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VORWORT
4.Jänner 2003
Wenn ich mein Leben so beschreiben müsste, würde ich sagen….
es gab Höhen und Tiefen. Jedoch hatte ich mehr Tiefpunkte als Höhepunkte. Das war mein Gedanke Tag für Tag. Ich war erst 15 Jahre und litt jetzt schon mehr als ich es wollte. Jeden Tag erlitt ich die Hölle aufs Neue. Schulmobbing. Nur war es für mich mehr als nur mobing. Umso näher ich der Schule kam, umso ängstlicher wurde ich. Für mich war es eine Qual wegen meinem hässlichen Körper beschimpft zu werden. Jeden Tag zu hören wie hässlich ich sei. Irgendwann fing ich an das Ganze auch selbst zu glauben. Mein Selbstwertgefühl genauso wie mein Selbstbewusstsein sank in den Keller. Mein Spiegelbild war für mich kaum zu ertragen. Genauso wie dieser Gedanke noch weiter zu leben. Ich ließ meinen Körper so werden wie sie es wollten. Sie beschimpften mich al stinkendes hässliches Ding. Und das gab ich ihnen dann auch. Ich wusch mir nur noch selten und ging mit dreckiger Kleidung in die Schule. Ich wollte das sie wenigsten einen Grund haben mich zu hänseln. Ich war mutlos für dises Leben. Ich lief vor meinen Problemen nur noch weg oder ergab mich ihnen
Mit meinem Rad fuhr ich über den großen Park von Waldegg. Meinen Heimatort. Der schönste und ruhigste Ort. Es tat gut den Fahrt Wind in meinem Gesicht zu spüren und einmal an nichts zu denken. Was mir in der Schule ziemlich schwer viel. Ich hielt es auch nie für etwas besonders. Und ich wusste dass ich es auch nie sein werde. Das einzige was ich an mir besonders fand war meine Kreative Ader. Ich besaß ein großes Talent Geschichten zu schreiben, die ich mir selbst ausdachte. Mir vielen die erstaunlichsten Sachen ein besonders im Unterricht und in den Pausen. Wenn ich im Unterricht schrieb dann nur wenn es mir die Zeit ermöglichte. Für mich war schreiben das schönste Fing ich erst einmal an war es schwer wieder aufzuhören. Man könnte fast sagen meine rechte Hand schrieb von selbst. Die Sätze meiner Geschichte, zu der ich dieser Zeit arbeitete, kamen nur so aus mir heraus. Ich konnte 5 A4 Seiten beidseitig voll schreiben ohne einmal nachzudenken wie es weiterging Weil ich alles bereits im Kopf hatte. Und das schönste war… ich war während ich schrieb in meinen Gedanken LIVE dabei. Als wäre ich selbst im Geschehen meiner Geschichten dabei. Aber das wichtigste, ich vergaß für einen Moment alles um mich herum.
So wie jetzt. Ich trat schneller in die Pedale und versuchte an nichts zu denken. Noch immer drehte ich im Parkplatz meine runden. Und ich wusste das ich in einem ganzen Leben noch sehr viel zu kämpfen haben werde. Ich dachte das mein Leben nie schön sein wird, das ich nie etwas besonderes sein werde. Da hilf nicht mal die Gabe gut mit Tieren zu können. Aus irgendeinem Grund liebte mich jedes Tier. Am deutlichsten wurde es als ich mich einmal in einem Wald verlief und ein Rudel Wölfe mir half nach Hause zu kommen als ich sie darum bat. Ich hätte nie gedacht das Tiere mal meine einzigen Freunde sein würden.
Was ich jedoch ebenso nicht ahnte, als sich dieses kreisförmige Portal vor mir auftat und schwarze Krallen artige Hände nach mir griffen, ahnte ich nicht, dass mein Leben nie wieder so sein wird wie bisher. Das Letzte was ich hörte war das krächzen von Krähen
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Die Fremde Welt
Als ich, Xéra Edelsinn, erwachte, fand ich mich in einen abgestorbenen Wald wieder. Zumindest sah es so aus. Um mich herum waren viele schwarze Bäume. Kein einziges Blatt schmückten ihre Äste. Keine Blume erfüllte die Luft mit ihren herrlichen Düften. Eher der Geruch von totem Fleisch und es roch auch nach gegrilltem. Der Himmel über mir war mit schwarzen Wolken übersehen. Aber was auch auffiel… es war ungewöhnlich Still. So dachte ich zumindest. Kein rascheln keine Geräusche von Tieren. Nicht einmal der Wind schien einen Ton zu verursachen. Plötzlich vernahm ich eine Stimme. Es war die einer Frau. Ich konnte es nicht genau beurteilen, weil mein gehör selbst mir einen Streich zu spielen glaubte. Den ich glaubte nicht nur eine Frauen Stimme zu hören sondern mehrere stimmen auf einmal. Es schienen zwar mehrere stimmen aber jede hörte sich gleich an. Jede sprach das gleiche aber es war so durcheinander. Trotzdem verstand ich genau was sie sagten. Und um so mehr ich zuhörte umso ängstlicher schienen diese Stimme zu werden. Mein Kopf schmerzte und ich wünschte diese Stimmen würden still werden. „Lauf, lauf so schnell du kannst.“ Schrien sie. Eine Horde voller Frauen schien durch, von einem Ohr zum andern zu schießen. Jeder schrie eine Warnung. Es kam mir so vor als käme diese von überall her. Ich sah mich mehrmals um doch ich entdeckte niemanden. Die erste Frage die mir natürlich in den Sinn kam: Wo war ich hier überhaupt? Und wie kam ich hier her? Das einzige woran ich mich erinnerte war das ich auf meinem Fahrrad fuhr. Und nun befand ich mich in einem Wald. In einem totem Wald, der mir sehr viel Unbehagen bereitete. Es war wie in einem alten Gruselfilm wo das Opfer in einen Wald gelockt wird um dort Qual voll zu sterben. Ein Grund mehr warum ich solche Filme mied. Noch immer erklangen diese Stimmen und sie wiederholten sich immer wieder, die gleichen Worte. Wohin sollte ich den laufen? Dieser Gedanke schosse mir förmlich durch den Kopf. Die anderen Stimmen die mir immer wieder sagten ich müsse endlich anfangen fort zu laufen. Auch wenn ich nicht wusste wohin , fing ich an zu laufen. Ich entschied mich für eine beliebige Richtung und lief einfach davon. In mir stieg