einer langen Perlenkette. „Er hat dich in einem Traum festgehalten. Nur hier hatte er die Möglichkeit dir seinen Willen aufzuzwängen. Er glaubte dich so unter Kontrolle zu kriegen. Er war auch der Grund warum wir zu Engelskriegerinnen ausgebildet wurden. Er ist besessen davon die Macht der mächtigsten Engel zu bekommen. Pantonjo erzählte dir bereits einen kleinen Teil davon. Drake bekommt diese macht jedoch nur wenn man sie ihm freiwillig übergibt oder…“ Withe verstummte kurz. Es schien ihr selbst nicht leicht zu fallen. „Der Engel heiratet ihn. Aber das hat keiner der mächtigsten Engel jemals in Erwägung gezogen. Was Drake nicht daran hinderte noch mehr Macht zu erlangen. Den seine Dämonischen Kräfte wuchsen stätig und niemand wusste warum. Wie seine Kräfte stieg auch seine Boshaftigkeit was die Welt in ein schwarzes Dasein Stieß. Viele Menschen und andere wesen litten unter den Mächten dieses Dämons und niemand vermag ihn aufzuhalten. Die Engel waren gezwungen Maßnahmen zu ergreifen. Der Engel Jer ließ 10 Frauen ausbilden um sie zu schützen. Die anderen Engel nahmen einen anderen Schutz in Betracht. Doch Schluss endlich blieb ihnen nur der Tod. Ein Bann der ihren Tod forderte sollte Drake seine Kräfte Bannen und sie blockieren. Ihr Leben begann neu in einer anderen Dimension und solang sie dort waren war es Drake auch unmöglich seine Kräfte wiederzubekommen.“ Die Geschichte die Withe mir erzählte war schlimm mit anzuhören. Aber irgendwie kam es mir auch so bekannt vor. Als hätte ich diese Geschichte selbst erlebt. Eine weitere Frage brannte mir auf den Lippen. „Wenn diese Engel so mächtig waren warum schlossen sie sich nicht zusammen um diesen Drake zu besiegen. Oder haben sie es versucht und es hat nur nicht geklappt?“ Withe setzte ein betrübtes Gesicht auf, bevor sie mir antwortete „Man kann nichts töten oder aufhalten was unsterblich ist. Drake schaffte es Unsterblichkeit zu erlangen und keine Macht der Welt konnte sie ihm nehmen. Glaub mir man hat es oft genug versucht. Drákes macht bekam an überhand die einzige Chance sich vor ihm zu schützen und vor ihm sicher zu sein war das Opfer aller Fünf heiliger Engel. Das Opfer das ihr Leben forderte. Jeder von ihnen sprach einen Zauber um in eine andere Welt wiedergeboren zu werden. Drake kann nicht durch andere Dimensionen reisen also waren sie sicher. Sie und die Welt Sindrian.“ Ich verstand langsam was das alles zu bedeuten hatte nur wusste ich nicht was das ganze mit mir zu tun hatte. Erst als Withe ihre Geschichte fortsetzte. Die Geschichte wurde immer brisanter und ich ahnte langsam was mich nun erwartet. „Drake hatte es irgendwie geschafft dich in diese Welt zu holen. Er hat versucht deine Macht zu erwecken. Aber da wir Engelskriegerinnen als Siegel in dir fungierten gelang es ihm nicht. Deine Kräfte aktivierten sich erst als du das Amulett des Allwissens um deinen Hals legtest. Der Schatz von Chinera der einen Teil in ihr erwachen ließ. Doch um vollständig zu erwachen waren noch die Haarnadeln von Nöten erst dann konnte das Siegel vollständig gebrochen werden. Zumindest ihren teil. Nur ist es eigenartig das du dich auch nicht erinnern kannst  woher du dieses Amulett hast. Aber das ist jetzt nicht von Bedeutung. Drake darf diese Kraft in dir nie bekommen. Du darfst dich unterkeinen Umständen ergeben.“ Withe schien zu merken das ich durchaus mit diesem Gedanken spielte.  Denn sie sah mich beschwörend an. „Aber was will er von mir. Was hat das mit mir zu tun?! Du willst mir doch nicht wirklich weißmachen…“ Obwohl ich den Satz nicht zu Ende brachte konnte sich jeder denken was mir gerade durch den Kopf spukte. Nur wünschte ich von ganzem Herzen Withe würde es nicht aussprechen. Doch diesen Gefallen wollte sie mir anscheinend nicht tun. Ich sollte die Wahrheit zu hören bekommen egal ob sie mir gefällt oder nicht. Ich hörte genau das was ich nicht wollte. „Warum denkst du sind wir Seelen bei dir. Warum denkst du ist Drake so besessen von dir. Warum denkst du kommt dir vieles hier so vertraut vor? Du bist Jix der heilige Engel des Mutes. Der Engel der den Mut fürs Leben in sich trägt und die Bereitschaft für das woran man glaubt einzustehen. Einer der mächtigsten Engel des Universums. Die anderen Engel Sind und stehen, Jin Engel der Glückseligkeit, Jun für Vertrauen, Jil für Freundschaft, und Jor für die Hoffnung. Sterne des Lebens worauf alle Lebewesen Vertraun. Diese Sterne dürfen nie erlöschen. Vertrau auch auf dich und deine Kräfte. Lerne mit ihnen umzugehen. Wir sind da um dir zu helfen. Nur keine Angst.“ Withe nahm meine Hände. Der eingefrorene Drake war verschwunden. Withe sah mich freundlich und mit vollem Stolz an. Die Angst die sich in mir aufbaute verschwand. Withe bat mich wieder die Augen zu schließen. Das tat ich auch. Ich spürte ihre Nähe und die der anderen Engelskriegerinnen. Als ich meine Augen wieder öffnete lag ich neben Pantonjo. Genau in der schönen Position in der ich erst war. Es war schon hell geworden. Trotzallem sah ich noch den Mond am Horizont. Erst jetzt verstand ich warum ich hier war. Nur war noch immer nicht geklärt WIE ich hier her kam.  Drake soll ja nicht durch Dimensionen reisen können. Das heißt jemand muss ihm geholfen haben oder er hat es gelernt. Doch laut einem Buch in Skorpiens Geheimbibliothek kann man mit so einer Fähigkeit nur geboren werden. Das erlernen soll unmöglich sein. Schließlich dachte ich damals auch das ich diese Fähigkeit lernen könnte um nach Hause zu kommen. Das heißt jemand muss Drake geholfen haben. Jemand der durch Dimensionen reisen kann. Ich wartete bis Pantonjo wach wurde und wir mit Ray und Erina an meiner Seite die Reise fort führten. Es ging einfacher wenn wir nicht das Motorrad schieben müssten. Ich erzählte Pantonjo von meiner Begegnung mit Drake und dem Gespräch mit Withe. Anfangs sah er es als einfachen Traum ohne Bedeutung. Doch nach einigem Rumgerede meiner Seitz schien er es doch zu glauben. Er fühlte sich sogar geehrt mit der Wiedergeburt eines Engels verheiratet zu sein. Pantonjo grinste trotzdem noch ungläubig. Aber das änderte sich schnell. Er musste zugeben das es die Antwort auf einige unbeantwortete Fragen war. Pantonjo erzählte mir das niemand die Namen dieser Heiligen Engel wusste. Nach dem sie damals verschwanden vergaß jeder ihren nahmen so wie ihr aussehen. Er vermutete das jemand damals einen Zauber aussprach damit sich niemand an diese Engel ganz erinnert. Weshalb die Geschichte über sie nicht weltbewegend groß und Detail genau ist. Weil niemand mehr genau sie kennt. Er sagte aber auch das es jemanden gibt der mir durchaus mehr erzählen könnte. Über die genauen Umstände Damals. Den laut dem was er von Rosi weiß ist sie älter als die Geschichte der Engel. Ob es war ist weiß nur sie allein. Wir gingen noch einige Stunden. Den Rest des Weges verbrachten wir mit schweigen. Nicht weil Pantonjo nicht sprechen wollte. Nein. Mir was das Reden vergangen. Ich überlegte sehr viel. Über das was Pantonjo mir erzählte über das was Withe mir preis gab und über das was ich noch von dieser Person erfahren würde. Meine Reise kam noch nicht mal dem Ende nahe und ich erfuhr jetzt schon mehr von mir selbst als mir lieb war. Irgendwie konnte ich nicht so recht glauben das ich die Wiedergeburt eines Engels sein soll. Jedoch hatte Withe auch recht als sie mich fragte warum ich wohl glaube das diese Kriegerinnen bei mir sind. Das war ein Erklärung warum es so war. Warum ich diese Kräfte besaß. Kräfte an denen ich noch üben musste. Aber umso mehr ich bekam um so mehr war ich mir im Unklaren ob ich das wirklich wollte. Wollte ich so eine Macht überhaupt? Klar hab ich oft davon geträumt eine richtige hexe zu sein. Magische Kräfte zu besitzen mit denen ich mich vor anderen schützen könnte. Ich blickte nach oben und starrte in den blauen Himmel. Rosi kam mir in den Sinn. Irgendwie vermisste ich sie. Sie war eine so starke Frau und daran wollte ich mir ein Beispiel nehmen. Wenn es wirklich so war wie es mir Withe sagte dann werde ich es akzeptieren, annehmen, versuchen das beste daraus zu machen und es niemals einsetzten für böse Dinge. Einen Vorgeschmack bekam ich ja bereits. Damals als Drake uns in die enge trieb. Als ich vor Wut meine Kräfte einsetzte. So etwas sollte nie wieder passieren.

