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Das darf doch nicht wahr sein!
Ich hatte es mir eindeutig einfacher vorgestellt. Die Königsfamilie kam früher zurück als geplant. Und nun kam noch mehr Arbeit auf mich zu. Eigentlich arbeite ich als persönliche Assistentin von Rosi. Doch auch für die Königsfamilie hieß es schuften. Für jede Prinzessin musste ich verschiedene Sachen besorgen. Königin Isabell verlangte sogar am schwersten von mir. Noch nie verbrachte ich so viel zeit in einem Raum. Das Badezimmer. Die Badewanne musste ich 5-mal glanzpolieren. Den Spiegel mit einem Wattestäbchen säubern und den Boden nur mit einer Zahnbürste schrubben. Von der Toilette kaum zu schweigen. Dieses Schloss besaß 10 Badezimmer und jedes davon, musste ich so putzen. Der ganze Tag war mehr als anstrengend. Am Abend endlich in meinem Zimmer wieder zu sitzen, war für mich eine Befriedigung. Erina nahm auf meinem Kissen platz und Ray legte sich auf den Stuhl und sah mich traurig an. Man sah mir an das ich nichts lieber tun würde, als schlafen. Jedoch wurde es mir verwehrt. Eine der Dienerinnen kam zu mir in simmer und richtete mir aus das die Königin nun mit mir sprechen wolle. Sofort. „Ja Danke Emma. Ich bin unterwegs.“ Meine Stimme war so schwach das ich nicht wusste ob Emma mich verstand. Eine liebe junge Frau. Doch auch sie ersparte mir den weg in den Westflügel nicht. Genau dort lag das Zimmer des Königspaares. Ich bewegte mich schnell voran um die Königin nicht lange warten zu lassen. In ihrem Zimmer angekommen saß sie gerade mit König Eduard. An einen kleinen Tisch bei eine Tasse Tee. Rosi stand direkt vor ihnen und schien das Gespräch gerade beendet zu haben. „Dann soll es so sein eure Königliche Hoheit. Ich werde die dazugehörigen Maßnahmen ergreifen. Ich komme dann noch wegen einer Unterschrift.“ Ohne mich auch nur anzusehen, ging Rosi an mir vorbei. Ihr Gesicht zeigte mir große Enttäuschung. Doch ihre entschlossene Körperhaltung verlor sie dadurch nicht. Erst als sie die Tür hinter sich schloss bemerkte mich das Königspaar. Doch überrascht waren sie nicht. Die Königin stand gleich auf und kam auf mich zu. „Oh wie schön sie sind da. Es tut mir leid aber irgendwie musste ich sie beschäftigen. Nur so konnte ich mich um die Überraschung für sie kümmern. Kommen sie setzen wir uns.“ Die Königin deutete mit einer Hand auf zwei rote Sofas, die sich hier gegenüberstanden. Nach dem ich mich setzte spürte ich schon ein kleines Unbehagen. Es könnte auch nur mein Körper sein, der nach einer Pause schrie. Die Königin nahm direkt mir gegenüber Platz. Sie kam auch gleich zum Punkt. „Sie meine liebe Xéra haben die große ehre meinen Sohn zu heiraten.“ Sie sagte es als würde sie eine positive Reaktion erwarten. Als wäre es selbst verständlich aber das war es nicht. „ WAS SOLL ICH!“ Ich konnte nicht so recht glauben was ich da hörte. Klar das ich dagegen protestiere. „Tut mir leid aber NEIN! Unterkeinen Umständen NEIN! Nur über meine Leiche NEIN!“ Die Königin nahm einen Befehls habenden Ton ein. „Das ist schnell erledigt. Das ist ein Befehl. Sie bieten meinem Sohn Paroli und sie haben keine Angst die Wahrheit über ihn zu Äußern. Es wird ihm ganz gut tun mit jemanden verheiratet zu sein der ihm zeigt wo es lang geht. Sie dürfen sich geehrt fühlen. Sowas erlaub ich nicht jedem. Eine andere kommt für mich nicht in Frage.“ „Und wenn ich mich weigere?“ Nun war ich fest entschlossen. Die Königin auch. „Dann werde ich mir das Vergnügen gönnen und sie wegen verrat und Beleidigung an einem der Königlichen Familienmitglieder Köpfen lassen.“ Da war meine Entschlossenheit dahin. Mir blieb nichts übrig als einzuwilligen. Schließlich drohte sie mir mit dem Tod. Zum Sterben war ich noch nicht bereit. Davor hatte ich die größte Angst. Die Vorstellung mich diesem Idioten von Prinzen hinzugeben, gefiel mir nicht weniger. Mein Leben an der Seite von ihm zu verbringen frustrierte mich noch mehr. Noch dazu der Gedanke meinem Körper auch noch im hinzugeben drückte meinen Kummer noch mehr in die Tiefe. Prinz Pantonjo sah ja nicht schlecht aus, im Gegenteil. Er war sogar sehr attraktiv. Sein Körperbau und seine blauen Augen waren schön anzusehen. Es interessierte mich jedoch sehr wenig. Dieser Mann hasste mich und das zeigte er auch. Mir ging es nicht anders. In meinen Augen war er der unverschämteste und grausamste Mann den ich kenne. Auch wenn er mir zwei mal das leben gerettet hat. Und das von Ray. Das zeigte nur das er nicht total herzlos ist. Vielleicht lag es auch daran das er sich so geben wollte. Mein Herz sagte mir das er in Wirklichkeit ganz anders ist. Das verriet mir der Moment als er Ray vor dem ersticken rettete. Ohne ihn wäre sie damals gestorben. In meinem Zimmer wieder zurück setzte ich mich gleich auf mein Bett. Mein Gesicht wurde Ausdruckslos und ganz einfach leer. In mir brachen meine ganzen Nerven zusammen. Ray setzte sich auf meinen Schoß in der Hoffnung in ihren Augen Trost finden zu können. Erina nahm auf meinem Kopf platz. Sie fühlte wie schlecht es mir ging. Ich hatte keine Lust meinen Kopf zu verlieren. Und wegrennen konnte ich auch nicht. Wo sollte ich den auch anders hin. Nirgends gab es hier ein anderes zu Hause für mich. Die Königin musste mir auch noch auf die Nase binden das die Hochzeit schon morgen Abend stattfinden soll. Es sollte so schnell wie möglich über die Bühne gehen. Schlimmer hätte es gar nicht mehr kommen können. Man musste es von der Positiven Seite sehen.
ACH VERFLIXT NOCHMAL!!!
An dieser ganzen Geschichte gibt es nichts Positives. Die Tränen suchten sich ihren Weg durch meine Augen. Nun konnte ich sie nicht mehr aufhalten. Ich weinte bitterlich. Doch still und leise. Niemand sollte mein leid mithören. „Es ist Ok. Lass es nur raus. Richtig.“ Rosi stand in der Tür. Ihr Blick Mitfühlend. Ein Ausdruck den wohl kaum jemand bei ihr zu Gesicht bekam. Sie nahm den Stuhl und setzte sich mir gegenüber. Ihr Schreibbrett lag fest in ihrer Hand. Darauf ein einzelnes Blatt. Sie hielt es mir mit einem Kugelschreiber hin. „Dieser Vertrag wird dir das Planetarium, samt ihrem Inhalt und ihren Pflichten, übertragen.“ Du musst wissen diese Planetarium gab es schon noch bevor diese Königsfamilie hier einzog. Die Tiere brachten sie dort hinein. Es war ein schöner Aufenthaltsort. Und für dich zumindest ein Ort der nur dir allein gehört.“ Rosi erklärte mir, dass die die Königin zu diesem Vertrag überredete. Doch sollte es mir erst nach der Hochzeit gehören. Ich unterschrieb den vertrag ohne weiter darüber nach zu denken und ihn durchzulesen. Ich vertraute Rosi voll und ganz. Rosi streichelte noch leicht meine Wange. Danach ging sie aus dem Zimmer ohne ein weiteres Wort. Ein Spaziergang wäre jetzt eigentlich nicht schlecht. Gut um meine Gedanken zu sammeln. Und meine Tierfreunde würde es sicher interessieren was für eine gute Neuigkeit ich für sie habe.
Die Stunden des Abends wurden nicht weniger. Pantonjos Wut lief auf Hochtouren. Von seiner kleinsten Schwester musste er erfahren das seine Hochzeit stattfinden wird. Seine Mutter hätte es ihm wahrscheinlich erst vor dem Altar erzählt. Doch seine Schwester war zum Glück so en guter Spion. Auch wenn er sich manchmal fragte wie sie an manche Informationen ran kam. Nur diese Info half ihm sehr wenig. Vor dieser Hochzeit konnte er sich nicht drücken. „WIESO, … musste ich auch schwören.“ Aus Arroganz und Wut ging er einen schwur ein den er nie hätte schließen dürfen. Doch jetzt befand er sich auf Kreuzzug. Auf der Suche nach Xéra. Laut seiner Schwester weiß sie es auch längst. Er wollte ihr nochmal gehörig den Kopf waschen. Ihr auf boshafte Art erklären das sie sich durch diese Hochzeit, keine Vorteile versprechen soll. Mit ihm würde es ihr nicht gut gehen. Er hatte dadurch die Hoffnung, dass sie vielleicht vor Angst abhauen würde. Aber zu erst musste er sie finden. Er hatte alles schon durchsucht wo sie hätte sein können. Der einzige Ort der ihm noch blieb, war das Planetarium. Nach dem was er so hörte, soll Xéra bis lang die einzige sein, die mit diesen Kreaturen umgehen konnte. Er erinnerte sich noch daran das er einmal versuchte Shark zu füttern. Er glaubte das dieses Monster ihn lieber fressen wollte, als das riesen Steak. Drum konnte er sich nicht vorstellen das Xéra es leichter hatte. Aber das es stimmte, was er hörte sah er mit eigenen Augen. Jedes Tier was in diesem Planetarium war lag eng an Xéra gelehnt beim großen See von Shark. Der auch auf der Oberfläche des Wassers Schwamm um nah bei Xéra zu sein. Pantonjo sah auch die Spinne die sich vor ihrem Kopf schlafen legte. Pantonjo glaubte eigentlich das diese Spinnenart Fleischfresser waren. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch dieses Leopardenbaby das er rettet lag bei ihr. Er fragte sich wie Xéra es anstellte das sich dieses Jungtier so schnell an sie gewöhnte. Keines dieser Tiere schien Xéra jetzt allein lassen zu wollen. Ihr Gesicht war förmlich in Traurigkeit getränkt. Selbst im schlaf weinte sie noch. Pantonjo erkannte das der Tag schon genug Schlimmes für sie hatte. Da musste er nicht auch noch seinen Senf dazu geben. Wenn er sie heiratete hätte er vielleicht mehr Chancen über sie und über den Vorfall in der wüste rauszufinden. Auch diese beiden Aktivitäten von Dämonen kamen ihm seltsam vor. Beide wesen waren hinter hier her und wollten sie sich holen. Etwas war hinter ihr her. Darüber war er sich schon mal sehr sicher. Die Bücher halfen ihm nichts. Nirgends fand er das Symbole was er suchte. Selbst als er ein paar Symbole in den Büchern kombinierte kam er nicht zu seinem Ergebnis. Er musste sie dazu beobachten. Und wer würde es ihm verübeln wenn er seine eigene Frau beobachtet. Er musste auch zugeben, dass er irgendwie Glück hatte. Es hätte ihn auch schlimmer treffen können. Zumindest war sie keine hochnäsige Prinzessin oder sonstige Adelige. Er ging näher auf sie zu. Er sah zu ihr hinunter. „Gut Nacht … Xéra.“ Pantonjo ging zurück in sein Zimmer. Besser wäre es wenn er für morgen ausgeschlafen war. Seine Mutter würde sicher mit einer Flucht von ihm rechen. Doch da wird er sie ganz schön überraschen. Den er hatte vor mit vollem Stolz vor dem Altar zu stehen. Damit würde er seine Mutter zur Weißglut bringen. Es wird sie ärgern das sieh ihn mit dieser Entscheidung nicht treffen kann.
Die Nacht verstrich, der Tag brach an. Und für das Brautpaar sollte es eigentlich der Schönste Tag ihres Lebens werden.
Der Morgen graute und ich kümmerte mich um meine übliche Arbeit. Ich fütterte mein Freund und brachte den Prinzessin das Frühstück in die Zimmer. Obwohl ich an diesem Tag nicht arbeiten sollte, konnte ich nicht anders. Ich wollte nicht einfach in meinem Zimmer sitzen und auf den Sonnenuntergang warten. In einem bequemen Standardkleid (Das was ich an trug als ich das erste Mal in dieses Schloss kam) betrat ich nun das Zimmer der jüngsten Prinzessin Elerin. Die kleine bastelte so wie es aussah an einem kleinen Puzzle. Nach dem vielen Schachteln neben ihrem Bett zu urteilen, hab ich sie richtig auf den Geschmack gebracht. Als die kleine mich sah strahlte sie über das ganze Gesicht. „Xéra guten morgen.“ Ich stellte ihr Tablett mit dem Frühstück auf ihren Schreibtisch. Es bestand aus einer Schüssel mit Müsli einer Orange und einer Tasse Kakao. „Guten Morgen kleine Prinzessin. Ich hoffe du hast gut geschlafen.“ „Tut mir leid, dass du so unglücklich bist aber das wird sich ändern. Du wirst ihn aus einem anderem licht sehen und er kann dich auch vor ihm schützen so lang bis du es selber kannst.“ Sie weckte mein Interesse und ich fragte sie vor wem beschützen. „Vor dem der dich hergeholt hat er hat Dämonen los geschickt um dich zu suchen.“ Sie sah mich mit einer sorge an die ansteckend war. Etwas bedrückte sie. Was sie mir sagte klang eigenartig und vertraut. Ich wollte sie fragen woher sie das wusste und er ihr das gesagt hatte. Vielleicht versuchte mich jemand durch sie zu warne. Ihr Blick veränderte sich schlagartig. Ihre Augen verloren für 3 Sekunden ihre Farbe. Als wäre ihr plötzlich etwas eingefallen. Aber es schien sich als schlimmer zu entpuppen. Schnell verschwand sie unter ihrem Bett. Kurze Zeit kam sie wieder hervor mit einer Blume aus Papier. Sie bastelte eine Papierrose. Eine sehr große Sogar. Sie legte sie mir in die Hand. Es bedeutete ihr sehr viel, dass ich sie behalte. Und ich hatte auch keinen Grund sie nicht anzunehmen. Aber ihr ängstlicher Blick sagte mehr als tausend Worte. In ihr Spiegelte sich die blanke Angst wieder. Und Verzweiflung. „Tust du mir einen gefallen.“ Es tat ihr weh zu sprechen das konnte ich hören. Etwas anders wollte sie mir sagen aber ihre eigene stimme schien es ihr zu verbieten. Ich sah in ihren Augen wie sie selbst mit sich kämpft. Ich glaube, dass sie dazu gezwungen wird das jetzt zu sagen, worum sie mich auch dann bat. Sie bat mich, falls ich mich mal wieder und zwar nach der Hochzeit, in meinem altes Zimmer begeben sollte, ich diese Rose doch bitte vor meine Tür legen sollte. „Ich habe einen zauber auf diese Geschenk gelegt. Der Zauber sorgt dafür das die Rose dich vor gefahren schützt. Meine Mutter weiß noch nichts von meine Magischen Aktivitäten und bitte sags ihr auch nichts.“ Das sollte auch so bleiben. Nach dem was ich gehört habe soll die Königin jedes ihrer Kinder am ersten Tag wo sie ihre Zauberkräfte hatten, in ein Internat für Magie, schicken. Und das für viele Jahre. Und Elerin wollte dort nicht hin. Weil sie dort dann vielleicht auch für verrückt gehalten wird. So wie es ihre Mutter schon tut. Trotzdem interessierte mich wozu diese merkwürdige Geschenk und was so verrückt an ihr sein soll. „Elerin wenn du willst kannst dus mir erzählen ich werde dich auch nicht für verrückt halten. Versprochen.“ Die kleine Prinzessin zögerte noch. Schließlich rückte sie mit der Sprache raus. „Ich hab gestern Abend gesehen wie du in deinem Zimmer erschossen wirst. Eine Kugel jagte durch deinen Kopf.“ Was ich aus dem Munde der kleinen hörte wollte ich erst nicht so recht glauben. Aber es ging ja noch weiter. Sie erzählte mir, das sie des Öfteren Tag und Nachtträume hatte, von Geschehnissen die wirklich eintrafen. Zum Teil auch Träume, von denen sie wusste, sie geschahen vor einigen Jahren. Sie versuchte jedes dieser Träume aufzumalen. Darum auch diese vielen Zeichnungen am Boden in der Villa. Als sie mich damals in der Villa sah, erinnerte ich sie an eine weinendes Mädchen in einem Kerker eingeschlossen und um Hilfe rufen. Und ich sah diesem Mädchen zum verwechseln ähnlich. Jetzt verstand ich auch warum Elerin so gewesen war. Sie träumte etwas aus der Zeit, die ich vergessen hatte. Nur mehr konnte sie mir auch nicht erzählen. Als sie es ihrer Mutter erzählte verpasste diese ihr eine ohrfeige und schimpfte sie so etwas niemals wieder zu erwähnen. Es gab kaum noch Hellseher und wenn dann wurden sie als Spinner aufgetan. Weil sie zwar etwas prophezeiten aber es nie eintraf. Und eine Königstochter sollte nie eine Spinnerin genannt werden. Was ich nicht ganz verstand aber diese Welt war immer schon ein Rätseln für mich. Und dieses Kleine war eine Hellseherin. Ein Echte. Nur als dessen wollte ich sie nicht nennen. Mir viel eine andere Bezeichnung für sie ein. „Du bist so etwas wie ein Orakel nicht war?“ Um sie vom weinen abzuhalten versuchte ich ihre Neugier zu wecken. Und das gelang mir auch. Ich redete noch lange mit ihr. Ich versuchte ihr zu erklären wie sie am besten mit dieser Fähigkeit umgehen sollte und noch vieles mehr. Ich schien sie getröstet zu haben den sie fand am ende ihres Gespräches ihre Gabe als nicht mehr so schlimm. Und mein tipp gegen diese Visionen nicht mehr anzukämpfen sie eher zu studieren und eine Lösung zu finden gab ihr ein Gefühl eine Aufgabe im leben gefunden zu haben.
Ich versteckte auf den Balken von Erinas Loch. Ray und Erina verbrachten die ganze Zeit über im Planetarium. Vor meiner so, zusagen Hochzeit, richteten die Dienerinnen mich her. Meine Haare wurden gewaschen und geföhnt. Ich musste in ein weißes Kleid schlüpfen und mir mein Gesicht Schminken lassen. Für gewöhnlich sollte dies der Glücklichste Tag in meinem Leben werden. Jedoch verbarg ich das ich mich nicht wirklich so fühlte. Ich zwang mir ein lächeln auf. Mein Kleid konnte noch so schön sein und mit weisen Rosen bestückt sein. Ich fühlte mich nicht als Braut. Wohl eher als Gefangene. Und Sklavin. Ein goldener Ring wurde mir an den Finger gesteckt. Danach ging es auch schon in den Ballsaal. Pantonjo war auch schon da. In seinem weißen Anzug sah er recht Edel aus. Mit ihm stellte ich mir vor einen aufgebauten Altartisch. Er stand am ende des Saales. Hinter uns sehr viele Gäste in weiß die der Hochzeit bei wohnten. Diese Hochzeit muss schön länger geplant gewesen sein. Das konnte sogar ein blinder erkennen. Rechts neben Pantonjo stand ich. Genau so wie er mich sah ich ihn nicht an. Trotzdem erkannte ich aus dem Seitenwinkel seinen stolzen Blick. Dieser Ausdruck war mir von ihm unbekannt. Eine Priesterin in blau weißer Robe, auf der anderen Seite des Altars vollzog diese Trauung. Sie dauerte lang und war ähnlich einer Zeremonie in meiner Welt. Nach dem Pantonjo und ich die zwei bedeuteten Worte aussprachen kam das worauf ich mich am wenigsten freute. Die Priesterin sprach „du darfst deine Prinzessin nur küssen.“ Ich zwang mich zu einem lächeln Wiedermals und drehte mich zu meinem Zukünftigen. Wie sich das schon anhörte. Aber es war bei weitem nicht so schlimm wie das, was folgte. Pantonjo drückte seine Lippen auf die meine. Es war ein kurzer Kuss das erkannte jeder in diesem Saal. Jedoch war es lang genug um mein Herz einen Sprung machen zu lassen. Es war mein erster Kuss von einem Mann. Und zu meinem überraschen wollte ich ihn. Zumindest dachte ich es. Nach dem Kuss schrie meine Seele mein Herz, mein ganzer Körper nach mehr. In mir spielten gemischte Gefühle fangen. Ich hasste ihn aber etwas in mir mochte ihn. Oder war es nur die Freude endlich zu wissen wie es ist geküsst zu werden. Momentan kannte ich mich selbst nicht mehr. Jeder in diesem Saal applaudierte. Denn niemand von ihnen schien zu wissen das dies eine gezwungene Hochzeit war. Nach der Trauung wurde, wie sollte es anders sein, ein großes fest gefeiert. Im Garten wurde laute Musik gespielt und dort wurden auch Speisen serviert. So viele Leute gratulierten mir und Pantonjo. Es war anstrengend da ich mein falsches glückliches Gesicht bei behalten musste. Doch auch ich hatte keine Lust mehr. Ich stand auf und ging ohne ein Wort. Das war doch alles zu viel für mich. Da ich nicht wollte das man mich so schnell findet, versteckte ich mich auf dem Dach über meinem Zimmer. Meine Kleider wurden schon längst in Pantonjos Zimmer gebracht. Dort wurde ich in Zukunft meine Nacht verbringen. Doch von Rosi wusste ich das ich trotz allem dieses Zimmer als Unterschlupf behalten durfte. Aber schlafen war mir dort am Abend verboten. Ich genoss die Zeit auf dem Dach. Die Nacht erstrahlte mit seinen vielen Sternen. Hinter mir war der kleine Raum in dem ich den Schlangenring fand. Von diesem Versteck wusste noch keiner. Dachte ich. Aus heiterem Himmel, sprang eine weiße Frau auf das Dach. Eine Frau mit Komplet weißer Haut und Kleid. Und dort wo die Haare waren lag eine riesen große Rose. Als würde sie einen Hut tragen. In ihrer Hand hielt sie eine kleine Schachtel in Weiß. Schien ihre Lieblingsfarbe zu sein. Ich war ziemlich verwundert. Wer wäre das nicht. Sie stellte sich mir als Rosixia vor. Königin des Rosenreiches. Es war die Nachbarkönigin. Sie sagte mir dass sie noch keine Zeit hatte mir zu gratulieren. Und sie wollte mir ihr Hochzeitsgeschenk persönlich überreichen. Sie schien nett zu sein. Irgendwie gab mir ihr Anblick ein Gefühl, von Wohlbefinden. Als wäre sie eine alte Vertraute. Jemanden den ich sehr lange schon kenne. Auch wenn ich sie gerade zum ersten Mal sah. Sie gab mir eine kleine schachtel und bat mich sie gleich zu öffnen. Sie setzte sich nah neben mich. Ich wurde neugierig. Ich öffnete die Schachtel und ein Armband kam zum Vorschein. Nur kein gewöhnliches. Es schien auch Reißzähnen zu bestehen. Zähne die so dick waren wie mein Daumen. Ich legte es um mein
rechtes Handgelenk, wo ich auch meinen Schlangenring trug. Am Armband war noch eine hellgrüne Kugel befestigt die das Armband zusammen hielt. Es war die gleiche Fabre wie die Augen in dem Ring. Es fiel mir auf, weil beides für kurze Zeit zu leuchten anfing. „Das heißt ich habe sie nicht der falschen gegeben. Dies sind die Milchzähne von Catana.“ Die Königin sagte es so als würde sie darauf warten eine Reaktion zu erblicken. Sie erklärte weiter als sie meinen Fragenden Blick sah. „Catana ist auch als Wildcat bekannt. So benahm sie sich auch. Sie war das erste Mitglied der Engelskriegerinnen. Sie und neun weiter wurden dazu ausgebildet einen Engel zu beschützen.“ Mir war jetzt zwar klar was es mit dem Armband auf sich hatte, doch nicht warum sie mir das alles erzählte. „Warum erzählen sie mir das alles. Hat das irgendwas mit mir zu tun.“ Königin Rosixia antwortete mir nicht auf die frage. Sie schien sogar das Thema zu wechseln. „Morgen gebe ich mein alljährliches Rosenfest. Ich habe Rosi vor einigen Wochen eingeladen. Ich habe sie darum gebeten sie auf meinen ausdrücklichen Wunsch mitzunehmen.“ Komm wenn du mehr erfahren möchtest. Und vertrau, wenn ich dir sage, es hat mit dir sehr viel mehr zu tun als du jetzt noch zum annehmen vermagst.“ Die Königin kletterte zurück und ließ mich mit meinen Gedanken allein. Sie erzählte mir von etwas, von dem ich nicht genau sagen konnte, was ich davon halten soll. Aber ich bekam das Gefühl nicht los mehr über Catana und die Engelskriegerinnen rausfinden zu müssen. Das es mir meiner Vergangenheit näher bringen wird. Nur eigenartiger weise gab das Amulett mir keine Antwort darauf. Es schien so als würde dieses Amulett wissen wann ich eine Information von selbst bekomme oder wann ich seine Hilfe brauchen werde. Ich ging runter in den Festsaal wo ich Rosi finde. Ich machte es so wie Königin Rosixia es wollte. Rosi hatte sogar schon auf mich gewartet. Vielleicht war es nur Zufall das ihre Namen gleich anfingen. Rosi sagte mir das wir morgen Abend um 5 Uhr los fahren würden. Nach dem Gespräch ging ich in mein neues Zimmer. Pantonjo war auch längst dort. Laut Rosi ging er schon schlafen und das sollte ich auch tun. Mir war unwohl mit Pantonjo mir ein Bett zu teilen. Doch es schien mir nichts anderes übrig zu bleiben. Ich betrat sein Zimmer. Vorher zog ich mir in meinem Zimmer ein langes Nachthemd an. Sein Zimmer war kaum verändert. Nur das Bettzeug war nun in Weiß gehüllt. Daneben stand auf einem Tisch lauter Pakete in allen Größen. Alles, Hochzeitsgeschenke. Irgendwie freute ich mich über die Geschenke. Andererseits wäre es mir unter einem anderen anlass lieber gewesen. Das Bett war leer. Mit Ausnahme der Couch. Dort lag mein Ehemann mit einem schwarzen Kissen und einer dünnen Decke bedeckt. Anscheinend lag er ebenfalls keinen Wert darauf mit mir sein Bett zu teilen. Ich wunderte mich nur das er es mir so einfach überlässt. Ich schaltete das Licht aus und legte mich in das große Bett. Es war überraschend weich und sehr kuschelig. Die großen Kissen schienen eine viel versprechende Nacht zu bringen. Die Nacht hüllte das Zimmer Komplet ein und ich verlor mich in einem eigenartigen Traum
Xéra schlief schon tief und fest. Pantonjo sah von der Couch auf der er schlief die ganze Zeit zu ihr hinüber. Er stand leicht auf und ging leisen Schrittes zu ihr hinüber. „Wer oder was zum Henker bist du?“ Er sah sie genau an. Da war es wieder. Werden sie sich vor Schmerz zu winden schien, und Tränen über ihr Gesicht rinnen, erschien wieder dieses Symbol. Sie schien einen magischen Traum zu haben. Das Symbole glich einem mehrfach geschwungen J. So eines wie das hatte er noch nie gesehen. Er erkannte auch wie ihre Fingerknochen rot anliefen. Als hätte sie damit auf was geschlagen. Er legte sich wieder zurück. Jetzt konnte er so wieso nicht viel rausfinden. Alles um dieses Mädchen schien ihm verworren. Diese Hochzeit war eine einzige Tortur für ihn. Aber es freute ihn das Gesicht seiner Mutter zu sehen die nicht genau wusste was sie von seinem stolzen Anblick zu halten hatte. Eigenartig war auch der Kuss. Irgendwie hatte es ihm gefallen. Aber irgendwie überkam ihn auch ein eigenartiges Gefühl. Eine magische welle durchstieß ihn in diesem Moment. Wie eine Bestätigung das diese Bund ewig ist. Und laut einem Buch durchstößt einem nur eine Magische welle wenn man etwas Küsst das heiligen Ursprung ist. Und das Xéra heilig sein soll konnte er sich nicht vorstellen. Aber es wäre nun zumindest eine Möglichkeit. Er schloss die Augen. Er musste schlafen.
Dieser Traum war mehr als unvergesslich. Wer vergisst schon den Anblick eines kleinen 5 jährigen Mädchens, Das im Wald sitzt, heulend voller Schmerz. Aus ihren Ellbogen ragten kleine Spitze stacheln die aussahen als könnten sie ihre Knochen sein. Das gleich war auf ihren Knien, auf ihrer Stirn und an sämtlichen Fingerknochen. Aus jedem dieser Wunden floss Blut. Kein Rotes. Es war grün. Und ihre Augen voll und ganz in ein gelb getaucht, das nur noch der Sonne gleichen könnte. Ich erwachte am Morgen mit furchtbaren Herzrasen. An jeder Stelle wo dieses besagte Mädchen die Wunden hatte schmerzte es auch bei mir. Mein Gesicht war Feucht wie mein Kissen. Ich habe im Schlaf geweint. Sehr lange sehr stark so wie es aussah. Ich setzte mich auf und in dem Moment hielt man mir eine Tasse vor mein Gesicht. Es roch stark nach Kaffee. Pantonjo reichte mir den Kaffee und setzte sich zurück auf die Couch. „Man du musst ja toll geschlafen haben oder?“ Ich nahm einen Schluck bevor ich erwiderte. „Es ging habs überlebt.“ Plötzlich vielen mir meine Tiere ein. „Wie spät ist es.“ Ich vergaß mir einen Wecker zu stellen. „Keine Panik Doofnuss. Rosi hat die Fütterung Diesmal übernommen. Sie sagte irgendwas von Notizen von dir die hilfreich waren.“ Jetzt erinnerte ich mich. Ich schreib ein paar Notizen, über die Tiere, für den Fall das ich einmal krank werde. So das, meine Vertretung keine Probleme hat. Aber das Rosi das machen würde damit rechnete ich nicht. Zumal war dieser Fall noch nie eingetroffen. Ich trank noch einen Schluck bevor ich Pantonjo fragte, was mir auf der Seele brannte. „Warum warst du mit dieser Hochzeit einverstanden? Du hättest einfach abhauen können.“ Wartend auf eine Antwort starrte ich ihn an. Schien mit sich selbst zu ringen ob er es mir sagen sollte oder nicht. „Das war leider nicht so leicht wie du es dir vorstellst. Irgendwann erklär ichs dir.“ Nicht wie jeder anderer nahm ich diese Antwort hin. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Pantonjo trank seine Tasse mit einem Zug aus und verließ das Zimmer. Er war bereits angezogen und ich wollte auch nicht mehr im Bett liegen bleiben. Mit einer Jeans begleitet und einem lila Top ging ich runter in die Küche, wo die Dienerin sich vor mir verbeugte. Mir war sehr unwohl dabei. Besser wäre es mir wenn sie das nicht täten. Ich nahm mir einen Apfel und ein Stück Hackfleisch und ging in das Planetarium. Ray spielte in der Höhle mit einem Stück Blatt. Als sie jedoch das Fleisch roch war das Blatt nicht mehr so interessant. Sie fraß das Fleisch als gäbe es nicht besseres auf der Welt. Erina rannte aus der Höhle direkt auf meinen Kopf. Sie war sichtlich erleichtert mich zu sehen. Den Rest des Tages verbrachte ich damit mit meinen Tieren zu spielen, mit Shark zu schwimmen und meine Hochzeitsgeschenke zu öffnen. Auch das schloss wurde aufs neue erkundet. An einen der Wellness-Räumen führte wie Pool, Sauna und Massage Räume, lag in einer Glasvitrine 2 weiße Haarnadel mit rotem Band. Sie sollen schon seit Jahren im Familienbesitzt sein. Sie Zogen mich Magnetisch an. Als wären sie ein Teil von mir selbst. Aber ähnlich ging es mir mit dem Diadem im Lagerraum. Als ich den Raum einmal aufräumte entdeckte ich es. Sie schien nicht aus Gold zu sein. Doch Gold gefärbt. Ein Diadem das aus mehreren Schlingen bestand. Ein Rosner Diamant in der Form eines Achteckes steckte darin. Ich bezweifelte jedoch das es ein Diadem war. Dafür hatte es die falsche Form. Trotzallem glaubte jeder das es eins war.