das eigenartige Gefühl, mich einer bedrohlichen Gefahr zu nähern. Plötzlich tauchte vor mir eine riesige Schlange auf und stellte sich mir in den Weg. Bei einer kleinen Schlange wäre ich einfach vorbei gelaufen, mit der Hoffnung nicht gebissen zu werden. Doch diese war alles andere als klein. Im Gegenteil. Es war kaum zu glauben. Eine riesige Anakonda Schlange reckte ihren Kopf zu meinem Gesicht. Ihr Körper schien so dick wie ein Fußball und ihre Schuppen waren in ein Schwarz grün getaucht. Auf ihrer Stirn war ein Pentagramm in weißer Farbe abgebildet. Irgendwie strahlte diese Schlange eine gewisse Schönheit und Eleganz aus die kaum zu beschreiben war. Trotz allem, schlug mir das Herz bis zum Hals. Noch nie war ich einer Schlange so nahe. Besonders keiner so großen. Sie sah mich mit ihren dunkel grünen Augen an und ich erwartete den Tödlichen biss. Ich schloss meine Augen fest. Die stille verstrich nicht und das zischen der Schlange war ganz deutlich zu hören. Sie schien jetzt noch näher als vorher zu sein. Ich stand einige Zeit Bewegungslos da und erwartete den Tod. Aber umso länger ich wartete umso merkwürdiger kam es mir vor das immer noch nichts geschah. Kein Biss keine Umklammerung, nicht einmal mehr ein zischen konnte man hören. Ich öffnete die Augen um zu sehen was diese Schlange gerade tat. Sie war verschwunden. Ich wusste nicht wo die Schlange abgeblieben war. Und um ehrlich zu sein hatte ich auch keine Lust es heraus zu finden. Doch was blieb war dieses merkwürdig seltsame Gefühl. Etwas sagte mir ich sollte in die andere Richtung laufen. Vielleicht lag es auch an dieser Schlange. Ich sollte in die andere Richtung laufen. Und das tat ich auch. Umso weiter ich rannte umso höher schienen die schwarzen Bäume zu werden. Einige waren hoch genug um einen Wolkenkratzer zu überragen und einige hatten so dicke Stämme, dass selbst 5 ausgewachsene Menschen nicht ausreichen würden um ihn zu umkreisen. Es fiel mir noch etwas auf. Ich kam gar nicht außer Atem. Ich weiß für viele war das kein Grund um es komisch zu finden. Aber bei mir schon. Den Laufen war nicht eines meiner leichtesten Lieblingsbeschäftigungen. Nicht das es überhaupt eine wäre. Normaler weiße würde ich schon nach Luft röcheln und mich hinsetzen. Das war eigenartig. Ich richtete den Blick auf meine, sich noch immer bewegenden Beine. Und im selben Moment blieb ich auch stehen. Ich trug nicht mehr meine schwarzen Lederschuhe mit kleinem dickem und breitem Absatz. Ich trug ein blaues Kleid dessen Oberteil hell braun und der Rock teil in ein weiß getaucht war. Beide Farben wurden von einem braunen Gürtel abgetrennt. Die Schnalle schien Silber zu sein. Das konnte ich nicht genau sagen, da ich mir einbildete einen Hauch Gold zu sehen. Das Kleid hatte auch keine richtigen Ärmel. Eine Art weißes Bad schien sich um meinen Rücken, Schultern und Brustkorb zu binden. Natürlich am Kleid fest genäht. Auch eine dicke Schnurr zog sich in der Mitte des Oberteil Senkrecht bis zu Gürtel hinunter. Diese wurde so angenäht das sie 5 Kreuze bildeten. Aber nicht nur das war anders. Das erstaunlichste kam noch. Ich war schlank. Ein flacher Bauch, schlanke Beine und Hände. Als ich meine Finger auf mein Gesicht legte merkte ich dass meine langen braunen Haare zur Pilzfrisur wurden. Sie reichten gerade mal zum Ende ihrer Ohren. Auch meine Ohrringe mit dem Goldmausanhänger waren verschwunden. Ein anderer Anhänger schien an meinen Ohr herum zu hängen. Ich konnte nicht genau sagen was es für einer war, aber so wie es sich an fühlte schien es eine Herzform zu haben. Aber so genau wollte ich das nicht überprüfen. Das einzige was mich noch interessierte, die einzigen Fragen auf die ich eine Antwort haben wollte waren.
Wo bin ich hier?
Was ist mit mir passiert?
Ist das vielleicht nur einer meiner verrückten Träume?
Ich hoffte sehr nur in einem Traum zu sein. Jedoch hatte ich noch nie einen so realen Traum. Etwas anderes wollte ich mir momentan nicht einreden. Eine andere Erklärung kam mir auch momentan nicht in den Sinn. Meine einzige Hoffnung bestand darin jeden Augenblick auf zu wachen. Ich ging weiter meinen weg, immer gerade aus. Alles machte auf mich einen traurigen Eindruck. Es sah danach aus, als ob hier ein großes Feuer ausgebrochen wäre. Aber sogar das Gras schien schwarz. Selbst Blumen schienen nicht aus der Erde zu wachsen. Die schwarzen Bäume kahl und der Himmel schien nach Regen auszusehen. Wie gesagt ein trauriger Ort. Der in einem nur Verzweiflung und Einsamkeit auf schreien lies. Ich sah mich langsam nach einen Unterschlupf um. Wenn es wirklich anfingen würde zu Regnen, sollte ich mich wo unterstellen. Aber nichts was mir ins Auge fiel, schien mir auch Schutz zu bieten. Kein mit Blättern befühlter Baum, keine Höhle und keine leer stehende Waldhütte. Noch immer spürte ich keinen Tropfen herunterfallen. Wer weiß wie lang das noch auf sich warten lassen würde. Eile war also geboten. Obwohl ich mich schon darauf gefasst machte sehr nass zu werden. Um mich herum wurde es immer dunkler. Auch wenn ich die Sonne nirgends sah, wusste ich, dass die Nacht heran brach. Meine Angst wurde immer größer. Noch immer hoffte ich armes Mädchen, nur zu träumen. Doch umso mehr Zeit verging umso weniger war ich davon überzeugt. Nichts machte einen Sinn. Ich war durcheinander und verwirrt. Das war allerdings das einzige Problem das ich in meinem ganzen Leben jemals hatte. Solche Dinge passierten mir öfter. Also nicht das ich irgendwo aufwachte ohne zu wissen wo ich bin. Nein ich meine Nicht zu wissen wo ich hingehöre. Wo mein Platz ist.