Drake erhob sich erschreckend von seinem Bett. Noch immer trieb die Kälte von Withe Eiskräfte durch seinen Körper. Er war den ersten Engel so nahe gekommen doch dann musste sie sich einmischen. Jetzt blieben ihm nicht mehr viel Möglichkeiten. Aber er hatte ja noch ein bis zwei Asse für sie im Ärmel. Doch war ihm noch nicht klar wer ihm seinen zweiten Versuch vermasselte. Die Kraft kam von dem Engel aber sie war es nicht die diese Kräfte einsetzte. Wahrscheinlich mischte sich auch dort ein der Seelen ein. Aber er konnte sich nicht erinnern das ein der Seelen schwarzes Feuer entfachen kann. Aber damit wollte er sich nicht weiter befassen. Jetzt musste er jemand anderen kontaktieren. Er musste seine treue Dienerin auf ihren Auftrag vorbereiten. Obwohl Manipulieren wohl eher ein passender begriff war. So viele Dämonen und andere wesen schaffte er sich als Sklaven einzuverleiben. Dazu musste er nur viel Lügen und schmeicheln. Zumindest bei einer. Und sie wird es auch sein die dafür sorgt das der Engel Jer nicht mehr verheiratet ist. Den dieses Vergnügen sollte nur ihm gehören. Er warf die Decke weg und stellte sich Boxershorts vor einen großen spiegel. Seine Haut färbte sich schwarz, seine Augen Blutrot und aus seinen schwarzen Nägeln tropfte ein schwarzes Serum das sich über den ganzen Boden verteilte. „Niemand entkommt mir und wenn ich meine schwarze macht über die ganze Welt verteilen muss. Aber bis dahin werde ich andere leiden lassen. Solange bis sie alle mir gehören.“ Noch während er sprach verzerrte sich seine Stimme und er verschwand in der schwarzen Flüssigkeit. „Ihr gehört mir. Ihr ALLEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!“

Rosi war wieder in ihr Album vertieft. Neben ihr James der Chefkoch des Schlosses. „Glaubst du sie sind dem ganzen gewachsen. Xéra macht sich derweil ganz gut. Sie kämpft sich tapfer durch. Wie die anderen. Ab und zu muss ich noch eingreifen aber sie kriegen das alles gut in den Griff. Ich hoffe nur das wenn sie sich begegnen das sie nicht so sind wie in ihrem Früherem Leben.“ James grinste und meinte das da er Xéra bereits kennengelernt hatte, sich bei ihr keine Sorgen zu machen brauchte. Er war sehr optimistisch was das angeht. Nicht so Rosi. „Klar du siehst nur die Guten Seiten. Aber Drake gibt nicht auf. Er wird es wieder versuchen. Er ist besessen von der Ewigen Macht. Er darf sie nicht bekommen.“ James gab wieder ein leichtes Grinsen von sich. „Um an diese Macht zu gelangen muss er erst mal an eine deiner Kinder gelangen. Aber wenn sie erst lernen was ihren Früheren Leben verwehrt blieb, wird ihm das nie gelingen. Vielleicht ist das die Chance ihn endlich los zu werden. Trotz seiner Unsterblichkeit. Sag hast du nicht noch einen Termin. Ich glaube Teresa erwartet dich!“ „Ach ja…“ Rosi legte das Album zur Seite. Doch nur mit schwerem Herzen. „Das hätte ich fast vergessen. Sie meinte es wird bald an der Zeit Xéra etwas über ihr Leben zu erzählen. Ich kann es nicht mehr hinauszögern. Sie müssen es wissen.“

Pantonjo schien noch immer zu verarbeiten was ich ihm erzählte. Aber er schien es mir zu glauben. Er hatte auch keinen Grund mir nicht zu glauben. Nur ließ er es sich nicht anmerken. Er zog es ein wenig ins lächerliche. Trotzallem war ich ihm nicht böse. Es brachte mich selbst zum Lachen. Seine Art wie er Sprach wie er sich dabei bewegte. Wie sein Gesicht dabei grinste und ab und zu vor Lachen in den Himmel gerichtet war. Es brachte mich nur selbst zum Lachen und ich geniest es ihn lachen zu sehen. Pantonjo war ein eigenartiger Mann. Auf besondere weiße. Ich liebte diese Art an ihm. Um ehrlich liebte ich alles an ihm. Die Art wie er mich zu schützen versuchte. Wenn er etwas erzählte wie sehr sein Gesicht dann vor Begeisterung strahlte. Als wäre er stolz zu wissen. Stolz und geehrt das er zu diesem Wissen gelangte. Weshalb es mir schwer viel etwas von seinen Worten übel zu nehmen. Er musste zugeben das es die Erklärung auf einige unbeantwortete Fragen. Nach einem langen Marsch und Pochenden Beinen machten wir endlich eine Rast. So glaubte ich zumindest. Jedoch war für Pantonjo wieder Training angesagt. Er merkte bereits das ich diese Seelenkontrolle schon gut im Griff hatte. Sonst wäre mir das mit Scarlera nie gelungen. Jetzt sollte der Seelentransver geübt werden. So nannte er die Verwandlung von Ray und Erina. Obwohl es mir lieber wäre meine magischen Kräfte zu üben. Ich hatte es endlich geschafft sie einmal richtig einzusetzen und jetzt sollte ich nicht die Gelegenheit nutzen und dies üben. Er wollte das ich Mit Erina nur übte. Da es bei ihr am wichtigsten war. Ich musste ihm zustimmen. Ich sollte versuchen, durch den Ring die Kraft meiner Seele auf Erina zu konzentrieren, so dass sie sich wieder Verwandeln sollte. „Nur keine sorge Xéra es hat genau so mit Magie zu tun. Damit kräftigst du auch deine Seele und deine Kräfte.“ Pantonjo erzählte mir alles was er Davon wusste. Dann war es erst an der Zeit es selbst zu versuchen. Wenn ich es schließlich schon einmal schaffte, dann müsste es doch auch ein zweites Mal funktionieren. Dabei erinnerte ich mich an die Stimme die ich Damals vernahm. Sie war keiner meiner erwachten Seelen. Und ein Gefühl von Einsamkeit schlich sich damals mit ein. Als wäre dieses Gefühl Teil dieses weibliche Wesen was mit mir sprach. Es ließ mich seit damals nicht los. Genauso wie die frau die ich im Spiegel sah. Ich tat es als Einbildung ab aber so langsam kamen mir zweifel und Vermutungen. Was wenn das auch Zeichen waren. Zeichen über weitere Seelen. Schließlich hatte ich bei einigen Seelen vorher von ihnen geträumt. Von ihrer Vergangenheit. Vielleicht war auch dies Zeichen. Dabei schloss ich auch den Moment mit ein in dem ich meine Kräfte gegen Drake aus Wut einsetzte. Mir viel ein das ich mir nicht sicher war ob ich es war die diese macht einsetzte. Ich glaubte das das alles Zeichen für meine weiteren Seelen waren. Vielleicht gerade die Seelen die niemand kannte. Ich versuchte mich wieder auf meine eigentliche Aufgabe zu konzentrieren. Das war aber schwerer als ich es mir vorstellte. Erina wurde zwar größer aber diese weibliche Körperform erschien kein einziges Mal. Wenn man bedenkt das Erina so schon von alleine wuchs. Auch Ray war etwas gewachsen. Beide waren noch sehr jung. Das Problem lag allein bei Erina. Naja zumindest nicht direkt an ihr. Sondern an ihrer Größe. Sie war inzwischen ein paar Zentimeter gewachsen und laut dem Wissen des Amuletts wusste ich das Erina noch um das 3 fache wachsen wird. Das könnte in anderen Orten mir so einige Probleme bereiten. Nicht viele Wissen das es auch ungefährliche schwarze Witwen gab. Das diese Art aus zwei Rassen bestand. Und ich war froh die ungefährliche Sorte erwischt zu haben. Naja Rosi hatte sie mir ja geschenkt. Sie wusste selbst nicht was aus diesem Ei schlüpfen würde. Und so ungefährlich war Erina ja auch nicht. Sie konnte auch gefährlich werden wenn man sie reizte und sie hatte es auch schon einige Male unter Beweis gestellt, das mit ihr nicht zu spaßen ist. Durch den Seelentransfer könnte ich Erina Gestalt oder Größe sogar ändern. So könnte ich sie in einer Menschenmenge in einer kleinen Tasche verstecken und außerhalb dann wieder normal werden lassen. Denn so lang hält dieser Transfer ja nicht an. Laut Pantonjo nennt man es Seelentransfer weil man ein Stück seiner Seele an das dir weiter gibt. Was die zum Teil Menschliche Gestalt bei Erina erklären würde. Nur wunderte ich mich das es bei Ray nur einen Größen unterschied gab. Sie sah schließlich lediglich aus wie ein Ausgewachsener Lesorraid. Aber Pantonjo meinte das liegt daran, das eben jeder Teil unserer Seele etwas anders ist. Denn wir geben auch Gefühle mit. Man weiß nie was passiert wen man ein Tier verwandelt. Weshalb er mir nicht versprechen konnte das Erina nochmal so eine Form haben wird. Sie könnte beim nächstemal auch vollkommen anders aussehen. Aber darüber sollte ich mir erst Gedanken machen wenn ich den Seelentransver beherrsche. Ich hielt die Hand mit dem Ring Richtung Erina die vor mir auf einen Felsen saß. Ich konzentrierte mich stark auf den Ring und darauf meine Energie zu ihr zu leiten. Es war einfacher als ich es mir vorstellte. Die Wandlung dauerte nur wenige Sekunden. Erina stand in ihrer halb Menschlichen form auf dem Felsen.  So wie sie beim Angriff der Werwölfe eben aussah. Es war unglaublich. Ihr Gesicht war direkt auf mich gerichtet. Sie lächelte sogar und nickte kurz. Als würde sie mir damit sagen wollen das ich meine Sache gut gemacht habe. Obwohl es so einfach wahr, fühlte ich mich schnell sehr schwach. Diese Art von Zauber war ich einfach nicht gewöhnt. Gut ich war gar keinen Zauber gewöhnt. Es fühlte sich an als ob jemand an mir herumzerren würde. Erina verwandelte sich in ihre alte Gestalt zurück. Das ziehen  klang ab, nur dieses Schwächegefühl blieb. Ich brauchte eine Menge Übung. Umso öfter ich das mache umso stärker würde meine Seele werden. Es verging viel zeit bei meinen versuchen Erina nur um ein paar Millimeter kleiner oder größer zu machen. Aber auch mein Körper musste trainiert werden. Das war nicht einmal meine Meinung. Pantonjo zwang mich zu Kniebeugen, Joggen auf dem Platz, auch ein paar Kampftechniken versuchte er mir bei zu bringen. Erst das Knurren unserer beiden Mägen verschaffte mir eine Verschnaufpause. „Ich nehm Erina mit auf Futttersuche. Ein bisschen Fleisch wäre nicht schlecht. Und ein paar saftige Früchte zur Wasserergänzung. Du bleibst mit ray hier und übst weiter klar?!“ So sprach der Chef. Seit ich ihm das mit den Engeln erzählt habe wirkte er viel ernster. Auch besorgter. Etwas bereitet ihm großen Kummer. Vielleicht hätte ich es ihm nicht erzählen sollen. Ich sah Ray zu wie sie mit einem Stock spielte. Als würde sie es für eine Maus halten. Ein merkwürdiger Geruch machte sich breit. Wahrscheinlich war es nur mein Magen der mir einen Streich spielte. Wäre da nicht Ray, die ebenfalls zu schnuppern begann. Irgendjemand schien zu kochen. Es roch nach Bauchfleisch mit Sauerkraut und Speckknödel. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Plötzlich sah ich weiter weg etwas, das wie ein Loch im Boden aussah. Nur konnte ich mich nicht daran Erinnern das es schon dort war. Ich wollte einige Schritte darauf zu gehen. Ray war jedoch schneller. Sie stellte sich vor mir hin und fauchte mich an. Sie war dagegen in die Nähe dieses Loches zu gehen. Auch Catana schrie mich an das ich nicht daran denken durfte mich diesem Loch zu nähern. Sie sagte auch den Grund doch der hörte sich nur schwach an. Kaum zu verstehen. Ich bekam ein ungutes Gefühl. Aber es war mir egal. Ich bekam immer mehr Hunger. Er schien mich förmlich zu beherrschen. Der Geruch kam eindeutig von diesem Loch im Boden. Und ich wollte etwas zu essen haben. Mir war es sogar egal das Ray sich an mein Bein krallte. Ich vernahm nicht einmal die schmerzen richtig. Ich ging auf das große Loch zu. Der Geruch wurde stärker, wie mein verlangen nach was zu essen. Kurz vor dem Loch packte mich jemand an der Schulter und warf mich von dem Loch weg. Etwas kaltes nasses floss über meinen Kopf. Ich sah nach vorne. Jetzt nahm ein Gefühl des Unheils die überhand. Es war mir auch nicht mehr egal. Ich fühlte mich als wäre ich für einen kurzen Augenblick in Trance gefallen. Erst das kalte Wasser ließ mich zu mir kommen. Eiskaltes Wasser. Als wäre es vor dem Gefrier Punkt. Ich konnte nicht glauben was mit mir passiert war. Ich war wirklich bereit einfach so in dieses Loch zu springen. Ich sah mich um, um meinem Retter zu danken. Auch wenn ich noch nicht wusste wovor ich gerettet wurde. Das änderte sich schnell. Zwar sah ich nicht meinen Retter aber dafür die Gefahr. Ein riesiges Insekt das aussah wie ein Tausendfüßler kroch aus dem Erdloch. Etwas packte mich am arm. „LAUF!