Die Zeit verging sehr schnell. Rosi und ich kamen pünktlich zu Rosenball. Rosi trug ein schwarzes Kleid mit einer großen roten Rose am unteren Ende. Rosi besorgte mir ein Kleid in blau ohne Träger und einer Weißen Rose in der Mitte. Das Rosen schloss war wirklich beeindruckend. Besonders von außen. Es schien fast aus Kristallen zu bestehen. Innen war alles weiß und in einem blauen Lichtstich. Viele Blaue Diamanten Schmückten das Schloss. Doch am schönsten war der Festsaal. Er war größer als der in dem Schloss wo ich wohnte. Doch der Ball fand im Nachbarkönigreich statt. Der lag direkt hinter dem Schloss. Voller Rosenbüsche. Einige Musiker Spielte auf Geigen und Flöten. Viele Gäste tanzten. Ich kam aus dem staunen nicht mehr raus. Rosi mischte sich unter die Leute und ich sah wie Königin Rosixia in einem hell erleuchteten Seidenkleid auf mich zu kam. Sie war sichtliche erfreut über mein kommen. Sie bat mich gleich sie zu begleiten. Das was sie mir zu erzählen hatte sollte allein nur für meine Ohren bestimmt sein. Wir gingen von der Party weg. „Das was ich dir gab, gehörte zu dem was ich dir zeige. Es ist wichtig das du mir genau zu hörst. Den dein Schicksal ist mit gefahren bestückt und sie wird es sein die als erstes deinen Weg pflastern wird. Sie werden so kommen wie sie als erstes geholt wurden. Sie gehörte zu einem team das sich Engelskriegerinnen nannte.“ Sie blickte mich noch immer freundlich an. Aber in ihrer Stimme lag Ernsthaftigkeit. Wir kamen an einem Pavillon an in dem eine weibliche Statue stand. Der Party lärm war weit weg das so das ich ihn kaum noch Ohren konnte. Die Statue war ca so groß wie ich. Lange Haare, leere Augen und aus einigen Stellen ihres Körpers ragten Spitzen heraus. Diese frau hatte an den gleichen stellen die Knochen wie das Kind in meinem Traum. Sie stand mit gespreizten Beinen da und eine Hand war mit kleinem Abstand von ihren Körper weg. Der andere Arm lehnte an ihrer Brust. Beide Hände bildeten eine Faust. Diese Frau grinste auf mich herab mit ihren Schneidezähnen. Das war so sagte die Königin, Catana. „Sie wurde als sie 5 Jahre war von einem Wissenschaftler entführt. Und das was er mit ihr macht ist das Endergebnis von dem was du siehst. Er pumpte sie mit Chemikalien und sonstigen Mitteln voll. Verzeih meine Ausdrucksweise“ sie klang bei diesen Worten sehr wüten. Wär wäre das nicht wenn man von so einer Greul tat erzählte. Aber es ging noch weiter. „Mit 6 Jahren schaffte sie es zu fliehen und entdeckte fremde Fähigkeiten an sich. Ihr Geruchsinn wurde feiner als der jedes Tieres. Noch dazu ist sie in der Lage Einige Tiere zu kontrollieren. Aber mit ihrem Geruchsinn und das zeigte sie am meisten aus, speicherte sie jeden Geruch in sich auf den es nur gab. Sie brach auch in Labore ein um an Chemikalien riechen zu können. Sie stahl auch Bücher und ließ in ihnen. Wie sie lesen lernte ist seit jeher einem großen Geheimnis. Vielleicht brachten auch diese Chemikalien das mit sich.“ Der letzte Satz war der der mich momentan am meisten überraschte. „Sie besaß viele andere Fähigkeiten die man mit Zauberei nicht blockieren konnte. Denn ihre Kräfte waren nicht magischen Ursprung. Sie lagen Komplett in ihrer DNS. Sie war kein Mensch mehr. Sondern ein Mutant. Darum ist ihr Blut grün und ihre Haare Rauptiergelb. Und dieses Wesen lebt in dir Xéra.“ Ich hörte ihr Aufmerksam zu und betrachtete dabei das Armband. Die Königin sagte mir das ich Catanas Milchzähne um den Arm trage wie ich auch ihren Ring trage den ich seit gestern nicht einmal abnahm. Sie sprach von den Schlangenring. „Warum erzählen sie mir das alles?“ ich war so verwirrt. Wollte sie mir etwa erklären das ich diese Catana sei. Jetzt kamen noch viel mehr fragen dazu. Dabei waren die alten noch nicht mal beantwortet. „Keine Sorge Mein Engel. Zurzeit ist alles verworren aber wenn die Zeit gekommen ist wirst du dein innerstes verstehen und die die in die schlummer werden dir dabei helfen zu begreifen welche Aufgabe auf dich wartet. Du musst sie sobald wie möglich beginnen sonst kommt er wieder. Er hat dich einmal gefunden er wird es wieder schaffen. Aber wenn du erst begreifst wird, wenn du deinen Platz gefunden hast und deinen Namen kennst. Wird er dich nicht mehr aufhalten können.“ Es klang als sollten diese Worte mich trösten. Aber auch sie erkannte das es wohl keine Chance momentan mehr gab. Ich wollte nur mehr allein sein. In meinem Kopf drehte sich alles die Letzte Worte von Königin Rosixia wollten meinen Kopf nicht verlassen. Ich spürte wie mein Körper nicht mehr wollte. Mir wurde schwarz vor Augen. Das letzte was ich sah war die Statue dieser Engelskriegerin.
Ich kam wieder zu mir als ich etwas Feuchtes auf meiner Stirn. Pantonjo saß neben mir im Bett und tupfte meine Stirn mit einem feuchten kalten Tuch ab. „Also echt sobald ich dich aus den Augen lasse passiert irgendwas.“ Sein Gesicht war nicht so wie ich es kannte. Nicht grob nicht verärgert. Im Gegenteil. Er sah mich liebenswert an. Mit einem Lächeln das seinem ganzem Gesicht schmeichelte. Es machte mir ein bisschen Angst in so zu sehen. Wenn man etwas anderes gewöhnt war. Trotzdem fühlte ich mich momentan sehr wohl. Pantonjo erzählte mir das ich am fest das Bewusstsein verlor. Ich bekam sogar nach seinen Aussagen hohes Fieber. Aber soll jetzt abgeklungen sein. „Wie lang hab ich den geschlafen.“ Fragte ich ihn. Meine Stimme klang sehr schwach. „Oh nicht lange es ist erst Mitternacht.“ Das ganze Zimmer war hell erleuchtet. „Du lagst nicht im Koma oder so keine sorge. Du scheinst ja ne menge im Kopf zu haben.“ Kann sein“ ich wollte nicht näher darauf eingehen. Aber Pantonjo ließ nicht Locker.“Na loss dann erzähl doch.“ Ich reagierte skeptisch auf diese Bemerkung. „ tz Als ob es dich interessieren würde.“ „Versuchs einfach.“ Er sah mich so liebenswert an. Und ich begann zu erzählen. Von Anfang an. Ich redet über den Wald. Wie ich dort von Werwölfen angegriffen wurde. Von dem Traum den ich hatte und von Catana von der mir Königin Rosixia erzählte. Ich erzählte einfach von allem. Ich sprach von jedem Gedanken von meinen ganzen Gefühlen ohne mir dabei Gedanken zu machen ob es gut wäre Pantonjo alles zu erzählen. Ich erzählte ihm sogar wie ich aussah bevor ich in diese Welt kam. Und er hörte mir aufmerksam zu. Ich rechnete mit einem gelangweilten Blick oder sonstigen Dsinteresse. Im Gegenteil. Umso mehr ich erzählte und so aufmerksamer schien er zu werden. Noch nie hatte mir jemand so zu gehört. Ich konnte nicht einmal aufhören zu reden. Ich erzählte immer mehr und mehr. Von meiner Vergangenheit, von dieser Hölle von Schule. Auch von meinen Eltern die mir nie halfen. Ich merkte nicht mal wie mir die Tränen übers Gesicht liefen. Pantonjo rückte näher zu mir. Und nahm mich in den Arm. Ich redet noch immer weiter während ich weinte. Mir dieser Charakter Umschwung von Pantonjo egal. Ich war nur froh das mir endlich jemand zuhörte. Das ich es endlich schaffte mich bei jemanden auszusprechen. Aber das es bei jemanden sein musste den ich nicht leiden konnte. Das habe ich nicht gedacht. Es war mir auch wirklich momentan egal. Ich genoss es das mich jemand in den arm nahm. Das letzte mal war eine Ewigkeit her. Ich spürte wie meine Augen schwerer wurden. Der Schlaf packte mich wieder. Doch ich wollte Pantonjo nicht los lassen. Ganz ehrlich. Ich hab ihn lieb gewonnen. Dafür musste er nicht einmal viel tun. Einfach nur zuhören.
Der gestrige Abend gab Pantonjo Komplet neue Ansichten. Als 2 Paschen Xéra ins Zimmer trugen und sie aufs Bett legten macht er sich schon etwas sorgen. Die Diener verließen das Zimmer und Rosi kam mit einer großen Schüssel kaltem Wasser. Darin auch kleiner weißen Waschlappen. Pantonjo nahm am Bett Platz nach dem Rosi die Schüssel auf die Kommode daneben stellte. Xéras Kopf war ziemlich rot. Rosi erzählte ihm das Xéra etwas erfahren hat und danach gleich das Bewusstsein verlor. „Ich kann dir nicht sagen was sie erfahren hat aber eins ist sicher es war zu viel für Xéra. Ich würde dich gern um etwas bitten Pantonjo!“ Rosi blickte leicht besorgt. Pantonjo sah das ihr Xéra am Herzen lag. Weshalb es ihm schwer viel Nein zu sagen. „Wenn sie auf wacht, frag sie was sie hat!“ „Weshalb sollte ich das tun?“ „Sie sie dir doch an. Ihr Kopf steht unter gewaltigem Druck. Xéra hat so viel in sich hinein gefressen, so viel einfach runtergeschluckt. Ihr Kopf und ihr Herz wissen nicht wohin. Selbst ihre eigenen Wutgefühle wären eine zu große Belastung. Sie muss ihr Herz erleichtern. Sonst wird sie krank ´genug um zu sterben.“ Rosi schien wirklich besorgt. Pantonjo tat was von ihm verlangt wurde. Er wartete allein bei Xéra am Bett und hoffte, dass sie erwachte. Um Mitternacht öffnete sie ihre Augen. Er brachte sie auch zum reden. Ihren Kopf sozusagen frei zu machen. Doch was Pantonjo hörte ließ ihn sein Herz schmerzen. Sie erzählte von ihrem ganzen Leben. Selbst als sie weinte hörte sie nicht auf. Pantonjo nahm sie sogar in den Arm. Er merkte wie falsch er Xéra einschätzte. Sie war nicht so wie alle anderen Frauen die er kannte. Im Gegenteil. Nach ihren Worten ging sie momentan durch die Hölle. Sie schlief sogar in seinen Armen wieder ein. Dummerweise krallte sie sich trotzallem an seinem Hemd fest. Sie ließ auch nicht nach dem einschlafen locker. Es war klar das sie diese nähe zu ihm nicht hergeben wollte. Was für ihn eigenartig war. Schließlich war er nicht gerade nett zu ihr. Er wunderte sich auch warum es so leicht war sie zu reden zu bringen. Sie schien richtig glücklich zu sein überhaupt mit jemanden zu reden. Darum ließ er sie in seinen Armen. Ganz vorsichtig legte er sich ins Bett und drehte mit einer kleinen Handbewegung das Licht ab. So war es zumindest abgelaufen. Doch jetzt war es morgen. Noch immer lag er mit ihr im Bett. Noch immer lag er mit ihr ihm Bett. Ihre Finger krallten noch immer sein Hemd. Er dachte nach was er mit dem heutigen Tag anfangen sollte. Es war zwar nicht wirklich seine Art aber vielleicht machte er mit seiner Ehefrau ein kleinen Ausflug. Vielleicht war es gut wenn nur sie ihn so kennen lernt wie er wirklich war. Hinter dieser Maske konnte sich nicht mehr lange verstecken. Zumindest nicht ihr gegenüber. Eine Frau die schon am Boden liegt sollte man nicht noch mit Füßen treten. Frage war jetzt nur wo er mit ihr hin sollte. Laut ihrer Erzählung hatte Königin Rosixia ihr die Statue einer der Engelskriegerinnen gezeigt. Er kannte diese Geschichte dieser Kriegerinnen durchaus. Und er wusste wo so eine Statue stand, sie war nicht mal weit weg. Xéras Armband viel ihm ins Auge. Es waren die von Catana. Es war ihr liebster und bedeutendster schatz. Wie der Ring. Sie warne ein Symbole ihres Lebens und ihrer Kräfte. Dabei viel ihm ein das 2 Haarnadeln, von noch so einer Kriegerin in der Schatzvitrine Lagen. Von genau der wollte er Xéra erzählen. Und vielleicht sollte sie auch gleich den Rest erzählt bekommen. Dazu musste sie aber erst aufwachen. Momentan schlief sie aber noch zu gut um sie aufwecken zu können.
Das Schloss wird bedroht
Pantonjo legte an diesem Morgen ein eigenartiges verhalten an den Tag. Nicht nur das er mich anlächelte als ich aufwachte.. Er war auch so eigenartig freundlich zu mir. Natürlich habe ich gestern Abend nie vergessen. Mein Herz fühlte sich viel leichter an. Als wäre eine schwere last von mir gefallen. An diesem Morgen lud er mich sogar auf eine Motorradtour ein. Ich sollte mir ein hübsches Kleid anziehen und dann ging es auch schon los. Vorher wollte ich jedoch unter die Dusche. Ich fand ich roch irgendwie nach Rauch. Was ich ziemlich eigenartig fand. Mir viel auf den weg ins Bad auf das überall so gelbe scheiben hingen. Amulette die überall verteilt waren. Ich fragte eine Dienerin und sie erzählte mir das sie ein anonymes Hochzeitsgeschenk waren. Insgesamt 2000 stück sind im ganzen Schloss verteilt worden. Laut einem Brief sollen sie das frische Eheglück fördern. Auch an den Wänden im Bad und in der Bibliothek hingen sie. Sie gefielen mir nicht. Doch es war das Schloss meiner Schwiegereltern. Weiter damit beschäftigen konnte ich mich jedoch damit nicht. Pantonjo zwang mich förmlich zur eile. Ich zog mir ein grünes Kleid an, mit einem roten Seidentuch um die Hüfte. Pantonjo zog sich ein weißes Hemd an und eine Ärmellose Jeansweste darüber. Und eine weiße Jeanshose mit blauen Turnschuhen. Es stand ihm wirklich gut. Das Motorrad stand schon bereit vor dem Schloss. Pantonjo setzte sich seine Schutzbrille auf und ich einen roten Motorradhelm. Dann fuhren wir auch schon los. Wir düsten wahrlich durch die Stadt. Die fahrt dauerte nicht mal so lang. Wir blieben vor einem Steinpavillon stehen. Es war der gleiche, wie der im garten von Königin Rosixia. Nur mit einer anderen Statue. Diesmal war es eine Frau mit ziemlich langen haaren. So weit ich das erkennen konnte. Wenn ich schätzen müsste waren sie um die zwei Meter lang. 2 dünne Stäbe hielten die Haare in einer gestickten Art oben. Ihr Gesicht ähnelte dem eines Chinesen in meiner Welt. Auf ihrer Nase balancierte eine runde Brille. Sie trug ein Kleid das, so wie ich das sah wie ein Mantel an zuziehen war. Nur das die eine Seite die zweite überschlug. Sie trug auch hoch hakige Schuhe. Pantonjo nannte diese Statue Chinera. Laut seiner Erzählung gehörte sie zu den Intelligentesten Frauen ihrer Nation. Es gab nichts was sie nicht wusste. „Auch ohne Das Amulett des Wissens war sie die Intelligenteste. Das Amulett das du um den hals trägst. Es gehörte damals ihr.“ Er deutet auf meinen Halsschmuck. „Sie wurde oft ohne das Amulett getestet. Und nach dem wurde sie immer noch als klügste Frau angesehen. Damit bewies sie immer aufs Neue das sie nicht an das Amulett gebunden war. Die Haarnadeln in der Schatzvitrine gehörten auch ihr. Chinera benutzte sie als Waffen. Und angeblich konnte sie jeden Mann verführen. Sie galt als sehr schön.“ Das sah man der Statue an. Sie war wirklich eine Schönheit. So das man ihr keinen klugen Kopf zutrauen würde. Jetzt wollte ich mehr wissen. „Was weißt du über die Engelskriegerinnen?“ „Nun ja, ich weiß das 10 der besten Frauen dazu ausgebildet wurden einen heiligen Engel zu beschützen. Sie wurden so trainiert, das sie auch ohne magische Fähigkeiten unbesiegbar waren.“ „Existierten sie noch?“ Irgendwie ahnte ich schon die Antwort. „Nein. Die Gefahr die zu dieser Zeit wütete, das ist schon 150 Jahre her, wurde zu groß. Die Bedrohung die damals drohte verschwand einfach nicht. Bis zu dem besonderem tag. In den Büchern heißt es das eine Blutrote Wolke die ganze Welt überzog und als sie wieder verschwand waren die Engelskriegerinnen weg der Heilige Engel und von er bösen Gefahr hörte man auch nichts mehr. Sie verschwanden einfach. Der Heilige Engel war aber nicht der Einzige Engel. Außer ihr gab es noch 4 weitere die ebenfalls verschwanden. Sie ließen die Welt im schlimmsten Moment allein. Wahrscheinlich wussten sie wenn sie nicht mehr waren wurde die Bedrohung auch gehen. Und das tat sie auch.“ Sein Gesicht trübte sich. Die Geschichte war nicht so schön wie ich es mir vorstellte. Sie trug mehr Kummer mit sich als mir lieb war. Er wollte nicht mehr erzählen. Von restlichen 8 Kriegerinnen erfuhr ich heute wohl nichts mehr. Aber ich wusste wenn ich fragen musste. Skorpien besitzt sicher ein Buch über sie. Doch jetzt wollte ich das schöne wetter genießen. Die sonne schien hoch am Himmel. Kaum eine Wolke zeigte sich. Es roch nach Rosen und Flieder. Pantonjo holte eine dünne Stoffdecke aus seiner Motorradbox. Wir setzte uns vor die Statue und genossen die pralle Sonne. Da er über die Kriegerinnen nicht sprechen wollte beschloss ich ein anderes Thema anzusprechen. Etwas das mich auch interessierte. „Warum hast du dieser Hochzeit zugestimmt. Und was zum Henker hat dich zu diesem Stimmungswechsel bei mir bewogen!?“ Pantonjo lachte unweigerlich auf. Ich verstand nicht was daran zu lachen war. Aber ich bekam eine Antwort. Mit lächelnder Miene sah er mich an „Was mein verhalten angeht, sagen wir mal, du hast mir gezeigt das du nicht das bist, was ich von dir gehalten habe Xéra.“ „Wow du nenn mich bei meinem Namen. Und das andere?“ Pantonjo erzählte mir mit schweren Herzen das seine Mutter ihn schon seit 5 Jahren versuchte zu verkuppeln. Das fing schon von Kind halber an. Sie lockte ihn immer zu irgendwelchen Verabredungen, die sie, arrangiert hatte. Jeder Ball war voll mit Frauen die sie ihm zufällig vorstellen wollte. Er konnte nirgendwo hingehen ohne nicht ihn ein Roundevou zu geraten. Darum hasste er seine Mutter auch. Weil er sein eigenes Leben nicht mehr kontrollieren durfte. Über all mischte sie sich ein. Das war das einzig wichtige für sie. Vor einem Jahr reichte es ihm jedoch, und er ging in seiner Wut eine Wette mit seiner Mutter ein. Sollte er innerhalb eines Jahres keine braut finden so wird sie eine für ihn aussuchen und die müsse er dann heiraten ohne wenn und aber. Diese Frist lief vor ein paar tagen ab. Seine Mutter plante schon ein halbes Jahr vorher die Hochzeit und legte auch ein Datum fest. Verschickte sogar Einladungen. Dieser Hochzeitstag war von Anfang an geplant. Leider war seine suche ohne Erfolg. Er reiste durch viele Länder ohne die Richtige gefunden zu haben. „Entweder war sie zu dünn oder zu dick, zu klein oder zu groß, zu dumm oder zu sehr eingebildet. Nie hab ich bei einer gedacht. Sie ist es.“ Das erklärte zwar manches, aber noch immer nicht so manch anderes. „Das erklärte noch immer nicht warum, du nicht einfach abgehauen bist.“ „Dazu musst du wissen das ein Schwur hier eine Art Fluch ist. Wer hier etwas Schwört ist auch daran gebunden. Denn man schwört auf sein Leben. Wäre ich einfach so abgehauen hätte es mein Leben gekostet.“ Klingt ganz schön hart.“ Jetzt konnte ich erst verstehen was mit ihm los war. Bei so einer Mutter wäre ich auch ganz schön wütend. Aber wer wäre das nicht. Ich nahm an das er dies wohl nie jemanden erzählt hatte. Nach einiger zeit machten wir uns wieder auf den Weg zurück. Ich spürte schon das etwas nicht stimmte. Mein Gefühl verstärkte sich als wir im schloss ankamen. Irgendwie war es zu ruhig im Schloss. Keine Dienerin nichts. Pantonjo schien es nicht zu beunruhigen. „Ich zisch ab ins Zimmer kommst du mit?“ „Ich hol mir ein Buch und les ein bisschen, in meinem alten Zimmer.“ Und genau das tat ich auch. In der Bibliothek bat ich Skorpien um ein Buch von den Engelskriegerinnen. Nur verschwand er nicht durch die regale. Er huschte durch sein geheimes Loch und kam nach kürzester Zeit zurück. Er übergab mir ein kleines blaues Buch mit der Aufschrift SECRET. Es war jedoch nicht irgend ein Buch. Es war das was Chelitya damals vor mir versteckte. Ich hatte sie schon lange nicht mehr gesehen. Ich hab gehört dass sie auf einer großen Reise war. Ich schlug es auf und sah nur unverständliche Symbole die Wörter und Buchstaben sein sollen. Doch wie sollte ich das den alles entziffern. Plötzlich erstrahlte das Amulett kurz auf. Auf einmal verwandelten sich die Symbole in für mich lesbare Sätze. Alles konnte ich erkennen. Auch der Titel änderte sich. Jetzt stand dort HANDBUCH FÜR ENGELSKRIEGERINNEN.
Um dieses Buch wurde ein ziemliches Geheimnis gemacht. Nun konnte ich lesen. Ich nahm mir vor erst mal in dem Buch rum zu schmökern. Ich ging in mein Zimmer. Erina war im Planetarium um sie musste ich mir keine Sorgen machen. Ich schloss die Tür und setzte mich an den Tisch. Mir viel die gebastelte Blume ein. Keine Ahnung wie ich darauf kam. Ich nahm die Blume aus ihrem Versteck. Kaum hielt ich sie in der Hand zerfiel sie in alle Einzelheiten. Irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht. Ich ging leise zur Tür. Hielt sie aber noch verschlossen. Auf einmal hörte ich männliche Stimme. Davon war keine die von Pantonjo. Die Stimmen kamen näher. Langsam konnte ich verstehen was sie redeten. „Haben wir endlich alle!“ so hörte ich einen sprechen. Er schien sehr nervös. „Nach dieser Liste fehlt uns nur noch eine danach haben wir alle im Kerker eingesperrt. Das war leichter als ichs mir vorgestellt hab. Danach müssen wir nur noch diesen doofen Gegenstand finden, den unser Auftraggeber haben will. Es liegt ihm viel dran.“ Der andere klang entspannter und gelassener. Seine Stimme war auch ein bisschen tiefer als die des anderen. Ich wusste nicht was das alles zu bedeuten hatte. Mir war nur klar… Bleiben konnte ich hier nicht. Ich überlegte schnell sie kamen immer näher. Und ich bezweifelte das meine Holztür ein großes Hindernis sein würde. Der raum oberhalb meines Zimmers wäre für einige Zeit ein gutes Versteck. Viel zeit blieb mir nicht mehr. Ich wünschte mir sehr so jemanden wie Catana jetzt an meiner Seite zu haben. Ich rannte zum Fenster, öffnete es und kletterte aufs Fensterbrett. Da öffnete sich die Tür und 2 Maskierte Männer in schwarz starrten zu mir hinüber. Es ging alles zu schnell ich konnte nicht reagieren. Ich wollte gerade aufs Bett klettern da hörte ich den Knall einer Pistole, wenn sie abfeuert. In meinem Kopf erklang ein leichter schmerz und ich fiel in die tiefe. Doch ich starb nicht. Etwas an mir veränderte sich. Ich spürte wie mein Kopf pulsierte. Irgendetwas in mir übernahm die Oberhand und krallte sich an der Schlossmauer fest. Mit Knochen die aus meinen Fingern ragten. Ich hörte nur noch eine weibliche Stimme die meinen Mund verließ. Nur es war nicht meine. „Du hast gewählt. Jetzt übernehme ich. Eine tierische Angelegenheit!“ Das war nicht meine Stimme. Ich wusste nur eins. Ab sofort war ich nur noch ein Zuschauer
„Direkt zwischen die Augen. Respekt alter!“ Die zwei Männer schienen sehr stolz auf diesen „Erfolg„ zu sein. „Ja ned wa. Schaun wir mal wo de gelandet ist.“ Der eine etwas breitere, der Beiden, ging zum Fenster um seinen Perfekten Schuss zu begutachten. Der andere sah sich derweil im zimmer der erschossenen um. Auch wenn der Schuss klasse war so wusste er das dabei niemand sterben sollte. Er durchsuchte die Schubladen. Irgendetwas wertvolles musste doch zu finden sein. Plötzlich vernahm er einen kleinen Schrei seines Kollegen. Er drehte sich zu ihm zum fenster. Er sah gerade noch seinen Kumpanen, auf den Boden fallen. Auf seiner Stirn bildete sich ein riesen Blutfleck. Man könnte sogar meinen er wäre selbst in den Kopf geschossen worden. Doch was er danach entdeckte wiedersprach allem. Eine Frau nicht größer als 1,60 kleterte durch das Fenster hinein. An einigen stellen sah man Knochenspitzen raus ragen. Dabei war ihr grünes Outfit, bestehend aus einer grünem Shirt und einer Leggins mit braunen Lederschuhen, nicht mal das Eindrucksvollste. Nein Seine Blicke ließen sich nicht von den pur gelben Augen den langen braunen Haaren und der Knochenspitze auf ihrer Stirn abwenden. Von dieser spitze tropfte noch das blut seines toten Kollegen. Er zog seine Pistole. Sein silbernes Gewehr war nun auf die Mörderin gerichtet. „Das wäre dein erster Schuss in deinem ganzen Leben. Nicht war Boy.“ Während sie sprach sah man ihrer spitzen Reiszähne. Wie die eines wilden Tieres. Eines Fleischfressenden Tieres. „Ich habe mehr umgebracht als du dir Vorstellen kannst.“ Das er nervös war könnte in diesem Moment sogar ein Baby raus hören. Und Catana umso mehr „Du lügst.“ Noch eher er sich versah stand diese Frau vor ihm und die Pistole lag weit weg von ihm auf dem Boden. Sie bewegte sich mit einer solchen Flinkheit. Das er nur noch die Fingerknochen der Frau spürte die sich durch seine Schulter bohrte. Er glaubte zu spüren wie diese Knochen ihn ihm länger wurden. Er konnte sich nicht einmal mehr rühren. Die Frau griff mit ihrer linken Hand runter zu seiner Gürteltasche, nach einer kleinen Ampulle, mit einer schwarzen Flüssigkeit darin. Mit einer kurzen Handbewegung öffnete sie diese Ampulle und roch daran. „Das ist Dämonenserum. Was wollt IHR den zu Dämonen machen?“ Noch bevor er etwas sagen konnte sprach diese Frau schon wieder als sie ein zweites Mal an der Flüssigkeit roch. „Nein da ist noch was. Silberkonzentrat ist auch dabei. Ihr wollt keinen Dämon erschaffen, ihr wollt einen erwecken.“ Durch das Aufreißen seiner Augen gab er ihr die Bestätigung. „Wer zum Teufel bist du Weib!“ Die Frau lachte. Sie nahm ihr Finger aus seiner schulter. „Nenn mich Catana. The Wildtcat.“Es genügte nur eine einzige Handbewegung der Frau um das Genick des jungen Einbrechers zum Knacken zu bringen. Und ihm somit auch den letzten Funken Leben auszutreiben. Das Serum schluckte sie in einem Ruck runter. „Das Serum wirkt nur wenn man es direkt in die Blutvenen schießt. Im Magen zersetzt es sich. Und wird unwirksam.“ Auch wenn nichts mehr von dem Serum übrig war, roch sie noch immer genug davon. Sie durchsuchte den Mann dem sie ihren Stirnknochen in den Schädel rammte. Auch er trug so eine Ampulle. Mit derselben Flüssigkeit. „Da will anscheinend jemand auf nummer sicher gehen. Dann suchen wir mal den Prinzen.“ Die steilen Treppen, die in den Gängen noch unten führten, waren durch aus, kein schwer wiegendes Hindernis. Wie eine Spinne auf der Jagd, lief sie an der Wand entlang nach unten. Dort entdeckte sie als erstes die Amulette die von der Decke hingen. Auch an ihnen haftete für sie bekannter Duft. Es war der Duft einer Pflanze die, solange man ihren Duft ausgeliefert war, die magischen Fähigkeiten blockierten. Jedoch ist dieser Geruch so schwach, das nur ein Tier, ihn wahrnehmen könnte. Dieser Duft war auch mit rauch zu vergleichen. Das war Catana zum teil. Nur waren ihre sinne viel Stärker. Catana riss alle Amulette herunter die ihr über den weg liefen. Sie schienen im ganzen Schloss überall verteilt. Kein Wunder das dieses Schloss so leicht eingenommen werden konnte. Nach dem was sie wusste konzentrierte man sich mehr auf magische Verteidigung. Ein schwerer Fehler. Magie kann man ziemlich leicht blockieren. Wenn man nur weiß wie. Genau wegen diesem Fehler kam man erst auf die Idee 10 Kriegerinnen auszubilden. Jedoch nur für eine Person. Das war eine der ersten Lektionen die Catana lernen durfte. Sie spürte deutlich das sie nicht die einzige Seele war die diesen Körper besetzte. Auch ihre anderen Partnerinnen bewohnten ihn. Jedoch schienen sie im Tiefschlaf zu sein, Bis auf eine. „Nah Chinera wie lang bist du schon wach. Während Chinera mit der Seele in ihrem innersten sprach, sah sie sich mehrmals um. Sie glaubte nicht das es nur diese beiden Einbrecher gab. Sie roch mehrere in schweiß gebadete Männer. „Schon seit einigen Wochen. Jedoch ohne mich zu zeigen. Dem Amulett ab ich ab und zu die Erlaubnis gegeben ihr einige Informationen zu geben. Durch das Amulett kann ich auch im schlaf zustand mit dir sprechen. Ich brauche meine Haarnadel um vollkommen zu erwachen. Du bist momentan die einzige die diesen Mediumkörper benutzen kann.“ „Den Wat bitte!“ Von Chinera erfuhr sie das Xéra ihnen als Leih Körper dient. Das nennt man einen Medium Körper. Mit ihr müssen alle Schätze der Engelskriegerinnen gefunden und somit die Seelen erweckt werden. Sie sind jedoch an dieses Leben gebunden. Und Xéra ist die Hauptseele. „Das heißt auf gut deutsch ich kann diesen Körper nicht verlassen.“ Catana klang ein bisschen verärgert. „Das ist korrekt. Doch uns ist erlaubt diesen Körper zu übernehmen und auch, wie du sicher gemerkt hast, für einige Zeit mit ihm unsere alte Gestalt wieder an zunehmen. Während dieser Zeit bekommt Xéra alles mit. Was wir tun und sagen. Wenn sie wollte könnte sie sogar mit reden. Doch dafür fehlte ihr noch die nötige Konzentrationsgabe.“ Catana verzog grimmig das Gesicht. Sie wusste wie sehr Chinera es liebte lange Erklärungen abzugeben. Nur um ihren Intelligenzquotienten unter beweis zu stellen. Catana selbst jedoch ging das ziemlich auf die nerven. Sie stand nun vor dem Zimmer des Prinzen. An seiner Tür wurde ebenfalls einige dieser Amulette angebracht. Die Tür war ebenfalls fest verschlossen. Doch für Catana keine Schwierigkeit. Sie schlug ihre Fingerknochen ins Türschloss. Schon war eine geschlossene Tür kein Problem. Catana sah sich um. „Von Wachen halten die nicht viel.“ Hörte sie Chinera sagen. Diesmal gab Catana ihr eine Erklärung „Nach dem Geruch zu urteilen sind die meisten unter uns.“ Und laut meinem Gehör suchen sie gerade etwas. Etwas Wertvolles.“ „Vielleicht den Halsreif von Katrash. Er ist hier. Wir müssen ihn vor ihnen kriegen. Katrash könnte uns sicher dabei helfen. Aber leider müssen wir ohne sie zurecht kommen. Fürs erste.“ Chinera klang sehr hetzend. Catana brauchte nur den Halsreif um Katrash zu erwecken. Im Raum fand sie Pantonjo in der Mitte des Raumes, an einen Stuhl gefesselt. Seine Augen waren ebenfalls verbunden. Auch hier hingen überall Amulette. Catana sammelte alle ein. Mittlerweile wusste sie um die 50 dieser Ketten haben. Alles samt schmiss sie aus dem Fenster. Sie landeten direkt auf einer Turmspitze. Erst jetzt widmete sie sich dem gefesselten Prinzen. Der noch immer keinen Mucks von sich gab. Er macht den Anschein als ob er bewusstlos wäre. Aber Catana wusste es besser.