Es wurde langsam kühler und ich fing an zu frieren. Zu gern hätte ich jetzt meine blaue Jeans Jacke. Ein Regenschirm wäre auch nicht schlecht gewesen. Es begann vom Himmel herab zu regnen. Und das nicht gerade leicht. Schon nach wenigen Sekunden war alles an mir Nass und kalt. Der Wunsch in mein warmes zu Hause zurückzukommen wurde immer größer. Donner halte durch die Luft und Blitze schossen nur so aus dem Himmel. Mittlerweile war es finstere Nacht geworden. Wären diese Blitze nicht würde ich nicht mal die Hand vor Augen sehen. Kaum war der erste Blitz erloschen schoss auch schon der nächste aus den Wolken. Man konnte das eine Kettenreaktion nenne. Auch der Donner schien nicht abzuklingen. Der Wind der noch zusätzlich dazu kam sorgte dafür das der Regen mal in die eine, mal in die andere Richtung fiel. Aber auch das machte mir sehr zu schaffen. Mittlerweile war ich völlig durchnässt und durch gefroren. Ich fing an wieder zu laufen um mich warm zu halten. Das schlimmste was mir momentan passieren könnte wäre zu erfrieren. So dachte ich. Den der Wind schlug mir eine winterliche Kälte ins Gesicht. Aber ich musste erkennen, das das Schlimmste noch bevorstand. Oder besser mir direkt hinter den Fersen war. Ich hielt kurz an um einmal Luft zu holen. Das alles wurde doch etwas zu viel. Mir war sogar so als hätte sie Hundert Kilometer zurückgelegt. Zum surren des Windes kam ein neues Geräusch hinzu. Es klang wie das Knurren von Hunden. Ich hoffte es sei nur mein Magen, der nach was zu essen schrie. Ich drehte mich um und erblickte zwar keine Hunde, was mir lieber gewesen wäre, sondern Tiere die ich in meinem ganzem leben noch nie gesehen hatte. 3 Wolfsähnliche Geschöpfe standen vor mir und sahen mich mit ihren Blutroten Augen an. Sie fletschten ihre scharfen Reißzähne an denen noch frisches Blut von ihrem letzten Opfer zu kleben schien. Ihr Fell war Pechschwarz und sie peitschten ihren langen Schwanz dem eisigen Wind entgegen. Als würden sie versuchen in zu bändigen. Ihr Rücken war leicht bucklig und ihre Vorderpfoten sahen mehr wie Hände ähnliche Krallen als die Hinterpfoten die mehr wie die von Hunden aussahen. Sie waren auch viel größer als Wölfe. Mir war wirklich so als würde ich Werwölfen gegenüberstehen. Ihre gierigen Augen und ihren Blut verschmierten zähne zeigten wer ihre nächste Mahlzeit werden sollte. ICH. Ich drehte mich um und fing an um mein Leben zu laufen. Mir war egal wohin, Hauptsache in Sicherheit. Angst trieb mich an, ja nicht stehen zu bleiben. Diese Werwölfe, so nenne wir sie mal, setzten mir hinter her. Mir war so als könnte ich bereits ihren Atem im Nacken spüren. Meine Angst stieg ins unermessliche, so dass ich nicht einmal bemerkte wie unglaublich schnell ich lief. Vielleicht sogar schnell genug um mit einem Zug mitzuhalten. Aber es reichte nicht um die Werwölfe los zu werden. Ich schien momentan einen Baum am sichersten zu halten. ich lief auf einen Baum zu der genug Äste besaß um darauf hinauf zu klettern. Mit einem kleinen Sprung schnappte ich mir den dicksten Axt der am nähersten war und hievte mich nach oben. Und ich kletterte weiter. Bis ich schließlich 6 Meter hoch oben war. Jetzt erst hielt ich diese Aktion für eine Schnaps-Idee. Wie konnte ich nur glauben ein Baum sei sicher!?Schoss es mir durch den Kopf. Einer der Werwölfe fing an ebenfalls auf den Baum zu klettern. Die anderen beiden gingen rundherum und beobachteten ihr Frischfleisch. Ich konnte nicht mehr entkommen. Ich sah dem Biest direkt ins Gesicht. In seine blutroten Augen und sein scharfen Reißzähne die er fletschte. Sein knurren wurde immer lauter. Ich sah schon das bittere und schmerzliche Ende vor mir. Er war schon fast bei ihr angelangt, als sein Knurren zu einem schmerzerfüllten Geheule Um schwang. Ich konnte einen silbernen Pfeil erkennen, als der Wolf vom Baum stürzte. Zu gleich, als sein Körper den Boden berührte, zerfiel dieser, zu einer Art silberner Staub. Die andern suchten fluchtartig das weite. Eine Frau näherte sich dem Baum geraden Schrittes und erhobenen Hauptes. Vom Körper des getroffenen Wolfs war nichts weiter als eine Erinnerung übrig. Die Angst schien mir aber noch immer im Leib zu sitzen. Ich wollte bei Gott nicht von diesem Baum herunter steigen. Die fremde Frau starrte eigenartig zu mir hinauf. Ich kletterte nur ein kleines Stück hinunter um mir diese Frau genauer anzusehen. Ihre Haare waren blutrot und so zusammen gebunden, dass es den Eindruck machte als hätte sie eine halb Kugel auf dem Kopf. Ihr Gewand bestand aus einer weißen Bluse mit einem schwarzen Seidentuch um den Kragen. Ein langer schwarzer Rock hing an ihrer Hüfte herab. So das ich nicht erkannte welche Schuhe sie trug. Aber auch kurz genug um den Boden nicht zu berühren. Eine groß runde Brille schmückte ihr Gesicht. Und schwarze Augen sahen mich an. Menschliche Augen. Nach dem ich nah genug war sah ich auch eine Armbrust in ihrer rechten Hand. In ihrer linken, hielt sie einen geöffneten Regenschirm der sie vor dem Regen schützte. Aus irgendeinem Grund kam sie mir vor wie eine Lehrerin, oder Sekretärin. Diese Frau machte auf mich einen Eindruck, als ob sie genau wüste was sie will. Sie sah mich mit einem so ernsten Blick an, dass ich überlegte sie auch zur Kategorie Militär zu stecken. Ihr Kopf war noch immer zu mir geneigt. Sie bat mich nach unten auf dem Boden zukommen, da mir angeblich keine Gefahr drohte. Ich war mir was das anging nicht so sicher. ich befürchtete noch immer dass die anderen Werwölfe weiterhin hier lauerten. Die rothaarige Frau schien meine Gedanken lesen zu können, denn sie lud ihre Armbrust mit einem silbernen Pfeil. Nochmals kam die bitte den Baum zu verlassen. Trotz großer zweifel kam ich dieser bitte nach. Es regnete noch immer stark als die fremde Frau mich in eine Weiße Kutsche einstiegen ließ. Pferde in der gleichen Farbe waren schon bereit die Kutsche weiter zu ziehen. Obwohl sie nur einen kurzen Blick erhaschen konnte sah sie wie die Pferde strahlten. Sie schienen nicht einmal vom Regen nass zu werden. Als würde jeder Tropfen von ihnen abprallen.