“ ich erkannte die Stimme sofort. Es war dieselbe stimme wie die, die ich vernahm als wir von den Werwölfen gejagt wurden. Dieselbe die ich hörte als Erina und Ray sich das erste Mal verwandelte. Ich wurde nach oben gezogen auf meine Beine. Ich sah zu Ray. Ihre Augen leuchteten blau. War sie es etwa. War sie meine Retterin. Ich wusste nicht was ich von dieser Situation zu halten hatte. Mir blieb auch nicht die Zeit darüber nachzudenken. Den dieses Vieh rannte mit seinen vielen Beinen auf mich zu. Ich fühlte mich noch zu schwach um einen Seelentransfer zu machen. Ich packte Ray und kletterte  den nächst besten Baum hinauf der in meiner nähe stand. Ich glaubte in Sicherheit zu sein, doch dieses Vieh kletterte mir hinter her. Noch bevor ich eine Engelskriegerin rufen konnte, noch bevor mich dieses Vieh erreichte, zog etwas an dem Monster. Pantonjo war zurück gekommen und half mir. Er packte es von hinten und schleuderte es zurück ins Loch. Wo das Monster dann auch zu verschwinden schien. Pantonjo sah zu mir hoch und rief. „Kann Catana auch Insekten kontrollieren?“ Ich wiederholte die Worte die Catana mir in meinem Inneren zurief. Jetzt verstand ich sie wieder einwandfrei. „Davon kannst du nur träumen. Was war das?“ Pantonjo gab keine Antwort sondern zwang mich schnell vom Baum runter zu klettern. Erina sprang auf meine Schulter und Ray behielt ich fest im Arm. Pantonjo schnappte mich am Arm. Er sah besorgt aus. Etwas machte ihm Kopfzerbrechen. Wir setzten uns in großer eile aufs Motorrad. Ich saß vorne zwischen seinen Armen. „Aber Tank ist doch leer!“ schrie ich. Im selben Moment hörte ich ein lautes quieken und kreischen. Es kam aus dem Erdloch und es kam immer näher. „Ich hab auch nicht vor es mit Benzin anzutreiben.“ Ich sah ihm an das er seine Dämonischen Kräfte einsetzte. Denn in seinem Gesicht bildeten sich wieder diese schwarzen Male. Das Motorrad umhüllte ein schwarzer Nebel und kurz darauf heulte auch schon der Motor auf. Schon düsten wir los. Wir fuhren am Loch vorbei. Das Vieh sprang heraus und hätte uns fast erwischt. Noch dazu kamen aus diesem Loch noch mehr von diesen Viechern gekrochen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, waren sie alle hinter uns her. Sie kamen von allen Seiten. Wären wir zu Fuß hätten sie uns wahrscheinlich längst erwischt.  Pantonjo musste im Zickzack durch den wald fahren. Ihm blieb auch keine andere Wahl. Inzwischen waren es mehr als 20. Sie krochen schnell genug um ihren Happen nicht zu verlieren. Es schienen immer mehr zu werden. Als wäre der ganze Wald von ihnen verseucht. Das Amulett verriet mir gleich das uns Steinkäfer jagten. Sie essen kein Fleisch. Was ich erst als beruhigend empfand. Wenn da nicht der Rest Information wäre. Sie wollen nämlich nur die Knochen. Sie brauchen sie für ihre Tunnel. Das Fleisch nagen sie ab und werfen es dort hin wo viele Fleischfresser ihr Unwesen treiben. Sie locken ihre Opfer mit dem Geruch von Essen. Dieser Geruch zieht ihr Opfer so stark an das sie an nichts anderes mehr denken können als daran ihren Hunger zu stillen. Sie von diesem Bann zu bfreien und nur mit der Kälte der Einsamkeit verströmt von dem einsamen Schneeglöckchen möglich. Doch die soll schon seit Jahren verschollen sein. Ich verstand nicht ganz was das zu bedeuten hatte. Ich wusste nur das ich nicht nass war obwohl ich vorher mit Wasser beschüttet wurde. Vielleicht war es auch kein Wasser. Aber mir fehlte die Zeit  weiter darüber nachzudenken. Das Amulett gab auch noch preis das der größte Feind diese Insekten riesige Spinnen und Skorpione waren. Das brachte mich auf eine Idee. Ich sprach in mich hinein. Ich fragte Chinera ob sie wohl ein Teleportzauber kenne. Sie sagte mir einen auf aber dafür musste ich ruhig stehen. Und das war unter diesen Umständen unmöglich. Ich wollte zwar darauf verzichten aber es musste wohl sein. Ich musste Withe einen Zug machen lassen. Sie erklärte sich bereit meinem Befehl zu gehorchen. „Es war sowieso an der seit das du lernst selbst über unsere Fähigkeiten zu bestimmen. Ich tue was du von mir verlangst. Du entscheidest.“ Hörte ich Withe zu mir sagen. In ihrer Stimme klang sehr viel Vertrauen mit. Ich wusste genau was ich zu tun hatte. Ich war entschlossen diesen Plan auch in die tat umzusetzen. Nichts sollte das verhindern. Ich sprach zu Pantonjo auf mein Zeichen das Motorrad zum Stillstand zu bringen. Vor uns erstreckte sich ein hoher Hügel. Perfekt für meine Aktion. Der Teleporter war nur für kleine Objekte. Das was ich rufen wollte war auch nicht besonders groß. Wir fuhren schnell den Hügel hinauf, bis an die Spitze. Oben angekommen sprang ich vom Motorrad ab und überließ  meinen Körper Withe. Sie hob ihre Hände und ließ rund um den Hügel einen gewaltigen Schneesturm toben. Gerade noch rechtzeitig. Den die Käfer waren bedrohlich nahe gekommen. Er war stark genug um die Käfer aufzuhalten, aber nicht stark genug um sie ewig auf zuhalten. Den diese Viecher versuchten es immer wieder und ab und zu glaubte ich sogar das sie es tatsächlich schaffen. Ich konnte nicht warten dieser Plan musste ich nun ausführen. Ich könnte Withe auch einfach bitten sie einzufrieren aber Withe, das sie meine Gedanken mitbekam, meinte nein. Ich habe etwas beschlossen und ich müsste auch dazu stehen. Den ich darf mich nicht immer vollkommen auf sie und die anderen Kriegerinnen verlassen. Ich zeigen das ich auch, sagen wir fast, alleine zurechtkommen kann. Den ich bin nicht wehrlos und nicht schwach. Ich übernahm wieder meinen Körper. Pantonjo widersprach mir kein einziges mal. Er schien mich zu unterstützen bei allem was ich tat. Das macht mich auch mutiger. Aber jetzt musste ich mich beeilen. Ich sprach die Worte die mir Chinera vor sagte. „Distro makrela ewogiros kriksonkonkor maeka EVIDOROS! Skorpien erscheine!“ Ein kleines Licht erschien vor mir und schon erschien er. Mein Freund. Das war das erste Mal das Pantonjo Skorpien zu Gesicht bekam. Der Schneesturm ließ nach. Jett war eile geboten. Meine Angst in mir zu versagen wurde größer. Diese Viecher rasten auf uns zu. Sie umkreisten uns. Es gab kein entkommen mehr. Ich versuchte mich zu konzentrieren und Erina und Skorpien zu verwandeln aber es funktionierte einfach nicht. Ich verstand nicht warum es nicht klappte. Es gelang mir doch vorher warum jetzt nicht. Mein Herz raste ich wusste nicht mehr was ich tun soll. Die Käfer waren fast da. Pantonjo schrie mich an warum ich nichts tat. In seiner Stimme war selbst Angst und sorge zu hören. Plötzlich spürte ich etwas. Eine eigenartige macht. Nur kam sie nicht von mir. Ich sah zu Pantonjo Seine Augen so wie seine Fingernägel wurden schwarz. Seine Zähne wurden Spitz. Seine Unterarme waren leicht angewinkelt. Es umgab ihm ein schwarzes Licht. Kurz bevor sich diese Käfer auf uns stürzten, streckte Pantonjo seinen Kopf in die Luft breitete seine Arme aus und schrie aus vollem Leib. Das Licht, das ihn umgab schoss in alle Himmelsrichtungen. Die ganzen Insekten wurden weggeschleudert. Einige wurden sogar zu Staub. Ausgelöscht von einem schwarzem Licht. Und die die überlebten flohen in den wald zurück. Ich sah nichts mehr um mich herum. Aus den Himmel das Gras das sich noch immer bewegte, die Bäume und das Aussehen von Pantonjo. Er gab keinen Muks mehr von sich. Aber er keuchte. Der schweiß rann ihm übers Gesicht. Seinem Aussehen, zierten noch zwei Dünne Hörner die aus seiner Stirn ragten und seitlich an den Ohren zum Hinterkopf gebogen waren. Als würde er eine Krone tragen. Genau zwischen seinen Augen war ein kleiner schwarzer Stern zu sehen. Von Chinera erfuhr ich das dieser Stern wie die Hörner das Zeichen eines Dämonengenerals ist. Wenn diese zwei erscheinen dann hat Pantonjo gerade das volle Potential seiner Dämonischen Kraft eingesetzt. Und wenn man es nicht gewöhnt war dann kann so eine Aktion sehr Energie raubend sein. Eigentlich hätte er nach seiner Frist sofort mit einem  Dämonentraining anfangen sollen um sich wieder an die Kräfte zu gewöhnen. Pantonjo setzte wahrscheinlich auch seine Kräfte noch nie in einem so hohen Maße ein. Er richtete seine Blicke auf mich und sagte, dabei hörte sich seine Stimme so monströs und tief an „Man sollte nicht etwas versuchen wenn man Angst davor hat VERSTANDEN!!!“ Ich nickte nur und sah wie Pantonjo in die Knie ging. Er sah erledigt aus. Ich entschuldigte mich. Wegen mir ging es ihm nun so. Er verwandelte sich wieder zurück. Ich setzte mich direkt vor ihm hin. Jedem anderen hätte diese Szene wahrscheinlich große Angst gemacht. Aber ich hatte in diesem Moment mehr Angst ihn zu verlieren als vor seiner Gestalt. Ich war auch selbst schuld. Ich ließ mich von der Angst beherrschen. Weshalb das mit dem Seelentransfer nicht funktioniert hatte. Ray, Erina und nun auch Skorpien saßen währenddessen neben der Maschine. Auch sie schienen betrübt zu sein. Ich half Pantonjo wieder aufzustehen als er mich darum bat. Er konnte sich auch nur schweren Herzen auf den Beinen halten. Seine Knie wackelten und noch immer ran der schweiß von seinem Gesicht. Er sah aus als hätte man ihm fast seine ganze Energie geraubt. So war es im Prinzip auch. Ich wollte mich noch einmal entschuldigen, aber er legte seine linke Hand auf meine Lippen. „Ich hab es gern getan. Für meinen heiligen Engel. Dafür bin ich ja da. Ich muss einfach mehr trainieren. Und du auch. Ich bezweifle das ich alle Käfer erwischt habe. Diese Viecher sind hartnäckig und werden bestimmt zurückkommen. Und jetzt erfüll mir einen Wunsch und Lächle wieder. Ich liebe dein Lächeln so sehr.“ Ich wurde ganz rot im Gesicht als er das sagte. Mit seinen Augen sah er mich so verträumt an. Es war einfach schön. Doch wieder wurde diese Stimmung gestört. Das laute Quieken strömte aus dem Wald. Und diese Viecher folgten dem hinter her. Diesmal wollte ich keine Fehler machen und eine der Engelskriegerinnen die Sache voll und ganz überlassen. Das sagte ich Pantonjo auch. Aber er hatte etwas dagegen. „Versuch es nochmal mit dem Seelentransfer. Du wirst das schon schaffen. Konzentrier dich nur mehr auf die drei als auf die Gefahr. Das ist klar wieso es nicht funktionierte. Ich glaube an dich.“ Ich sollte also auch Ray wieder verwandeln. Drei auf einmal wird für mich nicht einfach. „Aber das schaffe ich nicht. NEIN! Das ist zu viel damit komme ich nicht zurecht. Dafür bin ich nicht gut Genug NEIN!“ Ich sah Pantonjo an. Er schien meinen Kräften mehr zu vertrauen als ich selbst. Als ich in seine doch schwachen augen sah faste ich irgendwie neuen Mut. Er musste nicht mal etwas sagen und ich fühlte mich innerlich stärker. Nur weil ich in diese starken und vertrauten Augen sah. Er glaubte wirklich an mich und das konnte ich in seinen Augen erkennen. Dieses vertrauen durfte ich nicht enttäuschen in dem ich wegrenne ohne es zu versuchen. Denn so gesehen versagt man nur wirklich wenn man aufhört es zu versuchen. „Na gut ich tu es. Sei nur nicht enttäuscht wenn ich es nicht klappt.