Pantonjo war alles andere als bewusstlos. Er bekam sehr gut mit wie jemand den Raum betrat. Doch laut den Schritten konnte er nicht erkennen ob es Mann oder Frau war. Er vernahm nur noch wie etwas aus dem Fenster geworfen wurde. Diese Person stellte sich genau vor ihm jetzt hin. Und die stimme mit der sie sprach war weiblich. „Na du! Für wie Dumm hältst du mich eigentlich.“ „Wer bist du? Was willst du Von mir!“ „Oh ich keine Sorge. Das verrat ich dir auf die schnelle tour. Ein tipp. Der Körper in dem wir wohnen… hast du geheiratet!“ Mit einer kleinen Handbewegung zerschnitt Catana die seile. Pantonjo stand sofort auf und nahm die Augen binde ab. Die Frau lehnte an der Tür und sah ihn mit ihren gelben Augen an. The Wildcat. Klar erkannte er sie. Xéra beschrieb sie sehr gut. „Gut du weißt wer ich bin. Dann würd ich mich auf was gefasst machen. Ich hab noch zu tun. Du auch im Kerker sind sie eingesperrt worden.“ Catana lief noch diesen Worten davon. Ihr Weg führte sie direkt vor die Schatzvitrine. Sie sah kurz in den nächsten Gang. Drei Wachmänner in Schwarz redeten. So wie es sich anhörte redeten sich über den Gewinn, den sie von dieser Aktion haben. „Die sind für dich Chinera.“ Sie zerbrach das Vitrinen Glas und steckte sich die Haarnadeln als Kreuz ins Haar. Klar das es von den wachen nicht unbemerkt blieb. Doch als sie um die Ecke rannte blieben sie abrupt stehen. Eine große schwarze langhaarige frau, in einem eng liegenden Kleid, stand vor ihnen. Das Kleid war zum Teil offen, so das man zum Großteil, in den gut geformten Ausschnitt sehen konnte. Ihr Gesicht war für sie Verführung pur. Mit ihrem hellweißen Augen, sah sie sie verführerisch an und Blut rote Lippen deuteten das Bedürfnis eines Kusses an. Dünne elegante Beine mit roten Stöckelschuhen geschmückt gleiteten zart zu den drei Männern hinüber. Diese waren ganz verzaubert von diesem Anblick. „Na Jungs!? Wusstet ihr dass ein Kalenter Baum einen Duft der Verführung versprühen kann. Wenn eine frau in solchen Blättern badet kann sie selbst, wann immer sie will so einen Duft versprühen und jeden Mann verführen. Wusstet ihr das?“ Die Männer nickten ein Nein. Ein schwerer Fehler. „Schade ich hasse Männer die unwissend sind.“ Sie Zog eine ihrer Haarnadeln raus. Dabei wuchs diese Haarnadel auf Dreifache der üblichen länge. Sie wurde zu einer spitzen Waffe. Die diese Männer in ihren Herzen zu spüren bekamen. Sie werten sich nicht einmal. In ihren Augen war es eine Ehre von einer solchen Frau den Tod geschenkt zu bekommen. Chineras befriedigender blick zeigte keinen gefallen an dem Tod sondern eher Freude am benutzen ihrer Kräfte. Den hier zeigten sich keine Amulette. Ein Hochgenuss für Chinera. Sie sah sich genau um. Hier warne keine Wachen und weit und breit keine Amulette. Anscheinend hielt man es hier nicht für nötig. Chinera erinnerte sich an das Buch das Xéra über den Bauplan des Schlosses gelesen hat. Sie sah sich viele Baupläne an. Echte Baupläne. „Catana dieses Schloss ist eine einzige Verteidigungsfestung. Es wurde gebaut um eine Frau zu Schützen. Leider hat es ihr wenig gebracht. Diese Hexenfrau wurde trotzdem getötet. Und das Geheimnis dieses Schlosses nahm sie mit ins Grab. Sie hatte zuvor zwei arten von Plänen machen lassen. Einen richtigen und einen falschen. Die richtigen waren gut bei Skorpien versteckt. Ich bin sicher du weißt welche frau ich meine.“ Chinera genoss es ihr Hirn wieder in vollem Masse einsetzen zu können. Niemand würde einer solchen Frau so eine Intelligenz zu trauen. Genau darauf baute sie auch. Nur dumm war das sie diesen Verführerduft nur einmal am Tag verspüren kann. Und es wirkt auch nur für 5 Minuten. Das war ein Nachteil. Aber zum glück kein gravierender. Ihre Haarnadel steckte sich wieder in die Haare, die sich von selbst an die Haare anhängten. Wichtig war jetzt das Tunnelsystem das sich direkt über ihr befindet. Dafür musste sie nur eine Platte an der Decke leicht an stupsen. Leider stellte sich heraus das sie mit ihren 1,95 nicht hinein passte. „Diese Hexe muss eine kleine Person gewesen sein!“ Das war für Catana das Stichwort. Sofort übernahm sie wieder. Und aus einer fast 2 Meter Frau wurde die kleine Catana, die sich ohne mühe durch das Tunnelsystem krabbelte. Chinera sagte ihr welche Wege sie einschlagen musste. Chinera lotzte sie direkt über einen weiten Durchgang, der zum Lagerraum führte. Dort musste der Schatz ihrer nächsten Partnerin sein. „Dieser Eingang lässt dich direkt zum Lagerraum hinunter. Gleich in der Nähe müsstest du den Halsreif finden.“ Sagte Chinera zu Ihr, die diese Aktion für ziemlich einfach hielt. „dummerweise befinden sich einige der Einbrecher in diesem Raum. Nicht das es mir Schwierigkeiten machen würde. Es sind nur ziemlich viele. Katrash wird mehr Freude mit ihnen haben.“ Catana landete auf einem Regal. Fast hätte sie eine Parfümflasche umgeworfen. Auch wenn es für Catana alles andere als nach Parfüm roch. „So kann man auch Urin loswerden.“ Zumindest wurde ihr die suche erleichtert. Den Der Reif lag direkt vor ihr. Es blieb jedoch nicht bei dieser einzigen Entdeckung. Durch die Regale schlichen ein paar schwarz gekleidete Männer. Sie schienen noch immer nicht das gefunden zu haben was sie suchten. Was immer es auch sei. „So Jungs. Es wird Zeit Katrashs Lebensgeister neu zu wecken.“ Catana grinste hämisch als sie den Halsreif an ihren Hals legte. Dieser wiederum begann sich selbst um ihren hals zu schlängeln so das er nicht mehr abzunehmen war. Genau so war es auch gedacht. Mit einem Satz sprang sie vom Regal und begann im gleichen Moment ihre Gestalt zu verändern. Noch bevor sie den Boden berührte wurden die haare zu langen locken, die Körperstatur wurde größer und muskulöse und das Oberteil verwandelte sich zu einem Beigen Killt. Mit einer drei viertel Hose darunter. Auf ihrer Stirn bildete sich eine goldene Kette mit rotem Rubin. Ihre Körpergröße war nun dieselbe wie die von Chinera. Ihr Kopf nahm eine Ovale form an und ihre Augen dunkelbraun. Mit Ihren Stoffstiefeln landete sie auf dem Erdboden direkt vor zwei Einbrecher. Sofort richteten sie ihre Pistolen auf sie. „Also Mädels. Bringt mich auf den neusten stand.“ Noch während Catana und Chinera ihr alles berichteten erledigte Katrash die ersten beiden Männer. Das war nicht mal schwer. Keiner kam auch nur zu einem einzigen Schuss. Sie jagte zu den Männern vor und noch bevor sie den Abzug betätigen konnten schlugen die Beine in einer grätsche in die Hälse der beiden ein. Nichts Spektakuläres für Katrash. Sowas gehörte zum Standard ein fach dazu. Noch spannender wurde es für sie als sie von einigen Männern umzingelt wurde. Die sie auslachten als sie neben sich nach einen Fächer griff. Er war blau und mit einigen Rüschen bestückt. Kleine Stäbe ragten leicht heraus und gaben diesem Schmuckstück noch das passende Flair. „Lacht nur ihr einfallspinsel. Das ist ein 45 XS Fächer. Nur ein Windstoß mit diesem Fächer und hunderte Giftnadeln werden auch durchbohren.“ Die Männer lachten lauthals. Doch dieses Lachen verging schnell. Leider nicht auf die sanfte weise. Katrash wedelte einmal ihn ihre Richtung. Schon durchbohrten sie mehrere Dornen. Ein tödliche Waffe versteckt in einem Accessoire. „Zu schade ihr hättet mir glauben sollen. Leider ist die Konstellation dieser Waffe sehr einfach gestrickt. Man kann nur zweimal abfeuern danach ist es nur noch Schmuck. Gut Chinera wie lautet der nächste Befehl.“ „Laut Catanas Nase befinden sich der Rest im großen Ballsaal.“ Die verscheuch ich auch noch. Diese Königin hatte ein wahres Waffenlager und sie weiß es nicht einmal. In unserer Zeit wurden viel Waffen für Frauen gebaut. Alle versteckt in verschieden alltäglichen Dingen. Damit wollte man die angriffe auf Frauen reduzieren. Hat nur leider nicht funktioniert. Aber ich wird meinen spaß damit haben.“ Katrash war jetzt in Kämpferlaune. Sie spürte noch immer die Energie die sie bekam als sie den Kehlkopf der Männer zerschmetterte. Ein rausch den man immer wieder erleben möchte. Da hatte aber Chinera eine bessere Idee. Sie musste von Catana wissen ob im Ballsaal ebenfalls diese Amulette hängen. Dazu brauchte Catana nur auf den Kronleuchter klettern der direkt über einen weiteren Durchgang ist. Catana sprang zurück in den Tunnel und sie krabbelte nicht lange. Sie kletterte direkt auf den Kronleuchter. Nein hier waren mal Amulette doch sie haben sie abgenommen. Was immer du vor hast Chinera. Ich hoffe es klappt.“ Catana wurde ungeduldig. Es ersparte ihr nur nicht den Rückzug. Chinera war wieder am Zug. „Jetzt werde ich das beste Verteidigungssystem dieses schloss aktivieren. Unter ihr waren eine Menge Männer ebenfalls alle Markiert. Chinera wartete noch ein bisschen. Bis ein weiterer Mann in den Saal stürmte und von den Leichen im Lagerraum berichtete. Das war ihr Signal. „Faserus!“ Nur durch dieses einzige Wort erhob sich aus dem Spiegelboden ein riesiger roter Drache. Er brüllte und spuckte Feuer. Die Männer schossen zwar auf ihn aber es brachte ihnen sehr wenig. Jede Kugel prallte ab. Vor Angst nahmen sie die Beine in die Hand und liefen davon. Per Funk rieten sie jeden anderen ihrer Kameraden dasselbe zu tun. „Catana riechst du noch was?“ „Nein alle sind weg.“ Catana klang mehr enttäuscht als erfreut. Katrash ebenso. „Ich hätte so gern mehr von meinen Fähigkeiten eingesetzt.“ Catana vernahm noch etwas anderes. „Alle sind weg. Nur der Prinz kommt näher. Er ist nicht allein. Besser der Drache verschwindet.“ „Kein Problem.“ Chinera richtete sich auf und sagte weiterhin „Faseras!“ Der Drache verschwand im Erdboden. Es sah so aus als ob er im Wasser untertauchen würde. Kaum war er wieder verschwunden und der Boden hart, wie zu vor, öffnete sich die Tür wieder und Pantonjo trat ein. Dicht gefolgt von seiner Familie und Rosi. Sie sahen die Chinera vom Kronleuchter springen und im selben Moment die Form änderte zu Katrash. Pantonjo konnte seinen Augen nicht trauen. Noch bevor jemand etwas sagen konnte nahm Katrash das Wort an sich. „Wir sind die Engelskriegerinnen. Xéras Körper dient uns als Leih Körper. So können wir selbst in unsere eigene Haut schlüpfen. Sie muss auch noch alle anderen Engelskriegerinnen erwecken. Dazu muss sie alle anderen Schätze, unserer Partnerinnen, finden. Drei sind schon erwacht. 7 Fehlen noch. Es ist eine große Wichtigkeit. Ich Katrash, Chinera und Catana werden solang ihr Schutz, ihr Geleit und ihre Lehrer sein. Sie Suche muss so bald wie möglich beginnen. Dringend. Es darf nicht aufgeschoben werden. Wer immer diese Männer befehligte war wahrscheinlich hinter etwas mächtigem her. Vielleicht sogar hinter einer unserer schätze. Xéra ist in Gefahr. Um diese abzuwenden müssen alle Kriegerinnen vorhanden sein. Bis zum nächsten Mal.“
Noch bevor ich merkte was mit mir geschah, war es schon um mich geschehen. Ich spürte es jedesmal wenn eines dieser Seelen meinen Körper übernahm. Ich fühlte mich wie ein Anzug der immer wieder von wem anderen angezogen wurde. So wie ich es Mitbekam War ich für diese Seelen, wie Chinera es sagte, Ein medium ein überlebungsort. Doch verlassen schienen sie ihn nicht zu können. Und sie schienen auch nicht die einzigen drei zu sein. Es schienen noch 7 Seelen zu schlafen. Ein Körper für 10 Seelen. Nein 11 mit meiner Seele. Das war noch nicht mal am erschreckendsten. Am schlimmsten war das Blut das verflossen wurde durch ihre Hände. Die zugleich, auch meine waren. Noch nie zuvor hatte ich einen Menschen sterben sehen. Und ich wünschte mir sehr es wäre auch dabei geblieben. Selbst als ich meinen Körper zurückbekam spürte ich noch jede der drei Seelen in mir. Wie den schock der sich an mir festhielt. Ich kam erst zu mir als Pantonjo mir eine harte Packpfeife verpasste. „Xéra ist alles in Ordnung.“ Er klang mehr besorgt als überrascht. „Ja. Glaub ich zumindest. Ich fühle mich so gestopft.“ Mein Kopf sprang auch im Dreieck. Das einzige was ich mir noch wünschte war diesen Tag in ruhe und stille zu verarbeiten.
Rosi verschwand nach dem ganzen in ihrem Zimmer auch sie brauchte etwas ruhe. Sie sperrte das Zimmer hinter sich zu. Unter keinen umständen wollte sie nun gestört werden. „Hallo Rosianna. Wie schön dich zu sehen.“ Rosi erschrak und sah zu ihrem Schreibtisch. Königin Rosixia saß auf ihrem schwarzen Lederstuhl. „Was willst du hier.“ Rosi wollte auch sie nicht sehen. Sie musste über etwas nachdenken und da konnte Königin Rosixia ihr nicht helfen. Zumindest wollte sie keine Hilfe. Doch den gefallen tat Rosixia ihr nicht. „Ich habe gespürt das drei Kriegerinnen erwachten. Wir müssen reden. Ich habe getan worum du mich gebeten hast. Ich hab ihr den anstoß zu ihrem Schicksal gegeben. Doch das sie diesen Weg so früh beginnen wird, damit hat keiner von uns gerechnet. Es ist Zeit Rosi… meine große Schwester.“
Nach dem ich die ganze Sache erstmals verarbeitet hatte begriff ich erst was überhaupt mit mir geschah. Die Schmuckstücke der Kriegerinnen hingen noch an mir. Den Reif von Katrash bekam ich nicht mehr von meinem Hals. Die Haarstäbe steckte ich in einen kleine Tasche die an dem Gürtel meines Kleides hing. Der Rest war dort wo er vorher gewesen ist. Der Überfall war nicht einmal ein paar Stunden her. Ich musste noch mehr von den Engelskriegerinnen erfahren. Und damit meinte ich alle. Dazu war mir ihr Handbuch eine große Hilfe. In den ersten paar Seiten wurden 7 Kriegerinnen in kurzen Absätzen beschrieben. Was mich wunderte. Es sollten ja angeblich 10 sein. Die letzten drei wurden mit keinem Wort erwähnt. Wahrscheinlich hatte dies auch einen ganz besonderen Grund. Von Catana und Chinera wusste ich ja schon einiges. Die Nächste im buch war Katrash. Die Laut diesem Buch ebenfalls eine Intelligente frau gewesen ist. Nur in einem ganz anderem Fachgebiet. Sie bildete sich selbst in 10 Kampftechniken aus. Und in Technischen Sachen und Waffenarten machte ihr so schnell keiner was vor. Selbst wenn sie eine Waffe nicht kannte brauchte sie nur wenige Sekunden um herauszufinden wie sie Funktioniert. Die nächsten auch der Liste hießen Withe, Firenda, Scarlera und eine Frau namens Agrobatica. Nur gefiel mir nicht alles was da stand. Withe soll durch die Gewalt die man ihr zu fügte in eine Eishexe geworden sein. Firenda war ein ausgestoßenes Weißenkind, die mit der Gestalt des Feuer, jede Tierform annehmen konnte. Niemand soll mehr wissen wie ihre Menschliche Gestalt aussieht. Und Scarlera soll sich allein mit ihren Beinen Verteidigen können. Sie wurde als Kickerkönigin sogar bezeichnet. Das schienen mal die wichtigsten Standpunkte zu sein, von denen ich wissen sollte. Nur warum die letzten Drei in diesem Buch fehlten leuchtete mir nicht ein. Es kam mir vor als wäre ihre Identität ein Wohlgehütetes Geheimnis. Ich wusste nur eines. All diese Seelen waren in mir und nur ich kann sie erwecken. Ich fühlte mich alles andere als beriet für dieses Abenteuer. Mir schien jedoch keine andere Wahl zu bleiben. Ein starkes Gefühl sagte mir das etwas böses auf mich zu kam und das ich hier nicht bleiben durfte. Jemand klopfte an die Tür meines alten Zimmers. Pantonjo stand in der Tür und fragte wie es mir ginge. Ich die vor dem Schreibtisch saß und grübelte fühlte mich alles andere als wohl. „Momentan fühl ich mich ein bisschen überfordert.“ „Kann ich mir Vorstellen. Wann willst du aufbrechen?“ Er kam auf mich zu und sah mich neugierig an. „Gleich morgen. Ich such mir das wichtigste zusammen.“ Pantonjo stellte sich nah neben mich. Er schien das Buch zu erkennen. Den er schaute zuerst mich verwirrt an und dann wieder zum Buch. Bei meinem letzten Gespräch mit Pantonjo erzählte ich ihm auch von Pantonjo. Weshalb es mir nicht schwer viel ihm zu erklären woher ich das Buch hatte. Da viel mir ein das ich auch noch in die Bibliothek musste um nach einer Karte zu suchen. Ich fragte Pantonjo „Gibt es eine Karte wo die Denkmäler der Engelskriegerinnen stehen?“ „Nein“ diese Antwort wollte ich nicht hören. Doch er ergänzte noch etwas was mich überraschte. Dabei grinste er verschmitzt. „Aber ich weiß wo sie stehen. Zumindest ein paar von ihnen. Auf meiner braut suche habe ich sie gesehen. Wir haben eine lange Reise vor uns.“ Sagte er gerade wir und uns? Sein lächeln verriet mir das er es durchaus ernst meinte. Ich war aber nicht wütend oder beleidigt. Im Gegenteil. So glücklich das ich aufsprang und Pantonjo einen Kuss auf die Wange drückt. Zugleich wurde es auf einmal sehr Peinlich. Er sah mich ganz überrascht an. Bevor er etwas sagen konnte nahm ich mein Handbuch und rannte runter zum Planetarium. Auf dieser Reise wollte ich Erina und Ray mitnehmen. Für beide sollte diese Reise große Erfahrungen bringen. Außerdem bestand die Chance das ich die Familie von Ray finde. Von meinen anderen Tieren wollte ich mich auch noch verabschieden. Mit Rosi sprach ich auch bereits alles ab. Morgen Fütterte ich ein letztes mal meine Freunde und danach sollte Elerin sich um sie Kümmern. Sie soll sich angeblich sehr für diese Arbeit interessieren. Mir war es nur recht. Ich würde sie auch keinem lieber anvertrauen. Meine Notizen werden ihr dabei eine große Hilfe sein. Aber ich hatte noch viel zu tun. Rosi gab mir eine Liste von Dingen die ich noch zu erledigen hatte. Klar viel ich danach erschöpft ins Bett. Doch das tat ich gern. Ich lag in meinem Ehezimmer und schaute müde zur Tür. Noch bevor ich meine Augen schloss sah ich Pantonjo das Zimmer betreten. Er schien ebenfalls einen harten Tag gehabt zu haben. Nun ja auch diese Nacht verstrich viel zu Schnell auch der Vormittag schien ein schnelleres tempo zu haben. Ich verabschiedete mich von meinen Tierfreunden und von allen anderen, die ich kannte. Mit meinem Kleid das ich an meinem ersten tag hier trug verließ ich das Schloss. Pantonjo schien sich von niemand verabschieden zu wollen. Vor dem Schloss wartete er mit 2 Pferden auf mich. Mit Erina auf dem Kopf und Ray in meiner Hand sollte die Reise ihren Anfang finden. Ich nahm auf einer weißen Stute Platz. Ray saß hinter mir. Sie schien vor diesem Ritt keine Angst zu haben. Im Gegensatz zu mir. Ich saß noch nie auf einem Pferd. Geschweige den auf irgendeinem Tier. Pantonjo gab mir ein paar Tipps und danach ging es auch schon los. Beide Pferde von dem das von Pantonjo schwarz war, ritten durch das Dorf. Wir kamen auch an der Statue von Chinera vorbei. Wir waren schnell draußen im Wald. Meine Reise begann und ich wusste das es eine harte Prüfung meiner Nerven wird.
Chelitya stürmte in das Zimmer von Rosi. Die sich in ein altes Album vertiefte. „Du hast sie einfach gehen lassen. Hast du sie wenigsten gewarnt!“ Rosi blickte nicht mal auf während sie ihr antwortete. „Gewarnt Wofür?“ Chelitya konnte ihren Ohren nicht trauen. „Rosi du hast sie gehen lassen, ohne sie, vor der letzten Kriegerinnen zu warnen. Sie darf nicht erweckt werden. Oder weißt du nicht was diese Seele anstellen kann. Ich trau mich nicht mal ihren Namen auszusprechen. Sie ist zu gefährlich. Xéra wird mit ihr niemals klar kommen.“ „Ich habe mit meiner kleinen Schwester gesprochen. Sie ist der gleichen Meinung wie ich. Es darf nicht mehr aufgeschoben werden. Die Gefahr rückt näher und sie braucht alle Kriegerinnen.“ Rosis blick schienen an einem Foto in diesem Album fest zu sitzen. Chelitya ging langsam auf sie zu. Sie konnte sich schon denken welches Foto sie sich ansah. „Warum glaubst du dass sie mit diesen ganzen Seelen zurechtkommen wird. Ihr Früheres Leben kam nicht mal allein so mit den Kriegerinnen zu recht.“ „Weil sie ihr herz am rechten Fleck hat. Glaub mir. Sie sieht zwar genau so aus aber sie ist ganz anders. Sie wird es schaffen.“ Chelitya atmete einmal tief durch und beruhigte sich dann auch. Sie wusste wenn Rosi von jemanden überzeugt war dann hatte das auch seine gründe. Doch eines interessierte sie noch. „Weiß sie wer sie einmal war.“ „Nein aber ich glaube das sie das im laufe ihrer Reise erfahren wird. Das lässt sich nicht mehr verbergen.“ „Ich weiß welches Bild du dir ansiehst. Es besteh kein zweifel. Das sie es ist. Aber ich bezweifle das sie das andere je erfahren wird.“ Sie Stand nun direkt hinter Rosi. Sie betrachtete das Bild an das sich auch Rosi fest setzte. Das Foto war sehr alt und abgenutzt. Klar zu erkenn war Rosi. Um sie herum fünf Kinder. Eines davon hatte Ähnlichkeit mit Xéra. Das brachte Chelitya zur ihrer nächsten frage „Glaubst du das sie es schaffen wird. Auch wenn sie die Wiedergeburt einer deiner fünf Töchter ist. Sie hat keine Erfahrung.“ Rosi blickte zu ihr Hoch. „Weißt du wie Glücklich es mich machte als ich sie sah. Ich habe sie in den letzten Wochen beobachtet. Sie hat viel gelernt. Und was sie nicht weiß wird sie noch erfahren doch dieses Geheimnis kennen nur du und ich. Und meine Schwester. Nur wir sind alt genug ums sich an die zeit vor 150 Jahren zu erinnern. Das sie einmal meine Tochter war. Wird sie glaub ich auch selbst herausfinden. Sie hat einen Klugen Kopf. Und ihre Kräfte werden ihr schon den richtigen Weg weißen. Pantonjo ist auch bei ihr. Ich muss mir um meine kleine keine Sorgen machen. Außerdem wer sagt das ich sie aus den Augen lasse.“
Withe „Die Geschändete„
Diese Nacht werde ich nie vergessen. Pantonjo und ich quartierten uns in einem Hotel in der Großstadt Elusias ein. Sie gaben uns ein Zimmer mit Ehebett. Angeblich sollen sie völlig ausgebucht zu sein. Was ich nicht so recht glauben konnte. Aber noch weniger diesen furchtbaren Traum. Ich stand auf dem Balkon unseres Zimmers. Ich konnte nicht mehr einschlafen. Dafür waren die Bilder in meinem Traum noch zu eingeprägt. Als wäre es mir wirklich geschehen. Hinter mir lag unser großes Zimmer. Ein großes Bett mit weißer Bettwäsche, einen Duft aus Rosen, kam mir plötzlich, wie ein Ort des Grauens vor. Es widerte mich förmlich an es nur anzusehen. Pantonjo schlief auf dem roten Sofa. Davor ein Glastisch und eine Vase mit frischen Blumen. Aber auch die schienen mir jetzt ein Dorn im Auge zu sein. Tränen rannen mir übers Gesicht. Mein ganzer Körper tat mir weh. Und nicht nur das. Ich ekelte mich sogar vor mir selbst. Nur wegen diesen grauenhaften Bildern. Ich sah sie noch immer deutlich vor mir. Ich lag auf den Boden und konnte weder meine Beine noch arme Bewegen. Ich hatte rein gar nichts an. Das schlimmste kam aber noch. Ein Mann nach dem anderen legte sich über mich tat mir schlimmes an. Ich wurde von so vielen Männern vergewaltigt. Ich versuchte mich in meinem Traum zu wären aber es ging nicht. Sogar mein lautes Geschrei fand kein Gehör. Es war alles so widerlich. Als ich aufwachte war ich nur so in Schweiß gebadet. Ich berührte meinen Körper nur um sicher zu gehen das ich meinen weißen Pyjama noch trug. Jetzt stand ich da am Balkon und wünschte mir nichts Sehnlicheres als diesen Traum zu vergessen. Bisher das furchtbarste das ich je gesehen habe. Und es entfernte sich nicht mehr aus meinem Kopf. Als wäre all das wirklich passiert. Es war mir unmöglich jetzt einen klaren Gedanken zu fassen. In mir erwachte das große Bedürfnis einen Spaziergang zu machen. Jetzt auf der Stelle. Ohne mich umzuziehen verließ ich das Zimmer. Ray und erina ließ ich auf dem Bett in ruhe schlafen. Ich betrat den Flur ohne schuhe. Ich spürte den langen roten Teppich unter mir. Die Wände schön verziert und kleine Kegelförmige Lampen die von der Decke hingen, leuchteten mir den Weg zu Aufzug. Ich drückte den Knopf um den Lift zu rufen. Die Tür öffnete sich sofort. Ich sah in eine silberne Kammer. Die obwohl es so einfach war, fiel es mir so schwer. Ich starrte in den Aufzug. Mein Drang führte mich dann doch zu den Treppen Die mich auch bis runter in die Lobby brachte. Ich verließ das Hotel durch den Haupteingang. Links und rechts vor mir erstreckte sich eine große Stadt. Mit Hochhäusern und kleinen Wohnungen. Mal eine richtige Großstadt. An jeder Ecke standen Mülltonnen bereit. Fertig, Voll zum abholen. Ich ging meinen Weg. Über mir erstreckte sich mir ein wunderschöner Sternenhimmel. Der Vollmond leuchtete schon lange nicht mehr so hell. Nicht weit vom Hotel blieb ich neben einer Seiten Gasse stehen, Es war Dunkel. Aber ich konnte noch eine Feuertreppe und einigen Müll, der nur so am Boden lag. Aus diesem Müll leuchtete etwas heraus. Etwas reflektierte das Mondlicht. Ich glaubte erst das es nur eine Glasscherbe sei oder etwas anderes wie Plastik. Doch meine Neugier zwang mich der Sache auf den Grund zu gehen. Ich sah mich mehrmals um. Niemand sah aus dem Fenster. Keiner spazierte durch die Straßen. Wie eine Geisterstadt. Ich ging zum einen Müllhaufen unter der Feuertreppe. Es glitzerte noch immer Obwohl mein Schatten die stelle bedeckte die meine Neugierde weckte. Ich sah es mir genauer an. Eine Perlenkette mit Glasperlen schien sich im Müll zu verstecken. Ein Teil war jedoch noch vom Müll verdeckt. Ich hob sie auf und erkannte ihre wahre länge. Es war unglaublich. Ich habe noch nie eine drei Meterlange Perlenkette gesehen. Das mussten so um die 300 Perlenkugeln gewesen sein. Ich sah in eine der Kugel. In ihr spiegelte sich jemand. Ich sah näher hin. Ich glaubte nicht das ich diejenige war. Ich erschrak als mir eine Frau in einer weißen Robe entgegen starrte. Vor schreck ließ ich die Kette sogar fallen. Vorsichtig hob ich sie wieder auf. Diesmal sah ich nur mein Spiegelbild. Vielleicht war die ganze Sache zu viel für mich und ich bildete mir das nur ein. Ich wickelte sie mir ein paar mal um den Hals. Es passte gut zu den anderen Schmuckstücken der Engelskriegerinnen. Der noch immer an mir war. Ich wagte seit dieser Nacht nicht sie abzulegen. Und das sollte auch so bleiben. Obwohl die Kette im Dreck lag, sammelte sich nichts auf ihr. Als wären sie frisch gereinigt worden. Diese Perlen fühlten sich kalt an. Sie hätten ebenso aus Eis sein können. Ich bekam ein eigenartiges Gefühl. Etwas in mir begann zu leben. Und ich redete nicht von einer Schwangerschaft. Nein. Eine Seele ist gerade erwacht. Lange konnte ich mich jedoch nicht damit beschäftigen. Denn der Schrei einer Verzweifelten Frau klang durch die Gasse in der ich stand. Ich rannte hinter die Wohnung, wo eine junge Brünette Frau ihren rechten Arm hielt. Sie trug nur ein langes Nachthemd. Was dafür sorgte das man ihre ganzen blauen Flecken sah. Diese Frau wurde Misshandelt, dass sah ich ganz deutlich. Das zerstörte fenster, im ersten stock, ließ mich schließen das, wer immer ihr das antat, sie aus dem Fenster stieß. Als ich zu ihr rennen wollte, sprang ein etwas dicklicher Mann, aus dem zerbrochenen Fenster. Er stieß mich zur Seite und schrie diese arme Frau an. „Du miese Schlampe! Ich zeig dir schon was ein kaltes Bier ist. Eine Nacht im Kühlschrank wird dich wieder daran erinnern!“ Die Frau bekam einen Ängstlichen Gesichtsausdruck. Sie bettelte diesen Glatzkopf, mit seiner Jogginhose und dem fettigen T-Shirt verzweifelt an. „Bitte nicht schon wieder! Ich flehe dich an!“ Sie weinte bitterlich. Sie schrie voller entsetzten, doch in keiner dieser fenster gingen Lichter an. War ihnen das Leid dieser so egal. Oder fürchteten sie sich selbst zu sehr. Mir war sie nicht egal. Aber auch ich konnte ihr nicht helfen. Als dieser Mann mich stieß, fiel ich zu Boden. Nun lag ich da und hörte das Leid dieser armen Frau. Und ich konnte nicht mal etwas tun. Mein Körper füllte sich schwer an, mein Kopf sprang wiedermal im Dreieck. Vor meinen Augen wurde alles weiß. Mein Herz. Es schien zu gefrieren.