Ich bekam das Gefühl in einer Kiste zu sitzen. Die weißen Sitze waren zwar bequem doch irgendwie fühlten sie sich zu gut an. Die fremde Frau setzte sich mir gegenüber und die Kutsche fuhr dann auch schon los. Dabei konnte ich mich nicht daran erinnern jemanden gesehen zu haben der diese Kutsche lenkt. Mir wurde eine blaue Decke übergeworfen in die ich mich ganz fest einwickelte. Ich fror noch immer sehr. Doch schon nach weniger Fahrzeit wurde mir wieder ungewöhnlich warm. Die Frau die vor mir saß stellte sich mir als Rosienna Labusch vor. Sie fing an mir zu erzählen das sie die persönliche Sekretärin einer sehr edlen Königsfamilie sei. Und das wir jetzt genau zu dessen Schloss fahren würden. Es soll am Rande eines großen Marktdorfes liegen das sich selbst Sindrian nennt. Obwohl man es eher mit einer Stadt vergleichen könnte. Bis dorthin, erklärte sie mir auch, sei es allerdings noch ein harter weg und ich soll doch ein bisschen über mich erzählen. Ihre Wortwahl war sehr edel und vornehm. Man konnte gleich erkennen dass sie selbst eine feine Ausbildung genossen hat. Wenn man so etwas genießen kann. „Also kleines. Sag mir doch mal deinen Namen, Alter und woher du kommst!“ „Ok, mein Name ist Xéra Edelsinn und ich bin 15 Jahre alt.“ So glaubte ich das zumindest. Bei meinem stark veränderten äußeren war ich mir nicht mehr ganz sicher. Ich sprach einfach weiter ohne auch nur nachzudenken ob das so gut ist. Ich war nur froh mich endlich in Sicherheit zu wissen. Ich erzählte Fr. Labusch das ich aus einem kleinen Ort namens Waldegg komme und das ich nicht die geringste Ahnung habe wo ich hier überhaupt war. Weder wusste ich wie ich hier her gekommen bin, noch welche Möglichkeiten es gebe nach Hause zu finden. Ich hätte am liebsten jetzt geweint. Ich riss mich jedoch noch ein bisschen zusammen. Ich versuchte ruhig zu bleiben und einen klaren Kopf zu bewahren. Mein Kopf schien langsam zu begreifen das ich nicht in einem meiner Träume fest saß. Ich hegte sogar den Verdacht in einer anderen Dimension zu sein. Doch von diesem Gedanken erzählte ich Fr. Labusch nichts. Nur noch das letzte woran ich mich erinnern konnte… Das ich auf einem Fahrrad durch die Gegend fuhr. An mehr leider nicht. Plötzlich fühlte ich mich allein. Die Tränen waren nicht mehr zurück zu halten und Verzweiflung nahm von mir Besitz. Ich wollte nur mehr nach Hause. Ich befürchtete es niemals wieder zu sehen. Wer weiß ob sich meine Eltern schon sorgen machten. Meine Verzweiflung schien sich noch über Stunden hinweg zu ziehen. Nach einiger Zeit starrte ich nur noch traurig ins Leere. Ich schaute aus dem Fenster und sah dass wir den schwarzen Wald verlassen haben. Die Bäume die ich jetzt erblickte, hatten braune Stämme und ihre Äste waren voll mit Blättern. Für kurze Zeit genoss ich den Ausblick der mir geboten wurde. Bis Fr. Labusch mich wieder ansprach. Mittlerweile hatte sie die Armbrust abgelegt und neben sich platziert. Stattdessen hielt sie ein kleines schwarzes Klemmbrett mit weißem Papier in der linken Hand. In der Rechten hielt sie einen weißen Kugelschreiber. Sie erzählte mir das der schwarze Wald auch Dämonenwald genannt wird. Dort leben nur Ungeheuer und Dämonen. Bisher hat noch niemand diesen Wald lebend verlassen Wenn er ohne Schutz betreten wurde. Aber selbst da sind die Chancen gering ihn unversehrt zu verlassen. So wies aussah hatte Ich sehr viel Glück. Vielleicht schuldete ich dieser Schlange Dank. Wer weiß was mit ihr geschehen wäre wenn sie mich nicht auf diesen Weg gejagt hätte. Die Fragerei von Fr. Labusch ging weiter. Sie wollte nun von mir genaues Geburtsdatum wissen, meine Hobbys, gute und schlechte Eigenschaften, wie viel Familienmitglieder es gibt und was mein größter Traum war. Sie wollte sogar meine Lieblingsfarbe und Lieblingsspeise wissen. Ich hatte keine Ahnung warum sie fragte aber ich beantwortete ihr alles. Mein genaues Geburtsdatum den 24.02.1988, das ich gerne lese und selber schreibe, das mir die Farben Blau, Weiß und gelb gut gefielen und das ich Linsen Tonen weiße verschlingen könnte. Das alles schien sich Fr. Labusch auch noch zu notieren. Der Schreibstift flog nur so übers Papier. Wenn ich an ihre Geschichten schrieb war es bei mir genauso. Als würde meine Hand von selbst schreiben. Ein einzigartiges Gefühl das ich sehr vermisste. Aber was mich am meisten beschäftigte war, wie komme ich wieder nach Hause! Zu meiner Familie. Ich fragte mich was sie wohl gerade taten. Ob sie wohl nach mir suchten. Ich wusste es nicht. Meine Gedanken blieben nicht lange bei meiner Familie. Ich hörte außerhalb der Kutsche Geräusche. Es hörte sich an wie eine Horde von Menschen. War das tatsächlich schon das Dorf. Die Kutsche fuhr durch einen großen Marktplatz. ich sah Stände wo Blumen, Accessoires, Obst und Gemüse verkauft wurde und noch so vieles mehr. Ich erblickte sogar einen Verkaufsstand wo mit lebenden Tieren gehandelt wurde. verwunderliche Tiere. Einige schienen normale Vögel zu sein. Andere wiederum ähnelten Katzen und Schlangen. Aber nur ähneln. Da waren sogar Insekten die 10 mal so groß waren. Es waren unzählige von Tieren. Und alle taten sie mir Leid. Sie machten alle auf mich einen traurigen Eindruck. Kein Wunder. All diese Tiere, oder was auch immer sie darstellten, waren in Käfige eingesperrt. Da wäre ich auch ziemlich traurig. Und Einsam. Ich sah ihnen noch einige Zeit hinterher, bevor ich mich Fr. Labusch zuwandte. Nun war ich an der Reihe Frage zu stellen. Doch leider kam ich nicht dazu. Fr. Labusch hob ihre linke Hand und forderte mich zum Schweigen auf. „Wir sind gleich da. Du bekommst noch früh genug Antworten auf deine Fragen.