“ Ich lächelte mit schwerem Herzen. „Egal was passiert ich werde stolz darauf sein.“ Ich rief meine drei kleinen Freunde zu mir und richtete den Ring auf sie. Ich schloss meine Augen und versuchte für einen kurzen Augenblick zu vergessen was für eine Gefahr auf uns zukam. Ich flüsterte mir selbst leise zu „Engel des Mutes. Den Mut fürs Leben haben. Die Bereitschaft für das einzustehen woran man glaubt.“ Der Ring an meinem Finger begann wieder zu vibrieren. Ich war bereit. Ich sah wie Ray zu einer beachtlichen Größe wuchs, Erina wieder sin in diese Halb Frau halb spinne verwandelte. Auch Skorpien nahm eine ähnliche Wandlung an. Nur war es ein männlicher nackter Oberkörper mit Skorpionenkörper. Mit Normalen Händen und an seinen Hüften Skorpion scheren. Sein Kopf war auch menschlich und ein goldener Helm verdeckte sein Gesicht. In seinen menschlichen Händen  hielt er je ein Schwert mit goldenem Griff und geschwungener Klinge. Erina hielt einen schwarzen Speer  in ihren schwarzen klauen. Ich gab Befehl zum Angriff. „Los verjagt sie. Sie sollen sich nicht zurück wagen. Ich will sie nie mehr sehen!“ Schon begann der Kampf. Es waren nicht mehr so viele Käfer wie am Anfang aber es reichte um meine Tierfreunde auf trap zu halten. Und sie machten ihre Sachen gut. Keines dieser Käfer kam mir oder Pantonjo zu nahe. Die Käfer wurden von meinen Tieren aufgespießt, zerschnitten, und zerfleischt. Keines dieser Insekten hatte auch nur die geringste Chance. Einige ergriffen sogar die Flucht aber noch genug versuchten es weiterhin. Aus irgendeinem Grund verspürte ich ein eigenartiges Gefühl. Diese Situation kam mir so bekannt vor. Als hätte ich so etwas ähnliches schon mal gesehen. Vielleicht war dem auch so. Schließlich lebte ich in meinem früheren Leben hier. Doch dieses Gefühl packte mich wie ein Bann. Ich hörte eine weibliche Stimme die die gleichen Befehle rief wie ich vorhin. Nur klangen ihre Worte boshafter und gemeiner. Was am eigenartigsten war, diese weibliche Stimme war meine Eigene. Ich glaubte dabei nicht an ein Echo. „Seit nicht so Schwach los! Ihr sollt für den Sieg kämpfen und nicht für die Niederlage!“ Plötzlich wurde es vor mir ganz anders. Statt den Insekten waren es Werwölfe die angriffen. Aber es waren dieselben drei Tiere die sie bekämpften. Der Himmel war grau und es regnete. Ich kniete auf dem Boden. Neben mir stand eine Frau in weißer Rüstung. Auf ihren Rücken waren Engelsflügel. Sie trug einen eisernen Helm so dass ich ihr Gesicht nicht erkennen konnte. Doch wo waren die Engelskriegerinnen. Dann sah ich sie. Sie kämpften im Gefecht gegen die Werwölfe. Jedoch sah ich nur Katrash Withe und ein andere junge frau in einem Agrobaten Kostüm. Sie schwang in ihren Händen eine Gymnastikband. Erzeugte mit diesem Wind und auch Feuer. Ihre Haare waren blond und zu zwei Zöpfen gebunden. Ihr Gewand schien fast nur aus sehr langen Bändern zu bestehen. Sie sah einfach umwerfend aus. Ich war mir ganz sicher das das Agrobatica war. Darauf konnte ich mich aber nicht länger konzentrieren. Denn diese Schlacht glich mehr einem Blut Bad. Es war furchtbar mit anzusehen. Ich erkannte aber das ich den Tieren eigentlich nichts anderes befahl. Ich fühlte mich irgendwie elend gerade. „Na genug bemitleidet, diese Viecher haben es nicht anders verdient. Das wird ihnen eine Lehre sein einen Engel anzugreifen.“ Die Frau in der Rüstung sprach mich einfach an. Sie konnte mich sehen. Ich stand langsam auf und erkannte dabei das sie genau so groß war wie ich. Diese Frau Sprach weiter und das mit meiner Stimme. „Ich hab mich schon gefragt wann ich dran bin. Du bist Spät. Ich hab dich früher erwartet.“ Sie wandte ihren Blick von diesem Krieg ab und sah zu mir. Durch den Helm konnte ich ganz klar Augen erkennen. Es waren Augen die mir so viel Vertrautheit entgegenbrachten. Ich glaubte sogar in einen Spiegel zu sehen. Und ich hatte auch schon eine Vermutung warum und wer dieser Engel ist. „Aber wieso ich, ich versteh nicht, wie komm ich hier her ?“ „Wenn ich das wüsste. Ich weiß nur das meine Schwestern alle von ihrem neuem Leben besucht wurden. Nur sind wir alle nicht besonders gesprächig. Ich scheine mich ja kaum zu verändern. Naja was solls morgen geht’s auf jeden Fall los. Mein Tod wird im Krieg sein. Und dann werde ich ein Leben führen in dem ich zu sagen habe was passiert. Niemand wird mich unterdrücken. Nein ich werde diejenige sein die unterdrückt.“ Was sie da sprach wiedersprach meinem Leben. Denn ich hatte kein schönes Leben. So war mein Leben nicht und so wollte ich es auch nie führen. Ich käme nie auf die Idee jemanden zu unterdrücken. Geschweige denn Den Krieg gut zu heißen. Den genau das tat sie. Das sah ich ihr an. Dabei sah ich nicht mal ihr  Gesicht. „Deine Magiesperre waren die 10 Seelen der Engelskriegerinnen richtig?“ Ich hatte nicht vor ihr von meinem Leben zu erzählen. Es würde ja nichts bringen. „Ja und sie werden ganz schön blöd schaun wenn sie das herausgefunden haben. Nur dann wird es zu spät sein.“ Ich konnte nicht fassen was sie da sagte. Die Kriegerinnen wussten nicht einmal etwas davon. „Aber das kannst du doch nicht machen. Sie haben ein recht zu wissen das sie sterben werden.“ „Was interessiert mich ihr recht. Was interessiert mich das recht irgendeines Menschen. Die sind mir doch alle Egal. Hauptsache mir geht es gut. Solln die doch in meinem Körper verrotten. Das Leben anderer sollte dir auch gleichgültig sein. Dein eigenes ist wichtig. Alle anderen solln ruhig in der Hölle verrotten. Ich habe mich immer nur um mich gekümmert. Wie Mutter sagte ich werde meinem Namen nicht gerecht. Naja aber was solls. Zumindest bin ich nach diesem Tod in Sicherheit. Und weg von diesem furchtbaren Ort. Schlimm ist nur das unser treffen bedeutet das Drake es geschafft hat uns alle wieder in diese Welt zu bringen und somit den Fluch wieder aufzuheben.“ Ich nickte nur. Ich war zu geschockt von diesem egoistischen Charakter der sich vor bot. Genau so verwirrt war ich das sie tatsächlich der Annahme war ein schönes neues Leben zu haben. Ich lebte schließlich sozusagen in einer Hölle. Mir waren andere Menschen nicht gleichgültig ich habe gelernt was es bedeutet andere zu quälen und das ich niemals so sein wollte. Ich war innerlich froh mich nicht an mein früheres Leben zu erinnern. Sie sprach weiter und ich hörte nur zu „Finde alle Engelskriegerinnen Vereine ihre Kräfte in dir nutze sie so gut aus wie du nur kannst. Unterdrücke ihre Seelen so wie meine unterdrückt wurde. Den so lebt man in dieser Welt. Meine Mutter hat mich auch unterdrückt. Dauernd musste es nach ihrem Willen gehen. Nie durfte ich für mich entscheiden. Sie verlangte einfach viel zu fiel. Nur von den Tieren nicht. Die haben ein schönes Leben. Ich hätte mir so ein Leben wünschen müssen. Aber jetzt ist es zu spät und das was ich mir gewählt habe ist auch nicht so schlecht. Zeig das dein Herz genau so selbstsüchtig ist wie meines.“ Alles um mich wurde wieder genauso wie vorher. Ich war wieder in meiner Zeit zurück. Ich nahm meinen Schock mit. Ich konnte noch immer nicht fassen das ich tatsächlich so einen miesen Charakter hatte. Die Steinkäfer, die die noch am Leben waren verkrochen sich zurück in den Wald. Ich fühlte mich erschöpft und traurig. Den das grüne Gras war von rotem Blut teilweise getränkt. Die Tiere rannten auf mich und nahmen ihre alte Gestalt wieder an. „Das habt ihr gut gemacht meine kleinen Freunde. Aber jetzt werden wir erst mal den Tod dieser vielen Käfer betrauern. Es tut mir leid das ich euch das tun ließ. Vielleicht hätte es eine andere Möglichkeit gegeben.“ Die Tiere rückten nahe an mich ran. Sie schienen meine Trauer zu teilen die ich gerade empfand. Eine Träne rann über mein Gesicht. Es tat mir leid um jedes dieser Tiere die starben. Um jeden Menschen den ich in meiner Zeit hier in Gefahr brachte. Um mich selbst, mein früheres Leben Jix. So wie sie war ich nicht so wie sie wollte ich nie sein. Pantonjo lag bewusstlos am Boden. Auch ich wollte nur meine Augen schließen und schlafen. Bevor auch ich Augen für einige Zeit schloss sah ich noch eine große Kutsche auf uns zukommen. Eine blaue Rose zierte sie und ich konnte noch erkennen das ein weibliches Wesen auf uns zukam. Doch mehr konnte ich nicht mehr erkennen. Ich verlor das Bewusstsein. Ich wollte nur noch schlafen und all das vergessen. Einfach nur vergessen. Was geschehen ist, was geschehen wird, und was damals alles geschah. Dieses Leid dieser Schmerz. Ich begriff Scarleras verhalten. Sie wollte nie wieder eingesperrt sein. Und mein früheres Leben war es die dies aber machte. Das tat mir alles so leid. Ich schien noch im Schlaf zu weinen.

                                              DER VERGESSENE KRIEG

 Es sah so süß aus wie Pantonjo so in diese Krankenbett lag. Sein Gesicht zeigte, wie erledigt er noch war. Die Sache mit diesen Steinkäfern hatte ihn sehr erschöpft. Aber auch er konnte gegen so viele Insekten nichts ausrichten. Seine Dämonen Kräfte mussten für ein Jahr schlafen. Sie so schnell und stark wieder einzusetzen, forderte eine ganze Menge Energie. Und das war nur meine schuld. Weil ich meine eigenen Kräfte nicht kontrollieren konnte. Weil ich keine Ahnung hatte was ich mit diese Fähigkeiten anfangen soll. Geschweige denn, über was für Fähigkeiten ich überhaupt verfüge. Schuld war auch dieser blöde Seelentransver, der mir nicht auf Anhieb gelingen wollte. Ich ließ mich feige wie ich war, von meiner Angst leiten. Sich Mutig zu fühlen, sich nicht der Angst vollkommen hingeben, war viel schwerer als man es wohl annehmen könnte. Das einzige was ich jetzt aber momentan tun konnte war auf einem weißem Stuhl zu sitzen, inmitten eine hellerleuchteten Raum, aus strahlenden weißblauen Wänden. Ein riesiger Saal der groß genug war um ein Fußballspiel zu veranstalten. Das einzige was hier fehlte waren Fenster. Aber ich konzentrierte mich mehr auf Pantonjo. Auch wenn mir viele fragen im Kopf schwirrten. Ich saß einfach neben seinem Bett und hielt seine Hand. Sein Atem war noch etwas Schwach, jedoch besser als zu Anfang. Bevor man ihn in dieses Bett legte. Diener in weißblauen Uniformen kümmerten sich um ihn. Sie kamen ab und zu in den Raum um sich nach Pantonjo zu kümmern. Sie brachten mir essen. Ich fand nur eigenartig das jeder Diener das selbe sagte wenn sie rein kamen. Und das immer wieder. „Ich überprüfe nur das wohl von dem Dämonengeneral Emilio á Basko.“ Immer protestierte ich gegen den Namen den sie ihn gaben. Jedes Mal versuchte ich sie zu korrigieren. Sie ließen sich aber nicht davon abbringen ihn so zu nennen. Ich überlegte warum mich dieser Name so störte. Ich fühlte mich auf einmal sehr unwohl. Naja vielleicht liegt es ja an der Gestalt die sich mir bot als Pantonjo versuchte mir zu helfen. Diese Dämonische Gestalt die man eigentlich nur von Horrorfilmen kannte. Und solche Filme machten mir Angst. Ja das war es. Seine Gestalt machte mir auf einmal Angst. Sie war so gefährlich, wie seine Gestalt. Aber bei dem Gefühl fühlte ich mich schlecht. Schließlich konnte Pantonjo ja nichts dafür. Es war der Name selbst der mir solche Angst einhauchte. Nur wusste ich noch nicht genau warum. Dieser Name hatte etwas an sich das mich fürchten ließ. Seit einiger Zeit kam kein diener mehr. Als sich die Tür öffnete kam jemand anderes diesmal herein. Es war die Frau, die mir Scarleras Handschuhe gab. Und die, die mich Pantonjo hier her brachte. „Wie geht es meinen Tieren. Haben sie sich erholt?