Die Nacht war schon schwül genug. Das Xéra das Balkon Fenster öffnete, erschwerte das schlafen nur. Aber noch schwerer, muss sie es gehabt haben. Er sah wie sie im Schlaf um sich schlug und leise, immer wieder nach Hilfe rief. Xéra musste einen schlimmen Traum gehabt haben. Bilder die sie nicht mehr ins Bett ließen. Mit ihrem weißen Pyjama und ihren verängstigten Augen schien sie Trost und Frieden in den Sternen zu suchen. Pantonjo bekam noch mit wie sie das Zimmer verließ. Er machte sich keine Sorgen. „Ihre Seelen werden schon auf sie aufpassen.“ Flüsterte er noch leise bevor der Schlaf wieder die Oberhand gewann. Nicht für lange. Der Lärm einer Menschen menge ließ ihn nicht ruhen. Irgendetwas war geschehen. Genervt und müde zog er sich Jeans und Turnschuhe an. Das T-Shirt was er trug ließ er an. Warum auch die mühe machen. Unter den Schaulustigen würde er kaum auffallen. Aber auch in ihm erwachte eine kleine Neugier. In Richtung einer Gasse standen die Meisten Leute. Dort müsste der Grund für den ganzen Aufruhr sein. Erst als er sich durch die Menschenmenge durchgedrängte erblickte er erst den Grund für all das. Ein Mann. Er wurde Tiefgefroren. Seine rechte Hand war nach oben gerichtet und zur Faust geballt. Dieser Mann wollte jemand schlagen. Das war klar. Eine verstörte Frau erzählte gerade einem Arzt was geschehen war. „Wenn ich es ihnen Doch sage. Eine Frau wie eine Nonne gekleidet hat das gemacht. Ihr Gesicht war voller narben. Sie sagte zu mir So kann er keiner Frau mehr schaden!“ Und das war nicht die einzige Eisstatute in dieser Nacht. Auf der Suche nach Xéra entdeckte er noch 10 weitere in Eis eingesperrte Männer. Nur Xéra war nirgends zu sehen. Es gab nur noch einen Ort wo er suchen konnte. Obwohl es ihm lieber wäre diese Möglichkeit nicht in Betracht zu ziehen. Denn ihr Aufenthalt war kein Zufall. In der nähe dieser Stadt, existiert eine besondere Höhle. Man nennt sie das Gefängnis der vereisten Schänder Laut der Legende die es über sie gibt, soll Withe dort 300 Männer in Eisskulpturen verwandelt haben. Die Männer, von denen sie 10 Jahre lang, vergewaltigt und Misshandelt wurde. Doch angeblich soll ein riesiger Eisklumpen den Eingang versperren. Ein Eis das Niemals schmilzt. Der Morgen war noch nicht angebrochen, trotzdem tummelten sich schon sehr viele Leute auf der Straße. Niemand schien diesen Männern auch nur eine Träne nach zu trauern. Einige schienen sogar deswegen in Feier Laune zu sein. Diese Männer schienen furchtbare Menschen gewesen sein. Pantonjo verließ und nahm die zwei Pferde mit. Ray und Erina Saßen auf der weißen Stute. Sie schienen zu ahnen das etwas nicht stimmte. Den sie sahen sich mehrmals unruhig um. Er ritt mit ihnen Richtung Westen wo er die Höhle finden wollte. Sie war nicht mal weit entfern. Sie lag am Fuße eines Berges und nichts versperrte ihm den Eintritt. Boden fand sich nur eine große Wasserpfütze. Und ein Geruch wie ihm nur der Winter vermitteln konnte. Und eine Kälte austreten ließ die nur mit einem Eisfach zu vergleichen schien. Kein Ort den Pantonjo unter Normalen Umständen betreten würde. Doch was war heutzutage schon normal. Er ließ die Pferde und die beiden kleinen Tier draußen warten. Er fand nicht das ihm diese kleinen Tiere helfen könnten. Sie schienen auch auf ihn zu hören. Den sie folgten ihm nicht als er die Höhle betrat. Er ging hinein und zugleich um hüllte ihn die Finsternis. Um so tiefer er sich durch die höhle tastete um so kälter schien es zu werden. Irgendwann sah er auch Licht. Ein kleines und sehr schwaches Licht. Er kam in einem riesigen Raum. Dieser Raum war überfüllt mit Männern. Gefrorenen Männern. Über Hundert Eisskulpturen. Alles Männer die sich an einer einzigen Frau vergriffen haben. Einer Frau von der bis heute niemand den richtigen Namen kennt. Denn sie selbst soll ihn während ihrer Gefangen schafft voll und ganz vergessen haben. Pantonjo ging durch die Statuen und sah ihnen dabei genau an. Ihre Gesichter Angst verzerrt und ihrer Körper Richtung Ausgang gerichtet. Sie versuchten zu fliehen. Doch Withes macht war zu schnell gewachsen. Eine welle der Kälte die keine Flucht zu ließ. Withe wollte niemanden die Freiheit schenken. Es gab welche die spekulierten wie Withe zu diesen Eiskräften kam. Wenn sie sie von Anfang an hatte hätte sie sie bestimmt viel früher eingesetzt. Doch für meisten war es klar. Ihr Herz wurde kalt. Gleichgültig und diese Kälte verwandelte sie ihn Macht. Viele sagten sogar das sie diese Kräfte schon von Anfang an besaß und nur feige war sie einzusetzen. Aber das war nichts was man ein Vergewaltigungsopfer ins Gesicht sagen würde ohne dabei sein leben zu riskieren. Darum bleib es ein großes Geheimnis. Viele solcher Theorien wurden mit der zeit aufgestellt. Das sie eben die Kräfte von ihrem erkaltetem Herzen zog. Oder das sie das alles wollte und als sie es nicht mehr bekam wurden die Männer eingefroren. Doch das war mehr als unlogisch für Pantonjo. Er schlängelte sich weiter vor. Auf einer großen Bühne stand eine Art Glücksrat. In Acht abschnitten geteilt. Ein roter Pfeil zeigte gerade auf das achtel auf dem stand „Spaß im Bett. Auch lass er „Dreier„ und „Geile Tiere„. Und noch andere widerliche Sachen. Eines war das schlimmste das war golden bemalt. Darauf war geschrieben „die 300 Orgie„. Pantonjo wusste was er sich darunter vorzustellen hatte. Das bild Das ihm dabei in den Kopf schoss Gefiel ihm ganz und gar nicht. Sein Magen dreht dabei eine Kurve. Diese Höhle war nur so mit Diversen Spielzeugen geschmückt. Withe musste hier sehr viel erleiden. Für sie schien es nicht mal eine Flucht Möglichkeit gegeben zu haben. Bis eben zu diesem einen Tag. Rechts neben der Bühne stand sogar ein alter Fernseher. Diese Geräte waren sehr selten hier in Sindrian. Den auf diese dinge legte man nicht so viel wert. Er stand auf einem kleinen Tisch mit einem Fach darunter. Ein schwarzer Rekorder war dort deutlich zu erkennen. Von dieser Richtung vernahm er auch eigenartige Geräusche. Seine Neugierde lockte ihn zum Fernseher. Er sah das der Rekorder gerade eine Kassette zurückspielte. Doch der Fernseher selber war aus. Pantonjo fragte sich was auf dieser Kassette drauf war. Aber jetzt wusste er auch das jemand hier gewesen sein muss der sie sich ansah. Er schaltete den Fernseher ein und drückte beim Rekorder auf Play. Der Fernseher zeigte schnell ein Bild. Man sah eine frau mit schwarzen haaren gefesselt an einem umgedrehten Tisch. Mit nichts am Körper. Pantonjo fragte sich ob das wohl weit war aber laut den sagen hatte sie weißes Haar. Er wollte schon wieder abschalten als sich plötzlich das Bild änderte. Man sah nun dieselbe Frau. Sie saß in einem Goldenen großen Käfig. Ihr Körper war voll mit frischen Wunden. Oh und sie weinte bitterlich. Ihre Haaren waren zum teil weiß. Jemand der die Kamera hielt schien sich an diesen Anblick zu ergötzen. Man hörte deutlich eine männliche Stimme lachen und mit Withe sprechen. „Du süßes Miststück. Du solltest dich langsam daran gewöhnt haben. Keine Angst. Der Spaß ist noch lange nicht vorbei.“ Das lachen dieses Mannes wurde immer lauter. Wie das entsetzte Gesicht sich vor Angst verzerrte würde er nicht so schnell vergessen. Wieder verschwand das Bild für einige Sekunden und ein anderes zeigte sich. Nur diesmal sah er etwas womit er nicht rechnete. Die Kamera schien irgendwo am Boden zu liegen. Diesmal hörte er viele Männer Schrein. „Diese Schlampe hat den Ausgang versperrt!“ Ein gewaltiger Schneesturm wütete durch diese Höhle. Dann wurde es Still. Das Bild verschwand. Diesmal für immer. Er ging weg vom Fernseher. Auf der Suche nach Xéra bzw. Withe. Doch wo anfangen zu suchen. Er konnte sich noch nicht mal erklären wie Withe erwach war. Das Video konnte ihm nicht mehr helfen. Es war zu sehr beschädigt. Da erkannte er weit hinten versteckt im schatten eine schwarze Tresortür. Vielleicht fand er sie dort drinnen. Eine kleine Chance bestand zumindest. Die Tür war groß und mit vielen großen Muttern versehen. Sie zu öffnen war nicht schwer. Innen drin ein kleiner Raum mit lauter Spiegeln und einem Bett gegenüber des eingangs. Darauf saß Xéra. Die knie waren zu Gesicht gewinkelt, die Augen ängstlich und blickten zum Eingang. Obwohl sie Pantonjo mit ihren Blicken zu durchbohren schien, starrte sie dennoch durch ihn hindurch. „Xéra… du stehst unter schock. Komm zu dir Xéra! XÈRA!“ Doch sie reagierte kein bisschen. Keine Regung, keine Bewegung. Nicht mal ein Blickwechsel. Ihre Augen blieben in Richtung des Ausgangs dieses raumes. Nicht mal als Pantonjo sich vor ihr auf den Boden kniete und lauter ihren Namen rief. Ihrer Angst Spiegelte sich in jedem dieser Spiegel. Er wusste nicht genau wie er Xéra zur Besinnung bringen sollte. Es gab nur eine Möglichkeit. Xéra musste hier raus. Kaum gab er diesen Gedanke laut Preis geschah es auch schon. Die Tresortür viel mit einer gewaltigen Schnelligkeit zu. Die Muttern auf der Tür zeigten dich dass sie sich von selbst verriegelte. Pantonjo bekam die Tür auch nicht wieder auf. Da half seine ganze Anstrengung nicht. Pantonjo wurde richtig sauer. „Ihr verdammten Seelen. Solltet ihr sie nicht beschützen?“ Er schrie in Xéras Richtung aber die Engelskriegerinnen kamen nicht zum Vorschein. Nicht einmal Withe schien sich zeigen zu wollen. Da bemerkte Pantonjo die Perlenkette um Xéras Hals. Das war sein beweis. Und sie war es auch die Xéra hier her brachte. Fragte sich nur Warum? Er nahm neben ihr Platz und legte seinen rechten Arm um sie. „Bitte Xéra komm zu dir. Wir muss hier irgendwie raus.“ Noch immer nichts. Langsam machte er sich sorgen. Ihm viel ein Gedanke ein wie er auf sich aufmerksam machen konnte. Wieso ihm dieser Gedanke kam wusste er nicht. Doch auch er musste sich eingestehen das es ein versuch wert war. Mit seiner Freien Hand, drehte er ihr Gesicht zu sich. Langsam kam er ihr näher. Pantonjo gab ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen und flüsterte danach, das solang er lebt, er persönlich dafür sorgen wird das ihr nie so ein Unheil wiederfährt. Pantonjo glaubte nicht das er zu solchen Mittel greifen musste. Und er schwor sich wenn das nicht funktioniert, würde er es mit einem Faustschlag versuchen. Auch wenn er das ungern tat. Denn mittlerweile hatte er Xéra lieb gewonnen. Obwohl er noch immer zu wenig von ihr wusste. Sie selbst konnte auch nicht sagen was in der wüste geschah. Er wollte mehr darüber nachdenken. Genug Zeit schien er jetzt zu haben. Etwas an Withe auf dem Video kam ihm bekannt vor. Es hat gehört das es so etwas wie Winterhexen gibt. Jedoch sehr selten. Und laut einem Buch was er über sie gesehen hat bekommen sie erst in ihren 25 Lebensjahren ihre Kräfte. Das nennt dieses Volk die Reife zeit. Und wenn sie ihrer macht näher kommen so sollen sich die Haare Weiß färben. Er vermutete das Withe einen Nachfahrin des Wintervolkes war. Also eine Winterhexe. Was erklärt wieso sie nicht früher ihre Kräfte einsetzte. Sie hatte sie noch nicht und bekam sie erst als sie 25 wurde. Und es würde den Wechsel ihrer haare erklären. Nur er schätzte das es die Männer nicht wussten die sie gefangen nahmen. Er nahm sogar in Betracht das Withe vielleicht selbst nichts von ihrer Abstammung wusste. Sonst hätten sie sie frei gelassen. Den die Kräfte einer Winterhexe zu erzürnen kann sehr gefährlich werden. Aber das haben sie zu spät gemerkt. Pantonjo merkte das ihn seine selbstlose tat nichts brachte. Plötzlich bewegte sich Xéra. Sie stellte die Füße vom Bett und rieb sich die Augen als wäre sie aus einem Tiefschlaf erwacht. Sie gähnte sogar und streckte ihre Hände in die Luft. Pantonjo glaubte nicht was er mit ansah. „Xéra was war los!“ „Ich weiß nicht so genau. Ich habe das Gefühl tief und fest geschlafen zu haben.“ Xéra hörte sich sogar noch müde an. „Naaaja. Am Anfang war ich in einem schlimmen Albtraum. Ich glaube Withe zeigte mir einige Abschnitte ihres Lebens. Auf einmal aber wurde aus dem Albtraum ein schöner. Ich stand in einem hell erleuchteten Raum und Withe stand vor mir. Ihre Haare sah man unter der weißen Robe. Ihr Haar komplett weiß. Ihr Lächeln so… wie soll ich sagen erleichtert. Bevor ich erwachte sagte sie das ich sie jederzeit um Hilfe bitten kann und das sie froh ist einen Mann kennen gelernt zu haben der was von Respekt und Freundlichkeit versteht.“ Pantonjo fühlte sich ganz überrascht. Er wusste das er damit gemeint war. Er sah es mal als Kompliment. Für was hätte er es sonst halten sollen. Jetzt musste er sich um ein anderes Problem kümmern. Die schwarze Tresortür. Nochmal drückte er dagegen aber es half rein gar nichts. Sie rührte sich kein stück. Er sah keine Hoffnung mehr.
Als ich in diesem Zimmer erwachte, fand ich Pantonjo beben mir auf einem Bett sitzen. Withe führte mich hier her, mit den Worten. „Ich zeige dir wie die Hölle einer Frau aussieht. Und das kein Mann weiß was Liebe, Respekt und Freundlichkeit bedeutet. Ich sah mir ein Video an von ihrem letzten tag hier. In der Höhle erst hatte ich meinen Körper wieder aber Withe steuerte mich noch immer weiter. Ich ließ sie auch. Es schien ihr wichtig zu sein das ich sie verstehe. Weiß, warum ihr Herz gefror und es schaffte dieses Gefühl in Macht zu verwandeln. So kam sie auch auf ihren Namen. Sie selbst kann sich nicht mehr an ihren Namen erinnern. Ihre eigene Erinnerung bestand nur mehr aus dem Leben das sie hier führen musste. In einem Zimmer mit einer Tresortür versiegelt. Kein entkommen. Wie ich jetzt und Pantonjo. Er strengte sich ziemlich an. Die Tresortür blieb stur an ihrem Platz. In meinen Gedanke überlegte ich welche von meinen Seelen uns helfen könnte. Catana wäre hier Fehl am Platz. Chinera könnte mir auch nicht helfen. Mit Withe konnte ich auch nicht rechnen. Sie, das spürte ich, war noch zu aufgewühlt und traurig. Sie schaffte es auch damals nur zu entkommen, weil sie erst die Kräfte ihres erkalteten Herzen nutzte, als 2 Männer die Tresortür öffneten um sie zur Orgie abzuholen. Withe wäre mir auch keine Hilfe für mich. Die einzige die ich zu rate ziehen konnte wäre Katrash. Nur ob sie sich mit Tresoren auskennt. Jedoch war sie momentan unsere einzige Möglichkeit. Es war so als hätte Katrash meinen Gedankenverlauf mit gehört. Ich hörte eine Frauen stimme mit mir sprechen. Und das es Katrash war stand außer Frage. „Klar kann ich dir helfen. Das ist, in schwarzem Metall gebauter, XV63 Solizia Tresor. Höchste Sicherheitsstufe. Von Außen. Doch er hat ein Notfall System. Wenn jemand in einem Raum mit so einer Tür eingesperrt ist, muss man einfach nur drei Mal an der Tür ziehen. Nicht drücken. Ums so mehr man nämlich drückt um so schwerer wird er. Nur dreimal ziehen, dann öffnet sich die Verriegelung Automatisch. SO EINFACH!“ So wie Katrash es mir erklärte klang es einfach. Aber wär käme schon auf so was. Wahrscheinlich nur Katrash. Sie könnte sicher überall einbrechen. Ich gab die Information die ich hatte an Pantonjo weiter. Der wollte mir am Anfang nicht glauben. Aber sein erstauntes und verlegenes Gesicht war einfach himmlisch. Ich genoss es als er merkte wie die Tür auf einmal, sich öffnen ließ. Der versuch sich nichts anmerken zu lassen, misslang ihn eindeutig. Das fand ich so süß. Wie er immer versucht den starken zu spielen und dann nicht eingestehen will wenn er unrecht hatte. Oder wenn ihm etwas peinlich ist nicht zeigt. Richtig Süß. Plötzlich vernahm ich einen merkwürdigen Geschmack auf den Lippen. Noch während Pantonjo und ich sich um die Eiskulpturen schlängelten, überlegte ich. Dieser Geschmack kam mir so bekannt vor. Es war ein süßlicher Geschmack wie als hätte ich gerade die beste Erdbeere der Welt gegessen. Mir kam es so bekannt vor. Da viel es mir ein. Draußen vor der Höhle blieb ich abrupt stehen. Mein Gesicht wurde ernst. „Du hast mich geküsst!“ Pantonjo sah man an das er sich ertappt fühlte. Aber wie immer tat er es ab. Als hätte er gar nichts gehört. „So da Withe jetzt erweckt ist sollten wir weiterreisen.“ In dem Moment wo ich etwas erwidern wollte schnürrte sich etwas um meinen Hals. Ich bekam keine Luft mehr. Etwas drückte mich zurück in die Höhle. Pantonjo hielt mich noch immer fest. Er wollte mich nicht los lassen. Noch bevor ich einen Fuß in die Höhle setzen konnte, stellte sich eine Eiskugel in den Weg. Und rettete mir somit das Leben. Das zugeschnürrte Gefühl war weg. „Was ist passiert!“ Pantonjo klang besorgt. Er hielt mich fest in den arm und schien mich auch nicht los lassen wollte. Erst als ich ihn ansah errötet und ließ mich los. Auch mir musste zugeben war diese nähe etwas peinlich. Besonders da jeder erkennen konnte dass ich diese nähe von ihm mehr suchte als alles andere. Ich erklärte ihm was geschah so wie es mir Withe eben sagte. „Withe hat die höhle versigelt. Die Seelen der Männer haben die höhle nie verlassen können. Und Sie hatten nicht vor mich gehen zu lassen. Ich sollte genau so wie sie gefangen sein.“ Wir gingen zurück ins Hotel. Ich war froh Ray und Erina wieder zusehen. Im Zimmer überredete ich Withe das Eis von den Männern hier in der Stadt zu nehmen. Erst als ich ihr sagte das jeder dieser Männer im Gefängnis landete willigte sie ein. Dafür sorgte Pantonjo. Wir schliefen noch eine Nacht im Hotel. Diesmal schlief ich auf der Bank und Pantonjo setzte sich vor mir auf den Boden. Im Schneidersitz nickte er tatsächlich ein. Ich nahm die Decke vom Bett und legte sie ihm vorsichtig um die schulter. Das er mich geküsst hat, gab er immer noch nicht zu. Es störte mich jedoch nicht mehr. Ich genoss die Zeit in seiner nähe und vielleicht war auch das der Grund warum Withe die Kontrolle übermeinen Körper aufgab. Er hörte mir zu wie es kein anderer Tat. Und er brachte mich zum lachen… so glücklich fühlte ich mich schon lange nicht mehr. Ich nahm sogar in Erwägung mich verliebt zu haben. In einen Mann den ich hasste wie die Pest. Und jetzt. Ich musste ihn Heiraten. Mit ihm mein Leben verbringen. Und es störte mich nicht mehr. Ich war Glücklich und mit diesem glück schlief ich ein. Mit Pantonjo ganz in meiner nähe. Morgen ging die reise weiter. Ich war gespannt wer die letzten 3 Seelen waren. Niemand konnte mir mehr über sie sagen. Nicht Chinera nicht das Amulett. Als müsste ich selbst darauf kommen. Der schlaf nahm überhand. Ein lächeln zierte mein Gesicht als ich einen Traum hinein rutschte.
WEITER GEHT’S!
Das Unwetter das am Morgen über die Ortschaft hereinbrach war alles andere als schön anzusehen. Es schüttete nur so aus Eimern. Ich saß mit Erina und Ray am Sofa und las laut ein Buch. Eins der Bücher die ich mir von Skorpien auslieh. Ein spannender Krimi der meine Tiere mehr fesselte als mich selbst. Jedesmal wenn es Buch spannend wurde rückten sie näher an mich heran. Als würde sie die Spannung förmlich anziehen. Bei solchen Sachen merkte ich das die Beiden mehr verstanden als ich annahm. Und es war gut das zu wissen. Pantonjo war währenddessen in der Stadt noch unterwegs. „Ich brauch da noch was Wichtiges.“ Hatte er übermüdet zu mir gesagt. Pantonjo schlief genau so wenig wie ich. Der Gestrige Tag war auch alles andere als einfach. Noch immer konnte ich nicht vergessen was ich gestern alles mit anblickte. Ich Frühstückte nicht einmal viel. Mir verging der Appetit. Und das war bei mir eine Seltenheit. Vor mir stand ein großer spiegel. Ich sah mich auf der Bank sitzen. Mit dem buch in der Hand. Ich war allerdings so auf das buch konzentriert. Erst als ich kurzen Sekunden blick auf den spiegel warf erschrak ich und warf das Buch sogar. Weg. Für diese eine Sekunde was mein blick am Spiegel fest saß sah ich nicht mich. Ich stand auf zum spiegel eilend. Doch das was ich sah war weg. Es war ein Frau in meiner große Mit braunen langen haaren und zwei Zöpfen auf jeder Seite. Unter ihrem Auge bildeten sich male ab, die so aussahen als ob sie weinen würde. Was sie nicht tat. Ein schwarzes langes Kleid zierte ihren Körper. Doch da ich sie nicht mehr sah glaubte ich nur mir das eingebildet zu haben. Das konnte doch nicht sein. Trotzdem hielt ich an diesem kurzen Bild fest. Es erinnerte mich an eine Figur die ich zu in meiner Welt mir ausdachte. Es war eine frau die ich mir ausdachte, die meine Trauer repräsentierte. Ich gab sogar meiner Wut und Einsamkeit eine Gestalt. Das war meine Art mich mit diesen Gefühlen auseinander zu setzte. Doch lange konnte ich mich nicht mit diesen Gedanken auseinander setzten. Denn unsere Reise ging weiter. Pantonjo kaufte ein Zelt und 2 Pässe die uns erlaubten durch das Nordtor zu gehen. Er wollte jedoch nicht warten bis der Regen aufhörte. Die Pferde wurden vor das Hotel gebracht und es ging auch schon los. Mit Regenmantel bekleidet stapften wir durch den Regen. Die Pferde wurden im Rekord tempo puddel nass. Ray konnte ich davor schützen da ich sie unter meinen Regenmantel versteckte. Erina genau so. Pantonjo schien es sehr eilig zu haben. Im Galopp ritten wir durch ein Feld voll Gras und einigen großen Steinen. Ich verstand nicht warum wir nicht warten konnten bis der Regen nachließ. Irgendetwas beunruhigte ihn. Ich sah es deutlich in seinem Gesicht. Etwas zwang ich ihn zur Eile. Etwas worüber er nicht mit mir sprechen wollte. Der sturm wurde stärker. Der wind heftiger und die Blitze schallten einer nach den anderen durch den Himmel. Es erinnerte mich an meinen ersten Tag in dieser Welt. Der sturm war genau der selbe. Auch musste ich mich dabei an die drei Werwölfe erinnern, die mich verfolgten. Rosi tötet einen von ihnen um mich zu retten. Ich vermisste Rosi irgendwie. Sie war zwar eine strenge Chefin aber auch wie eine Mutter zu mir. Und genau das fühlte ich auch als ich fort ritt. Als würde ich meine Mutter verlassen. Es war derselbe schmerz. Mich beschlich ein ungutes Gefühl. 2 dieser Kreaturen stöberten noch immer durch die Wälder auf der suche nach ihrer Beute. Ich sah zu Pantonjo der noch immer das Pferd zur Eile zwang. Genau so wie ich. Plötzlich heulte ein lautes Gebrüll durch den wind. „Nein verdammt. Sie jagen während eines Sturms doch so selten. Diese Viecher sind wohl am verhungern!“ Pantonjo schrie es förmlich heraus. Er sah zu mir und blickte mir tief in die Augen „Xéra du musst mir jetzt vertrauen.“ Er zog mich nach vorne zu seinem Pferd. Ray und Erina ebenfalls. Ich nahm direkt vor ihm Platz. Danach blickte er zu meinem Pferd das noch immer hinter uns rannte. Seine Hand streckte er nach Richtung Pferd so das es eine 5 erblickte. Danach sprach Pantonjo mit bedauernder Stimme „Bitte Verzeih mir. NISTERATUS!“ Mein Pferd wurde immer langsamer, Plötzlich sprangen 2 Werwölfe aus dem Erdboden und packten es mit ihren Klauen. Sie pressten ihre Zähne an ihren Hals. Die Stuten fing an laut zu wiehern, Doch es gab kein entkommen mehr. Die Werwölfe zerfleischten sie bei lebendigem Leib. Ich sah alles mit an. Mir rannen die tränen übers Gesicht. Als ich Pantonjo gerade schimpfen und ihn als Herzlos bezeichnen wollte sah ich etwas was mich innehalten ließ. Etwas ran über sein Gesicht und ich wusste es waren nicht die Regentropfen, die sich seinen weg durch die Augen bahnten. Seine Augen zeigten keinen stolz und keinen Triumph. Sie zeigten wie elend er sich gerade fühlte. Die tränen flossen mehr und mehr und schienen kein ende zu nehmen. Es tat ihm selbst sehr leid was er tun musste. Wie er es machte wollte ich gar nicht wissen. Das einzige was ich noch wollte, für ich ihn da zu sein. Ich blickte nochmal nach hinten und schrie zu gleich auf. „Pantonjo sie verfolgen uns.“ Die Werwölfe ließen von dem Pferd ab. Sie rannten nun ihm Schnellgang auf uns zu. Als wäre bei uns mehr zu holen. Sie holten uns schnell ein. „Xéra wir brauchen eine deiner Seelen schnell.“ „ich weiß nicht wie ich sie rufen soll!“ „Versuchs einfach. Sie bekommen angeblich alles mit.“ Doch noch bevor ich etwas tun konnte sprang Erina aus meinem Regenmantel auf Pantonjos Kopf. Sie schoss ihre grüne Säure auf die Werwölfe. Die jedoch jeden Schuss ausweichten. So sehr sich Erina auch bemühte, es half nicht viel. Aber sie erreichte etwas anderes. Es reichte und die Wölfe dazu zu bringen uns nicht näher zu kommen. Dafür schafften die wiederum etwas anderes. Das Pferd blieb abrupt stehen. Sie lockten uns in einen Hinterhalt. Uns umzingelten unzählige Werwölfe. Alle schossen sie aus dem Erdboden. Hervor. Nun schien es kein entkommen. Pantonjo zog seine Pistole aus dem Gürtel. Doch auch er wusste, das sie nicht mit Silberpatronen geladen war, gab es wenig Hoffnung. Es sei den Xéras Seelen griffen endlich ein. Doch die schien sich anscheinend zu weigern. Denn keine kam zum Vorschein. Obwohl sie Xéra doch beschützen sollten. Erina sprang Mutig auf den Boden und stellte sich den Werwölfen entgegen. Bereit zum Kampf. Das fand ich sehr bewundernswert. Ray versteckte sich weiterhin unter meinem Regenschirm. Ich spürte förmlich wie sie zitterte. Und nicht nur Ray. Der Schlangenring an meinem Finger schien zu vibrieren. Etwas Eigenartiges geschah gerade. Und ich hörte ein kleine leise stimme. Die nicht von einer meiner Seelen kam. „Nur nicht die Konzentration jetzt verlieren.“ Obwohl ich wusste es war nicht die stimme von Withe, spürte ich dennoch bei diesen worten eine gewisse Kälte. Die Stimme kam aus meinem innersten. Tief aus meine herzen schlich sich diese Stimme nach oben in mein gehör. War ich es vielleicht die mit mir selbst sprach? Aber das konnte ich mir nicht vorstellen. Den es war nicht meine Stimme. Es war eine fremde das war mir klar. Diese Kälte verlieh mir ein Gefühl von Einsamkeit und leere. Doch damit konnte ich mich nicht mehr beschäftigen. Die stimme verstummte abrupt. Jetzt packte Ray der Mut und auch sie sprang runter und fauchte die Werwölfe auf der anderen Seite an. Die grünen Smaragdaugen der Schlange glühten auf und Ray und Erina vollzogen eine sagen hafte Verwandlung. Während Ray die Doppelte Größe eines ausgewachsenen Leoparden annahm wuchs Erina zu einer noch beachtlicheren Größe heran. Sie bekam einen weiblichen Oberkörper mit schwarzem und kurzem Fell. Sie sah fast aus wie ein halber Mensch, gekreuzt mit einer Spinne. Erina war sogar größer als das Pferd. Es schien förmlich so, als ob der weibliche Kopf und der Oberkörper, an den hinter Körper einer spinne gekoppelt waren. Es sah wirklich unglaublich aus. Erschreckend zu gleich. Das schienen auch die Werwölfe zu finden. Sie schreckten jedoch nicht zurück. Ihre Kampfeslust wurde noch größer. Pantonjo und ich stiegen vom Pferd. Momentan war es alles andere als sicher. Ich konzentrierte mich weiter auf den Ring wie es mir diese Kalte stimme sagte. Die ich nicht mehr hörte. Ray und Erina griffen an. Beriet uns zu verteidigen. Und sie kämpften gut. Erina schoss mit spitzen Spinnfäden die die Werwölfe durchbohrte und Ray nutzte ihre Krallen und Zähne. Es dauerte nicht lange da ergriffen die Werwölfe die Flucht. Den Erina stieß einen Schrei aus ihrem Mund, der sie dazu zwang. Ihre Geheimwaffe sozusagen. Die Werwölfe verkrochen sich wieder im Erdboden. Ray und Erina nahmen ihre alte Gestalt an. Die Beiden sprangen schnell in meine Arme. Pantonjo und ich setzten uns zurück aufs Pferd und der Galopp ging weiter. Obwohl ich nichts tat um die Werwölfe zu vertreiben, fühlte ich mich dennoch so schwach. Vollkommen ausgepowert. Es war so als ob ich meine ganzen Kräfte für diese Verwandlung nutzte. Ray und Erina schien es nicht anders zu gehen. Noch so eine Verwandlung schienen sie nicht so schnell wieder erwachen. Nur wusste ich nicht ob Catana meine Kräfte so lenkte oder ob ich es selbst war. Ich nahm mir vor bei nächst bester Möglichkeit der Sache auf den Grund zu gehen. Wenn dich die Engelskriegerinnen mit mir verständigen können, dann müsste es doch umgekehrt auch funktionieren. Vielleicht war es mir ja auch möglich ihre Kräfte für mich zu nutzen ohne dass ich sie rufe. Vielleicht waren sie auch in der Lage mir so einige unerklärte Fragen zu beantworten. Wahrscheinlich waren diese 10 auch in der Lage mir zu helfen zurück in meine Welt zu kommen. Falls ich das noch wollte. Mir ging es hier umstandshalber eigentlich recht gut. Aber das war später zu klären. Jetzt mussten wir es zum Nordtor schaffen. Das heulen der wölfe war wieder laut und deutlich zu hören. Sie waren wieder auf der jagt. Mein Gefühl sagte mir, das sie uns als Nahrungsergänzung noch nicht abgeschrieben So unrecht hatte ich dabei gar nicht. Den wieder sprangen sie knapp hinter uns aus dem Erdboden. 8 waren nach dem Kampf noch übrig. Sie jagten uns hinter her. Aus Rache und Hunger. Min Körper wurde schwächer. Ich hörte Pantonjo noch sagen „Xéra was ist los…“ Er sagte noch etwas doch das hörte ich nicht mehr. Mein letzter Blick war wie er mich besorgt ansah und ein Werwolf der gerade über ihn springen versuchte. Ob dem Wolf dieser Versuch gelang wusste ich nicht. Mir war nur klar, das irgendwas mit mir geschah. Vielleicht starb ich gerade. Ich wusste es nicht. Es tat mir nur sehr leid Pantonjo nicht helfen zu können. Obwohl ich es mir momentan mehr als alles andere wünschte.