“ „Wohin fahren wir den!?“ „Zum Schloss natürlich und jetzt will ich kein Wort mehr hören!“ Ich hielt meinen Mund, da sie etwas wütend aussah. Nach einiger Zeit kam die Kutsche zum stehen. Der Menschentrubel war noch lauter geworden. Es dauerte auch nicht lange da wurde die rechte Seitentür geöffnet. Ein junger Mann hielt uns die Türe auf. Es war inzwischen hier helllichter Tag. Die Sonne war erst halb am Horizont zu sehen. Waren wir wirklich so lange unterwegs? Dieser Wald muss ja riesig gewesen sein. Ich spürte nicht einmal einen Hauch von Müdigkeit. Direkt hinter mir erstreckte sich das riesige Dorf. Oder Stadt. Vor mir, jedoch, stand das erstaunlichste an dieser Umgebung. Ein gewaltig großes Schloss. Die hohen Türme in den Schlossmauern waren sehr beeindruckend. Noch nie war ich einem Königlichem Gemäuer so nahe. Diesen Anblick konnte ich aber auch nicht lange bestaunen. Wenige Sekunden, nach dem ich die Kutsche verließ, wurde ich von Fr. Labusch am Arm gepackt, ins Schloss gezehrt und Treppen hinauf gezogen. Jetzt schien sie es sehr eilig zu haben. Nach wenigen Stufen standen wir vor einem riesigen Tor aus Eisen. Wunderschöne rote Verzierungen schmückten die silberne Tür. Auf jeder Seite stand ein Soldat. Oder Ritter würde wohl eher passen. Mit ihren weißen Helmen und mit einer Klappe davor versteckten sie ihr Gesicht. Ich könnte sie nicht auseinander halten. Ihr Oberkörper, ihre Beine waren von weißem Eisen beschützt. Sie trugen in der gleichen Farbe Handschuhe aus dicken Leder. Ich konnte mir nicht vorstellen wie man in so was überhaupt laufen oder gar sich bewegen könnte. Auch Braune Gürtel schlängelten sich um ihre Hüften und gaben der Rüstung ein gewisses etwas. Alles an ihnen kam einen vor wie im Mittelalter. Das einzige was zeitlich nicht dazu passte war die Pistole die auf der rechten Hüfte in einen Halfter steckte. Auf der gegenüberliegenden Seite hing auch ein Schwert mit goldenem Griff. Selbst das Dorf und auch dieses Schloss. Alles schien als wären sie ein Stück weit in der Zeit stehen geblieben. Egal wie Merkwürdig mir alles schien. Ich bekam das Gefühl nicht los, diesen Ort zu kennen. Mir selbst schien das aber irrsinnig. Ich wusste das mir das alles Fremd war. Trotzdem. Dieser Sinnesreiz eines Déjà-vu ließ mich einfach nicht los. Ich beobachtete Fr. Labusch wie sie zu einen der Soldaten ging. Ihr Gang war sehr edel und anmutig. Auch bei ihr kam mir das Gefühl in den Sinn. Ich konnte hören wie sie nach der Königsfamilie dieses Schlosses fragte. Der Soldat antwortete schnell und genau. Wie auf Kommando. Und es klang auch ein wenig wie auswendig gelernt. Man merkte das es im mühe machte alles so auszusprechen wie er es wahrscheinlich sollte. „Sie befinden sich noch in ihrem Freien Haus und wie geplant werden…. Sie erst in 3 Monaten zurück sein. „ Frau Labusch setzte ein zufriedenes Lächeln auf. So gleich ließ sie sich von den Rittern das Tor öffnen. Rosi trat einige Schritte zurück um nicht im Weg zu stehen. Jeder der beiden ging zur Mitte des Tores und griff je nach einen großem Dicken Ring. Ich war überrascht wie leicht dieses Tor zu öffnen war. Noch überraschter war ich allerdings als aus einem Tor 2 Tore wurden. 2 Türen die beim Schließen ineinander griffen. Sie schien nicht schwer zum öffnen zu sein. Denn diese Männer strengten sich nicht einmal richtig an. Mit einer Hand zogen sie die Türen auf, als wären diese Eisentore in Wirklichkeit aus Federn gemacht. Ich sah in einen großen Gang hinein. Rosi packte mich wieder am Arm und zerrte mich in dieses Schloss weiter hinein. Ich kam nicht dazu mich umzusehen, da Fr. Labusch im schnell lauf wechselte und somit ich ebenfalls. Das einzige was ich mitbekam war das wir im ersten Gang Treppen hinauf laufen mussten. Die mit einem roten Teppich überdeckt war. An der Ecke hing mit roten Juwelen bedeckter Kronleuchter, der durch die herein scheinende Sonnenstrahlen, zu glänzen begann. Auch einige Ritterrüstungen standen, mit einer Lanze bewaffnet an der Wand. Doch mehr konnte ich nicht bestaunen. Denn ehe ich mich versah wurde ich durch einen lang Korridor geführt. In großen Abständen gingen wir an Türen vorbei die sowohl rechts als auch links von mir waren. Alle verschlossen. Alles schien aus Holz gemacht zu sein. Aus wunderschönem verarbeitetem Holz. Hier war kaum ein Fleck ohne Verzierung. Der Boden war glatt und glänzend. Ich konnte sogar mein Spiegelbild sehen. An mein Aussehen würde ich mich wohl nie gewöhnen. Fr. Labusch blieb stehen und öffnete eine der Türen links an der Seite. Mit einen kräftigem Schubs stieß sie mich in ein Zimmer in dem nur eine Prinzessin wohnen konnte. Es war sehr groß und vor mir sah ich zu einer Glastür. Sie führte auf einen mit Blume bestückten Balkon. Sie erblickte ein wunderschönes Himmelbett mit weißen Tüchern überzogen. Und ich zählte drei dicke Polster. Gegenüber stand ein Schreibtisch auf dem viele Bücher offen ausgebreitet wurden. Ich entdeckte auch eine andere Tür in der Nähe des