“ fragte ich noch bevor sie zuerst das Wort an mich richten konnte. Seit unserem ankommen hatte ich meine kleinen Freunde nicht mehr gesehen. Die Diener dieser Frau die sich mir als Teresa vorstellte, brachten uns in verschiedene Zimmer. Ich war die erste die wieder zu sich kam. Sehr schnell und ungewöhnlich erholt. Als hätte ich meine ganze Energie im Sekunden schlaf wiederbekommen. Seit diesem Moment saß ich hier bei Pantonjo und hatte nicht vor mich von der Stelle zu bewegen bis gerade eben. „Die Vergnügen sich in meinem Garten keine Sorge.“ Sagte Teresa während sie sich neben mich stellte. Ihr Blick zu Pantonjo gerichtet. Sie wirkte sehr zufrieden. „Ich muss zugeben du hast dich besser genschlagen als ich angenommen habe. Das mit Scarlera hast du ziemlich gut hingekriegt. Aber du hast sie etwas zu weit gehen lassen. Wenn du dich mehr bemüht hättest wäre das mit dem abfackeln der Hütte nicht passiert.“ Obwohl es wie eine schlechte Kritik klang glaubte ich das sie beeindruckter war als sie es mir eingestehen wollte. Ich nickte aber nur leicht. Momentan galt mein Interesse nun etwas anderem. Den Withe sowie Scarlera flüsterten mir zu das diese Frau mir all meine Fragen beantworten könnte. Wenn ich Antworten suchte dann würde ich sie bei ihr finden. „Keine sorge Emilio á Basko wird es bald wieder besser gehen. Er lässt sich nicht so leicht unterdrücken. Ich muss es wissen schließlich habe ich ihn trainiert. Sie erzählte mir das Rosi ihn immer zu ihr brachte damit sie ihm helfen konnte mit seinen Fähigkeiten umzugehen und sein Amt und Wesen zu akzeptieren. „Er hat es mir zwar nicht leicht gemacht aber ich wusste schon wie ich ihn unter Kontrolle bekam wenn er mal ausrastete. Und bei jemanden der Dämonenenergie nicht gewohnt war, konnten so ein zwei Ausraster schon mal drinnen sein.“ Sie sah mich an als würde sie versuchen ihn mir zu erklären.“ Jetzt stellte ich eine frage „Warum nennt ihn hier jeder so. Sein Name ist doch Pantonjo.“ Obwohl ich es überraschend schnell aussprach schien Teresa mit dieser Frage schon gerechnet zu haben. „Weil das sein Dämonischer Name ist. Als Dämonen General hat man einen eigenen Namen. Und der wird so wie die Macht weitergegeben. Den weißt du Pantonjo wurde nicht zufällig ausgewählt. Er war nicht zur falschen Zeit am falschen Ort. Nein. Sein Vorgänger hatte ihn schon länger im Auge. Er sah in Pantonjo ein hohes Potenzial und wenn jemand dieses Amt mit Ehre und stolz weiterführen kann, dann nur Pantonjo. Der Name den er dadurch ebenfalls bekommen hat ist ein Name den es schon seit Jahrtausenden existiert. Wir nennen ihn so, weil man nur so seiner Macht Respekt zollen kann. Denn diese Dämonische Energie bekommt manchmal ihren eigenen Willen wenn sie nicht mit Respekt behandelt wir. Denn der Name gilt nicht allein ihm sonder auch seiner magischen schwarzem Macht. So nennt man seine Dämonische Energie. Emilio á Basko. Verstehst du es jetzt?“ Ich nickte wieder nur. Mir war jetzt klar warum ja es war ohne Probleme zu verstehen. Nach dem nächsten Satz von Teresa wusste ich nun auch das sie nicht ganz wegen Pantonjo gekommen war. „Ich bin aber nicht gekommen um über Dämonische Kräfte zu reden.“ Sie drehte sich zu mir um. Ihre Augen schienen sich förmlich in meine rein zu fressen. Ich konnte mich nicht abwenden. „Es wird Zeit das du etwas erfährst. Über dich, dein früheres Leben und deine Aufgabe die dir auferlegt wurde als neuer Engel. Begleite mich!“ Widerstrebend stand ich auf. Mir war nicht wohl dabei Pantonjo allein zu lassen. Ich wollte eigentlich bei ihm bleiben bis er erwachte. Aber Teresa hatte auch irgendwie recht als sie sagte „Es wird Zeit das du dein Magie verstehst. Woher sie kommt und wozu in der Lage bist.“ Vielleicht konnte mir Teresa auch erklären wie das alles nur geschehen konnte. Wir gingen durch einen langen Flur zu einem weiterem großen Saal. Drei weitere Ausgänge in diesem Raum von den n nur zwei in weitere Räume führten. Der andere führte in die Freiheit. In der Mitte dieses Saals war ein großer weißblauer Thron. An den Wänden standen Vasen aufgereiht. In ihnen wunderschöne blaue Blumen. Man sah eindeutig welche Farben Teresas Lieblingsfarben waren. Sie setzte sich auf den Thron und bat mich auch dem großen blauen Kissen vor ihr Platz zu nehmen. Ein mir nicht unbekanntes Tier sprang mir gleich danach auf den Schoss. Sie schnurrte und schmiegte sich an mich. Meine, kleine Ray. „Ray hat dich sehr lieb gewonnen. Du hast guten Einfluss auf sie und sie scheint auch schon viel von dir gelernt zu haben. Ich war mir nicht sicher ob du mit ihr zurechtkommen würdest. Sie kann ein ziemlicher Wirbelwind sein.“ Ich blickte sie etwas überrascht an. Ich sah zu Teresa hoch und Ray tat es mir gleich. „Soll das heißen Ray habe ich von ihnen. Warum sollte sie auf mich aufpassen?“ Ich wusste momentan nicht was ich von dieser gesamten Situation halten sollte. Aber ich glaubte das sich bald so einiges aufklären wird. „Nein! Im Gegenteil. Ich schickte sie dir damit zu auf sie aufpasst. Ihr fehlte noch die nötige Disziplin und wie ich gemerkt habe hast du ihr das gut beigebracht. Ray zeigt nun mehr Verantwortung. Ich glaube der Moment wo du sie nicht vor der Grube allein lassen wolltest war am Ausschlag gebend.“ Woher wusste sie davon. Ich hatte ihr nichts davon erzählt. „Ich schickte sie aber auch zu dir um dich zu testen.“ Ich ließ einfach Teresa weiter erklären. So wie es den Anschein hatte war sie sowieso noch lange nicht fertig. Während sie sprach legte sie ein sagen wir schadenfreudiges lächeln an den Tag. „Durch Rays Augen konnte ich dich beobachten. Wie du sicher schon weißt ist Jix nicht gerade das was man liebenswert nenne konnte. Ein selbstsüchtiges Wesen das nur ihren eigenen Vorteil schätzte. Ray sollte prüfen ob du genau so selbst süchtig bist. Sie sollte mir helfen zu sehen ob deine Seele genau so schlecht war wie die von Jix. Dabei nahm sie eine Menge gefahren auf sich. Sie riskierte sogar zu sterben und dein Herz zu testen. In dem sie ein Blatt aß von dem sie ganz genau wusste das er ihr im Hals stecken bleiben würde. Wie du kürzlich bemerkt hast verfügt sie über eigene Kräfte. Die sie sonst eigentlich nur nutze um sich selbst zu retten. Ich bin froh das Ray sich bei dir so gut entwickelt hat. Und das in nur kurzer Zeit. Ich habe ein ganzes Rudel Lesoraid weißt du. Findest du nicht auch das sie sehr bemerkenswerte Geschöpfe sind?“ „Ja das finde ich auch.“ Rays Lebensfreude allein war schon ansteckend. Das sie zu mir kam gehörte zu den Dingen die ich niemals ändern wollen würde. Teresa schien ebenfalls begeistert von Tieren zu sein denn sie schwärmte auch von meinen anderen beiden Tieren. Nicht oft Trifft man eine vegetarische Spinne oder einen Skorpion der sämtliche Bücher zu kennen schien. „Jetzt weiß ich wieso Jun so versessen auf Skorpien war.“ Moment, Jun? Wer war das nun wieder. So viel ich wusste hieß ich in meinem früheren Leben doch Jix. Aber es so aus als ob Teresa es so beabsichtigt hatte. Ihr Blick verriet mir das sie diesen anderen Namen mit Absicht ins Spiel brachte. Das Gespräch über die Tiere sollte nur eine angenehme Einleitung dazu sein. Wie es von Teresa beabsichtig war, fragte ich selbstverständlich wer diese Jun nun sein sollte. Jun war die älteste Schwester von Jix. Weißt du Skorpien ist genau wie ich und meine Schwestern viel älter als es von außen scheint. Er war damals das einzige was Jun Jix geteilt hatten. Ihre Freundschaft zu ihm war auch damals das einzige was sie verband. Aber gut ich schweife zu viel aus. Das sollte dir lieber jemand andere erzählen. Dafür bin ich wirklich nicht die richtige. Aber ich kann dir etwas mehr über deine Macht erzählen.“ Sie stand auf und ich tat es ihr gleich. Der Thron spaltete sich in zwei Hälften und gab eine Treppe frei die nach unten führte. Noch während wir die Treppe im Kreis hinunter schritten sprach Teresa abermals weiter. Jetzt würde ich endlich mehr über meine Magie erfahren. „So wie Jix damals hatte auch ich 2 jüngere Schwestern und 2 ältere Schwestern. Es ist ein Engelskreis den nur eine einzige von uns fort führen kann. Nur eine ist dazu in der Lage die Fähigkeiten aller Schwestern und sich selbst weiter zu vererben. Wir alle leben noch und versuchen das Beste aus unserer Situation zu machen. Wir halten das Gleichgewicht des Universums. Wir nannten uns die 5 Engelsrichterinnen genannt. Und eigentlich sollten die 5 Kinder meiner jüngsten Schwester unser Werk fortführen. Doch wie du zum Teil weißt ist alles anders verlaufen wie es geplant war.“ Teresa schien bemerkt zu haben das sie wieder vom Thema abzuschweifen versuchte. Aber sie reiste sich zusammen und kam zurück zu eigentliche Thema. „Sag mal Xéra, du warst doch in Scarleras Vergangenheit richtig. Manchmal konntest du eingreifen und manchmal nicht. Da warst du ein unsichtbarerer Geist. Das stimmt doch oder.  Auch Jix bist du begegnet.“ Sie ließ mich nicht mal antworten und wollte im selben Moment von mir wissen ob ich sonst noch wo hinreiste in eine Zeit der Seelen die ich beherbergte. Ungern erinnerte ich mich an den Traum von Whites Leid oder den erschütterten Tränen von Catana als Kind. So sagte ich es zwar auch Teresa nur fühlte ich mich dabei etwas unwohl. Denn für mich war es doch nur ein Traum. Aber Teresa war anderer Meinung. Sie tat es ab dass dies nur ein Traum war nein. Sie erklärte mir den wahren Grund dafür. „Falsch es war kein Traum. Leider verstreicht die Zeit und ich muss mich etwas kurz fassen.“ Vor einer Holztür blieb sie stehen unddrehte sich zu mir um. „Deine Seele ist in der Lage deinen Körper zu verlassen und in die Zeit eines anderen zu reisen. Dazu öffnest du eigentlich fast automatisch ein Portal im Herzen der Person oder man kann auch wie in deinem fall die Seele benutzen. Beides Dient dir als Portal in die Zeit die für die erwählte Person am prägendsten war. Deine Kräfte aktivieren sich manchmal allein wenn die Zeit der Ansicht ist das du das wissen solltest oder wenn es der Ansicht ist das du dort etwas änder könntest. Deine eigene Zeit zu bereisen ist dir jedoch verboten. Da die Seelen der Engelskriegerinnen in dir Wohnen reist deine Seele fast automatisch durch ihre Leben. Natürlich kannst du auch ein Portal in die Zukunft öffnen. nur dazu musst du erst mal voll ausgebildet sein. Zu dieser Macht gehört auch die Macht des heiligen Lichts zu bändigen. Diese Fähigkeiten, dein Name als Engel heißt im allgemeinen Timerone. Auf Deutsch Seelenreisende. So wie ich eine bin. Als Seelenreisende ist es unsere Aufgabe den Menschen zu helfen mit ihrer Vergangenheit klar zu kommen und ebenso die Zukunft. Dein Früheres Leben sollte eigentlich meinen Platz einnehmen. Es darf nämlich nur eine Timerone geben. Aber gut den Rest sollte dir deine damalige Mutter erklären. Sie kann das besser als ich.