Rosi ging nervös hin und her. Sie wartet in ihrem Büro auf Nachricht. Die Tür ging auf und Chelitya rannte schon hinein. „Ich habs!“ Chelitya gab Rosi ein kleines Buch. Sie war sehr gestresst da es dauetre bis sie das buch gefunden hatte. Sie hätte es auch nicht gefunden wäre es nicht plötzlich vor ihr am Boden gelegen. Es ist ihr schon oft passiert das gerade das buch was sie suchte plötzlich auf dem Boden lag. Sie vermutet das jemand hier heimlich lebte doch noch konnte sie es nicht beweisen. Jedoch war das eine Hilfe ebenso. Den sonst könnte sie es jetzt nicht Rosi überreichen. Dabei fragte sie. „Was ist mit Xéra?“ Sie machte sich sorgen um die kleine. Sie sah sie zwar nicht oft. Aber Chelitya wusste nur zu gut wie gefährlich diese Reise wird. „Noch geht es ihr gut aber nicht mehr lange. Er hat sie entdeckt und hetzt ihnen sein Gefolge auf den Leib. Sie schafften zwar zu entkommen aber ich glaube nicht dass sie sie dadurch abgehängt haben. Drum muss ich mich beeilen. Steht der Teleporter da drinnen?“ antwortet Rosi ihr. Chelitya sah ihrer alten Freundin an das sie sich ebenfalls um Xéra sorgen macht. Zu Recht. Den kaum einer Weiß Das Rosi Kinder hatte. Geschweige den das Rosi bereits so alt ist. Dieser Spruch war sogar viel älter. Aber für das was Rosi wollte wäre er zu schwach. Das sagte sie ihr auch. „ Ja er ist aber nicht stark. Ich bezweifle das er dich weit genug bringen wird! Es ist ein Trionka teleporter der wird meist benutzt um Kleinkisten in nahe gelegene Länder zu bringen. Drum wird er auch Postbrief genannt.“ Aber etwas anderes interessierte Chelitya am meisten „Weißt du was mich interessiert wie beobachtest du Xéra. Du bist nicht der Typ der eine Kristallkugel benutzen würde?“ Rosi erzählte ihr von dem Himmelsauge. Es ist ein Zauber mit dem man sein rechtes Auge verhexen kann. Damit ist es einem Möglich eine bestimmte Person zu beobachten. Nur so lang sie sich im freien aufhält selbst verständlich. Aber Rosi wollte auch noch etwas anderes Chelitya mitteilen. „Es wird Zeit Pantonjos Zeit ist auch bald abgelaufen. Bald kann er ein besserer Beschützer sein. Seine Frist endet in wenigen stunden.“ Rosi dachte gut darüber nach. Pantonjo war geduldig genug. Er hatte es durchaus verdient sein Amt anzunehmen so wie die macht und seine pflichten. „Aber der teleporter. Er wird dich nicht weit genug bringen um es ihm zu sagen!“ Chelitya war etwas nervös. Sie hatte schon immer geglaubt das Rosi sich manchmal überschätzte. Doch immer überzeugte Rosi sie vom Gegenteil. „Ich kann den Zauber verstärken. Ich werde meine Tochter nicht im stich lassen. Keines von ihnen.“ Chelitya war jetzt etwas überrascht. „Soll das heißen du hast auch deine anderen Kinder gefunden?“ Rosi versuchte sich ein Lächeln zu verkneifen doch es gelang ihr nicht darüber freute sie sich zu sehr. „Ja ich hab sie alle 5. Alle Wiedergeburten meiner Töchter. Eine von ihnen bin auch schon begegnet. Und die anderen hab ich auch mit dem Himmelsauge im blick. Sie haben es alle nicht leicht und sie können sich auch alle nicht an ihre fünf Jahre erinnern die sie in dieser Welt verbracht hatten. Hätte ich Xéras Aura nicht gespürt dann wüsste ich nicht wo sie ist. Doch sie sind noch immer meine Töchter. Darum fühle ich jede ihrer Seelen. Sie zu finden war schwieriger. Ich habe zuerst versucht Xéra in Gestalt einen stieres sie in die richtige Richtung zu lenken. Aber als die Werwölfe ihre Spur aufnahmen musste ich ein greifen. Ich konnte nicht warten bis ihre Kräfte sich von selbst aktivierten das wäre zu gefährlich. Er hätte sie dann sofort gefunden und geholt. Ich muss alles tun um meine kinder auf den rechten weg zu führen. Muss nur noch versuchen sie zusammen zu führen. Wenn du mich jetzt entschuldigst ich muss gehen. Er wird bald bei ihr sein.“
Um ändern PE u und o!!!!!
Elerin gelang in ihr Zimmer. Sie war müde. Das füttern der Tiere war wirklich anstrengend, aber sie machte die Arbeit gern. Auch ihre Mutter strengte sie wieder sehr an. Den sie hatte wieder versucht ihr zu von den Visionen zu erzählen aber davon wollte ihre Mutter mal wieder nichts hören. Doch etwas anderes quälte Elerin. Ein bestimmte Bild jagte durch ihren kopf. Sie setzte sich auf ihren Stuhl und begann ein Bild zu malen. Sie spürte dass ihr innerstes nach einem bestimmten Bild verlangte und sie malte es auch. Nur mit einem kohle Stift malte sie über das Papier als ginge es um ihr Leben. In weniger als einer Minute war das Bild vollendet. Sie sah es sich genau an. Es zeigte Xéra in einem Bett liegen. Und eine schwarzer Nebel sorgte dafür das sie nicht mehr aufstehen kann. Die Augen von Xéra voll Angst und Verzweiflung. „Oh nein Xéra. Ich muss was tun.“ Elerin nahm ihren Pinsel und malte die schwarze Hand mit weißer Farbe weg. Und sie malte um kleine Zeichen um Xéra herum. Als ob ihr innersten ebenfalls danach verlangte. Sie wusste genau das es Xéra helfen wird. Daran glaubte sie ganz fest. Das Bild der angst vollen Xéra wurde zu einem erleichtertem lächeln. „Dank dir weiß ich jetzt wie ich meine träume ändern kann. Ich habe keine angst mehr. Jetzt wird ich mutig genug sein mich zu stellen. Xéra. Jetzt kann ich dir helfen. Jetzt kann ich anderen auch helfen.“
Xéra schien so friedlich zu schlafen. Als wäre nichts Schlimmes passiert. Pantonjo lag in einem Bett, in einem zimmer eines Gasthauses. Unter ihm hörte er die Stimmen vieler Gäste die gerade wieder aufs Neue anzustoßen schienen. Sie waren alle froh bei diesem wetter nicht draußen sein zu müssen. Wenn sie nur wüssten. Pantonjo war froh den Werwölfen entkommen zu sein. Nur wie sie es schafften war Pantonjo genau so ein Rätsel, wie das Geschehnis in der Wüste. Einer der Wölfe war gerade dabei ihn von hinten anzugreifen. Doch zu Pantonjos überraschen ohne erfolg. Ein Schutzschild aus goldenem Licht um hüllte sie. Die Werwölfe hatten keine Chance es zu durchdringen. Auf Xéras Stirn erschien wieder ein leuchtendes Symbole. Bevor er es genauer anschauen konnte fing sein Pferd plötzlich Feuer. Silbernes Feuer. Das Pferd wieherte und lief los. Es wurde schneller und schneller. Die Werwölfe konnten sie nicht mal verfolgen. Bevor Pantonjo auch nur blinzeln konnte standen sie aus heiterem Himmel vor dem Nordtor. Ein Ritt von 2 stunden war in einer Sekunde vollendet. Er zeigte den Pass den Wachposten am Tor und Quartierte sich zugleich dahinter in einer der Schenken ein, die direkt daneben gebaut wurden. Eine Zuflucht Stätte für viele Reisende. Sie sah zwar von außen Schäbig aus aber innen war es viel schlimmer. Tische und Stühle standen zu meist nur auf 3 Beine. Der Tresen sah auch aus als ob schon einiges Drüber gerutscht war. Die Zimmer verwahrlost. Das die Betten überhaupt bequem waren, grenzte schon an ein wunder. Diese Schenke war zum Ruin verdammt. Durch die hohe Anzahl an Werwölfen traute sich kaum noch jemand weit weg zu Reisen. Doch niemand wusste genau woher diese Wölfe herkamen. Zum Glück schafften die Beiden es gerade noch. Nur Dank Xéras Hilfe. Auch wenn, und das wusste er, sich Xéra an das nicht erinnern wird. Er konnte sich noch nicht mal erklären warum es so war. Ebenso dieses Symbole er hatte es noch nie gesehen. Es war ihn vollkommen unbekannt. Er forschte so viel er konnte es brachte nichts. Seine suche gab sich als gescheitert Preis. Pantonjo lag einfach nur neben ihr und beobachtete sie während sie schlief. Ihre Tiere lagen auf dem abgenutzten Teppich bei der Tür. Als ob sie sie bewachen würden. Pantonjo Gedanken kreisten auch um die Transformation die diese Tiere vollzogen. Er hatte schon gehört das so etwas bei einigen Tieren möglich ist. Bisher hatte er es jedoch für ein Hirngespinst gehalten. Laut einer Legende, verwandelte man bestimmte Tiere, in andere stärkere wesen, die als Schutz dienen sollen. Und das soll möglich sein mit dem Zeichen der Ewigkeit. Und Xéras Ring war so ein Zeichen. Jedoch hat diese Geschichte ein so hohes alter erreicht, das man rätselt ob sie überhaupt war ist. Heute bekam Pantonjo die Bestätigung. Die Verwandlung nannte man auch Seelentransfer. Diese Verwandlung soll angeblich viel Kraft fordern. Sie soll auch nur wenige Minuten anhalten. Es kommt darauf an wie stark derjenige ist. Laut Legende wird nämlich die eigene Kraft für diese Verwandlung anderer Tiere verwendet. Das würde den schwäche Anfall von Xéra gut erklären. Pantonjo sah vom Bett aus zu einem verdrecktem Fenster. Der Sturm zeigte was er darauf hatte. Pantonjo fühlte sich in diesem Zimmer nicht besonders sicher. Doch eine andere Zuflucht Stätte aufzusuchen wäre zu gefährlich. Und auch 2 Tagesreisen entfernt. Die nächste Stadt, wo eine Statue einer Engelskriegerin sich befand, war doppelt so weit entfernt. Seine Reise nach einer Braut war ihm eine große Hilfe geworden. Die Wette hatte dennoch verloren. Eine Braut wurde ihm aufgezwungen. Nur war Pantonjo darüber gar nicht mehr so enttäuscht. Es war gut Xéra zur Braut bekommen zu haben. Sie besaß eine liebe Art und ein arbeitsames Wesen. Sie lachte wegen jeder Kleinlichkeit. Von ganzen Herzen. Wenn sie einem ansah verspürte man Hoffnung und Zufriedenheit. Und wenn du ihr etwas erzählst hört sie wie ein Fuchs zu. Ohne sich ablenken zu lassen. Selbst nur wenn sie leicht lächelte erinnerte sie an einen hübschen Engel. Eine andere Bezeichnung kam ihn gar nicht in den Sinn. Und das sollte es auch nicht. Er sah wie ihre Augenlieder leicht zu zucken begannen. Xéra begann aus ihrem schlummer zu erwachen. Als sie ihn ansah glaubte Pantonjo sein herz springen zu spüren. Mit leicht geöffneten Augen sah sie ihn an und lächelte. „Guten Morgen Pantonjo.“ Ihre Stimme klang noch immer müde. Sie machte auch den Eindruck als wäre dieses erwachen nur von kurzer dauer. „Guten Morgen Xéra. Du solltest mal mit deinen Seelen ein ernstes Gespräch führen.“
Als ich meine Augen leicht öffnete war das erste was ich erblickte Pantonjo. Er sah mich so merkwürdig an. Mit verträumten Augen und einem leichtem Schmunzeln. Er schien es nicht mal zu versuchen es zu verbergen. Was sonst eigentlich seine Art war. Ein schmunzel das einer Erleichterung glich. Als wäre er glücklich das ich noch am Leben war. Ich öffnete die Augen und wünschte ihm einen guten Morgen. Auch wenn ich noch immer ziemlich müde war, versuchte ich wach zu bleiben. Schlafen wollte ich nicht mehr. Die ganzen Ereignisse spukten noch in meinem Kopf als wäre es noch nicht vorbei. In Gedanken ging ich nochmal den Ablauf der jagt durch. Jedoch während ich das machte zwang sich mir das Gefühl auf es nur geträumt zu haben. Aber es war kein Traum das wusste ich ganz genau. Doch etwas in mir wollte es mir weiß machen. Als ob ich diese Situation besser verkraften würde wenn ich es für einen Traum hielte. Noch immer waren meine Blicke auf Pantonjo gerichtet, der seinen liebevollen Blick nicht zu weichen schien. Mir viel zu spät auf das ich ihn die ganze Zeit verträumt anstarrte. Es schien ihn allerdings wenig zu stören. Ich glaubte sogar das es ihm sehr gefiel. So wie er war so wie er nun ist. Nur mir zeigte er diese Seite an sich und darüber konnte ich mich sehr geehrt fühlen. Er hatte eine lustige Art und wenn er so grinste konnte man davon richtig angesteckt werden. Ich dachte am Anfang nicht das er so etwas wie eine charmante Art besaß. Aber jetzt, wo ich ihn heiraten musste und mit ihm diese Reise antrat. Zeigte er mir Charakterzüge die ich bei ihm nicht für möglich hielt. Mit der Zeit hatte ich ihn wirklich gern in meiner Nähe. Ich mochte es von ihm berührt zu werden, die Art wenn er mir etwas erzählte und ich liebe die Art die er mir an den Tag legte. Eine Art, wo ich ihn nur anzusehen brauchte und lächelte. Wo ich seine Stimme angenehmer finde als alles andere. Mit seinen blauen Augen spürte ich ein Gefühl von Glück. Zufriedenheit, Wohlbefinden, Liebe. Aber das war ein Geheimnis, das ich vielleicht nicht vor meinen Seelen geheim halten konnte. Ich musste sogar befürchten das sie jeden Gedanken von mir genau hörten. Jedes Gefühls spürten und wahrscheinlich jeden schmerz mit erlebten. Es machte mir Sorgen das ich so viele Seelen in mir haben sollte. Ich fragte mich ob es überhaupt genug Platz gab in mir für 10 oh nein meine mit meiner Seele sind’s ja dann 11 Seelen. Pantonjo sprach mich auch wegen ihnen an. Aus gutem Grund. Irgendwie musste ich es schaffen mich mit ihnen zu verständigen. In der Höhle ging es gut. Sie bekamen doch alles mit. Warum also halfen sie uns nicht bei den Werwölfen. Wussten sie vielleicht das meine zwei Tiere sich verwandeln. Catana selbst könnte auch dafür gesorgt haben. Oder diese Fremde stimme die sich in mir hören ließ. Doch da hörte ich schon Catanas Stimme. Meine Gedanken bekam sie genau mit. „Diese Verwandlung hatte allein mit dir zu tun. Du hast es irgendwie geschafft es selbst hinzubekommen. Keiner von uns musste dir helfen. Wir haben nichts getan. Wir spürten das sich in dir ein Verteidigung-Mechanismus einschaltete.“ „Ein Was!“ ich sprach es laut aus so das Pantonjo mich verwundert ansah. Darauf konnte ich nur kurz achten da Chinera sich schon in das Gespräch einmischte. „Deine Magie ist auf einem Verteidigungs-Mechanismus aufgebaut. Es ist wie ein anderes Leben das agiert wenn du nicht in der Lage bist. Mit ein bisschen Training müsstest du diese Magie auch normal einsetzen können. Wir können sich nicht immer einmischen da du auch lernen musst lebst zu Recht zukommen. Aber mit unserer Hilfe wird dir das schon gelingen.“ „Ich versteh das nicht ich habe keine Magischen Fähigkeiten!“ Wieder sprach ich es laut aus. Das war jetzt alles zu viel für mich. Doch noch war diese, nennen wirs Erklärung, noch nicht vorbei. Jetzt schien Withe an der reihe zu sein. „Lass das arme ding mit diesen strengen Fakten.“ Ihre Stimme klang beruhigend. Mitfühlend und lieb. „Deine Kräfte waren sehr lang eingesperrt. Verschlossen mit 10 Seelen siegeln verstehst du. Aber als man dich in diese Welt brachte aktivierten sie sich zum kleinen Teil. Es reichte nicht um dich vor den 5 Jahren zu schützen die du in dieser Welt verbrachtest. Du hast dir selbst diese Erinnerung genommen das es für deine Seele zu furchtbar war. Das hing auch mit deinem Verteidigungs-Mechanismus zusammen. Er könnte dich nicht vor dem beschützen wa sin den 5 Jahren geschah aber es hat dir geholfen dich nicht mit diesem furchtbaren auseinander zu setzten. Das schien sehr wichtig zu sein und hatte auch sicher seinen Grund. Auch wenn es sehr schwer ist zu begreifen aber es dürfte dir nicht mehr so schwer falle. Schließlich lebst du schon einige Wochen hier. Verstehst du?“ Ich verstand jetzt sehr gut, nur glauben wollte ich es nicht so richtig. Pantonjo sah mich mit einer ernsten Miene an. Da kam mir ein kleiner Verdacht. Ich erinnerte mich an den tag wo Pantonjo meinen Sturz abfing und mich in meinem Zimmer, man könnte sagen überfiel, und mich über das was in der Wüste geschah ausfragen wollte. Ich erzählte Pantonjo was die Engelskriegerinnen mir erzählten. Gleich darauf folgend, fragte ich ihn ob er schon mal gesehen hat wie sich dieser Mechanismus bei mir aktiviert hat. Er nickte leicht und erzählte mir das ich schon 2 mal magische Kräfte einsetzte. Ich hörte zu und ich erfuhr das ich meine so genannten Kräfte in der Wüste und vor kurzem als die Werwölfe uns angriffen. Pantonjo erzählte mir alles Haargenau. Er schien keine Kleinigkeit auszulassen. Er erwähnte sogar das Symbole das auf meiner Stirn immer erschienen soll. Das weckte mein Interesse besonders. Denn so wie er es beschrieb glaubte ich sogar es zu kennen. Ich sah es damals auf dem Buch das beinahe damals auf Skorpien viel. Das Zeichen war am Buchrücken aufgemalt. Es sah so aus als ob es mit einem Kugelschreiber dort aufgezeichnet wurde. Aber davon erzählte ich Pantonjo noch nichts. Den ich wollte erst sicher gehen das ich mich nicht irrte. Mein Kopf bekam an diesem Tag wieder zu viel auf einmal. Ich legte mich hin und versuchte es mir gemütlich zu machen. Pantonjo lag noch immer neben mir. Er sah mich an, als wäre ich das einzige faszinierende hier. Da schien er gar nicht so falsch zu liegen. Dieses Zimmer war ziemlich verwahrlost. Verstaubt. Hier schlief schon lange niemand mehr. Spinnen netzt hingen von den decken. Ein Geruch von alter Wäsche schien sich im ganzen Zimmer breit zumachen. Die Farbe des Sofas war verpasst. Statt einem herrlichen rot schien diese Farbe schon dem grau Ton Platz zu machen. Die anderen Holz Möbel hier drinnen sahen schon von weitem modrig aus. Das einzig angenehme hier war Pantonjo. Auch wenn er selbst sehr müde aussah. Er lehnte eine Hand gegen seinen Kopf und lächelte mich an. „Was grinst du so hab ich irgendwas im Gesicht?“ „Tut mir leid aber… du bist nun mal das einzige das sich momentan auslachen lässt.“ Er grinste mich frech an. Obwohl ich böse über diese Aussage sein müsste, verging mir nicht ein grinsen. Trotz seiner guten Laune sah man deutlich trauer in seinen Augen. Es tat ihm noch immer Leid, dass er das Pferd opfern musste. Das er daran denken musste konnte jeder in seinen wässrigen Augen klar erkennen. Nur diesmal fand keiner dieser tränen den Ausgang. Er versuchte es zu verbergen. Doch meinem Blick entging keine Gefühlsregung. Wir sahen uns lange an und ich hatte das Bedürfnis im sehr nah sein zu wollen. Ein lautes gebohlter störte dieses Aufeinander treffen zweier Blicke, die zu mehr hätten führen können. Das fauchen von Ray Richtung Tür, störte einen Moment der so romantisch hätte sein sollen. Und das Knallen von Schüssen aus Pistolen verwandelte das verliebte Herzklopfen in ein erschreckendes Rasen. Erina sprang aufs Bett. Irgendetwas war gerade geschehen. Und es war alles andere als positive. Pantonjo stand auf und Schritt leise zur Tür. Noch immer vielen Schüsse. Schreie sangen im Einklang mit. Es dauerte nicht lange da wurde es toten still. Keine Schreie. Keine Pistolengeräusche mehr. Man hörte nicht einmal das knistern, der Holzdielen. Pantonjo legte sein rechtes Ohr an die Holztür. Einen Türspion gab es nicht. Ich saß steif auf dem Bett und rührte mich nicht. Langsam öffnete er die Tür. Noch immer war kein mucks zu hören. Selbst Rays fauchen verstummte. Erina setzte sich neben mich. „Du bleibst hier Xéra ich seh nach was los ist.“ Ehe ich etwas erwidern konnte war Pantonjo schon aus dem Zimmer verschwunden. Ich verließ das Bett noch immer nicht. Es machte mir Angst hier Menschenallein zu sein. Eine männliche Stimme schien sich förmlich durch meinen Kopf zu bohren. Etwas drückte mich ans Bett und ließ mich nicht den kleinsten Muskel bewegen. Die Stimme in meinem Kopf wurde immer Schlimmer. Wie Messer die immer schmerzvoller wurden. „Du gehörst mir! Ich krieg dich! Du gehörst mir!“ Es wiederholte sich immer wieder. Der Puls pochte um sein Leben, das Herz schlug ihm zickzack umher. Das Blut raste durch die ader. Doch es schien kein entkommen. Vor mir sah ich verschieden Symbole die durch das Zimmer flogen und in dem Moment wo sie erschienen verschwand das Gefühl am Bett gefangen zu sein. Doch die Stimme war noch immer da. Ich traute mich jedoch nicht vom Bett aufzustehen. Erst die Stimme von Pantonjo ließ mich wieder zu mir kommen. „Xéra was ist los! Wir müssen verschwinden. Die Werwölfe sind die Schenke eingebrochen. Es ist Zeit. Noch sind sie beschäftigt. Aber sie werden bald zu uns hoch kommen.“ Er hob mich vom Bett und trug mich auch weiter. In dem Moment verschwand die Stimme in meinem Kopf und die Symbole verschwanden auch. Davon merkte Pantonjo allerdings nichts. Er ließ Ray und Erina auf seine Schulter springen. Die zerflatterte Couch schob er mit Telekinese Richtung Tür. So öffnete er auch das verdreckte Fenster, durch das wir aufs Dach kletterten. „Kannst du jetzt allein gehen?“ Er ließ mich runter und wir kletterten auf einem Baum der direkt hinter der Schenke stand. Ein dicker Ast schien direkt auf den Dachsteinziegel zu ruhen. Er war dick genug um darauf steigen zu können. Wir waren zwar nicht hoch oben. Aber einfach so springen wäre auch zu gefährlich gewesen. Als wir unten ankamen hörten wir oben schon das Holz splittern. Lautes Gebrüll heulte auf. Pantonjo packte mich bei der Hand und gemeinsam liefen wir los. Das das Pferd noch am Leben war glaubte keiner von uns beiden. Unsere Sachen lagen auch in den Taschen des Pferdes. Die konnten wir auch vergessen. Zum Glück nahm ich die Schätze der Kriegerinnen nie ab. Auch wenn es mehr als angenehm war so viel schmück an mir zu tragen. Ich hielt es für das Beste. Der Sturm machte uns die Flucht nicht einfacher. Er schien sogar immer heftiger zu werden. Blitze schossen einer nach den hinter uns ein. Als würden sie uns verfolgen. Pantonjo schien mich förmlich hinter sich her zu ziehen. Obwohl uns der Wind fasst taub werden ließ hörten wir das Heulen der Werwölfe. Die Gänsehaut trieb mich zur Eile. Pantonjo und ich wagten nicht zurück zu blicken. Erst als ein lautes Gebrüll hinter uns erklang. 4 Werwölfe nahmen die Verfolgung auf. Der Starke Sturm schien sie wenig am Vorwärts kommen zu hindern. Denn sie kamen immer näher. „Könnte es sein das die es auf und abgesehen haben?!“ Anstatt mir zu Antworten blieb Pantonjo abrupt stehen und zog seine Pistole aus dem Gürtel. Er schoss auf die Wölfe doch es machte ihnen nichts aus. Selbst Telekinese Fähigkeiten schien gegen sie nichts zu nutzen. Als würde diese Magie von ihnen abprallen. Obwohl sich die Patronen sie durchlöcherten verheilten ihre Wunden in Rekordzeit. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich blieb dicht hinter Pantonjo. Er stieß mich jedoch weg. „Xéra renn weg! Ich werde sie so lang aufhalten wie ich kann.“ Mein Herz sagte mir aber das ich ihn jetzt nicht allein lassen kann. Meine zwei Tiere genau so wenig. Jedoch waren sie noch zu schwach um sich zu verwandeln. Und ich hatte auch noch keine Kraft. Meine einzige Chance war Catana. Doch da geschah etwas Eigenartiges. Die Werwölfe blieben stehen. Gerade noch 3 Meter von uns entfernt. Sie knurrten uns an. Aber sie attackierten uns nicht. Hinter uns brachen ebenfalls Werwölfe aus dem Boden hervor. Sie griffen uns jedoch nicht an. Ihr Krallen, bohrten sich in den Erdboden und ihre Zähne fletschten sie in unsere Richtung. Von Bäume und Monstern umzingelt sahen wir uns als gefangen. Wie mein Körper zitterte so auch meine Stimme „Warum greifen sie uns nicht an. Worauf warten sie?“ Sein Körper war ruhig, doch ich würde nicht sagen gelassen. Sein Gesicht war ernst. Wütend. Zum Kampf erzürnt. Seine Fäuste geballt. Er zog sich nicht mal richtig an. Sein Hemd war falsch geknöpft. Seine Haare nicht richtig zu gebunden. Es sah aus als ob er es sehr eilig gehabt. Das ich überhaupt bei so einer Situation darauf achten konnte. Er jetzt viel es mir auch auf das es nicht mehr regnete. Auch kein starker Wind wehte. Nicht einmal ein Donner war zu hören. Als wäre der komplette Wald samt Himmel verstummt. Nur das Knurren der Werwölfe schallte durch meine Ohren. „Xéra es wird Zeit. Du solltest langsam eine deiner Seelen rufen. Ich werde sie nicht lange aufhalten können.“ Noch immer blieben die Wölfe an ihrem Platz. Sie schienen uns nicht gehen lassen zu wollen. Withe könnte sie einfrieren. Catana könnte versuchen sie mit ihren Tierischen Kräften unter Kontrolle zu bringen. Chinera würde sie mit einem Zauberfluch verjagen. Noch während ich überlegte schien Katrash schon einen Plan ausgetüftelt zu haben. So wies aussah mit Catana und Chineras Hilfe. „Laut Catana wirst du von einem magischen Wesen überwacht das sich in ein Tier verwandeln kann. Diese Wesen ist in deiner nähe darum kann Catana sie riechen. Du musst sie nur bei ihrem Namen rufen. Du müsstest sie kennen. Entweder das oder dein Ehemann beginnt endlich richtig zu kämpfen. Auch wenn er gegen so viele keine Chance hat.“ Das waren ja tolle Aussichten. Ich fand es noch immer eigenartig das die Werwölfe uns noch immer nicht angriffen. Als würden sie auf etwas warten. Erina u. Ray waren noch immer zu schwach zum kämpfen. Die Ray und Erina versteckten sich in dem Erina auf Ray schultern sprang und Ray mit ihr in einem Satz auf einem Baum verschwand. Versteckt von der Krone des Stammes. Die Werwölfe dachten nicht mal daran ihnen nach zu jagen. Sie wollten sie nicht. Es ging also nur um mich und Pantonjo. Die Werwölfe vor uns gingen ein Stück zur Seite. Etwas kam aus dem Dunkeln. Ein junger gut aussehender Mann im pechschwarzen Anzug, lackierten Schuhen und bis zum Hals lange blonde Haare stand zwischen den Wölfen. Er kam aus einem Nebel von schwarzem rauch. Ich stellte mich nah neben Pantonjo. Dieser Mann war etwas kleiner als er und schien kaum Muskulös. Keiner vor dem man Angst haben sollte. Trotzallem fürchtete ich mich. Und das nicht zu knapp. Seine schwarzen Augen verursachten mir Gänsehaut. Er streichelte einen der Werwölfe am Kopf. Als wäre es ein Schoßhund, das für einen Erfolg, mit Streicheleinheiten belohnt wird. „Das habt ihr gut gemacht. Endlich ist sie wieder in meinem Besitz. Mein Eigentum.“ Bei dem letzten Wort sah er zu uns hinüber und ich erkannte mein Gesicht im Spiegelbild seiner Augen wieder. Er fixierte mich wie es bisher kein anderer tat. Doch seine Absichten warnen sehr böse. Dieser Mann durch drängte mich mit einem Blick der mir so viel Angst machte und doch so vertraut erschien. Als hätte ich schon mal in diese Augen gestarrt. Mit dem gleichen Gefühlen Todesangst. Weshalb ich mir auch so sicher war das er allein wegen mir hier war. Pantonjo schien derselben Meinung zu sein. „Du Mistkerl. Sie gehört dir nicht. Was willst du von ihr. Sie hat nichts was du gebrauchen könntest!“ Diesen Wiederstand schien dieser Mann sehr viel Freude zu bereiten der er lachte laut. Als hätte er einen Witz gehört, den wir verpassten. „Doch sie hat etwas. Einen attraktiven Körper den ich ihr machte und Macht. Macht die ich mir zu eigen machen will. Komm mit mir meine Schönheit nur an meiner Seite kannst du lernen was du bist und wie du damit umgehen kannst. Du gehörst an meine Seite und an keine sonst.“ Diese Worte klangen so verlockend. Es wäre zu schön jemanden zu haben der mir helfen könnte. Das klang jedoch auch wie gelernt als würde er das öfter sagen. Ich nickte ein nein. Und klammerte mich nur mehr an Pantonjos Arm. Zum Teil hinter ihm versteckt. Das Sprachgefecht ging weiter Pantonjo war wieder dran. „Da irrst du dich. Xéra ist meine Frau sie steht unter meinen Schutz.“ Selbst das schien dieser Mann amüsant zu finden. „Haha haha! Du bist jämmerlich. So etwas wie du nennt sich Beschützer. Dieses Problem habe ich längst bemerkt. Das ist wirklich Dumm. Für dich!“ Sein Gesicht nahm einen finsteren Ausdruck an. Er hob seine Hand in der Höhe seiner Brust an und schwang sie in einem Halbkreis uns entgegen. Zugleich kam ein schwarzer Nebel aus seiner Hand auf uns zu gerast. Pantonjo stellte sich vor mich mit dem Gesicht zu mir und hielt mich fest. Dieser Nebel prallte wie ein Blitz auf seinen rücken. Ich sah in seinem Gesicht das die schmerzen unerträglich waren. Trotzdem schrie er nicht mal. Er ging nicht mal in die Knie. Mir gefiel das ganze gar nicht. Ich machte mir große Sorgen um ihn. Lange würde er das nicht durchhalten können. Der Angriff fand nicht sein Ende. Dieser Kerl machte immer wieder dasselbe. Bis auch Pantonjo leicht zusammen sackte. Doch seine Umarmung ließ er nicht locker. Er zog mich mit in die Knie. Auch wenn er leicht in die Knie ging wollt er den Schutz den er mir gab nicht aufgeben. Ich verstand nicht wieso er nicht versuchte mit Telekinese oder einen anderen Zauber einzusetzen. Aber ich wusste das er sowieso keine Chance hätte. Was ich eigenartig fand. Das ich wusste wie mächtig dieser Kerl ist, das Pantonjo mit seinen momentanen Kräften keine Chance hatte und ich wusste das ich diesem Mann lange kannte. Nur woher hatte ich dieses wissen. Was machte mich so sicher. Lange konnte ich mich nicht damit beschäftigen. Den Pantonjo wurde von diesem Kerl an einem Baum geschleudert. Mich packte er am Hals und drückte mich an einem Baum, der weit weg war von dem an dem Pantonjo lehnte. Ohne Bewusstsein. Er gab keine Regung von sich. Kein zucken. Als dieser Mann mich los ließ presste ein schwarzer Nebel mich weiter an den Baum. Ich sollte dort bleiben. „Ich versteh noch immer nicht wie du entkommen konntest. Das ist mir ein wahrhaftiges Rätsel. Deine Ehe war ein großes Problem für mich. Aber es ist nichts was ich nicht aus der Welt schaffen kann. Meine Schönheit akzeptiere das du allein mir gehörst und du wirst ein leben voll Glück und Frieden leben. Niemand wird dich mehr verarschen niemand deine Seele quälen. Den dann wirst du es sein der quält. Du musst dich nur auf mich einlassen. Sei mein und ich sorge dafür das du deine Rache ausleben kannst.“ Auch wenn auch dieses Angebot verlockend war so brachte es in mir nur Wut und Zorn hervor. „Du Arschloch, Mistkerl ich werde niemals dir gehören. Niemals hörst du!“ Ich schrie es so laut raus das ich meine Stimmbänder vibrieren spürte. Dieser Mistkerl drehte sich von mir weg und ein schwarzes langes Schwert erschien in seiner Hand. „Mal sehen wie du denkst wenn ich dir zeige wie einsam du wieder sein kannst!“ Ein Lächeln zierte sein grimmiges Gesicht als er sich Pantonjo näherte der noch immer Bewusstlos da lag. „Bitte Hilft ihm doch. Bitte er darf das nicht tun.“ Ich flehte die Engelskriegerinnen an ihm zu helfen ich sagte sogar das es mir so egal wäre nur irgendjemand. „Er ist alles was ich habe und das lass ich mir nicht weg nehmen!“ Die Wut und der Zorn in mir wurden größer. Ich spürte in mir ein Feuer von Hass und Rache. Eine macht die sich ihren Weg suchte. Ich genoss es diese Gefühle zu haben für mich war es einer Befreiung gleich. Ich konzentrierte mich auf die Hand mit der er das Schwert hielt. Er hob es in die Luft zum zustoßen bereit. Der griff wurde immer heißer und heißer. Ich spürte deutlich das ich es war die dafür sorgte das dieser Kerl vor Schmerz das Schwert weg warf. Ich ging sogar noch weiter. Ich zündete seinen ganzen Ärmel an. Und ich hatte Spaß dabei. Der schwarze reif verschwand und ich konnte vom Baum weg. Plötzlich wurde mir klar was ich da eigentlich anrichtete. Ich gab etwas freiem lauf was ich immer versuchte zu unterdrücken. Meine ganze aufgestaute Wut. Die mich sogar so weit treiben wollte den ganzen Wald anzuzünden. Diese Kräfte machten mir Angst. Noch während dieser Mann versuchte das Feuer zu löschen rannte ich zu Pantonjo und versuchte ihn auf zu wecken. Ich schüttelte die Wütenden Gefühle ab. Schluckte sie runter so wie ich es immer tat. Und konzentrierte mich rein auf mein Herz. Das mir sagte das ich es nicht so weit kommen lassen durfte. „Pantonjo wir müssen weg! Du musst aufwachen hörst du mich!?“ Die Flammen auf den Ärmel des Mannes erloschen. Erst jetzt merkte ich das diese Flammen eine schwarze Farbe besaßen. „Du Miststück. Na warte ich wird dich im Kerker lehren was es heißt gehorsam zu sein!“ Er kam auf mich zu Mit demselben Schwert in der Hand. Pantonjo öffnete in dem Moment langsam die Augen. Gerade als Dieser Kerl zu schlagen wollte. Wir beide sprangen gleichzeitig zur Seite. Wir konnten noch gerade ausweichen. „Keine sorge du Schönheit ich bekomme immer was ich begehre und im Moment begehre ich macht und Körper der dein ist du schwarzer Dieb!“ Ich sah kurz zum schlangenring und mir war nun klar welches Tier Catana vorhin meinte. „Die Anaconda!“ schrie ich laut in meinen Gedanken. „Hey was soll das!“ Hörte ich diesen Mann schreien. Die nächste Attacke musste er beenden. Die Werwölfe die wie eine Festung da standen und sich nicht bewegten waren auf einmal geblendet. Merkwürdige Lichter strömten durch die Luft und blendeten den Mann. Pantonjo nahm mich an der Hand. Wir rannten an den Werwölfen vorbei die nichts von unserem verschwinden zu bemerken schienen. Ich drehte mich nur noch einmal kurz um. Dieser Kerl kam mir sehr bekannt vor. Ich bin ihm schon mal begegnet. Das war mir klar. Er war ebenfalls von den lichtern geblendet und schien an der stelle fest gefroren zu sein. Wir rannten so schnell es ging. So wie es Pantonjo Möglich war. Unter seinem Hemd auf seiner Schulter sah ich einen großen Blutfleck. Ray und Erina rannten uns hinter her und später sprangen sie auf meine Schulter. .Allein wollte ich sie nicht lassen. auch wenn ich mich schuldig fühlte sie vergessen zu haben, schienen sie sich zu freuen bei mir zu sein. Das munterte die Situation nicht auf aber sie erleichterte sie mir ungemein. Ich hörte wie Pantonjo sagte „Danke Rosi. Hab verstanden. Ich werd dich nicht enttäuschen.“
Die Lichter verschwanden und der Kerl so wie die Werwölfe, waren wieder in der Lage etwas zu sehen und sich auch zu bewegen. Dort wo das Ehepaar stand war nun eine riesige Kobra. „Du Miststück. Was fehlt dir eine meine Pläne zu durchkreuzen.“ Aus der Kobra formte sich ein weiblicher Körper. „Rosienna Labusch. Warum auch nicht. Ich dachte mir schon das du hinter allem steckst.“ „Verschwinde. Nimm dein Getier gleich mit. Ich habe Ihm bereits die Erlaubnis gegeben. Jetzt wirst du es schwerer haben Dráke.“ Rosi war sehr aufgebracht. Zeigte es jedoch nicht. Sie wusste was sich gehörte und wann es besser wäre sein Wut zu unterdrücken. Ihr wäre es nur lieber gewesen Xéra hätte das auch gewusst. Rosi konnte jetzt nur hoffen das Xéra diese Wutmagie nicht zu sehr gefällt. Aber zuerst musste sie Dráke loswerden. Ein übler Dämon, der sich selbst Gott über von allem was böse ist nannte. Auch wenn er alles andere als ein Gott war. Er wäre es nur gern. Den dann gebe es nichts was ihn aufhalten könnte. Die erste Gefahr konnte sie abwenden. So schnell kann er nicht mehr an Xéra ran. „Er wird nun ein weiteres Hindernis sein. Wie die Ehe zwischen ihm und Xéra.“ „Ja und genau das ist auch mein einziges Hindernis. Den töten ist einfacher als du denkst. Weißt du Rosienna Labusch, als ich erfuhr das Xéra verheiratet wurde, wurde ich selbst etwas stutzig und fing an die Sache zu hinterfragen.“ Dráke starrte sie gerissen an. Er sah ihr an das er sie bei etwas ertappt hatte. Und er konnte erkennen das sie genau wusste wie nah er der Wahrheit kam. Schon damals hatte sie ihm so einige Pläne durchkreuzt. Sie war gerissener als man den Anschein hatte. Sie zu unterschätzen wäre sein größter Fehler. „Laut meiner Quellen war eine Prinzessin aus dem Arochareich für diese Hochzeit vorgesehen. Eine Prinzessin die nur von adle und Reichtum erzählen konnte. Und shoppen war auch ihr einziges Hobby. Erst im letzten Moment hatte sich Königin Isabell um entschieden und ich könnte mir denken wär dafür verantwortlich war.“ „Da hast du richtig gehört. Es war ein leichtes die Königin davon zu überzeugen das Xéra eher zu ihm passen würde, ich brauchte ihr nur zu drohen das ich vielen Zeitungen berichte das viele der schätze in ihrem Lager nicht ganz legal in ihren Besitz kamen. Und schon hatte ich was ich wollte.“ Du weißt wie du mir einen Plan vermasseln kannst. Aber das wird dir nicht nochmal gelingen. Ich bekomme was ich begehre! Xéra samt ihrer macht wird mir gehören. Und sie ist so eine schöne frau es hat mir Freude bereitet sie leiden zu sehen. Wenn erst mal ihre macht mein ist wird auch ihr Körper mein sein. Mit dem ich mich dann ausgiebig amüsieren werde.“ Er verschwand in einen schwarzen Nebel und die Wölfe taten es ihm gleich. „Pantonjo es ist so weit deine Frist ist abgelaufen. Aber benutze sie um sie zu trainieren. Sie wird jede Hilfe brauchen die sie kriegen kann. Dráke darf sie nicht bekommen. Niemanden meiner Kinder.“
Wir sind ziemlich weit gerannt. In einer Höhle versteckten wir uns. Ray und Erina legten sich auf einen flachen Stein und schienen wieder einzuschlafen. Sie waren noch immer erschöpft. Es war alles einfach zu viel für sie. Pantonjo setzte sich neben mich auf den steinigen Boden. Um seine Verletzung durfte ich mich nicht kümmern. Aber es schien in etwas anderes schmerzen zu bereiten. Das sprach er auch aus. „Mit Zombies wird ich fertig. Werwölfe sind schon schwieriger aber auch noch zum überwältigen. Aber der… Tut mir leid.“ Er tat mir leid und ich wollte auch etwas sagen „Pantonjo ich…“ „Nein es ist so. Ich sollte auf dich aufpassen und hab versagt. Weil ich nicht mächtig genug war um gegen ihn anzukommen. Ich bin ein schlechter Beschützer gewesen.“ Sein Gesicht nahm einen traurigen Ausdruck an. Er hätte wohl lieber für den Sieg gekämpft als wegzulaufen. Ich lehnte meinen Kopf gegen seine Schulter. In zu trösten war das einzige was ich momentan versuchen konnte. „Ich bin sehr froh das du bei mir bist Pantonjo.“ „Wie kannst du so etwas sagen, ich konnte nicht…“ „Ohne dich wäre ich verloren. Wenn ich meine Seelen nur Einsätzen könnte.“ Pantonjo gab die Vermutung in den Raum das meine Engelskriegerinnen nicht zum Vorschein kamen weil ich wach war. Vielleicht konnten sie nur meinen Körper übernehmen wenn ich im schlafenden Zustand war. Jedoch verwarf er diese Vermutung wieder. Wäre es so hätte Withe nicht meinen Körper übernehmen und kontrollieren können. „warst du mit dieser Kontrolle einverstanden?“ „Ja ich glaube irgendwie schon.“ Ich war mir immer sicherer bei dieser aussagen geworden. „Dann geht es nur wenn du es erlaubst. Sie scheine dir die Wahl zu lassen. Und so lang du so unentschlossen warst hat auch keine etwas tun könne. Den auch Seelen in einem fremden Körper haben regeln. Du musst dich nur entscheiden und auf diese Entscheidung zu vertrauen.“ Dieses kleine Gespräch schien ihn wirklich etwas abzulenken. Er setzte sogar wieder ein Lächeln auf. Es tat mir auch sehr gut sein Lächeln zu sehen. Er legte seine Arm um mich. „Xéra?“ Er sah mich so liebevoll an. „Ich bin auch froh dass du bei mir bist. Das Beste was mir passieren konnte.“ Sein Gesicht errötete leicht und er guckte auch leicht verlegen. Auch ich wurde etwas rot. Er machte mir noch nie ein Kompliment. Falls es überhaupt eins war. Aber was sollte es sonst sein. Wir sahen uns noch lange an. Doch es geschah nichts in dieser Nacht. Wir lehnten Kopf an Kopf und schliefen gemeinsam ein. Diese Nacht wollte ich mit niemand anderen verbringen.