Bettes, der mich einen Schrank mit Kleidern vermuten ließ. Fr. Labusch bat mich auf dem Bett Platz zu nehmen. Es würde auch bald jemand mit frischen Klamotten kommen. Noch immer hielt ich die Blaue Decke um meinen Körper. Das Kleid fühlte sich schon lang nicht mehr nass an. Trotzdem fühlte ich noch immer den Regen auf meiner Haut. Die Erinnerung an diese Wölfe spuckte weiterhin in meinem Kopf. Ich musste das Ganze noch realisieren. Nur eins war mir klar. mein Zu Hause, war weit entfernt. Genauso wie der Gedanke meine Familie jemals wieder zu sehen. Am liebsten hätte ich wieder geweint. Riss mich abermals wieder zusammen. Vor mir, weit neben der Tür, stand ein großer Spiegel. Ich legte die Decke weg und stellte mich davor. Er war mit einem Goldenen Rand umrandet und Rosen aus Glas steckten an jeder Ecke. Doch das interessierte mich wenig. Das worauf sich mein Augenmerk am meisten richtete war mein eigenes Spiegelbild. Fast alles an mir war Fremd. Der Körperbau das Kleid, die Frisur und sogar mein Gesicht erkannte ich nicht. Auch wenn es meinem Gesicht ähnlich sah, das mir sagte „DAS BIN ICH“ Es schien noch mein Gesicht, das ich schon immer hatte, nur der Körper stimmte nicht. Mir kam es in den Sinn vielleicht mit jemanden den Körper getäuscht zu haben der mir nur ähnlich sah. Zwar ein Ding der Unmöglichkeit, aber momentan nahm ich alles in Betracht. Ich war sogar bereit zu glauben in einer anderen Dimension zu sein. Irgendwie hatte ich das Gefühl genau bei dieser Vermutung recht zu haben. Noch lange starrte ich in den Spiegel und überlegte was mit mir passiert ist. Fr. Labusch, währenddessen ging aus dem Zimmer. Die Tür ließ sie offen. Sie war eine merkwürdige Frau. So ernst, aber doch hatte sie eine freundliche Ausstrahlung. Ihr Rücken war immer gerade, so das Ich nicht verstand wie ihre Gangart so elegant wirken konnte. Das Komplette Gegenteil war die blonde Frau mit der sie nach kurzer Zeit wieder kam. Sie war etwas größer als Fr. Labusch aber genau so dünn gebaut. Ihr blondes Haar reichte ihr bis unter den Rücken und war zu einem geflochtenen Zopf zusammen gebunden. Ihre Garderobe fiel auch einfacher aus. Weiße Turnschuhe kombiniert mit einer blauen Jeans und einem weißen Sweat-Shirt. Auf dem deutlich das Wort Knosteigon in schwarzen Buchstaben geschrieben stand. Ich wusste nicht genau was es zu bedeuten hatte aber ich sollte es wohl nie herausfinden. In ihrer Hand hielt sie ein Bündel mit Kleidungsstücken. Diese Frau stellte sich mir als Chelitya vor und genau so sollte ich sie auch ansprechen. Sogleich drückte Sie mir das Bündel in die Hand und bat mich diese Kleidung sofort anzulegen. Da ich mich jedoch etwas genierte und dies auch offen zeigte durfte ich mich im Schrank anziehen. Ich war darüber sichtlich erleichtert und betrat diesen kleinen Raum. Dort drinnen sah ich allerdings nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Zwar erblickte ich einige Kleidungsstücke an einem Hacken hängen wie Jeans und weitere Shirts aber ansonsten standen lauter Regale mit verschiedenem Kram herum. Flaschen, Kerzen und Bücher. In den Flaschen waren Flüssigkeiten in den verschiedensten Farben. Jeder Dieser durchsichtigen Flaschen schien gleich geformt zu sein. Eine ovale Form mit einem Zylinder artigem Stöpsel. Die Kerzen hingegen standen dort in den verschiedensten Farben und Größen. Genauso wie die Bücher.
Ich widmete mich dem Bündel das ich in die Hand bekam. Es bestand aus einer langen Jeans und einem rotem Träger Hemd. Sogar eine ein schwarzer Bh und eine gleichfarbige Unterhose war dabei. Auch wenn es mehr so ein Stringtanga gewesen ist. Weiße Socken und weiße Turnschuhe gehörten auch zu dem Bündel. Beim umziehen bemerkte ich erst das ich eine Kette um den Hals trug. Ich fragte mich warum sie mir nicht früher aufgefallen war. Die Kette bestand aus Gold, so schien es zumindest. Eine 5 mm dicke, goldene Scheibe diente als Anhänger. Besonders groß war diese Scheibe jedoch nicht. Man könnte sie mit einem zusammen gedrückten Golfball vergleichen. Ein blauer, achteckiger Stein steckte genau in der Mitte. Zwei gebogene Linien die um den Stein geritzt wurden erweckten zusammen den Eindruck eines Auges. Ein wunderschönes Schmuckstück. Schlicht und einfach. Ich zog mich fertig an. Die Klamotten passten mir wie angegossen. Das Hemd lag eng an und die Jeans war bequem zu tragen. Ebenso diese Turnschuhe. Alles passte ganz gut. Nur um das Hemd macht ich mir sorgen. Meine Oberweite wurde ziemlich betont und sie kamen mir wieder viel größer vor. Irgendwie wollte ich mich nicht daran gewöhnen. Besonders meinen neuen Haarschnitt hasste ich. Und mit diesem Outfit fühlte ich mich nicht gerade als Frau. Wieder überlegte ich was wohl mit mir geschehen war. An irgendetwas musste ich mich erinnern. Doch die einzigen Erinnerungen waren Gefühle die ich nicht an ein Bild zu ordnen konnte. Gefühle voll mit schmerz trauer und Einsamkeit. Gequälten Gefühlen und eine Stimme die ich ebenso nicht zuordnen konnte die sagte. D u g e h ö r s t m i r ! Doch mehr wollte mein Kopf nicht zulassen und das war mir auch recht so. An einen Traum glaubte ich nicht mehr. Eine andere Dimension hingegen schien mir schon abnehmbarer. Und es war auch momentan der einzige Gedanke der mir keine Kopfschmerzen bereitete. Auch wenn das komisch klang, hatte