“ Ich fand eigentlich das sie mir das sehr gut erklärt hatte. Während sie redete erinnerte sie mich sogar irgendwie an Rosi. Und wenn ich sie mir so ansehe musste ich auch feststellen das sie Rosi sehr ähnlich sah. Diese Frau fehlte mir wirklich sehr. Manchmal glaubte ich ein Teil von mir würde fehlen wenn sie nicht da ist. Teresa öffnete die Tür. Ich sah nur einen kleinen Raum aus dickem grauem Stein. Am Boden war ein Kreis aufgemalt mit verschieden magischen Zeichen. Wie Teresa es von mir verlangte setzte ich in die Mitte des Kreises. Sie stellte sich vor mir außerhalb des Kreises hin und warf mir eine Brosche zu. Sie hatte die Form eines drei zackigen Blattes aus Silber mit goldenen streifen. „Wir Timeronen können mit Hilfe eines Persönlichen Gegenstandes in die Vergangenheit einer bestimmten Person reisen. Jedoch muss dieser sogenannte Gegenstand des Herzens, wie der Name schon sagte. Eine sehr wichtig sein. Nicht wertvoll wichtig. Sondern nur die Gefühle und Erinnerungen die man damit verbindet. Diese Brosch hat einmal deiner Mutter gehört. Diese Brosch fertigte sie sich selbst an als sie ihr erstes Kind bekam. Sie hängt sehr an ihr.“ „Wenn sie noch lebt warum trifft sie sich nicht persönlich mit mir?“ Ihr müsst zugeben das diese Frage durchaus berechtigt war. Aber Teresa hatte genauso schnell eine Antwort parat. Nämlich gar keine. Sie führte ihre Erklärung weiter fort. „Du wirst deiner Mutter begegnen und alles wird sich aufklären. Diese Brosche hat in der Zeit silberspuren hinterlassen. Die Farbe der Zeit. Du musst deine Seele nun auf diese Spüren konzentrieren, sie ausfindig machen und versuchen auf ihnen zu reisen. Die Person die du dort triffst. Hat die Zeit selbst bestimmt in der du dich mit ihr treffen sollst das heißt du hast keine Auswahlmöglichkeiten. Weißt du ist auch etwas was zu den Regeln einer Timerone gehört. Sie darf niemals die Seele eines anderen in die Vergangenheit schicken. Ich musste es aber tun weil du nur von ihr erfahren kannst  was passiert ist. Keine kann es dir bessererklären als sie. Und in dieser Zeit seid ihr auch geschützt. Vor fremden Lauschern. Was ihr dort miteinander redet wird niemand anderer hören. Und jetzt tu was ich dir gesagt habe. Ich merke schon du kannst die Zeitsporen spüren.“ Ich nickte nur. Sie hatte recht. Ich sah tatsächlich etwas. Wenn ich mich genau auf die Brosch und die Spuren die sie in der Zeit hinterließ konzentrierte, sah ich deutlich silbernen staub der diese Brosche umgab. Und er schien in einem klitzekleinen Portal aus Licht zu verschwinden. Dieses Portal war geformt wie ein Stern. Das Zeitportal. Dadurch musste ich meine Seele jetzt durch schicken. Ich schloss die Augen und versuchte meine Seele zu konzentrieren. Es war eigentlich ganz einfach. Ich stellte mir einfach vor wie meine Seele durch dieses Portal flog. Und eher ich mich versah hörte ich das Lachen kleiner Kinder. Ich öffnete meine Augen. Meine Seele war durchsichtig. Mehr als beobachten und zuhören konnte ich also nicht. Aber das was ich sah und hörte beeindruckte mich schon sehr. Ich sah 5 Junge Mädchen, wovon zwei von ihnen sich mit kleinen dünnen heften bewarfen. Die eine hatte lange blaue haare die zu drei zöpfen zusammen gebunden waren. Und es sah sogar so aus als ob dieses Haar sich selbstständig bewegte. Aber vielleicht war das auch nur eine Sinnestäuschung. Ich entdeckte ein kleines Mädchen mit langem schwarzem Haar zu einem Zopf zusammengeflochten die der blauhaarigen zum verwechseln ähnlich sah. Wahrscheinlich Zwillinge. Sie saß verängstigt und verzweifelt unter dem Tisch. Und das einzige was sie noch von ihrer Zwillingsschwester unterschied war die Größe und dieses schwarze Mal auf ihrer Stirn. Einmal in Form eines Sichelmondes. Dann war da noch ein Mädchen, mit roten stufigen Haaren, vor einem Spiegel neben der Tür wo ich stand. Sie schminkte sich und sagte immer wieder was für eine Schönheit sie doch sei. Auf der anderen Seite dieses geschmückten Raumes saß ein Mädchen mit ganz kurzen Haaren, fast wie ein junge, mit einer Sonnenbrille auf der Nase. Sie hatte sich einen Platz vor einer Glastür ausgesucht die weit offen Stand. Man konnte in einen wunderschönen Garten hinaus schauen. Mit vielen Bäumen und einem kleinem Teich. Aber das interessierte das Mädchen merklich wenig. Denn man merkte an ihrer Atmung das sie schlief. Auch weil die Sonnenbrille ein wenig nach unten rutschte weil sie was nach vorne gekippt wäre. Die letzte die sich mit der blauhaarigen die heftschlacht bot, sah eigentlich genau so aus wie ich. Die gleiche Frisur nur ein jüngeres Gesicht. Das war Jix. Mein Früheres Leben. Das spürte ich sofort. Es wäre auch kaum zu leugnen. Sie schrie laut „Das ist ja viel besser als das Blöde lernen.“ Plötzlich hielt Jix in ihrer Bewegung inne und die blauhaarige machte es ihr nach. Sie starrte Jix ernst an. Etwas stimmte nicht. Und auch die Rothaarige und das Mädchen unterm Tisch, blickten leicht auf. Aber noch kroch sie nicht hervor. Alle warteten sie was Jix nun sagte. „Na toll,“ sie schien nun verärgert. Hastig sammelte sie die Hefte ein „Mama kommt!“ „Bist du sicher.“ Wollte das blauhaarige Mädchen wissen. Sie schien es zuerst für einen Scherz zu halten. Aber nachdem auch die Rothaarige ihre schminke hastig in ihr schön verziertest Kleid steckte das eine versteckte Tasche besaß machte auch die blauhaarige sich auf aufzuräumen. „Schnell Beeilung. Jun hilf mir die Hefte aufzuheben. Jin und du komm endlich unter dem Tisch hervor du weißt das Mutter dich sonst wieder schimpft. Jil wach endlich auf. Sonst bekommst du wieder Hausarrest fürs pennen. Und Jor los was dir dein Gesicht mit dem Wasser aus den Vasen. Beeilung.“ Jeder tat das was Jix sagte. Obwohl sie nicht die älteste zu sein schien hörte jeder auf sie.
Man merkte schnell wer das Sagen hatte. Denn alle Taten genau das was sie sagte. Sie schien keine Furcht davor zu haben befehle zu erteilen. Nach dem alles auf die schnell erledigt war setzte sie sich mit großem Abstand zu einander an den Tisch zurück. Sie blickten sogar abwechselnd nach links und rechts. Als wollten sie überprüfen ob die jeweilige Schwester ja auch weit genug weg saß. Jin war die einzige die mit demselben Blick auf ein buchstarrte. Ich erkannte sogar das Thema dieses Kapitels. „Wie entkomme ich der Macht des Todes„ Nicht gerade ein Thema das ein Kind ihres Alters lesen sollte. Aber das würde auch zu ihrer düsteren Stimmung passen. Die Tür auf der anderen Seite ging langsam auf. Ich war nun sehr gespannt auf ihre Mutter. Oder vielleicht wäre es wohl eher passender wenn ich sagen würde, auf meine damalige Mutter. Ob ich wohl ähnlich sah? Meine Frage beantwortete sich schnell. Denn die Person die ich da reinkommen sah überraschte mich sogar ein wenig. Abe rauf anderer Seite hatte ich es irgendwie vermutet. Rosi. Rosienna Labusch. Meine Chefin und irgendwie auch Freundin betrat diesen Raum. Ich hielt es nicht für einen Zufall. Sie sah ihr nicht nur Ähnlich. Das war Rosi ganz sicher. Und sie schien sehr verärgert. „Ich will für euch hoffen das ihr keinen Unsinn angestellt habt. Ich Habs langsam satt eure streiche auszubügeln.“ Sie war wirklich sehr sauer. „Nein Mutter wir sind artige Engel.“ Nur Jor sagte nichts. Ihr Blick sagte, das glaubt die doch so wieso nicht. Und das sprach sie auch aus. „Habt ihr vergessen das Mutter dasselbe ist wie ich. Es wäre bessergewesen wenn ihr den Mund gehalten hättet.“ Jin Blätterte weiter in ihrem Buch das nur so von Themen befühlt die über den Tod handeln. Jix machte auf einmal den Eindruck als ob sie unter dem Tisch versuchte etwas weg zu drücken. Beim genauen hinsehen, erkannte ich schnell, eine Spinne. Sie war genau so groß wie Erina nur war diese blau schwarz. Jix versuchte die Spinne unter sich zu verstecken bevor Rosi sie sehen konnte. Aber das brachte ihr gar nichts. Rosi hatte sie schon im Blick. „Jix was habe ich dir gesagt. Wieder hole das Regelbild Haustiere.“ Prompt kam die Antwort. „Wilde Tiere sind keine richtigen Haustiere. Sie werden nur von ihrem Tierinstinkt gesteuert und bedeuten große Verantwortung, die ich noch nicht bereit bin zu tragen.“ Rosi kam gab jedem dieser Mädchen einen Block und ein Set Mal stifte. „Ich möchte das ihr euch raus in den Garten setzt und versucht eine Frintastreapflanze zu malen. So genau wie es euch nur möglich ist. Ihr habt 2 Stunden Zeit um euer werk fertig zu stellen und bei mir abzugeben.“ Die Kinder wollten schon mit Erleichterung ihren Platz verlassen aber Rosi setzte noch etwas drauf das Die Stimmung zurück auf den Boden Warf. „Und noch etwas bevor ich es vergesse. Wagt es bloß nicht dazu eure Fähigkeiten einzusetzen. Ich warne euch ich merke es sofort und das wisst ihr genau.“ Die Kinder gaben ein unzufriedenes seufzen von sich und Standen auf. Drei von ihnen warfen bei hinausgehen die Blöcke in die Luft und ließen sie achtlos auf den Boden fallen. Jil behielt die Stifte aber nur um mit ihnen zu jonglieren. Ich hörte mein ich laut rufen „So eine blöde Aufgabe wozu soll das gut sein. Ich mach das auf jeden Fall erst wenn ich Lust dazu habe. Also nie!“ Jin war die einzige die zu zeichnen begann. Man sah Rosi an das sie etwas sagen wollte, aber es dennoch ließ. Sie lehnte ganz einfach bei der Glastür und sah zu wir ihre Kinder ihre Kräfte ohne Scham und Verantwortung einsetzten. Das war nicht das was Rosi sehen wollte. In ihrem Blick zeichnete sich Traurigkeit und Verzweiflung. Ich stellte mich genau neben ihr. Obwohl ich wusste das sie mich weder hören noch sehen konnte sprach ich sie an. „Du hattest es nicht einfach Mutter zu sein.“ „Nicht wirklich Nein. Warum bin ich damals nicht schon strenger gewesen. Das war mir eine Lehre.“ Ich erschrak sofort. Hatte sie mir gerade geantwortet. Das konnte nicht sein. Aber es war so. Rosi sah zu mir. Sie sah mir direkt in die Augen. „Jetzt war es ja noch grad so annehmbar aber sobald sie in die Pubertät kommen, fängt der richtige ärger an. Seit damals habe ich mir geschworen viel strenger in meinem Leben zu sein.“ Sie lächelte mich etwas an aber ihre Traurigkeit trübte sich kein Stück. „Sie können mich also wirklich sehen Rosi?“ Ich konnte es immer noch nicht fassen. „Aber wie ist das möglich ich bin durchsichtig oder hat das gar nichts damit zu tun?“ Ich bekam keine Antwort. Rosi setzte sich auf einen Stuhl und bat mich es ihr gleich zu tun. „Ich fand das alles mehr als eigenartig, aber bei Rosi wusste ich das unbeantwortete fragen manchmal auch unbeantwortet bleiben sollten. Ich wusste nicht was mich nun erwarten würde. Keine Ahnung ob mehr fragen auftauchten. Aber es war klar das so manche Fragen nun eine Antwort finden würden. „Es geschah vor etwa 150 Jahren. Wie du schon weißt verschwanden 5 heilige Engel. Engel die sich nicht so verhielten wie sie es sollten. Sie verschwanden und mit ihnen die dunkle Macht die drohte diese Welt und die des gesamten Universum zu vernichten. Dráke. Der sich selbst der Dämonengott nennt. Da weil war er nur ein ganz normaler Dämon. Zumindest war er das einmal gewesen. Ein Dämon der aus irgendeinem Grund immer mächtiger wurde. Meine Töchter sprachen einen Fluch aus um seine Kräfte zu bannen und ihn zu einen normalen unmagischen Menschen zu machen. Jedoch damit dieser fluch auch wirkte mussten sie innerhalb einer Woche ihr Leben selbst beenden. Und ihre Magie musste so blockiert werden das sie auch im neuem Leben sie nicht einsetzen können.