Ich hab Ray verloren
Schon der morgen allein war alles andere als vielversprechend. Trotz strahlender Sonne, blauem Himmel und dem rauschen der Blätter die durch den Wind bewegt wurden. Ich hatte trotzdem keinen Grund mich Glücklich zu fühlen. Ray war weg. Erina saß auf meiner Schulter. Nur Ray ließ sich nicht blicken. Sie hatte bestimmt Hunger und versuchte sich was zu fangen. Pantonjo und ich riefen die ganze Zeit nach ihr. Aber sie kam ganz einfach nicht. Wir saßen noch lange bei der Höhle. Pantonjos Wunde durfte ich noch immer nicht versorgen. Zumindest die Blutung nahm ein Ende. Er schien nicht mal mehr schmerzen zu haben. Diese Nacht wollte ich nicht so einfach vergessen. Dieser Mann. In seinen Augen spiegelte sich so viel Bosheit und Hass. Ich kannte diesen Mann. Ich wusste ich hatte ihn schon mal gesehen. Vielleicht hing das mit den 5 Jahren zusammen an die ich mich nicht erinnerte. Darüber war ich mir sogar ganz sicher. Ich wusste auch wie mächtig er war und auch das er Tag für Tag nur noch mächtiger wird. Fragt sich nur woher dieses Wissen. Woher ich genau wusste das dieser Mann mein Leben haben wollte. Etwas machte mir noch immer Angst. Dieses böse Gefühl das sich in mir briet machte als dieser Kerl versuchte Pantonjo zu töten. Diese Wut dieser Zorn und dieser Hass. Es war so als ob meine ganze gestaute Wut zum Vorschein kam. Als ob sie sich ihren Weg in die Freiheit suchen würde. Und das ängstliche an der ganzen Sache war ich hatte Spaß daran. Mir gefiel es diesem Kerl den Arm anzuzünden. Der Schreck in seinen Augen war wie eine Wohltat für mich. Als wäre es das schönste was ich je erblickte. Auch wollte ich den ganzen Wald anzünden. Mit allem was darin lebte. Auch Pantonjo. Doch zum Glück konnte ich es wieder hinunter schlucken. Es so wie ich es immer machte in mir einsperren. So wie immer. Den meine Wut meinen ganzen Schmerz und den Hass den das Leben mir brachte traute ich nicht raus zu lassen. Aus Angst etwas Falsches zu tun, was ich später nur bereuen würde. Dieses Gefühl wollte ich nie wieder haben. Denn es war böse viel zu böse. Während ich schlief hörte ich Withe mit mir sprechen. Sie schlich sich in meinen Traum und versuchte mich zu beruhigen. „Du musst vorsichtig sein. Das was in dir hoch kam ist noch zu gefährlich für dich. Du musst versuchen es zu bekämpfen bis du soweit bist es zu kontrollieren. Keine Sorge. ich werde dich warnen wenn es wieder versucht dich zu übernehmen.“ Ich fragte sie was dieses etwas war doch ich bekam keine Antwort. Nur einen Blick der sagte Das weißt du doch! Und sie hatte recht ich wusste es. Ich setzte meine Kräfte ein. Doch aus Wut und Zorn. Und in dem Zustand könnte ich alles vernichten was mir in die Quere kam. Ohne Konsequenz. Das musste ich mit allen Mitteln verhindern. Während wir warteten das Ray zurückkam, entschied Pantonjo mich ein bisschen zu trainieren. Zuerst wollte er sehen ob ich es schaffe meine eigenen Kräfte zu aktivieren. Irgendwie müsste ich das ja Hinbekommen. Wir stellten uns außerhalb der Höhle auf und ich musste die Augen schließen. „Es ist nun sehr wichtig das du dich konzentrierst. Magie ist nicht so simple wie es den Anschein hat. Als Magie Konzentration wird meist das Gehirn verwendet. Jedoch ist das Herz eine viel bessere Magie Sammelstellen. Das Herz allein verleiht viel mehr stärke. Und Magie ist auch einfach wenn man sich auf eine Farbe so wie auf ein Element konzentrieren kann. Also schließ deine Augen und konzentriere dich auf Farbe, viele wählen einfach ihre Lieblingsfarbe, und ein Element. Und ich spreche nicht nur von Wasser Erde feuer Luft. Dazu gehören auch Holz Metall, Eis. Eine einfache Materie. Hast du es soweit verstanden!?“ Ich hörte ihm aufmerksam zu. Was er da sagte klang einfach doch ich wusste das es das alles andere als leicht war. Ich schloss meine Augen und dachte an die Farbe Gelb und Silber. Mich für eine der beiden zu entscheiden war nicht einfach. Mein Gefühl schien zwischen beiden irgendwie fest zustecken. Darum entschied ich mich für beide. Was sprach schon dagegen. Nur das Element war jetzt schwieriger. Hatte mich nicht wirklich entscheiden können. Etwas in mir schrie Feuer. Etwas anderes Eis, oder Wasser. Doch keines der beiden wollte ich so recht annehmen. Das Feuer lehnte ich sogar sehr stark ab. Es erinnerte mich zu sehr an das geschehen im Wald. An dieses Furchtbare böse Gefühl das ich hatte. Ich wusste welches Element ich nehmen wollte. Licht. Ein sehr schönes und reines Element. Ein Zeichen von Hoffnung und Mut. Ein Funke immer am Horizont der beweist das es sich nie lohnt den Mut zu verlieren. Ich öffnete meine Augen und sagte Pantonjo meine Entscheidung. Jedoch war er nicht ganz begeistert als ich ihm zwei Farben nannte. Er meinte das es für mich einfacher wäre nur eine Farbe zu wählen. Da Magier und sonstige manchmal Konfrontationen mit ihrer eigenen Magie haben. Zwei Farben bedeutet zwei Arten von Magieeinsatz. Eine Leichte und ein Starke. Im Fachbegriff sagt man auch Friguramagie und Niguramagie. Frigura ist das einfachste davon. Wenn man eine dritte Farbe als Magiestandpunkt nimmt die dann Istigarmagie genannt wird, kann es passieren das sich die Magie um den Platz im Körper streitet. Größer wird um Macht zu beweisen, und der Körper hält aber nicht viel auf einmal aus. Besonders wenn er es nicht gewöhnt ist oder nicht die Möglichkeit hat sich darauf einzustellen. Der Körper Platz irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes. Nur wenigen gelingt es mehrere Standard formen oder in Magiefachsprache sagt man eben Farben in Einklang zu bringen. Darum verwenden viele nur eine Farbe und erst nach einigen Jahren wird eine zweite angelernt. Aber drüber ist nie jemand hinaus gekommen. Was mir Pantonjo erzählte klang sehr interessant. Es hörte sich bei ihm an wie bei der Schule. Und er ist der Lehrer. Aber ich ließ mich nicht von meiner Entscheidung abringen. Ich wollte zwei Farben. Zwei Standardpunkte. Von dem Element licht war er schon eher begeistert. Er sagte sogar wenn er es für mich wählen würde hätte er auch licht genommen. „Bevor wir anfangen. Was ist dein Magiepunkt. Deine Farbe.“ Ich war etwas neugierig geworden. „Dunkelrot und Schwarz. Das Element ist Feuer. Gut aber wichtig ist das was du wählst. So jetzt leg beide Hände parallel zu einander. So das du mit beiden Händen eine Kugel formen kannst. Es soll aussehen als ob, du einen Fußball halten würdest. Ok?“ Als nächstes musste ich mich auf meine beiden Farben konzentrieren und auch auf das Element. Ich sollte versuchen jedes dieser drei in eine Einheit zu führen. So das sie getrennt und doch vereint waren. Ich sollte versuchen eine Kugel in meiner Hand erscheinen zu lassen. In der Form einer Kugel. Da das Element Licht war, sollte es eine lichtkugel sein in den lichtern Silber und Gelb. Wäre es zum Beispiel feuer gewesen hätte es ein Feuerball sein sollen mit zwei flammen. So sollte es bei Licht sein. Ich versuchte mich zu konzentrieren. Leicht fiel es mir nicht. Ich ließ meine Augen geöffnet und starrte in das Loch das meine Hände erzeugten. Egal wie sehr ich mich bemühte es schien mir nicht zu gelingen. Pantonjo klang ein bisschen ernster. Sogar leicht wütend. „hör Hauf mit dem Kopf zu denken. Konzentrier dich nur auf das was du machen willst. Konzentrier dich mit deinem Herzen. Nicht mit dem Kopf!“ Ich schloss meine Augen. Ich ließ mein Herz sprechen. Legte meine Konzentration in mein Herz hinein. Ich spürte auch etwas. Etwas in mir war etwas. Etwas in mir lebte. Ur war es keine Seele. Jedoch schaffte ich es nicht eine Kugel zu erzeugen. . Ich versuchte es wirklich sehr lange. Doch es wollte nicht. Umso mehr ich es versuchte umso weniger war ich davon überzeugt es zu schaffen. Pantonjo sah wie enttäuscht ich war. „Na gut. Kein Problem. So was schafft man auch nicht über Nacht. Versuchen wir etwas anderes. Etwas was ich glaube das es momentan am wichtigsten ist. Wir machen mit deinen Engelskriegerinnen weiter.“ Pantonjo stellte sich drei Meter von mir weg. Er verlangte von mir eine meiner Seelen frei zu lassen. Sie also meinen Körper übernehmen zu lassen. Meinen Körper einer von ihnen freigeben und trotzdem unter Kontrolle halten. Es war so gedacht das zwar eine Kriegerin meinen Körper übernimmt aber ich bestimme was geschieht. Ich soll entscheiden können ob sie überhaupt eine Bewegung tätigen können. Sonst würde das gleiche geschehen wie bei Withe. Trotz meiner Erlaubnis hat sie meinen Körper übernommen und auch Kontrolle behalten. Ich erinnerte mich noch, das ich versuchte meinen Körper zurück zu bekommen. Ohne Erfolg. Laut Pantonjo bin ich die Hauptseele. Das heißt die Engelskriegerinnen sollten nicht über meine Seele und Körper bestimmen sondern umgekehrt. Um es jedoch so auszudrücken wie es aus Pantonjos Munde floss. „Du bist der Chef. Du bestimmst.“ Nur das einmal zu versuchen war schwerer. Den ich spiele ungern den Chef. Sonst war es so auch ein großes Problem. Wie schon gesagt war Withe ein Problem am Anfang. Obwohl ich die Höhle verlassen wollte hielt sie mich dort drinnen fest. Sie ließ mich ihr Schmerzen fühlen die sie erlitt und zwang mich Bilder zu sehen die ich nicht Ertrug. Dabei verwandelte sie meinen Körper nicht mal in ihren. Ich spürte wie sie meinen Körper übernahm und erst in der Höhle meine Gestalt wieder annahm. Genauso solche Dinge sollten sich ändern. Wer weiß wie die anderen Kriegerinnen waren. Ich schloss meine Augen. Ich überlegte wenn ich wählen sollte. So einfach war es ja nicht. Genug hatte ich ja momentan. Ich entschied mich einfach für Katrash. Sobald ich diese Entscheidung getroffen war, spürte ich wie mein Körper wuchs, meine Haare länger wurden, mein Gesicht sich verformte und meine Kleidung ebenfalls. Katrashs Seele hatte nun voll und ganz meinen Körper übernommen. Jetzt kam der nächste Schritt. Obwohl Pantonjo mich ansah, sprach er mit Katrash. Das alles war für mich sehr eigenartig. „Also. Ich will das du mich angreifst. Ich werde mich wären aber nicht so sehr. Dabei sollst du versuchen mich wirklich zu töten. Ohne Konsequenz. Du darfst keine Rücksicht auf Xéra nehmen. Sie soll nur versuchen es zu verhindern.“ Sofort ging Katrash in Kampfposition. Sie griff auch sofort an. Ich tat alles um das Ganze zu toppen aber nichts schien zu funktionieren. In Katrash tobte die Kampfesleidenschaft. Die immer größer wurde. Ihre Angriffe wurden immer brutaler und hinterlistiger. Pantonjo gab sich nicht viel Mühe um sich zu verteidigen. Ich hatte Angst das Katrash in einen Blutrausch geriet. Da überlegte ich auch woher ich wusste das dies passieren würde. Mein Angst wurde größer als ich Pantonjo am Boden liegen sah. Katrash Bein an seinen Hals gedrückt. Auf einmal hielt sie in ihrer Hand einen Dolch. Es sah so aus als hätte sie ihn in ihrer Hand materialisiert. Sie wollte zustechen. Das fühlte ich ganz deutlich. Nur ich wollte das nicht. Wie sollte ich das auch verhindern. „Bitte Stopp!!!“ schrie ich und in dem Moment hielt der Dolch knapp vor seinem Hals an. Aber es war nicht mein verdienst. Etwas anderes zwang Katrash zur Erstarrung. Auf Pantonjos Gesicht erschienen schwarz gezackte Schlangenlinien. Es sah aus als würden sie sich über sein Gesicht schlängeln und an der passenden stelle liegen bleiben. Seine Augen wurden komplett weiß. Katrash wurde von etwas starkem zurückgeschleudert. Ich fühlte das ihr, also unser Rücken gegen einen Baum prallte. Pantonjo stand langsam auf und kam auf uns zu. „Tistanta!“ schrie er laut und ich spürte das Katrash meinen Körper wieder frei gab. Ich war wieder ich selbst konnte man sogar sagen. Ich erkannte Pantonjo kaum wieder. Die Male lösten sich auf und ich sah wieder seine blauen Augen. „Pantonjo was war das eben. Du..“ ich war noch immer ganz erschrocken. Pantonjo sah mich etwas betrübt an. „Xéra! Das ist etwas von dem ich eigentlich hoffte es dir nie zeigen zu müssen. Ich kann verstehen wenn du jetzt lieber ein bisschen auf Abstand gehen möchtest.“ Es hatte mir schon ziemlich Angst gemacht. Ich war auch am überlegen ob ich mich wirklich ein bisschen fern halten sollte. Den es sah nicht gerade ungefärlich aus. Doch da erinnerte ich mich an den Moment in der Schenke, an die Nacht in der Höhle. Ich dachte kurz nach und brauchte nicht lange um auf eine Ergebnis zu kommen. Nichts auf der Welt konnte mich dazu bringen ihn nicht zu mögen. Nichts sollte mein Herz von ihm trennen. „Was genau bist du eigentlich. Ist es bei deiner Familie auch so?“ „Nein es traf nur mich allein. Es wäre wohl besser wenn ich es dir von Anfang an erzähle. Ich will das du es verstehst. Erinnerst du dich noch an die Terorrawüste?“ Ich nickte leicht. Er fing an von seinem 10 Geburtstag zu erzählen. Da war diese Wüste noch ein großer Dschungel. Eine große Lichtung diente als Platz für eine große Geburtstagsparty. Seine ganze Familie war an diesem Tag zusammen gekommen. Schon zu dieser Zeit Starrtete seine Mutter schon verkupplungsversuche. Den es waren mehr fremde Mädchen als Jungs eingeladen. Kein Spaß für den jungen Pantonjo. So wollte er seinen Geburtstag nicht verbringen. Er schlich sich dann einfach heimlich davon. Weit genug um nicht gesehen zu werden. Doch dafür sah er etwas. Er fand einen starkgebauten Mann. Mit vielen schwarzen Malen im Gesicht. Er lag Regungslos am Boden. Als Pantonjo näher ging Pakte dieser Mann Pantonjo am Arm. Dieser Mann sagte zu ihm „Du wirst meine Stelle einnehmen. Aber bedenke Es sind auch große Verpflichtungen dazu nötig. Eine große Bestimmung übertrage ich dir hiermit.“
Während er diese kleine Geschichte erzählte, bekam er ein ganz betrübten Blick. Es schien ihm nicht leicht zu fallen. „Was ist dann passiert?“ ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht „ „Am Anfang wusste ich nicht was er mit mir machte. Aber dann spürte ich es. Etwas floss durch meinen Körper drang ein und wollte auch nicht wieder gehen. Als er mich los Ließ… verschwand er in einer Rauchwolke und auf meinen Körper zeichneten sich das erstmals diese schwarzen Zeichen ab. Sie verschwanden aber nicht wieder. Ich hatte große Angst. Auch zurück zu meiner Familie wollte ich nicht. Die Angst verstoßen zu werden war viel zu groß. Rosi war plötzlich bei mir. Sie hatte alles mit angesehen. Von ihr erfuhr ich dann das dieser Mann ein Dämonengeneral war. Bevor er starb übertrug er all seine Kräfte auf mich. Er machte aus mir so einen Dämonengeneral. Einer der Stärksten Dämonen die es gibt. Rosi half mir mit diesen Kräften umzugehen und sie auch zu verheimlichen. Außer Rosi und dir weiß es niemand.“ Das alles klang sehr schlimm und auch zu traurig. Aber noch eine andere Frage brennte mir auf den Lippen. Etwas was mich doch ein bisschen stutzig machte. „Wieso hast du deine Kräfte nicht gegen diesen Mann eingesetzt. Wenn du so mächtig bist?“ „Weil bei Dämonen eine Zeit gibt wo sie beweisen müssen das sie es wärt sind zu leben. Ein Dämon auch ein General. Diese Zeit wir Lekrota genannt. Das bedeutet Lehrzeit. Wenn man seinen Kräften und dem leben gerecht werden will muss man ein Jahr überleben ohne einmal Dämonische Kräfte einzusetzen. In dieser Zeit ist es erlaubt andere Fähigkeiten zu lerne und einzusetzen so lang sie nicht Dämonischen Ursprung sin. Mein Frist lief er s gestern ab. Sehr spät. Hätte ich meine Kräfte eingesetzt hätte ich sie im selben Moment verloren. Denn so lauten die Regeln. Wenn ein Dämon seine Frist nicht einhält verliert er seine Dämonischen Kräfte und muss ohne sie zurechtkommen. Auch den Namen Dämon hat man dann verloren. Denn das ist man keiner mehr. Und das ist würdelos für jeden anderen Dämon. Ich bin ein schwarzes Wesen. Voll Unreiner Magie. Vor Wut machte ich diesen Dschungel zu der Wüste die sie war. Voll mit Zombies die nur darauf warteten Leben auszuhauchen. Ich habe etwas sehr schlimmes gemacht. Und ich konnte es nicht wieder rückgängig machen. Darum versuchte ich jeden Zombie den ich dort fand zu vernichten. Es war ein gutes Training. Auch während meiner Frist. Meine weste ist nicht weiß und ich würde es auch nie behaupten.“ Er sah mich so traurig an. Es viel ihm sehr schwer diese Entscheidung zu treffen. Er ging ein großes Risiko ein als er mir das anvertraute. Pantonjo machte den Eindruck als ob er eine schlechte Reaktion erwarten würde. Aber ich lächelte nur. Ich stellte mich vor ihn hin. „Wollen wir weitermachen?“ Pantonjo blickte jetzt ganz überrascht. „Hast du mir nicht gerade zugehört?“ „Jedes Wort habe ich verstanden. Aber es stört mich nicht. Du hast dich ja jetzt nicht großartig geändert. Dir gehört diese Macht und dieser Rang. Was du damit machst ist deine Entscheidung. Und auch welche du von denen bereust und über welche du dich freust macht dich zu dem was du bist. Du hast nicht vergessen was leid, schmerz, reue, und Respekt bedeutet. Was Liebe bedeutet. Das ist was zählt.“ Endlich lächelte er wieder. Dachte schon ich müsste noch schmalziger werden. Es fehlte mir schon dieses Lächeln. Wir fuhren mit dem Training wie geplant fort. Alles wieder auf Anfang sozusagen. Ich wiederholte die Prozedur. Diesmal wählte ich Catana. Es sollte so ablaufen wie bei Katrash. Doch die Sinnesorgane von Catana machten einen Strick durch die Rechnung. Ein Geruch stieg ihr in die Nase. Catana roch Ray. Der Duft von ihr war eindeutig. „Ich hol das Tier zurück.“ Sagte sie noch zu Pantonjo bevor sie losrannte. Pantonjo kam nicht mal hinterher. Catana rannte durch die Wälder. Sozusagen immer der Nase nach. Schon nach wenigen Minuten kam sie bei einer tiefen Grube an. Die kleine Ray saß dort in einem Käfig fest. Ein Seil war an einen Baum ganz in der Nähe angebunden. Das andere Ende war am Käfig befestigt. Da wollte jemand auf Nummer sicher gehen. Die kleine Ray, blickte nach oben und miaute verzweifelt. Sie wollte unbedingt aus der Grube. „So den Rest überlass ich dir kleines. Das wird dir ja wohl nicht so schwer fallen.“ Catana gab den Körper wieder frei. Die ganze Arbeit wollte sie nicht allein machen. Ray miaute immer weiter. „Ray keine Angst bin ja da. Ich hol dich da raus.“ Es war so furchtbar Ray da unten gefangen zu sehen. Hätte ich doch nur früher Catana meinen Körper überlassen. Vielleicht wäre das Ganze noch zu verhindern gewesen. Ich griff nach dem Seil. Es fühlte sich rau und kratzig an. Ich wollte gerade zu ziehen beginnen da traf mich etwas stark in den Bauch. Ein starker schmerz machte sich in mir breit. Eine blonde frau stand plötzlich neben mir. Sie war komplett in ein schwarzes Lederoutfit gehüllt. Bestehend aus Lederboots Lederhose, Trägerloses Leder top und eine Lederjacke mit Stacheln. Ihre langen gelockten Haare glänzten in der Sonne. Mit ihren grünen Augen und blutroten Lippen sah sie mich böse an. „Versuch es nochmal oder ich lehre dich richtigen todesschmerz. Und das allein mit meinen Beinen.“ Das war es also was mir so wehgetan hatte. Diese Frau holte schon zum nächsten tritt aus. Diesmal war ihr Ziel mein Kopf. Ich schaffte es gerade so auszuweichen. Ihre Schuhsohle schwang knapp an meiner Nase vorbei. „Was soll Das was wolln sie mit Ray. Sie ist meine Freundin! Ich wird sie ihnen nie freiwillig überlassen.“ Ich schrie diese frau verzweifelt an. „Was hab ich ihnen getan!“. Diese frau grinste nur Frech. „Nu nennst ein Lesoraid Freundin. Du bist Dümmer als was du aussiehst. Dieses Vieh ist am Schwarzmarkt millionenwert.“ So wie sie mich anstarrte kam mir nur eine Bezeichnung für sie in den Kopf. Und zu meinem Pech sprach ich es auch aus. „Blöde Tussi!“ Natürlich hatte sie es auch gehört. Ihr Gesicht wurde immer grimmiger. Sie Startete einen neuen Angriff. Der erfolgte jedoch wieder nur mit den Beinen. Sie kickte mir ihre Beine förmlich entgegen. Das in einer Art die schon ungewöhnlich schien. Einiges sah sogar wie Karate Tritte aus. Diese Frau griff auch nur mit ihren Beinen an. Ihr Beine bewegte sie trotzdem irgendwie mit. Es fiel mir schwer immer auszuweichen. Aber ich lief nicht weg. Ich blieb immer in der Nähe der Grube. Mir blieb der Gedanke fern Ray jetzt allein zu lassen. Noch immer miaute sie verzweifelt. Ray hatte bestimmt große Angst. Darum rannte ich auch nicht weg. Ich wollte sie nicht im Stich lassen. Das schien der frau sogar ganz recht zu sein. Es machte ihr Spaß mich hin und her zu jagen. Noch lieber wäre ihr wenn sie mich ab und zu erwischen würde. Das würde auch bald so weit sein. Ich war langsam erschöpft. Es gelang ihr mich wieder in den Magen zu treten. Nicht fest. Aber es reichte um mir schmerzen zu bereiten. Sie Zog eine lange Kette von ihrer Hose die als Gürtel diente. Diese benutzte die Frau wie eine Peitsche und schlug sie mir mitten ins Gesicht. Ich verlor das Bewusstsein. Vorher hörte ich noch wie diese Frau sagte „So kleines. Jetzt gehörst du mir. Chicha (Tschitscha) die Kickerkönigin.“
Während ich so bewusstlos am Boden lag, halten die letzten drei Worte durch mein Ohr. Mit diesen Worten schlich sich ein Traum ein. In einem großem weißem Haus schallte das Lachen unzähliger Kinder. Ein Kindergarten war es nicht. Denn ich sah Kinder unterschiedlichem alter vor diesem Haus spielen. Auch eine Schule konnte ich ausschließen. Ich entdeckte ein Schild mit der Aufschrift WAISENHAUS. In dieser Art von Haus kommen Kinder die niemand haben wollte. Kinder die abgegeben wurden weil kein Platz für sie war. Aber auch Kinder die alles verloren haben und keine Familie mehr haben. Solche konnten einem wirklich leidtun. Jeden Tag darauf zu hoffen adoptiert zu werden, war für mich ein trostloses unterfangen. Eins was durchaus auch einen Kampf wert sein konnte. Gerade an solchen Orten stirbt die Hoffnung und der Mut zuletzt. An so einen Platz werden Kinder für ihr Leben geprägt. Trotzallem sah ich neben dem Haus einen großen Spielplatz. Mit Schaukeln, Klettergerüst, einer großen rutsche. Und vielen Kindern, die sehr viel Spaß hatten. Man konnte keinen einzigen traurigen Blick erkennen. Einige spielten sogar mit einem Ball. Man könnte meinen es ist der Glücklichste Ort auf Erden. Wäre da nicht dieses kleine Mädchen mit den blassen Augen, mit 2 cm langen Haaren und einer Narbe am Hals. Ihr Blick war traurig zu den Kindern gerichtet. Sie saß auf steinigen Treppen die zum Eingang des Waisenhauses führten. Das Mädchen sah nicht älter als 10 Jahren aus. Eine alte Dame im Blümchenkleid kam aus dem Haus und sprach sie an. „Ach Scarlera! Wieso spielst du nicht mit?“ Während sie das fragte richtete sie der kleinen den Kragen ihres grünen Shirts. Sie wischte auch einige Brösel vom weißen Knie langem Rock der kleinen. „Sie wollen nicht das ich mitspiele. Sie haben Angst vor mir und schimpfen mich narbenhals.“ Sie berührte die Narbe die sich rund um ihren Hals abbildete. Die alte Dame fuhr dem Mädchen übers kurze braune Haar. Daraufhin stieß Scarlera die Hand weg und lief vom Waisenhaus weg. Ohne das wissen das drei junge Burschen ihr langsamen Schrittes folgten.