ich den eigenartigen verdacht in eine Völlig fremde Welt geraten zu sein. Eine andere Dimension. Die Frage war jetzt nur wie kam ich hier her und wie kam ich wieder von hier weg. Ich bezweifelte das mir diese Fragen jemand beantworten könnte. Oder würde. Ich ging aus dem Schrank und zeigte mich wieder Fr. Labusch und Chelitya, die beide vor dem Schreibtisch standen und in ein offenes Buch zu starren schien. Ich ging einige Schritte näher. Blieb aber dann abrupt stehen als beide sich zu mir umdrehten. Chelitya schloss mit einer Hand das kleine Buch. Es hatte einen blauen Einband und schien auch nicht gerade groß. Mehr konnte ich nicht erkennen da Chelitya es schnell in einer der Schreibtischschubladen verschwinden ließ. Als wollte sie nicht das ich es sah. Sie wurde von den beiden äußerst genau unter die Lupe genommen. Sie machten ein Gesicht als hätten sie nicht geglaubt das ich auch wirklich in dieses Gewand passte. Was ich allerdings nicht wusste ist das sie nicht meine Kleidung anstarrten sondern was an meinem Hals baumelte. Erst nach dem Fr. Labusch mich nach dieser Kette fragte begriff ich ihr erstaunen erst. Zwar nicht ganz den für mich war es ja nur eine gewöhnliche Kette. Ich erzählte den Beiden, dass ich keine Ahnung hätte woher ich dieses Schmuckstück habe. Was auch schließlich die Wahrheit gewesen ist. Wovon Fr. Labusch und Chelitya wohl nicht ganz überzeugt waren. In diesen Moment wusste ich noch nicht, das diese Kette viel ungewöhnlicher war als ich es mir erträumen könnte.
Arbeit bei Rosi
Als Rosi das Mädchen fand war es ziemlich verstört. Sie war rechtzeitig bei ihr um sie zu retten. Diese Werwölfe hätten sie beim lebendigen Leib aufgefressen. Sie war froh ihre Armbrust und viele silberne Pfeile bei sich zu haben. Ohne die würde sie den Dämonenwald nie betreten. Jeder wusste wie sehr es hier von Dämonen nur so wimmelte. Diese junge Frau nahm sie mit auf das Schloss der Königsfamilie für die schon lange Jahre arbeiteten. Sie war eigentlich für vieles dort verantwortlich. Personalbetreuung, Organisatorin für feste und Verhandlungen im Schloss und ihr selbst gehören viele verschieden Geschäfte überall auf der Welt verteil. Weshalb sie auch alle 2 Monate für eine Woche auf Reisen war. Schließlich muss jemand darauf achten das alles in Ordnung ist. Zu den Geschäften gehören Antiquitätenläden, Bibliotheken sowohl Büchereien und Redaktionen, Lebensmittelgeschäfte und noch so einige mehr. Man Könnte sogar sagen Fr.Labusch ist eine große Persönlichkeit. Es stimmte sie etwas betrübt als sie sah wie das junge Mädchen weinte. Sie schien mehr durchgemacht zu haben, als sie ahnte. Bis sie am schloss ankamen hatte sie sich wieder gefangen und sah aus dem Fenster. Dem Tiergeschäft blickte sie noch lange hinterher. Was ihr zeigte das Xéra sehr tierlieb sein muss. Rosienna wusste nicht genau was sie von diesem Mädchen halten soll. Im schloss drinnen brachte sie sie zur schloss Medizinerin ins Zimmer und sorgte dafür das sie auch neue Kleidung bekam. Die Medizinerin Chelitya gab ihr ein paar von ihren Sachen und schickte die Kleine in die Kammer wo sie sich umziehen konnte. Chelitya hatte schon immer mehr einen Junghaften Kleidergeschmack. Während Xéra sich umzog nutzte Chelitya die Gelegenheit und zeigte Rosi ein blaues Buch. Sie hatte es aus ihrer Schreibtischschublade genommen und schlug das Buch bis zur Mitte auf. In diesem Buch ging es um verschiedene Artefakte, die besondere Fähigkeiten besaßen. Aber auch schon seit Jahrhunderten als verschollen oder als Legende gelten. Die Schrift in diesem Buch war jedermann so unbekannt, so dass bisher niemand dieses Buch lesen konnte. Chelitya schien jedoch Erfolg gehabt zu haben. Die Seite die sie aufschlug zeigte ein Amulett dessen Anhänger aus einer goldenen Münze gemacht wurde. Auf dieser erkannte man ganz klar das Abbild eines Auges. Die Iris war ein kleiner Saphir. Ein Schmuckstück das man nie zugesicht bekam. Nach Rosienna wissen soll dieses Amulett die Macht des Allwissens verleihen. Da sie aber mit der Zeit verschwand, konnte man diese Behauptung nie beweisen. Es gab keinerlei Beweise das dieses Amulett weder funktioniert noch existierte. Doch Rosienna und Chelitya wussten beide wie war alles ist was in diesem Buch verzeichnet war. Doch das war ein Geheimnis was beide zu hüten versuchten. Chelitya hatte es geschafft einen Teil der Schrift die daneben Stand zu entziffern. „Viel ist es zwar nicht aber es könnte interessant für dich sein Rosi.“ Rosi war ihr Spitzname. So nannte sie eigentlich fast alle. Und das war ihr auch entscheidend lieber. Wenn man ihren Namen aussprach kam sie sich immer so alt vor. Jung war sie ja nicht gerade. Ihr Alter durfte auch nie jemand erfahren. Daraus machte sie immer ein großes Geheimnis. Das hatte auch einen ganz speziellen Grund. Rosi gefiel es zu hören wie jung sie viele schätzten. Und lustig, Da sie wusste das nie jemand auf ihr wahres alter kommen wird. Weshalb Rosi sich noch so jung fühlte. Sie hatte sogar ein richtiges belustigendes Gefühl wenn jemand ihr Alter versuchte zu erraten und jedes Mal falsch lag. Weshalb sie sich noch immer so jung fühlte. Aber genau so schwer war dieser Inhalt dieses Buches zu erraten. Chelitya las ihr die Sätze durch diese sie entziffern konnte. Es war nicht viel doch es war ein Anfang.