Wiedergeboren wird man nur in einer anderen Dimension, aber die magischen Fähigkeiten verschwinden nicht einfach. Sie bleiben. So wie die Blockade. Es mussten Fünf leben sein um die Macht und Herrschaft die Dráke sich aneignete zu beenden. Alle Zutaten für diesen Fluch mussten in einem Topf geworfen werden so wie ein kleiner Zettel in dem Steht wie man sein neues Leben führen möchte. Der Fluch erlaubte nämlich sich sein wiedergeborenes Leben selbst auszusuchen. Sozusagen als Entschädigung für den Selbstmord. Ich glaube nicht das Jix ein Leben wollte, in dem sie so viel leidet wie du gelitten hast. Also muss irgendetwas schief gelaufen sein. Leider fand sich keine andere Möglichkeit. Dráke starb einfach nicht. Er wurde aus irgendeinem Grund unsterblich aber ich weiß nicht wie. Ich habe da eine Vermutung aber ich kam nicht dazu diese zu bestätigen. Und da es um eine meiner Töchter handelte traute ich mich auch nicht wirklich. Aber zurück zum Thema.“ Man konnte Rosi ansehen wie gerne sie über ihre Kinder geredet hätte. Sie schien sie sehr zu lieben. Egal was aus ihnen geworden war. Rosi tat mir irgendwie so leid. „Meine Töchter versuchten erst mit ihren Magischen Kräften in aufzuhalten. Anfangs funktionierte es auch noch tadellos aber mit der Zeit wurde es immer schwerer. Er schien mit jedem Angriff immer stärker zu werden. Zum Schluss hatten es meine Töchter es nur noch schwer in zurück zu schlagen. Um dann war immer Dráke der Sieger. Und es schien als wäre ihm das nicht genug. Vielen meiner Töchter wollte er davon überzeugen aus seine Seite zu wechseln. Jix war im besonders am Herzen. An ihr hatte er besonders gefallen gefunden. Zu spät erkannte ich das übel. Dráke kam an ein Amulett mit dem er meinen Töchtern jedes Mal wenn sie ihn mit seinen Kräften attackierten, die Magie abzog. Er stärkte sich in der ihre Macht absog. Weshalb es irgendwann unmöglich wurde in mit Magie zu attackieren. Darum bildete ich auch 10 Frauen, besondere Frauen die als Leibwache fungieren sollen. Sie hatten zwar auch magische Fähigkeiten aber ihre sinnlichen und körperlichen Fähigkeiten waren das was Dráke ein Dorn im Auge war. Normaler weiß braucht es mehr als ein magisches Amulett um einen Engel Magie abzusaugen. Jedoch war es bei meinen Kindern etwas anders. Magie war zwar ihre größte Stärke, aber sie war auch ihre größte Schwäche. Sie gehörten zu dieser Art von Engeln die nur alle 1000 Jahre geboren werden. Und ich hatte das große Glück die Mutter dieser besonderen Engel zu werden. Diese Engel, meine Töchter waren…“ Sie stockte kurz als wüsste sie nicht ob sie weiter erzählen sollte. Aber dann schien sie eine Entscheidung getroffen zu haben. „Sagen wir lieber du und deine 4 nenn wir es jetzt so, Schwestern, sind so etwas wie wandelnde Energietanks. Saugt man jemanden seine Magischen Kräfte aus so dauert es Monate bis er neue entwickelt hat. Wenn überhaupt. Manchmal bleibt man nach so etwas auch Magie los. Nicht bei euch. Euer Körper eure macht ist dazu in der Lage eine unendlich Menge an Magie zu produzieren. Wer euch aussaugt der saugt wenn er will niemals damit aufhören. Deinem Körper wird nie die Magie ausgehen. Das was meine Töchter waren, das wovon du nun  ein Teil bist, waren Engel ausgestattet mit der Macht der Ewigkeit. Eine Macht die nie ein Ende findet. Ihr solltet die großen Engel des Universums werden. Aber sie ist sehr leicht anzuzapfen. Dráke machte sich das zum Vorteil. Aber er will nicht nur eure macht. Auch euren Körper. Euch alle fünf. Jedoch gibt es einen Weg diese Schwäche zu beenden so das sie nur eine Stärke ist. Wenn der Engel den Bund der Ehe eingeht. Dann ist dieses Band egal ob aus liebe oder nicht wie ein Schild. Die Energie lässt sich aber wieder absaugen wenn sich der Engel freiwillig Dráke hingibt. Aber zu keinem der beiden warne meine Töchter bereit. Sie lehnten es sogar ab. Wer weiß warum ich versteh es einfach nicht. Ich merkte schon bei ihrer Geburt das sie etwas besonderes waren.  Und mir wurde schnell bewusste was für ein Schicksal sie erwarteten. Als ich ihre Magie überprüfte war mir mehr bewusste was sie waren. Und mir wurde die Ehre zu Teil aus diesen Frauen Engel zu machen die das ganze Universum beschützen und verändern können. Mehr als ich und meine Schwestern im Stande waren. Darum war es auch so wichtig es geheim zu halten. So wurde Jix die Timerone, der Engel bestimmt zum neuen Wächter der Zeit, zu Jix der Engel des Mutes. Doch Dráke erfuhr trotzendem davon. Trotz meiner Anstrengungen. Nur wie wusste ich damals nicht. Meine Kinder entwickelten sich zu kämpferischen Engeln mit einem üblen Charakter. Niemand von ihnen nahm sein Aufgabe ernst. Erst als Dráke mit seinen Angriffen begann taten sie ihr bestes. Jedoch ihr Charakter blieb gleich. Jin war die einzige die ihre Aufgabe ernst zu nehmen schien. Obwohl grad sie ein Aufgabe als Engel hatte die einen eher betrübt. Etwas sehr schlimmes bedrückte sie. Nur verriet sie mir nie was. Sie zog sich immer mehr zurück. Niemanden vertraute sie sich an. Nicht mal dem Dämonengott der die in letzter Zeit häufig besuchte. Aber ich schweife wieder vom Thema ab. Nach dem meine Töchter ihr Leben beendeten kümmerte ich mich um einige Dinge. Um manche Schätze der Engelskriegerinnen kümmerte ich mich. Eine gab ich sogar Meiner Schwester Rosixia. Du kennst si ja schon. Ich habe vieles getan worauf ich nicht stolz bin. Rosixia wirkte, nachdem ich sie darum dringlichste bat, einen ihrer Mächte um die Erinnerung an diesen Krieg unter denen viele litten, fast zu vergessen. Jeder sollte wissen das es einen gab. Aber niemand mehr, warum, wo, und wie diese Engel hießen und aussahen. So war sicher das niemand je versuchen würde nach ihnen zu suchen. Nur bei Dráke funktionierte diese Fähigkeit nicht. Vor einiger Zeit spürte ich das die Seelen meiner Kinder wieder in dieser Dimension waren. Es dauerte ziemlich lange sie wiedergeboren wurde. Meine Recherchen ergaben das Dráke jemanden beauftragte, der über die Fähigkeit der Dimensionswanderung verfügte. Er brachte euch in diese Welt nach dem ihr alt genug wart das man euch erkannte. Es war nur nicht so einfach weil es fast 125 Jahre dauerte bist ihr wiedergeboren wurdet. Vor insgesamt 5Jahren bekam Dráke sämtliche macht zurück und ich wusste das ihr hier seid. Jedoch war es mir unmöglich euch zu finden. Ich konnte weder eure Aura noch eure magischen Kräfte aufspüren, da sie ja blockiert waren. Aber dann bekam ich endlich ein Lebenszeichen. Ich spürte die Energie drei meiner Kinder. Zwei waren sehr weit von mir entfern. Viel zu weit. Aber eine, und zwar deine, war ganz in meiner Nähe. Ich war gerade unterwegs um herauszufinden wo Dráke sein Versteck hatte. Da vernahm ich einen schwachen funken deiner Energie. Ich ließ meine Kutsch versteckt und beobachtete dich kurz. Du warst verwirrt und wusstest nicht was passiert war. Ich nahm an das du keine Ahnung hattest was eigentlich mit dir geschehen ist. Du begannst zu laufen aber in eine Richtung, von der ich wusste das dort ein Rudel Werwölfe ihr Lager hatte. Ich musste mich beeilen. Ich verwandelte mich in eine Schlange und stellte mich dir entgegen. Ich schaffte es dich in die andere Richtung zu scheuchen. Danach schickte ich eine telepathisch Nachricht an meine an einer meiner Schwestern den sie war kannte jemanden den ich meine andere Tochter anvertrauen konnte. Außerdem musste ich mich erstmals um dich kümmern. Zu meinem Bedauern hatten drei Werwölfen schon deine Witterung aufgenommen und jagten dir hinter her. Den Rest kennst du ja. Während du bei mir warst versuchte ich Kontakt zu meinen Kindern zu finden. Nicht allen habe ich mich gezeigt. Jin war für mich zu erst aus irgendeinem Grund unauffindbar. Jor war leicht zu finden. Sie ist die einzige die Kontakt zu ihren früheren Erinnerungen aufnehmen kann. Wer weiß was sie jetzt schon herausgefunden hat. Nicht immer konnte ich sie im Auge behalten. Xéra du musst alle Seelen in dir erwecken und deine Magie kontrollieren lernen. Ich geb dir die Aufgabe deine Schwestern ausfindig zu machen. Du kannst ihre Seelen als Timerone aufspüren. Ihr müsst Dráke aufhalten. Findet heraus wie er unsterblich wurde und versucht diese zu beenden. Seine Tyrannei muss ein Ende finden. Seit er seine macht zurückerlangt hat geht es dieser Welt sehr schlecht. Und es wir ihr noch schlechter gehen wenn er es schafft einen von euch auf seine Seite zu ziehen. Zum Glück konnte ich das schlimmste verhindern. Zumindest bei dir. Da er ja an dir am meisten Interesse fand musste ich etwas tun was dafür sorgt das er nicht mehr ion der Lage war deine Energie abzusaugen. Dazu war es leider von Nöten dass du heiratest. Das du Pantonjos frau wurdest habe ich eingefädelt. Ich kann dir jetzt nicht sagen wie, aber du solltest wissen ich habe es nur getan um dich zu schützen. Denn wenn ein Engel heiratet hat nur noch der Ehegatte die Möglichkeit Energie von diesem Engel zu ziehen. Das heißt wen Dráke dich haben will muss er zuerst Pantonjo töten und er weiß zu gut das diese nicht so einfach sein wird. Bei deinen Schwestern war es schwerer sie haben aber jemanden an ihrer Seite der sie sehr gut beschützen kann. Nicht grad die Art von Männern die sich eine Mutter für ihre Kinder wünscht. Aber ich muss zugeben das diese Männer ein Teil eurer Lösung sein werden. Deine Schwestern sind auf ihre eigene Art etwas Besonderes und außergewöhnliches. Ihre Fähigkeiten und deine werden eine große Aufgabe mit sich bringen. Ich kann dir nicht sagen wo genau sie zu finden sind. Da auch sie auf der Reise sind sich selbst sozusagen zu finden. Dráke muss aufgehalten werden.“ Rosi beendete ihre Geschichte mit einen lautem Seufzer. Ihre Kinder spielten im Garten und schienen von all dem nichts mitzubekommen. Rosi fügt noch hinzu das sie Teresa und dieses Gespräch ihr bat. Man kann jemanden auch in eine andere Zeit schicken und dafür sorgen dass man seinen alten Platz einnimmt um selbst etwas zu ändern. Aber dafür war es zu spät. Rosi wusste dass es zu gefährlich wäre sich in die Zeit einzumischen. Vielleicht hätte sie alles nur noch schlimmer gemacht. Sie strich mir leicht übers Gesicht. Ihr Blick sagte so viel über ihr momentanes inneres. Obwohl sie versuchte als weiterhin strenge und willensstarke frau aufzutreten, erkannte jeder wie viel Schmerz ihr das erzählen dieser Geschichte brachte. Sie sagte noch „Ich war so glücklich euch alle wieder zusehen. Aber ich bin nicht mehr eure Mutter. Ich würde auch nie verlangen das ihr mich so nennt. Trotzdem. Xéra, bevor das hier vorbei ist muss ich dir noch etwas sagen.“ Ihre Tränen ließen sich nicht zurückhalten. „Ich liebe dich mein Kind auch wenn du schon lange nicht mehr meine Tochter bist.“ Ich wollte etwas erwidern aber plötzlich schien etwas an mir zu ziehen. Ich fand mich in meinem Körper wieder. Auch ich weinte „Rosi. Sie irren sich. Ich habe nie aufgehört deine Tochter zu sein. In meinem Herzen war ich es immer. Ich hab dich sehr lieb Mama.