Erst das rufen von Pantonjo und das Quieken von Erina ließ mich wieder zu Bewusstsein kommen. Ich erzählte sofort was passiert war und brach zugleich in Tränen aus. Ich konnte es nicht fassen. Ich hatte tatsächlich Ray verloren. Anstatt Das ich einen der Engelskriegerinnen einsetzte versuchte auch es allein. So leichtsinnig konnte nur ich sein. „Xéra, wir holen Ray wieder. Aber vorher sollte ich deine Wunde versorgen.“ Er hob meinen Kopf leicht an und sofort spürte ich einen stechenden Schmerz. Direkt von meinem hals. „Los komm hier in der Nähe ist ein Fluss wo wir deine Wunde reinigen können. Pantonjo half mir hoch und gemeinsam kamen wir zu einem kleinen Fluss. „Jetzt brauche ich nur noch etwas und die wunde zu versorgen und zu verbinden.“ Pantonjo wollte gerade etwas von seinem Hemd abreisen, doch ich hielt ihn davon ab. Erina konnte da mehr behilflich sein. Pantonjo sah mich verwirrt an als ich Erina bat ein 2 Meter langes Band zu erzeugen. Er verstand aber dann als er sah wie Erina ihre eigenen Spinnfäden zu einem 5 cm breiten Band verarbeitete. Aber in einer Schnelligkeit wie keine Maschine es schaffen kann. Ich sah in den Fluss. Leicht erkannte ich mein Spiegelbild. Ein Dünner schnitt zog sich durch meinen Hals. Es erinnerte mich an die Narbe des Mädchens. Während Pantonjo meine Wunde Verband dachte ich an die kleine. Ihr Name sagte mir etwas. Scarlera. War das nicht eine der Engelskriegerinnen. Zu dumm das ich das Handbuch bei der Flucht vor den Wölfen vergaß. Es hätte sehr nützlich sein können. Wer weiß was ich noch alles dadurch erfahren hätte. „Ok das wär´s“ hörte ich Pantonjo sagen und mich somit aus meinen Gedanken holte. „Du wartest hier ich hol uns was zu essen.“ Wie konnte er jetzt ans essen denken! Ray war entführt worden. Da hörte ich schon meinen Magen knurren. Pantonjo rannte zurück um nach was essbaren Ausschau zu halten. Während dessen starrte ich weiter in den Fluss. Erina sprang auf meinen Kopf. Sie Quiekte laut. An was versuchte sie mich zu erinnern. Da fiel mir das Amulett wieder ein Das konnte mir sicher ein paar Fragen beantworten. Ich bekam einen fürchterlichen schreck. Der Halsreif von Katrash war weg. Auch Chineras Haarstäbe waren verschwunden so wie die Perlenkette von Withe. Ich glaubte das diese Frau mir sie auch gestohlen hatte während ich bewusstlos war. Nur die Frage war auch wieso sie nicht gleich den Ring und das Armband mitgenommen hatte den die waren noch vorhanden. Da hörte ich schon die Stimme von Withe „Um einige unserer Schätze mach dir mal keine sorgen. Wir haben sie zum Teil unserer Seelen gemacht. Sie sind da wenn wir unsere Gestalt annehmen. Wir haben dir das gelassen was du noch gebrauchen kannst.“ Jetzt war ich zumindest in dieser Hinsicht beruhigt. Doch dieser Trum und Ray ließen mich noch immer nicht los. Noch etwas machte mich stutzig. Obwohl mich die Eisenkette ins Gesicht traf hatte ich eine Wunde am Hals. Das konnte kein Zufall sein. Ich erinnerte mich an damals, als das Schloss überfallen wurde. Obwohl mich die Kugel in den Kopf traf starb ich nicht. „Catana du hast etwas damit zu tun gehabt richtig.“ Flüsterte ich leise. Von Catana bekam ich auch schnell Antwort. „Blitzmerkerin! Meine Körperstruktur kann sich selbst regenerieren. Diese Fähigkeit übertrage ich auf dich. Doch die Schnittwunde an deinem hals hat mit Scarlera zu tun.“ „Was könnt ihr mir darüber erzählen?“ Auf diese Frage schien Chinera die Antwort geben zu wollen. Ich spürte wie sie sich förmlich in den Vordergrund drängte. „Sie ist eine sehr Kämpferische Frau und sehr eigen in ihrer Art. Sie hat eine Menge an sich das niemand weiß und auch nie erwarten würde. Sie macht gerne einen allein Gang aber wenn es drauf ankommt arbeitet sie auch im Team zusammen. Gerade sie Unterkontrolle zu bringen wird für dich nicht leicht. Sie unterwirft sich nicht gern den Willen anderer.“ Das klang problematisch. „Woher hatte sie diese Narbe am Hals?“ Jetzt war ich gespannt was ich von Chinera zu hören bekam. „Nun ja. Diese Narbe nennt man auch eine Halsschlange. Sie ist das Zeichen einer der drei Todes Flüche. Diese Flüche galten schon seit jeher als verboten. Als Scarlera noch ein kleines Kind war ist sie diesem Fluch knapp entkommen. Wie weiß niemand. Ihre Eltern starben durch diesen Fluch.“ Scarlera tat mir sehr leid. Sie schien viel durchgemacht zu haben. Das Amulett strahlte kurz Ich erfuhr etwas über eines dieser sogenannten Flüche. Der schwarze Schal wird dieser Genannt den Scarlera rechtzeitig entkam. Spricht man den Fluch aus, so schlängelt sich an den Hals des Verfluchten ein schal aus schwarzem Nebel. Dieser Nebel. Drückt sich an den Hals und die Luft wird zugedrückt. Vor dem endgültigen Tod, durchtrennt dieser Schal die Halsschlagader. Zurück bleibt ein tiefer dünner schnitt der an einen Schal erinnert. Obwohl es unmöglich ist, musste Scarlera es irgendwie geschafft haben diesen Fluch von sich ab zu schütteln, bevor dieser seinen vollen Zweck erfüllte. Ich sah kurz in den Fluss. Es erklärte noch immer nicht warum ich jetzt eine schnittmunde am Hals hatte. Ich konnte mich des Gefühls nicht erwehren das dieser fluch Scarlera nie wirklich verlassen hatte. Ich hatte den Verdacht Scarleras Schatz ganz nahe zu sein und diese wunde und der Traum waren das Zeichen dafür. Mir viel wieder diese frau ein. Sie hatte ray einfach mitgenommen. Während Pantonjo auf Nahrungssuche war nahm ich mein Training selbst in die Hand. Es müsste mir doch gelingen die Fähigkeit meiner Seelen für mich selbst zu nutzen. Um es anders auszudrücken anzuzapfen. Und wenn ich schon eigene Magie besitze müsste ich doch auch in der Lage sein die einzusetzen. Aber eins nach dem anderen. Zuerst die Seelen. Mit Catanas Geruch sinn könnte ich Rays spur aufnehmen. Einfacher wäre es wenn ich Catana einfach für kurze Zeit meinen Körper überlasse. Genau das tat ich auch.
Es gruselte Pantonjo etwas neben seiner Ehe Frau zu gehen die jetzt anders aussah. Xéra überließ Catana ihren Körper um Rays Spur und die ihrer Entführer aufzunehmen. Bisher hatte Pantonjo noch nie etwas von einer Kickerkönigin namens Chicha gehört. Das war wohl ein der selbst ernannten Divas von denen in letzter Zeit in den Zeitungen die Rede war. Frauen die mit Dingen Angaben wovon sie nicht besonders viel Ahnung haben. Während der ganz7en Zeit sprach Catana kein Wort. Erina saß bequem auf ihrer Schulter. Auch Pantonjo zügelte seine Zunge. Bisher hatte er noch nie so lange neben einer Engelskriegerin ausharren müssen. Lieber wäre ihm jetzt Xéra. Sie redete immer ließ nie einen Stillen Moment verstrichen. Oder strahlten jeden Augenblick aus vollem Herzen. Catana hingegen sah einen immer an als ob sie einen jeden Moment beißen würde. Zu seinem Glück nahm Xéra wieder ihren alten Platz ein. „Laut Catana müsste mir gleich an eine Lichtung mit Wüsten Sand und ein paar wenigen Häusern ankommen.“ Pantonjo sah Xéra an das sie sich zu einem Lächeln zwang. Sie machte sich noch immer Gedanken um Ray. Nicht einmal Erinas Quieken ließ sie tapfer sein. Plötzlich hörte Pantonjo laute Geräusche. Er konnte sie schnell zu ordnen. Viele Motorradfahrer schienen ihnen näher zu kommen. Er und Xéra konnten gerade noch rechtzeitig zur Seite springen. Sie schienen es die beiden nicht einmal bemerkt zu haben oder es war ihnen egal. Sie fuhren in die gleiche Richtung in die sie selbst gingen. Gleich darauf kamen sie an der Wüstenlichtung an. Nur war es eher ein Kiesboden als Sand. Nur 4 Hütten aus schwarzem Holz standen hier. Zwei auf der linken und zwei auf der rechten. Es schien so als würden sie den Weg frei halten den der Kies ebnete. Denn der Weg führte in einen dunklen Wald wieder. Etwas weiter weg sah ich einen Turm aus den Baumkronen tragen. Aus einem der Häuser kam lautes gejubelt. Die Motorrad Fahrer parkten direkt davor. Es war ein beliebtes Gasthaus für Motorradgängs. Das Alles war für das gedacht. Ein Platz wo sich nur Biker treffen. Eine Bank war genau das was er jetzt brauchte. Die genau gegenüber dem Gasthaus stand. „Xéra geh da weil ins Gasthaus!“ bat er sie. Sie ging hinein ohne ein Wort. Aber man sah ihr an das sie da ungern hineinging. Hoffentlich fanden sie bald Ray und seine Entführerin. Den dieser traurige schuldige Gesichtsausdruck stand ihr gar nicht. Viel lieber würde er sie wieder lächeln sehen doch das wir erst wieder geschehen wenn sie Ray wieder in den Arm halten konnte.
Auf Befehl von Pantonjo nahm ich in diese Schenke Platz. Ich setzte mich an einen leeren Tisch, der nahe an der Wand und dem Eingang stand. Es waren viele Frauen und Männer im Bikeroutfit hier. Sie tranken viel Bier und fettes Fleisch. Und genau danach roch es auch. Ich hörte Männer Pfeifen, lachen und schimpfen. Die Frauen lachten ebenfalls und lästerten über andere Gäste. Einige Blicke vielen auch auf mich und ich wusste einige Worte und Lästereien galten nun auch mir. Ihre ganzen Tattoos mit Teufeln und blutigen Schwertern, stachen nur so aus ihren Armen hervor. Mir fehlten bei den ganzen Szenario noch die Piercings und Pistolen. Aber davon fand ich nicht die geringste Spur. Dafür hatten viel solche Ketten um die Hüfte wie auch diese Chicha hatte. Griff bereit zum Peitschenschlag. Das einzige was hier nicht fehlte war ein Barmann und nur wenige Frauen im Dirndeloutfit die eifrig Bier und Fleisch an die Tische brachten. Dabei lächelten sie so stark das jeder dumme sogar erkannte dass die meisten dieser Kellnerinnen lieber woanders wären. Aber das schien diesen Bikern egal zu sein. Es reizte sie nur mehr den Frauen Obszönitäten zuzurufen. Etwas fand ich aber eigenartig. Obwohl diese Schänke voll belagert war fühlte ich mich dennoch so allein. Dabei mischte sich eine leichte Kälte ein die mir eine Gänsehaut verschaffte. Als würde ein Winterlicher Wind gerade diese Schänke durchströmen und nur ich konnte es spüren. Ich hatte noch immer Schuldgefühle wegen Ray. Wahrscheinlich lag es daran. Anstatt es einer Engelskriegerinnen zu rufen versuchte ich sie selbst zu retten. Wie leichtsinnig das von mir war. Ich schaffte es ja nicht mal richtige magische Kräfte zu entwickeln. Ich fühlte mich wie ein Elendes nichts und mir kam es auch so vor als drohte ich genau in diesen Gefühlen zu versinken. So wie ich es halt gewohnt war mich zu fühlen. Früher. In diesem Moment setzte sie sich zu mir. In diesem Augenblick wo ich in Selbstmitleid und zweifel ertrinken wollte, maßte sie sich an mir Gesellschaft zu leisten. Sie. Eine Frau mit sehr langem gelocktem braunen Haar, schmalem Gesicht und vollen Lippen. Ihr Outfit bestand aus einer sehr kurzen Jeanshose und einem lilanen Trägerlosen Top das nur die Brüste versteckte. Unter ihrem Hals war ein seltsames Tättoo. Eine Rose in blau. Rund darum ein Ring aus silbernen Dornenranken. So etwas sollte an sich nichts besonderes sein. Aber diese Ranken schienen sich zu bewegen. Sie drehten sich um diese Blaue Rose. „Deine Seele scheint betrübt. Es ist nie eine Lösung an sich selbst zu zweifeln.“ Diese Frau sprach zu mir, als wären wir Freundinnen. „Keine Sorge. Du hast richtig gehandelt. Du musst nur noch lernen für dich selbst auch so ein zu stehen. Andere zu verteidigen ist sehr nobel. Aber man muss auch für sich selbst kämpfen können. Wenn man beides vereinen kann schafft man viel im Leben. So lang du dazu nicht in der Lage bist, wirst du dein Ziel nie erreichen. Verscheuche Selbstzweifel und Angst aus deinem Herzen. Zeige das du wahren Mut besitzt und du wirst auch magisch vorwärts kommen.“ Ich verstand nicht was diese Frau von mir wollte, doch ich glaubte zu wissen was sie mir zusagen versuchte. Ich fragte diese Frau wer sie sei. Doch eine Antwort bekam ich nicht. Sie sprach wieder über ein anderes Thema. „Diese Kriegerin die dir ihr Zeichen anvertraute ist nicht so wie die anderen Seelen. Scarleras Seele schreit nach Freiheit. Und wenn sie das erst ist wird sie sie nicht so schnell wieder hergeben. Deine Einzige Chance ist der Kampf um dein Leben und um das derer die dir am Herzen liegen. Doch du wirst verlieren wenn du nur für sie kämpfst. Erinnere Scarlera an das Schach des Schicksals.“ Die Frau legte zwei Lederhandschuhe vor mir auf den Tisch. Sie bat mich sie anzuziehen. Auch wenn ich nicht wusste warum aber ich tat es. Es waren diese Art von Handschuhe wo man noch die Finger sehen konnte. Während ich sie anzog grinste diese Frau selbstbewusst und siegessicher. Obwohl sie den Eindruck einer dummen Motorradtussi machte, sah ich ihr an wie klug und gerissen sie war. Sie war die Art von Frau. Die man trotz ihres Aussehens, nicht auf die leichte Schulter nehmen durfte. Den um ehrlich zu sein machte sie den Eindruck einer Nutte. Einer Qualifizierten Nutte. Momentan schätzte ich diese Frau so ein das sie genau diesen Eindruck erwecken wollte. „Was wollen sie eigentlich von mir. Wer sind sie!“ Wieder bekam ich keine Antwort. Sie sprach wieder über etwas anderes was nichts mit meinen fragen zu tun hatte. „Neben der bar ist eine geheime Tür.“ ich sah zur Bar. Ich sah wie der Barmann von einem Eck zum anderen hetzte. Wie in Sekunden Schnelle am Tresen Bierkrüge gefüllt und geleert wurden. Aber eine Tür sah ich nicht. Naja drum auch geheim. „Nur der Barmann kann sie öffnen. Eine versteckte Tür ein versteckter Raum. Dahinter findest du Chicha.“ Verwundert sah ich diese fremde Frau an. Woher wusste sie das? Ich verriet ihr mit keinem Wort warum ich mich so elend fühlte. „So und nur noch eine Sache.“ Die Frau blickte mich ganz ernst an. Von dem überheblichen Augen keine Spur mehr. „Sollte es nicht funktionieren. So merke dir eines.“ Noch immer blickte ich sie verwirrt an. Ein starkes Gefühl stieg in mir hoch. Eine Macht kam über mich. Eine Seele erwachte. Und ganz sicher war ich mir beim letzten Satz dieser Frau. Nur der war diesmal nicht an mich gerichtet obwohl sie zu mir sprach. „Ach Scarlera, ich wette um deinen Kopf das du Chicha nicht besiegen kannst!“
Das Klirren von Geschirr und das Geschrei eines Mannes unterbrach kein Stück das Pokerspiel. Es amüsierte sogar die 5 Spieler. „Da wollte wohl einer die Zeche brelln.“ sprach einer der Spieler. Worauf alle anderen Spieler laut lachten. Darunter ein verzweifeltes Miauen. Die kleine Ray saß in einem Käfig neben dem Stuhl seiner Entführerin. Chicha sah zu ihr herunter und schimpfte. „Sei endlich still! Ich bin gerade dabei zu gewinnen.“ Chicha setzte einen gerissenen Blick auf. „Du Miststück. Das ist du doch nur ein Bluff.“ meinte ein anderer der Spieler. „Wenn du das glaubst ist es allein deine Schuld.“ Chicha verstand es zu bluffen. Mit den Karten in der Hand würde sie kaum gewinnen. Aber das wissen ihre Mitspieler ja nicht. So oft hatte Chicha schon gewonnen, weil sie eine Meisterin in der Täuschung war. Noch mehr Geschrei war zu hören. Nur kein Schrei von Freude. Die, die dort schrien hatten große Schmerzen. „Was ist denn dort los! Wahrscheinlich streiten sie wieder über einer der Barfrauen.“ Chicha wurde langsam ungehalten. Einer der Männer stand auf. Seine Karten steckte er in die Ledertasche. Keiner sollte die Chance haben zu schummeln. Den in seiner Lederjacke steckte ein Fullhouse. Er kannte Chicha schon zu lange um zu wissen das sie ein schlechtes Blatt in der Hand hielt. Heute ist der Tag wo er sie endlich schlagen wird. Dann musste sie ihr Versprechen einlösen. Sie hat geschworen mit dem Mann zu schlafen der sie beim Poker besiegen kann. Und er wird dieser Mann sein. Heute würde er Chicha flachlegen. Vor all seinen Kameraden. Aber zuerst musste er für Ruhe sorgen. Dieser Lärm gehörte nicht mehr zur Norm. Er stellte sich vor ein Bild auf dem Die Karte Karo 4 Abgebildet war. Seine Hand glitt Richtung Bild. Doch bevor er etwas tun oder sagen konnte. Flog er samt Geheimtür Richtung Pokertisch. Chicha und die anderen Männer konnten rechtzeitig zur Seite springen. Chicha schnappt sogar rechtzeitig den Käfig. In ihren Augen war dieses Vieh Millionen wert. Auf dem Schwarzmarkt würde dieses Tier sie reich machen. So lag es unbeschädigt war. Diese Tiere galten als heilig und sollen über unbekannte Fähigkeiten verfügen. Darum musste es auf jeden Fall unbeschadet bleiben. Sie sah zum Eingang wo die Geheimtür vorher fest gemacht war. Eine Frau stand im Türrahmen. Die drei Männer gingen schnellen Schrittes auf sie zu. Noch bevor sie diese Frau auch nur berühren konnten sprang diese im Spagat in die Luft und in einer starken Drehbewegung verpasste sie jeden von ihnen einen starken Tritt, mit ihren schwarzen enganliegenden Stiefeln. Jeder dieser Männer flog an das andere Ende des Zimmers. Es war nicht klar ob es die Holzwände oder die Knochen der Männer waren die man laut Splittern hörte. „Das war zu einfach. Wenn das alles war hast du ziemlich schwächliche Freunde.“ Mit ihren Fingern fuhr sie sich übers kurze braune Haar. Ihre schwarze Sonnenbrille mit kleinen runden Gläsern verbargen ihre Augen. Aber das Grinsen allein verriet ihre Gerissenheit. Und die Narbe die sich um ihren Hals schlängelte schien genug Grausamkeit anzupreisen. Chicha sah genau wie diese Narbe pulsierte. Als wäre sie noch ganz frisch. Doch das war es alles nicht was in Chicha so eine Wut aus löste. „Was fehlt dir Miststück ein. Hast du ein Ahnung mit wem du dich hier anlegst. So erlaubt sich keiner mit mir zu sprechen, ist DAS KLAR!!“ Sie schien nach jedem Satz regelrecht zu fauchen. „Was denkst du wer du bist!“ Doch die Frau lachte nur laut. Chicha verstand nicht was da zu lachen war. Sie meinte es Tot ernst. Sie stellte den Käfig neben sich auf den Boden. Der wird das Lachen noch vergehen dachte sich die Kickerkönigin. Sie ging schnellen Schrittes auf die fremde Frau zu. Kurz vor ihr schwang sie ihr linkes Bein nach oben und führte gleichzeitig eine Drehung um sich selbst durch. Gleich nach dem der linke Fuß wieder den Boden berührte sprang sie hoch und machte dasselbe mit dem rechten Fuß. So entstanden 2 Kicktechniken. Genau auf den Kopf des Fremden Weibes gerichtet. Jedoch wich diese Frau beiden angriffen aus. Noch dazu schnappte sie sich den rechten Fuß von Chicha im Schwung, gleich nach dem diese ihren Kopf verfehlte. Es ging so schnell das Chicha nicht verstand wie sie ihr ausweichen konnte. Das fremde Weib veränderte kein einziges mal ihren Gesichtsausdruck. Ein weiterer Spruch kam aber aus ihrem Mund. Dabei kam ein blutroter Schneidezahn zum Vorschein. „Nummer 1 der Regel des Kickerkampfkodex Hals und Kopf des Gegners sind Tabu. Du scheinst nicht den Funken Kicker ehre in dir zu haben.“ Chicha konnte nur laut darüber lachen. „Kickerehre! Meine Ehre besteht allein aus dem Leid denen, die ich fertig mache. Stolzer kann ich mein Leben gar nicht führen." Noch immer hielt diese Frau ihr Bein fest und es sah auch nicht aus als ob sie es los lassen wollte. Das deutete sie zumindest mit ihren nächsten Worten an. Die nicht vielversprechend klangen. „Das Treibe ich dir aus und noch etwas anderes ebenso.“ Die Frau schmieß Chichas Fuß zur Seite. Ein Kampf von zwei Titanen schien ihren Anfang genommen zu haben. Wie man eben einen Frauenkrieg sonst nennen würde. Jedoch bestand dieser allein aus der Waffe die die beiden am besten beherrschten. Ihre Beine! Einige Der Leute drängten sich zum Eingang um diese Kampf mit anzusehen. Keiner wollte diesen Kickerkampf verpassen. Sie feuerten beide Frauen an. So ein Spektakel gab es in dieser Bar schon lange nicht mehr. Chicha zielte ständig auf den Kopf der Frau. Den nur so bekam sie eine Chance auf einen schnellen Sieg. Doch der Sieg schien noch weit weg. In dem die Frau ihr tapfer und selbstbewusst entgegentrat, hinderte sie sie daran dieses Ziel zu erreichen. Dabei schien sie sich nicht mal anzustrengen. Während der ganzen Zeit hatte diese Frau die Hände in der Hosentasche ihrer kurzen Jeans. Wogegen Chicha mit ihren Angriffen die Hände mit Schwang. Das führte wieder zu einem weiteren Kommentar der Fremden Kickerkriegerin. „Lektion 2 Bewegung genau überdenken und abwägen.“ Chicha ging das ziemlich auf die Nerven. „Was soll dieser Regel Quatsch. Daran hält sich doch schon lange niemand mehr! Zumindest niemand der vorhat zu gewinnen.“ Die Frau ging in Angriffsposition und Chicha war gezwungen in die Verteidigung zu wechseln. Aber nicht gut genug. Sie fing etliche harte Tritte ein. Magen Brust und zum Schluss auch in die Beine. Eher sie sich versah lag sie auf den Boden. Ihr Hals zwischen den Knien der Frau eingequetscht. Diese Position das war Chicha bekannt, nannte man den Totenwinkel. Mit der Richtigen Bewegung könnte diese Frau ihr ohne mit der Wimper zu zucken den Hals zu drücken und ihn auch zerdrücken. In Offiziellen Turnieren wird dieser griff als Ende bezeichnet. Der Kampf ist dann Vorbei. Aber er wurden dann oft gerade darum das Ende vieler Leben. Weil viele sich nicht beherrschen konnten. Es war einfach zu reizvoll das Leben eines anderen im Griff zu haben. Zu verführerisch Herr über Leben und Tod zu sein. Ein Griff mit denen Chicha selbst viele getötet hat. Nun war sie selbst in dieser Situation und es gefiel ihr überhaupt nicht. „Du Miststück. Sag mir endlich wer du bist! Damit ich weiß an wenn ich mich Rächen muss.“ Die Frau grinste nur auf sie herab. Es war ihr sichtlich eine Freude Chicha in diese Position zu sehen. „Darüber musst du dir keine Gedanken mehr machen.“ Chichas Blick verwandelte sich in einen erschreckenden Ausdruck. Die Frau setzte ihre Worte fort „Lektion Nummer drei und die wichtigste lautet KEINE GNADE!“ Chicha wurde jetzt richtig sauer. Sie Schrei vor Zorn über diese Niederlage. Und es war auch das letzte was man von ihr hörte. Etwas in ihr gab einen Knacks von sich. Um sie herum wurde es dunkel und Kalt. In dem Wissen von einer fremden getötet worden zu sein. Ein schmerzhaftes Wissen das sie in die Hölle verfolgen wird. So wie die Rache der Seelen die sie ausgelöscht hatten. Den auch die Warteten auf ihre Vergeltung.
Pantonjo kam gerade aus der Bank. Mit einer Menge Geld und einer Karte. Er hörte wie die Männer und Frauen Jubelten und irgendjemanden anfeuerten. Im viel eine langhaarige attraktive Frau auf die die Schenke verließ. Sie stellte sich zu einem großen Motorrad. In einer lilanen Farbe getaucht. Die Lenker gingen ein Stückweit nach hinten. So das man sich gerade Hinsetzen konnte während der Fahrt. Pantonjo ging ernsten Schrittes zu ihr. Sie kam ihn bekannt vor und er wollte herausfinden woher. Ihm viel die magische Tätowierung auf. Sein verdacht verhärtete sich dadurch. Doch noch bevor er bei ihr ankam und seine Fragen stellen konnte, hielt er in der Bewegung inne. In der Schenke wurde es erschreckend still. Niemand gab einen Laut von sich mit Ausnahmen der einen ihm vertrauten Person. „Sieht so aus als hätte Scarlera gewonnen.“ „Woher kennen sie Scarlera?“ Pantonjo war verwirrt. Doch die Frau schenkte ihm keine weitere Antwort. Sie widmete sich einer Frau zu mit sehr kurzen braunen Haarschnitt, Lederstiefeln, einem weißen Trägerhemd darüber eine Ärmellose Jeansjacke und einer Jeansshorts. Auffallen waren auch die Lederhandschuhe und die Pochende Narbe an ihrem Hals. Pantonjo ahnte schon das er eine weiter Engelskriegerin vor sich hatte. Es konnte nur Scarlera sein. „Scarlera diese Maschine ist ein Geschenk von mir. Und außerdem hab ich ja eine Wette verloren. Wir haben deine Rückkehr sehnsüchtig erwartet. Hoffentlich nicht ohne es zu bereuen.“ Pantonjo hörte noch wie Scarlera nach ihrer Statue fragte. Die Frau deutete nur in die Nördliche Richtung. Sofort sprach Scarlera auf das Motorrad. Pantonjo versuchte es gerade noch zu verhindern doch da war sie schon weg. Sie flitzte mit dem Motorrad durch die kleine Ortschaft Richtung Berge. Die andere Frau sah ihn nun direkt in die Augen. Jetzt erkannte er sie. „Teresa was suchst du hier. Wo will sie hin?!“ Er dachte nicht das er diese Frau wieder sehen würde. Er hielt sie sogar für Tod. Doch er konnte sich jetzt nicht mit Erinnerungen beschäftigen. Wichtiger war es nun Scarlera irgendwie aufzuhalten. Dafür musste er sie erst mal einholen. „Sie holt sich zurück was sie hinterlassen hatte. Sie wird verschwunden sein wenn du nicht dämonisch an Geschwindigkeit gewinnst.“ noch während sie sprach entfernte sie sich von Pantonjo „Meines Wissens ist deine Zeit abgelaufen und wie ich sehe mit Erfolg. Durch den Bund den du mit ihr eingingst ist der einzige weg sie zu bekommen dein Tod. Also würde ich dir raten am Leben zu bleiben. Und in ihrer Nähe. In ihr schlummert noch eine macht die pro Seele erwacht. Aber ich warne dich die letzte ihrer Seelen ist noch gefährlicher als die die du vor dir hattest. Xéra muss lernen. Und du wirst es sein der sie lehrt. Und nun beeile dich.“ Sie drehte sich leicht um und grinste in Pantonjos Richtung. Pantonjo rannte los und schrie ihr noch zu „Wir sprechen uns noch Teresa!“ „Du weißt wo du mich findest. Ich erwarte euch.“ Sie verschwand in einem Rauch von weißem Staub. Pantonjo rannte immer schneller. Dabei umgab in ein schwarzer leichter Schein. Er benutzte seine Dämonenkräfte um eiligst voran zukommen. Bis er Scarlera endlich einholte. Zumindest ihr Motorrad. Dieses stand vor einem weißen hohen Turm aus Stein. Scarlera rannte ihn hinauf. Es schien ihr so einfach. Pantonjo war klar das es nicht einfach sein würde Scarlera dazu zu überreden Xéras Körper frei zu geben. Aber fürs erste wäre es besser zu warten mit was sie wieder hinunter käme.