“ Das klang zwar selbst für mich etwas eigenartig aber genau so war es. Rosi war immer wie eine Mutter für mich. Auch wenn sie immer einen auf streng machte, und ab und zu etwas böse schaute, wenn etwas nicht so klappte wie geplant. Aber trotzallem. Sie war für mich da. Kümmerte sich um mich. Bei ihr fühlte ich mich immer geborgen. Ich liebte sie wie eine richtige Mutter. Ich nahm meine Aufgabe an und versprach ihr und mir sie nicht zu enttäuschen. Aber noch wusste ich nicht wie ich das schaffen sollte. Rosi meinte ich könnte diese 4 Mädchen durch meine Fähigkeiten finden aber wie? Vielleicht konnte Teresa mir helfen. Die jetzt eigenartiger weißer nirgends zu sehen war. Ich saß alleine in diesem Raum aus Stein. Sie musste zurück gegangen sein während ich durch die Zeit reiste. Zumindest meine Seele. Der schrei einer frau ließ mich aufschrecken. Ich sprang auf und rannte die Stufen hinauf. Als ich oben ankam wünschte ich mir jedoch dort unten geblieben zu sein. Der Thronsaal war von schwarzem Nebel bedeckt. Auch auf den Wänden schien er sich hoch zu winden. Teresa war an der Wand, allein durch diesen Nebel, festgebunden. Das einzige was sie bewegen konnte war ihr Kopf. „Du widerlicher Mistkerl! Du wirst niemals siegen.“ „So wie ich das sehe habe ich das längst.“ Dráke stand vor ihr. Seine Haut war Pechschwarz, er schwebte ein paar Millimeter über den Boden. Der, wenn ich genauer hinsah ebenfalls mit einer Schicht schwarzem Wasser bedeckt war. „Da kennst du wohl die Kraft meiner Macht noch nicht. Du warst schon damals so leichtsinnig.“ Er drehte sich zu mir um. Ich blickte in zwei pechschwarze Augen. Man könnte den Eindruck gewinnen das man sich in einer Finsteren Nacht verlieren könnte. Ich hätte Weglaufen können wenn da nicht dieses schwarze Wasser gewesen wäre. Es schlang sich um meine Beine und hielt mich fest. Dráke lachte und schwebte langsam auf mich zu „Da bist du ja. Jetzt kann uns niemand mehr trennen.“ Mein Herz raste. Sein Anblick machte mir furchtbare Angst. Ich glaubte nicht auch nur die geringste Chance gegen ihn zu haben. Nachdem was mir Rosi erzählte würde er nur stärker werden wenn ich ihn attackierte. Den ein Amulett mit schwarzem stein hin um seinen Hals.  Es leuchtet und ich fühlte das meine Magie sich von diesem Amulett angezogen fühlte. Aber die letzten Blockaden in mir hielten  das Amulett davon  ab mir meine Magie abzusaugen. Meine Engelskriegerinnen schrien nach mir ich solle doch endlich eine von ihnen raus lassen, aber was konnten sie schon gegen ihn ausmachen.  Ich spürte wie mächtig er war. Ich bezweifelte das weder ich noch eine der Kriegerinnen eine Chance gegen ihn hatten.  Diese Pechschwarzen Augen. Ich konnte nicht aufhören sie anzusehen. Sie zogen mich an. Ich hörte Teresa nach mir rufen „Du darfst ihn nicht in die Augen sehen. Er ist in der Lage Angst zu vergrößern. Umso länger du ihn ansiehst umso größer wird deine Angst! Du musst versuchen seine Magie zu blockieren!“ Wie sollte ich das den tun.  Plötzlich sah ich viele kleine rote lichter die sich an verschiedenen Positionen an Drákes Körper befanden. Ich glaubte auch ihn doppelt zu sehen. Entweder war das der Stress oder ich sah seine Seele. Erst als er ganz nah vor mir stand merkte ich dass ich mit der zweiten Vermutung recht hatte. Sie war genau so schwarz wie er selbst. „O nein das wagt sie nicht. Richtig mein süßer reisender Engel. Wo haben wir uns den rumgetrieben. Rosi hat dir sicher ein zwei Flausen ins Ohr gesetzt. Aber du weiß genau dass du keine Chance gegen mich hast. Außerdem. Sobald der Neben verschwindet wir er Teresa Mitnehmen. In die Unterwelt wo er hergekommen ist. Genauso wie deine kleinen Tierfreunde.“ Ich wollte nicht so recht glauben was er da sagte. Doch es schien die bittere Wahrheit zu sein. „Was hast du mit ihnen gemacht?!“ Mein Herz raste immer Schnelle. Noch immer zogen mich seine Augen in den Bann. „Er gib dich mir. Schwöre mir mich in mein schloss zu begleiten und ich werde den Nebel verschwinden lassen. Und deine Tiere werden frei sein.“ Die Lichter und das Abbild seiner Seele verschwanden. Ich gab es auf ein Lösung aus diesem Schlamassel zu finden. Pantonjo war noch zu schwach um mir zu helfen. Rosi zeigte sich auch nicht. Mir blieb nur eine Wahl. „Gut. Ich werde dich begleiten. „Braver Engel. Jetzt musst du mir deinen gehorsam nur noch beweisen.“ „Xéra NEIN! Lass dich nicht von deiner Angst gefangen nehmen. Du kannst ihn besiegen.“ Schrie Teresa, doch ich glaubte ihren Worten nicht. Wie sollte ich das tun ohne das er meine Magie versucht anzuzapfen. Den das würde ihm gelingen wenn ich den teil einsetzte der schon freigesetzt war.  Sie wollte mir noch etwas sagen aber Dráke verhinderte es in dem er den Rest von ihr ebenfalls im schwarzem Nebel verschwinden ließ. „Beweise mir deinen gehorsam und gib mir das wonach ich mich am meisten sehen.“ Befahl er mir sein Gesicht war mir erschreckend nahe. „erlaube mir dir ein Kuss zu geben. „ Mit schwerem Herzen erlaubte ich es ihm und auf seinem Gesicht zeigte sich ein erfreutes erregtes Grinsen. Er schien schon lange auf diesen Moment gewartet zu haben. Wie in meinem Traum legte Dráke eine Hand um meine Hüfte und die andere um meinen Hals. Sein Körper lehnte an meinem. Jetzt war es zu spät auch nur ihm irgendetwas entgegen zu setzten. Ich bewegte mich kein Stück und schloss auch meine Augen nicht. Das was nun geschehen sollte, wird auf ewig in meinem Gedächtnis bleiben. Egal ob meine Augen offen oder geschlossen waren. Ich redete mir ein das ich das richtige tat. Pantonjo würde mir sicher fehlen. Er wäre sicher nicht damit einverstanden. Aber ohne mich ist er besser dran. Es war schon schade. Zu gern hätte ich ihm gesagt wie viel ich für ihn empfinde. Zu gern hätte ich ihm gesagt wie sehr ich ihn liebe. Aber dafür ist es wohl jetzt zu spät. Ich tat das Richtige. Jedoch verrieten mein Herz und meine Seele, sogar die Tränen die über meine Wangen liefe das es Falsch war. Nun was blieb mir für eine andere Wahl. „Da wirst du mich aber vorher töten müssen Dráke!“ Diese Stimme. Kurz bevor Dráke meine Lippen berührte ertönte sie. Es war die von Pantonjo. Er lehnte am Türrahmen. Gans lässig grinste er in unsere Richtung. In seinen Händen  eine Schwert mit langem griff und schwarzer dünner klinge. Er trug eine Art uniform wie man sie nur bei Generälen kannte. Seine weste war leicht gehöffnet so wie das Hemd das er darunter zu tragen schien. Man konnte sein nackten Oberkörper deutlich erkenne. So wie die Orden die auf seiner Weste hingen. Dráke wurde Wütend. Sein Gesicht verzerrte sich zu einer widerlichen Fratze. „Du wagst es dich einzumischen. Du weißt nicht mit wem du dich anlegst!“ „Du wohl auch nicht. Na los komm schon zeig was du kannst!“ Pantonjo zeigte nicht das geringste Anzeichen von Angst.“ „Sie Hat sich längst entschieden du Idiot. Sie gehört mir. Dagegen kannst du nichts tun.“ „Da irrst du dich. Du lässt ihr ja nicht mal eine richtige Wahl. Du zwingst sie dazu und darum wird sie dir niemals gehören. Sie gehört nur sich selbst. Ich werde nicht zulassen das du mir diesen wundervollen Engel zerstörst.“ Auf Pantonjos Stirn erschienen wieder diese Hörner und das Symbole. Er setzte seine Dämonischen Fähigkeiten in vollen Zügen ein. Ohne die geringste Spur. Von Anstrengung. Dráke löste sich von mir und raste auf Pantonjo zu. Auch er ließ ein Schwert in seiner Hand erscheinen. Beide klingen prallten aufeinander und ich hörte das klirren in der ganzen Halle. Jedes Mal wenn die Klingen aufeinander stießen strömten Blitze aus ihnen hervor. Blitze die Risse in den Nebel schnitten. Durch einen elektroball befreite Pantonjo meine Füße. „Such schnell deine Tiere los. Du kannst ihre Seelen aufspüren los.“  Dráke wollte auch schon eingreifen aber Pantonjo machte gute Arbeit. Er stieß Dráke an die Wand und hielt ihn  von mir fern. Er konzentrierte sich strak. Jetzt war es Dráke der sich nicht mehr bewegen konnte. Sein eigener Neben fesselte ihn. „Na los beeil dich. !“ schrie Pantonjo mich an. In zu sehen schöpfte in neuen Mut. Es fiel mir nicht mal besonders schwer. Eine Ecke in diesem Raum, weit weg von den beiden Männern zog mich magnetisch an. Ich spürte drei Energien. Drei Seelen. Ich rief Pantonjo und zeigte auf die stelle.- Er nahm sogleich seine Hände runter mit dem er Drákes Nebel kontrollierte. Er drehte sich um sich selbst und dabei schwang er sein Schwert mit. Ein schwarzer Luftstrom schnitt einen Riss in die Ecke auf die ich zeigte. Da waren sie. Ich hatte mich nicht geirrt. Erina Ray und Skorpien. Sie alle saßen zusammen. Bevor der Nebel sich wieder verdunkelte nahm ich sie schnell hoch. Jetzt war es Pantonjo der Schrie. Dráke befreite sich und stieß ihn mit einer Donnerkugle von sich weg. „Das wirst du mir Büsen du unterbemittelter Idiot.“ Dráke schwebte wieder leicht in der Luft.  Zwischen seinen Fingern bündelte er eine Menge Energie. Aber ich sah das Pantonjo sich noch nicht geschlagen gab. Das ganze schien ihn sogar zu amüsieren. Teresa tauchte plötzlich auf. Jeder in diesem Raum fragte sich wie sie es schaffte sich zu befreien. Sie streckte ihre flache Hand Dráke entgegen. Er viel augenblicklich zu Boden. Die Energiekugle war ebenfalls verschwunden. So wie der schwarze Nebel und das Wasser. Auch die schwarze Farbe in seinem Gesicht löste sich auf. „Du Miststück blockierst meine Seele!“ Teresa sah über diesen Erfolg alles andere als erfreut aus. „Schnell schnapp Xéra und verschwindet von hier. Ich kann ihn nicht lang aufhalten.  Ihr Körper begann zu zittern. „Spar dir deine Kraft. Du wirst sie noch für den Krieg brauchen!“ Pantonjo sah erschrocken hoch. „Jetzt MACH SCHON!“ Schrie Teresa. Pantonjo überlegt nicht lange. Er stand auf und rannte auf mich zu. Gemeinsam rannten wir durch den Gang auf den Weg nach draußen. Das Motorrad stand draußen vor der Steinigen Treppe die wir hinunter eilten. Wir sprangen auf und Pantonjo setzte es wieder mit Dämonenenergie in Betrieb. Schnell ließen wir einen prachtvollen Tempel hinter uns. Ein Tempel der in sich zusammen viel. Zerdrückt von einer gewaltigen schwarzen Macht. Anstatt zu kämpfen flohen wir. Anstatt mich meiner Angst zu stellen ergab ich mich ihr. Obwohl ich es mir so fest vor genommen hatte enttäuschte ich Rosi. Und Teresa. Sie ließ ihr Leben um uns zu helfen. Nur weil ich zu feige war. Sie opferte sich weil ich zu feige war. Fast hätte ich mich der falschen Seite verschrieben. Erst jetzt wurde mir bewusst das ich damit niemanden half. Nicht mal mir selbst. Ich schwörte bei Rosi bei dem Opfer von Teresa das ich so etwas nie wieder zulassen würde. Nie Wieder. Vor uns erstreckte sich eine Hügellandschaft. Das Zirkuszelt war in der Ferne schon zu erkennen. Ich musste alle Seelen erwecken um meine kompletten Magischen Kräfte einzusetzen zu können.  Dann alle meine s
chwestern suchen und versuchen diesem grauenvollem Monster ein ende zu bereiten.  Doch zuerst musste ich mich auf die letzten Seelen konzentrieren. 5 fehlten mir noch. Die werde ich auch noch finden. Nichts kann uns noch aufhalten.

 

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