Die Seele von Scarlera machte mir große Angst. Besonders als sie Chicha kaltblütig umbrachte. Ohne auch nur den Funken von Schuld oder reue. Es machte ihr sogar Spaß das letzte Fünkchen leben aus ihr auszupressen. Ich sah in Chichas Augen das sie wusste das ihr leben heute nun ein Ende nahm. Was sie so wütend machte. Scarlera verließ einfach die Schenke ohne sich auch nur einmal umzudrehen. Es interessierte sie nur die Wette die sie mit dieser eigenartigen Frau abschloss. Ray ließ sie einfach zurück. Während Ray wahrscheinlich noch im Käfig fest saß, rannte Scarlera mit mir einen riesigen Turm aus weiß Edelstein hinauf. Oben auf der Spitze angekommen war ein Raum wie ein Pavillon aufgebaut. In der Mitte war die Statue von Scarlera ihre Arme waren nach oben gebeugt. Die Ellbogen an die Seite neben den Rücken gepresst. In beiden Händen hielt diese Statue Pistolen in Weiß, mit goldener Gravur, die lautete : Das Schicksal. „Da sind sie. Das wertvollste was ich besitze. Zwei Revolver aus Einhornknochen gefertigt. Wer sich aus diesen Knochen Waffen anfertigen kann der wird von dieser Macht des Einhorns begleitet und beschützt.“ Obwohl sie noch immer so stolz und stark klang, glaubte ich einen Hauch von Traurigkeit zu hören. Scarlera sprang kurz hoch und trat in Scheren Sprung auf die Hände ihrer Statue. Die Hände zerfielen. Noch bevor die 2 Pistolen den Boden berührte, trat Scarlera mit den Fußspitzen auf die Pistolen, so dass sie wieder nach oben flogen und Scarlera sie mit den Händen auffing. Sie packte sie direkt am griff. Einen brauner Gürtel auf der Statue schnappte sie sich auch und legte ihn sich um die Hüfte. Zwei Halfter dienten hier als Behältnis für ihre Pistolen. Auch wenn sie sie Revolver nannte. Sie kehrte zum Rand des Turmes zurück und starrte hinunter. Pantonjo stand dort unten und wartete vor dem Motorrad. „Dein Mann ist hartnäckig. Aber ich weiß schon wie ich ihn los werde. Der richtige Ort die richtigen Worte.“ Das einzige was mir momentan an der Situation gefiel, ich wollte schon immer mit so einer Maschine fahren. Jetzt musste ich mir aber überlegen wie ich meinen Körper zurückbekomme.
Pantonjo musste zur Seite weichen, damit Scarlera ihm nicht auf den Kopf sprang. Sie setzte sich wieder auf ihr Motorrad. Eine weiße Pistole hielt sie in seine Richtung. „Ich werde meine Freiheit nun Feiern. Wenn du kein Arsch bist dann bleibst du mir fern.“ Scarlera raste mit dem Motorrad zurück zum Bikerdorf. „Ich hätte sie aufhalten können. Aber vielleicht sollte ich Xéra Zeit lassen sich selbst zu helfen. Derweil muss ich Acht geben das sie keinen Schaden anrichtet. Zum Glück hab ich Erina gebeten in der Schenke zu bleiben.“
Zurück bei der schenke angekommen sprang Erina ihm sofort auf die Schulter. Auch Ray schien sich befreit zu haben und rannte raus zu Pantonjo. Sie versteckten sich. Und allem Anschein vor Scarlera. Da war sie nur nicht die einzigen. Die Schenke, die komplette Gegend war Menschenleer. Die Biker waren alle längst abgehauen. Und die die es nicht taten, versteckten sich in den 3 anderen Hütten. Aus der schenke kam laute Musik. Pantonjo ging langsam hinein. Er sah Scarlera auf dem Tresen sitzen. In ihren Händen je eine Flasche Wodka. Wovon sie eine dieser in einem Zug austrank. „Scarlera, wenn du weißt was gut für dich ist dann gibst du Xéras Körper frei. Du könntest es sonst bereuen.“ schrie Pantonjo in ihre Richtung. Die laute Musik ließ auch kein andere Kommunikation über als schreien. Irgendwie war er diese hin und her Hetzerei satt. Scarlera war nur wenig beeindruckt. Sie warf die leere Flasche weg. Die andere stellte sie neben sich. „Du glaubst du bist hier der coolste ha.“ Noch klang sie etwas gelassen. „Wenn du wüsstest... ich habe 3 Teufelsflüche überlebt! DA GLAUBST DU DA HABE ICH ANGST VOR EINEM WIE DIR?!!!!“ Pantonjo blickte etwas verwirrt er wusste nur von einem Fluch. Das es drei gab das wusste er schon nur war in den legenden von Scarlera immer nur von einem fluch die Rede.“ Scarlera schien irgendwie seine Gedanken lesen zu können. Sie wurde nur noch wütender. „Ja richtig. Du hast schon alles gut verstanden Bürschchen. Ich erlitt drei der schlimmsten Teufelflüche, Die Flüche der Hölle und hab sie so merkwürdig es klingt überlebt. Den schwarzen Schal, den grünen Armreif dem ich diese Narbe zu verdanken hatte, „Sie hob ein Stück ihres Handschuhes hoch so dass man eine grüne Narbe um das rechte Handgelenk erkennen konnte. Als nächstes zeigte sie ihren Roten Zahn „Das ist die Erinnerung an die schwarze Blutmaske, Ein Fluch der mir all meine Sinne rauben sollte. Der Fluch Schimmelarmreif hätte eigentlich dafür sorgen sollen das alles was ich anfasse stirbt. Nach einer Woche zerschneidet einem der dann die Pulsschlagader. Jeder dieser Flüche lässt einen erst leiden bevor er das Leben endgültig nimmt. Da hab ich vor so einem Arsch von Dämonengeneral keine Angst. Ach ja das hab ich auch der Blutmaske zu verdanken. Eine kleine Überraschung dich ich nicht jedem Preis gebe. Aber du wirst mir ja nicht mehr lang im Wege stehen.“ Sie nahm ihre schwarze Brille ab. Pantonjo sah in 2 leere Augen. Die Iris war blas. Scarlera war blind. „Da staunste was?! Das wussten nur die Engelskriegerinnen. Meine Brille versteckte diese Kleinigkeit.“ Obwohl sie nichts zu sehen scheint, bekam sie alles mit. Jede Gesichtsregung, jeden Atemzug, jede noch so kleine Bewegung um sie herum. Jedes Objekt schien sie wahrzunehmen. Scarlera setzte sich ihre Brille wieder auf. Sie griff direkt zur Whiskeyflasche. Ohne daneben zu greifen. Man könnte gar nicht glauben das sie Blind soll. Sie leerte die Flasche neben sich auf den Boden. Und so wie es in der Schenke roch, war das nicht die einzige Flasche Alkohol die hier vergossen wurde. Sie schmiss die Flasche weg und sagte „Zeig was du kannst Dämonengeneral.“ Scarlera griff an. Sie rannte direkt auf ihn zu. Pantonjo machte sich bereit Scarlera so schnell wie möglich zu schwächen. Vielleicht gab das Xéra die Chance ihren Körper zurückzubekommen. Aber viel bewegen konnte er sich nicht. Den Scarlera war schnell. Er kam gerade mal dazu einige Schritte nach vorne zu machen. Sie sprang über ihn weg. Hinter ihm streckte sie ihre linke Hand nach ihm und schrie mit verzerrter Stimme. „Starrek Krär Medusika!“ Pantonjo wurde Bewegungsunfähig. Er konnte sich nicht mehr rühren. „Ich habe mich auf Flüche spezialisiert. Wenn ich der Meinung bin keine Gewinn Chancen zu haben dann setzte ich sie auch ein. Nicht mal deine Dämonenkräfte können dir helfen. Viel Spaß beim brennen Dämonengeneral!“ Scarlera zog ein Streichholzschachtel aus ihrer Hosentasche. Sie zündete eines, der sich darin befindeten Streichhölzer an. Und ließ es auf den Bodenfallen. Noch einmal wiederholte sie ihre letzten Worte. „Viel Spaß beim brennen!“
Ich sah durch Scarleras Augen was sie Pantonjo antat und es war furchtbar. Er sollte in dieser Hütte sterben. Verbrennen. Und ich spürte in ihrem Herzen das eine Erinnerung dabei in ihr zum Vorschein kommen wollte. Doch die unterdrückte sie stark so das ich die Erinnerung nicht sehen konnte. Sie wollte das nicht. Die Verwunderung das ich überhaupt durch blinde Augen sehen konnte war nebensächlich. Das sie überhaupt blind war erfuhr ich auch erst als sie es Pantonjo sagte. Das erklärte dennoch nicht warum die Bilder die ich sah sich ab und zu verzerrten. Als würde Scarlera diese Bilder ihrer Umgebung selbst erzeugen. Auch wenn sie mir auf eine Art und weiße leid tat. Das konnte sie mit Pantonjo nicht machen. Sie hatte tatsächlich vor in dort drin umzubringen. Es tat ihr nicht mal leid. Es entfachte nur ihre Wut die sie in ihrem Herzen trug. Etwas hatte ihr Herz so schwarz werden lassen. Sie speicherte in sich so viel Wut und Hass. Sie empfand kein Mitgefühl oder schuld. „Das kannst du nicht machen. Hol ihn da raus.“ schrie ich aus ihr heraus. Sie wollte zu ihrem Motorrad und einfach wegfahren. Ihm kaltblütig seinem Schicksal überlassen. Doch das wollte ich nicht erlauben. Nicht nur wegen Pantonjo. Sondern auch wegen mir. Ich war nicht bereit kampflos das aufzugeben was mir wichtig geworden war. Das würde ich mir niemals verzeihen. Ich war nicht bereit das zu verlieren was mich so glücklich machte. Meinen Ehemann. Ich war bereit für sein Leben und mein Herz zu kämpfen. „Stopp! Ich will das du stehenbleibst!“ schrie ich so laut ich konnte aus vollem Herzen. Dabei konzentrierte ich mich so stark das ich Scarlera zum stehen bleiben zwang. Ich spürte das Scarlera momentan nicht wusste was vor sich ging. Sie begriff jedoch auch genauso schnell. Hinter ihr brannte alles schon licht er loh. Mir blieb nicht viel Zeit. „Du Miststück. Was fällt dir ein! Dein Leben sollte dir wichtiger sein als das anderer.“ Es klang so überheblich, aber doch so falsch. Als würde sie selbst nicht daran glauben. „Du wirst ihn retten!“ Ich wurde ernster, wütender, befehlshabender. Ich begriff schnell das es so nicht gehen darf. Scarlera schaltete dann nur mehr auf stur. Ich würde sie nicht zu etwas zwingen können, darum musste ich es anderes versuchen. Auch wenn das bedeutet das ich etwas anderes für sein Leben aufgeben muss. Aber was blieb mir anderes übrig. „Bitte Scarlera! Du würdest nicht wollen das man dich sterben lässt. Oder jemanden der dir was bedeutet. Du würdest auch an meiner Stelle alles tun um ihn die Person zu retten. Du musst Pantonjo retten ich flehe dich an. Ich würde es nicht ertragen wenn er stirbt. Scarlera bitte.“ Das war meine letzte Chance. So wären beiden Seiten geholfen. Pantonjos leben wäre nicht mehr gefährdet und Scarlera wäre nicht länger in meinem Körper eingesperrt. Weshalb ich ihr vorschlug „Danach darfst du meinen Körper behalten. Du darfst machen mit ihm was du willst ich werde mich nicht mehr einmischen. Nur bitte Scarlera rette ihn. Man hörte das ich weinte. Zumindest Scarlera. Ich fühlte genau das sich ihr Herz ein Stück öffnete. Und ein Stück Trauer befreite sich aus ihr. Ebenso schien eine Erinnerung ebenso langsam nach draußen zu finden. „Du würdest dein Leben für seines Opfern?“ Sie klang nicht wirklich verwundert. Eher so als hätte sie es sogar erhofft. Ich merkte das ich auf den richtigen Pfad war und gerade darum musste ich weiter mit ihr reden. „Ja. Für jeden der mir etwas bedeutet. Auch für jemanden den ich gerade erst begegnet bin. Wie dich. Ich würde meinen Körper opfern wenn das bedeutet das du in Freiheit leben kannst. Den genau so bin ich. Wenn ich helfen kann dann tue ich es.“ Die Erinnerung in Scarlera wuchs und etwas bei mir veränderte sich. Ich hörte Scarlera noch sagen. „Würdest du das auch beweisen?“ Plötzlich geschah etwas. Um die gesamte gegen, um Scarlera bzw mich wurde es auf einmal grau. Ein Blitzschlag so hell das ich nichts mehr erkannte schien vor meinen Augen einzuschlagen. Ich fand mich in einem grünen Wald wieder. Ich war in meinem alten Körper. Von Scarlera keine Spur mehr. Momentan war ich etwas verwirrt. Auch meine anderen Seelen meldeten sich nicht als ich nach ihnen rief. Ich hatte keine Ahnung wo ich mich befand und wie ich hier hergekommen war. Noch bevor ich mich damit beschäftigen konnte hörte ich etwas. Ich drehte mich um und entdeckte 3 Jungs. Sie schienen nicht älter als 12 Jahre zu sein. Sie standen um irgendetwas herum und traten wütend darauf ein. Ich ein Stück näher und erkannte sofort das es ein Kind war worauf sie traten. Ein kleines Kind das viel junger war als sie. Ich schnappte einen dicken stock der am Boden nicht mit von mir lag und rannte drohend auf die Jungs zu. Ich schrie das sie aufhören und verschwinden sollten. Es zeigte Wirkung. Die Jungs rannten weg als sie mich näher kommen sahen. Ich kniete mich vor dem Kind hin. Sie lag auf dem Bauch und rührte sich nicht. Das Kind kam mir sofort bekannt vor. Ich drehte sie vorsichtig um und hob sie hoch. In dem Moment wo ich mit ihr in meinem Armen aufstand öffnete die kleine ihre Augen. Da wusste ich es genau. Es war das Mädchen in meinem Traum. Ich hielt Scarlera als Kind in meinem Arm. „Ich muss es irgendwie geschafft haben in die Vergangenheit von Scarlera zu reisen.“ Die kleine Scarlera sah mich mit schwachem Blick an. Ihre Iris Blass. Auf ihrer Hand war ein grüner Schimmel. Es war die Zeit in der Scarlera schon die schlimme zeit hinter sich hatte. Oder sogar noch vor sich. „Wer bist du?“ kam es schwach aus ihrem Mund. Es glich einem flüstern. „Ich will dir helfen.“ Sie war überall verwundet. Sie blutete stark am Kopf. Ich musste sie so schnell wie möglich dort hinbringen wo man ihr helfen konnte. Ich ging schnellen Schrittes in die Richtung in die die drei Jungs liefen. Vielleicht war es der Weg zum Waisenhaus. Doch irgendwie glaubte ich nicht daran. Die kleine sprach wieder sehr leise. „Lass mich einfach hier liegen. Ich kann dir doch egal sein. Du kennst mich schließlich nicht mal.“ Sie schien sich schon längst aufgegeben zu haben. Das konnte ich nicht so ruhen lassen. „Jetzt gibt nicht auf. Du bist noch so jung. Du kannst in deinem Leben noch so viel erreichen“
„Aber wenn es mein Schicksal ist zu sterben?!“
„Nicht dein Schicksal entscheidet über dein Leben sondern du.“
„Ich? Wie soll das gehen. Bisher ist mir nur schlechtes wiederfahren.“
„Nur du allein. Das Schicksal ist wie, wie soll ich es dir erklären.... ein Schachspiel. Ja genau ein Schachspiel. Du entscheidest Zug für Zug. Klar legt dir das Schicksal seine eigenen Figuren in den weg, aber es entscheidet nicht über deinen nächsten Zug. Das tust nur du. Du bestimmst dein Leben. Nur du kannst um dein eigenen Weg kämpfen. Zug für Zug.“
„Und wenn ich es nicht schaffe!“
Scarlera hatte traurige Augen. „Was hältst du von einer Wette. Wenn ich jemanden finde der dir hilft, dann musst du mir versprechen um dein Leben zu kämpfen und dein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Ok?“ Obwohl die kleine mir nicht zu glauben schien nickte sie leicht. Sie hatte sogar ein leichtes Lächeln im Gesicht. Das gab mir Hoffnung. Und ihr! Ich rannte mit ihr durch die Gegend. Ich schrie nach Hilfe in der Hoffnung das irgendwann jemand hören musste. Leider war dem nicht so. Aber dafür hörte ICH etwas. Musik. Sehr laute Musik. Von irgendwo hörte ich laute Popmusik. Ich folgte ihr und kam auch vor einem großen langen Haus an. Aus weißem und roten lackiertem Holz. Es ähnelte einem Dojo in meiner Welt. Selbst zwei Busse könnten es mit dieser Länge nicht aufnehmen. Ich legte Scarlera neben dem Eingang. Eine rote Holztür. Sie war verschlossen. Ich klopfte und schrie aber es hörte mich niemand. So leicht gab ich nicht auf. Scarlera verlangte es aber von mir. „Sie hören dich nicht. Du hast die Wette verloren. Jetzt kann ich mich aufgeben und sterben.“ Ich wollte nicht hören was sie von sich gab. Ich fühlte meine Lunge mit so viel Luft wie ich einatmen konnte. Dann ließ ich mein Stimmorgan alles geben. Den das kann ich am besten. Laut Schrein. Ich war die einzige in der Familie die den lautesten Fernseher übertrumpfen konnte. Noch während ich schrie, änderte sich wieder um mich herum Die Umgebung. Ich stand plötzlich in einem kleinen Raum. Eine kleines Bett stand neben einem großen Fenster. Ein Koffer mit Verbandszeug stand nicht weit von dem Bett entfernt. Scarlera lag in diesem Bett. Ihre Wunden wurden versorgt. Eine dicke Decke hält sie warm. Sie war nicht allein in dem Raum. Ein großer starker Mann mit kurzem schwarzem Haarschnitt und rotem Anzug stand vor dem Bett. Die Blicke besorgt auf Scarlera gerichtet. Seine Muskulösen Hände waren vor seiner Brust verschränkt. Dieser Mann machte sich Gedanken um Scarlera, die gerade zu erwachen schien. „Wo bin ich?“ Sie hatte große Angst. Ich wusste bereits das sie nicht sehen konnte aber, trotzdem wusste sie das sie woanders nun war. Wäre auch nicht schwer zu erraten gewesen. Der Mann versuchte sie zu beruhigen. „Keine Angst du bist in meinem Trainingssaal. Ich hab dich draußen vor meiner Tür gefunden. Du bist im Krankenzimmer. Wie fühlst du dich?“ Seine Stimme war sanft und freundlich. Ich sah ihm an das er merkte das Scarlera blind war, aber er ließ sich nichts anmerken. Er sprach es nicht an. Er gab sich sehr Rücksichtsvoll ihr gegenüber. Das fand ich sehr lieb von ihm. Ich fand es nur eigenartig das man mich nicht zu sehen schien. Als wäre ich ein Geist. Ein Zuschauer vor dem Fernseher. Scarleras blick war auf ihre Hand gerichtet in dem dieser grüne Schimmel war. Sie versuchte nicht es zu verstecken. Sie wusste wahrscheinlich das es kaum Sinn hatte. „Wie man sich als blinde eben fühlt. Als Fluchkind. Hast du keine Angst vor mir? So wie die anderen wenn sie mich sehen.“ Ich wusste das sie unbewusst die Fluchmale an sich andeutete. Sie klang noch immer sehr traurig. Aber als sie hörte was der Mann sagte, blickte sie etwas verwundert. „Angst! NEIN. Das du noch am Leben bist nach diesen Verletzungen zeigt das du eine tapfere Ader hast. Ich hab von einem Kind gehört das die drei Flüche überlebt haben soll aber ich dachte nicht das ich diesem tapferem Kind einmal begegne. Aber naja, so schön ist es ja nicht wie ich es gerade sage. Ich heiße Mark. Wie darf ich dich nennen.“ Sie verriet nach kurzem überlegen ihren Namen. Scarlera erzählte ihr wie sie zu den Verletzungen gekommen ist. Wie diese Fluchmale ihren Körper übernahmen. Und das sie sich nicht an viel von diesem Tag erinnerte. Das ihr Leben seit diesem Tag schwierig und furchtsam wurde. Mark erzählte ihr darauf hin das er eine Kickerschule hier betreibt und bereit wäre ihr einige Dinge beizubringen. Er wollte ihr sogar helfen trotz ihrer Blindheit zu sehen. Er kenne da angebliche ihnen guten Trick Der sich Illusionsaugen nannte. Eine Technik die Blinden hilft trotzdem zu sehen. Sie sei aber nur schwer zu lernen. Bisher sei sie nur wenigen gelungen. „Aber ich glaube das du es mit Sicherheit schaffen kannst. Deine Seele ist stark. Was hältst du von der Idee.“ Er wollte ihr helfen mit sich selbst umzugehen. Ihre so wie sie es sah schwächen zu stärken zu verwandeln. So schön es auch klang Scarlera hatte einen Einwand. „Da hätte Frau Ewa was dagegen. Ihr gehört das Waisenhaus in dem ich lebe. Wir dürfen nur ihm Waisenhaus leben und dort auch was machen. Aber kämpfen würde sie nie erlauben. Allerdings ist sie nicht wählerisch wenn es um Adoption geht. Sie freut sich wenn ein Kind genommen wird. Da werden sie mich schon adoptieren müssen wenn sie mir was beibringen wollen.“ Auch wenn es etwas Sarkastisch klang schien Mark es als Aufforderung zu sehen. Es hörte sich auch an als würde es sich Scarlera von ganzem Herzen wünschen. Diesen Wunsch wollte Mark ihr auch erfüllen, denn er sagte „Ja dann werd ich das wohl machen.“ Scarlera schaute überrascht auf. Sie konnte nicht so recht glauben was sie da hörte. „Was haben sie gerade gesagt?“ „Das Waisenhaus ist nicht weit weg von hier. Ab morgen glaub ich kannst du Paps zu mir sagen.“ Scarlera war so glücklich über diese Worte das ihr Tränen übers Gesicht liefen. „Meinen sie das wirklich ernst oder ziehen sie mich jetzt nur auf?“ Der Mann meinte es ernst und das sagte er ihr auch „Selbstverständlich. Wenn ich dir damit helfen kann. Aber ich warne dich. Ich bin ein schwieriger Mensch. Mit mir hat man es nicht leicht.“ Er lachte dabei ein bisschen und auch Scarlera lachte und meinte das machte nichts da er es mit ihr auch nicht leicht haben wird. Sie stand auf und warf sich Mark um den Hals. So glücklich war sie. Noch immer weinte sie vor Freude. Sie konnte ihr Glück nicht fassen. Mark umarmte sie. Man sah ihm an das er diese Entscheidung nicht bereute. „Sie hat die Wette gewonnen.“ sagte Scarlera als sie sich wieder hinlegte. Mark wollte natürlich wissen von wem sie sprach. Scarlera erzählte von einer frau die sie hier herbrachte und welche Wette sie mit ihr machte. Daraufhin fragte sie Mark ob er Schachspielen kann. Ich wunderte mich das man dieses Spiel überhaupt hier kannte. Etwas peinlich gab Mark zu das er dieses Spiel kannte und auch sehr gut spiele. „Kannst du es mir beibringen?“ fragte sie Mark. Er nickte. Aber Scarlera hatte noch etwas auf dem Herzen. „Hättest du was dagegen wenn ich jetzt schon Paps sage.“ An dieser Frage lag ihr sehr viel. Und Mark gab ihr auch eine Antwort. Er kniete sich zu ihr runter und streichelte ihre Wange. „Es wäre mir eine Ehre meine kleine Tochter.“ Scarlera strahlte übers ganze Gesicht. Wieder umarmte sie ihn. Diesmal als Tochter. Sie sah so Glücklich aus. Es erklärte noch immer nicht wie Scarlera so kalt im Herzen wurde. Wieder änderte sich die Umgebung um mich herum. Es immer so als würde ein Vorhang sich öffnen und eine neue Szene zeigen, den jetzt stand ich etwas weiter weg außerhalb des Hauses. Es brannte. Es war schlimm mit anzusehen. Ich hörte eine Frau schreien. Nach der Stimme zu urteilen war es Scarlera. Das schreien nahm kein Ende. Ich rannte schnell zur Hütte. Die Tür war wieder verschlossen. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Scarlera schrie da drin um Hilfe. Ich nahm Anlauf. Ich rahmte direkt die Tür. Da sie schon zum Teil brannte war es nicht so schwer sie aufzubrechen. Ich landete direkt in einem Turnsaal. Ich sah Mark. Er lag am Boden und blutete stark aus dem Kopf. Es sah aus als ob er eine Axt in den Schädel gekriegt hätte. Mir wäre Schlecht geworden wenn nicht etwas anderes meine Blicke auf sich zog. Scarlera war einer dieser Turnleitern mit dicken Seilen festgebunden. Sie war schon etwas älter. Ich ging schnell zu ihr. „Scarlera was ist passiert.“ Sie war verzweifelt und auch so wütend zugleich. „Sie haben ihn umgebracht. Einfach so nur weil er sein Grundstück nicht verkaufen wollte. Sie hab um seinen Kopf gewettet das er Verliert. Dann haben sie mich hier auf die Leiter gefesselt ich konnte nichts tun. Ich werde nie ihre letzten Worte vergessen. Viel Spaß beim brennnen.“ Ich löste ihre fesseln und rannte mit ihr hinaus. Wir entfernten uns so weit weg wie nur möglich. Die Hütte gab einen kräftigen Knall von sich. Alles explodierte. Auch Scarlera. Nicht im Wörtlichen sinne. Sie schrie vor Wut. „WARUM. Ihr werdet alle dafür büsen!“ Ich nahm sie in den Arm um sie zu trösten aber sie stieß mich wieder weg. „Finger weg klar. Das war das letzte mal das ich auch nur eine Träne vergossen habe. Ich werde jeden leiden lassen der glaubt ungeschoren davon zu kommen. Jeden der nicht weiß was ehre und respekt bedeutet. Keine Gnade! Da kommt es mir gelegen das Angebot doch anzunehmen!“ Ich fragte sie von welchem Angebot sie sprach. Sie sah mich verwirrt an als wäre ich es gewesen der ihr ein Angebot machte. Mir wurde vorgeschlagen zu einer Kriegereinheit zu gehören. Ich soll so einen Engel beschützen. Ich schwöre bei meinem Vater nie wieder wird ich eine Gefangene sein. Das hat mir auch diese komische frau versprochen. Danke das du mich zum drittenmal gerettet hast. Aber von nun an werde ich dich beschützen müssen.“ Sie sprach von einem dritten mal aber ich konnte mich entsinnen das ich ihr nur zweimal half. Und was meinte sie sie müsse nun mich beschützen. Ich verstand zurzeit gar nichts mehr. Plötzlich sah sich Scarlera um. „Hey wo bist du Hin!“ Ich verschwand wieder aus dieser Szene und tauchte woanders auf. Ich glaubte langsam gar nicht mehr aus Scarleras Leben zu entkommen. Jetzt stand ich anscheinen in einem kleinen Apartment. Die Küche war direkt im Wohnzimmer angegliedert. Alles sah sehr alt und abgenutzt aus. Hier wohnten eindeutig arme Menschen. Das zeigte mir schon das kleine Mal dass noch immer auf dem tisch stand. Wasser und Brot mit Butter. Außer diesem Raum gab es noch zwei weitere kleine Räume. In das eine konnte ich von da aus sehen wo ich gelandet war. Doch was ich sah war mehr als angenehm. Mir wurde sofort schlecht. Ein Mann und eine Frau lagen mit Zerschnittener Kehle auf einem alten verdreckten Bett. Ich ging als nächstes in das andere Zimmer. Ein hell Rotes Schutzschild aus Licht hinderte mich jedoch daran das Zimmer zu betreten. Ich sah eine Gestalt in einer schwarzen Kutte gekleidet. Die Kapuze so ins Gesicht gezogen das ich in nicht erkennen konnte. Trotzdem kam er mir so vertraut vor. Wie das kleine Mädchen das weinend vor ihm saß. Sie schien gerade mal 5 Jahre alt zu sein. Sie schrie nach ihren Eltern vor lauter Angst. Doch die konnten sie nicht mehr hören. Ich hörte eine männliche verzerrte Stimme. Sie kam von der schwarzen Gestalt. „Nur noch ein Fluch. Dann werden wir sehen was passiert.“ Dieses Scheusal schien mit den Flüchen zu experimentieren wie ein Spielzeug. Das konnte ich einfach nicht zulassen. Ich sah das die kleine schon einen grünen Schimmel auf ihrer linken Hand hatte. Eine rot schwarze Maske klebte an ihrem Gesicht die sie ängstlich abzunehmen versuchte. Mir musste doch etwas einfallen. Chinera sagte mir ich hätte eigene Kräfte. Auch Pantonjo war der festen Überzeugung. Ich konzentrierte mich wieder auf mein gewältes Element und die zwei Farben die ich mir aussuchte. Jetzt hing alles von mir ab. Ich würde die kleine mit Sicherheit jetzt nicht im Stich lassen. Lieber würde ich selbst in den Tod gehen. Meine Hände leuchteten auf. Sie waren nun von den Farben Silber und gelb umgeben. Licht nun durch meine Hände floss. Das Wesen sprach bereits den dritten Fluch. Um den Hals des Mädchens bildete sich schwarzer Nebel. Mir musste schnell etwas einfallen. Aber wie sollte ich diese macht jetzt dazu nutzen ihn zu bekämpfen. Ich versuchte es mit dem einfachsten was mir einfiel. Wie die Zaubersprüche von Hexen. Ich reimte mir einfach was zusammen. Dabei konzentrierte ich mich stark auf das Mädchen, von dem ich ahnte das es Scarlera war. „Teufelsflüche sehr gemein solln nie mehr böse für dich sein. Silberstaub und Sternenstein zur Vollkommenheit sich verein. Dieser Schutz bleibt auf ewig bestand, verlieren geht nicht aus fremder Hand.“ Ich konzentrierte mich nur auf das Kind. Um das Mädchen Silberner und goldener Staub. Die Blutmaske löste sich auf wie der schwarze Schal und der schimmel Armreif. Übrig blieben die Narben die den Rest ihres Lebens prägten. Dieses Pulver hatte dafür gesorgt das diese Flüche, anstatt sie zu Töten sich mit ihr vereinten. Und wer weiß mit was für Fähigkeiten ausstatteten. Genau dieses Pulver ging nun auf die Gestalt über. Nur das tat ihm nicht gut. Er Verschwand. Von ihm blieb nur ein Haufen Staub. Das Pulver verschwand ebenfalls. Nur in den augen des kleinen Mädchens. Der Schild löste sich auf und ich rannte zu ihr. Sie weinte noch immer vor Angst. Das was geschehen war schien sie gar nicht wirklich mitbekommen zu haben. Der ruf nach ihren Eltern klang auch nicht ab. Ich nahm sie in den Arm und versuchte sie zu trösten. „Keine Angst. Deine Eltern werden dich nie allein lassen und ich auch nicht. Ich verspreche immer da zu sein wenn du mich brauchst. Ich pass auf dich auf.“ „Versprochen?“ schluchzte das kleine Mädchen. „Ja versprochen. Ich wird nicht zulassen das du dein Leben verlierst. Oder es sogar aufgibst.“ „Ich kann nichts mehr sehen. Ist das schlimm?“ Mit verweinten Augen sah sie sich im Zimmer um bis ihr Augen dann Schluss endlich bei meinen hängen blieben. Ich beantwortete auch diese Frage. „Nein ist es nicht. Du musst nur versuchen diesen Umstand zum positiven umzuwandeln. Du bestimmst deinen weg.“ Ich hörte Stimmen von einer Frau. Sie stand vor der Tür und rief den Namen einer frau. „Ich bins eure Nachbarin ist was passieret. Ich komme rein ok?“ Wieder verschwand alles um mich herum. Nur diesmal landete ich da wo meine Reise begonnen hatte. Vor der schenke. Mein Körper war noch immer von Scarlera übernommen. Aber anstatt zum Motorrad zu gehen so wie sie es eigentlich vorhatte, rannte sie in die brennende schenke hinein. Pantonjo stand noch immer am gleichen Platz. Wie sollte er auch wo anders hingekommen sein. Ich hörte wie Scarlera sagte „Das tue ich nur weil ich dir noch drei gefallen schuldig bin. Und weil ich zu dem geworden fast bin was ich am meisten Hasse. Diese Erinnerungen haben gut getan. Zumindest die eine. Mark war wie ein richtiger Vater für mich. Ich glaube das ich es ihm schuldig bin das ich mein Herz nicht so erkalten lasse. Wenn ich jemanden mit meiner linken Hand berühre und ein bestimmtes Wort sage dann kann ich jedes Lebewesen von einem Fluch befreien. ENFURCHUS!!!!!“ Dieses eine letzte Wort löste den Fluch von Pantonjo. Mit rannte Scarlera schnell wieder raus. Sie blieben vor der schenke stehen und starrten in das brennende Feuer. „Hey Alter. Kannst du das Löschen?“ Pantonjo sah sie kurz nach diesen Worten böse an. Aber tat wie ihm geheißen. Ein kleiner Nick nach unten genügte um die Flammen schienen sich von selbst zu ersticken. Die Hütte baute sich in ihren alten Zustand zusammen. Scarlera konnte trotzdem kein Kommentar lassen das Pantonjo als Beleidigung empfand. „Tja dann ist ein Dämonengeneral doch nicht so nutzlos. Die Fähigkeit der Reanimation von großen Gebäuden können nicht viele Dämonen. Jedes blinde Huhn findet mal ein Korn.“ Scarlera grinste nur noch das spürte ich. Sie hatte ihre Sichtweise geändert. Ich war es der ihr zu dieser Sichtweiße verhalf. Scarlera wurde Dank mir zudem was sie heute ist. Eine Taffe, Starke, selbstbewusste und gerissene Frau, die Pantonjo wohl noch auf die Nerven ging. Wäre ich nicht in dieser Dimension gelandet wäre das ganze wohl gar nicht passiert. Mein Hiersein hatte einen Grund und durch dieses Ereignis bekam ich meine Bestätigung.
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