Dieses Amulett entscheidet selbst über seinen
Träger. Wenn es einen Wirten/in gefunden hat verlässt
es ihn erst nach seinem Tod
Mehr konnte Chelitya leider nicht entziffern. „Es kann doch nicht so schwer sein, dieses Amulett zu finden. Es ist das einzige das uns ein Rätsel aufgibt.“ Sie schaffte es nur durch viel Mühe. Sie erklärte Rosi das dieses Buch wohl nur mit einem speziellen Code geschrieben wurde. Nur der der diesen Code kennt kann dieses Buch lesen. Chelitya ist auch nur zufällig auf diese zwei Sätze gestoßen das sie in einer Schrift geschrieben wurden die sie längst kannte. Der Rest jedoch nicht entzifferbar. Rosi konnte sich schon gut denken wer der letzte Träger war. Sicher war sie sich aber nicht. Sie ärgerte sich nur das ihr diese Person nichts von diesem Buch erzählte. Sie musste es heimlich gemacht haben. Chelitya schloss das Buch wieder und beide konnten noch einmal einen Blick auf den Umschlag des Buches werfen. In der Mitte des Einbandes stand in Großbuchstaben das Wort Serect, was Geheimnis bedeutet. Und genau das war es auch. Ein Geheimnis. Aber so leicht gab keiner die Hoffnung auf. Chelitya erst recht nicht. Sie dachte nicht daran Aufzugeben. Jedes Rätsel machte ihren Tag zu einem Abenteuer. Jedes Mal wenn ein Rätsel zu lüften war schien sie wie neu Geboren. Ihren Kopf zu gebrauchen machte ihr großen Spaß. Naja dieser Wissensdrang war glaub ich normal für sie. In dem Moment kam Xéra aus dem Schrank. Mit den Klamotten und der Frisur konnte man sie fast für einen jungen halten. Aber nur fast. Ihre Gesichtszüge und ihr schlanker Körper zeichneten sie als Frau ab. Rosi spürte das sie etwas einzigartiges an sich hatte. Etwas sagte ihr das sie bei diesem Mädel noch einige Überraschungen zu erwarten hat. Den sie hatte keines Wegs vor diese Xéra wieder gehen zu lassen. Und das nur weil sie genau wusste welches Schicksal in ihr lag. Doch noch war sie sich nicht sicher. Es könnte sich auch nur um einen Zufall halten. Egal. Sie durfte Xéra nicht gehen lassen. Wo sollte sie auch anders hin. Rosi glaubte nicht das sie in diese Welt gehörte. Sie würde ihr letztes Hemd darauf verwetten das dieses junge Ding aus einer anderen Dimension kam. Umso mehr wunderte sie sich als sie das Amulett d. Allwissens um ihren Hals hängen sah. „Wie kam es um deinen Hals!“ Das fragte Rosi sich nur in ihren Gedanken. Und sie vermutete Chelitya genauso. Rosi bezweifelte auch, dass sie wusste was sie um ihren Hals trug. Chelitya legte das Buch schnell heimlich zurück in die Schublade. Vielleicht war es nicht gut wenn Xéra erfahren würde was diese Amulett bedeutet. Momentan wussten alle beide noch zu wenig über sie. Aber das sollte sich schließlich bald ändern. So leicht werden sie es Xéra hier auf jeden Fall nicht machen. Dafür war keiner von beiden bekannt.
Ich schien, als ob sie diese Kette bestaunen. Entweder fanden sie es sei ein hübsches Schmuckstück oder es war nicht nur eine Kette. Sondern etwas weit aus wichtigeres.
Fr. Labusch bat mich sich wieder aufs Bett zu setzten. Was ich auch tat ohne wenn und aber. Was sollte ich auch dagegen protestieren. Schließlich rettet diese Frau mir das Leben. Und außerdem saß ich noch nie auf so einem gemütlichen Bett. Als würde man auf Wolken sitzen. Kaum machte ich es mir gemütlich musste ich mich schon wieder erheben. Fr. Labusch kam auf mich zu und drückte mir einen Besen in die Hand. Ich wunderte mich woher sie den plötzlichen hatte. Auch im Schrank war keiner. Also woher nahm sie ihn? Sie befahl mir den Boden zu fegen. Ein Parkettboden der nicht danach aussah als ob er gefegt werden müsste. Im Gegenteil. Der ganze Boden schien gewischt und sauber zu sein. Man konnte sich sogar darin fast spiegeln. Ebenso das Zimmer. Als wäre hier erst vor kurzem aufgeräumt worden. Wenn man vom Schreibtisch mal absieht. Der war voll mit Büchern und Papierblättern. Alles irgendwie aufgestapelt. An diesem Tisch wurde zweifelsfrei sehr viel gearbeitet. In Xéra kam die alte Neugier Hoch, die sich fragte was wohl alles auf den Blättern und Büchern stand. Doch sie wollte nicht fragen, da sie nicht unhöflich sein wollte. Und genau auch deswegen gab sie ein schlichtes „ JA“ Von sich und fing an den Boden zu fegen. Sie begann am Balkon Fenster und arbeitet sich bis zu Tür vor. Dabei erhaschte ich einen kurzen Blick nach draußen. Das Dorf konnte man nicht sehen, aber eine riesige Kuppel erstreckte sich vor ihr. Es ähnelte einem Planetarium. Es schien gewaltige Ausmaße zu haben. Auch die Höhe dieser Halbkugel war kaum zu fassen. Ob dort wohl auch Tiere gehalten werden? Zu gern würde ich in diesen schönen Garten hinein schauen. Ich konnte zwar nicht alles vom Garten sehen, aber genau wie dieses Schloss muss es ein bracht voller Anblick sein. Ich war schon immer mehr ein Natur Mensch. Wie schön muss es doch sein einen eigenen riesigen Garten in seiner Nähe zu haben. Natur pur. Ein Dort wäre sicher auch ein guter Platz um zu schreiben. Ich konzentrierte mich wieder auf die Arbeit die mir zugetragen wurde und versuchte sie mit großer Zufriedenheit zu erfüllen. Auch wenn ich mir nicht genau klar war warum sie das tat. Währenddessen stand Fr. Labusch an der offenen Tür und beobachtete mich ganz genau. Es machte den Eindruck als ob sie jede Bewegung genau unter die Lupe nahm. Chelitya dagegen nahm dieses Blaue Buch aus der Schublade und verließ den Raum. Sie hatte es dabei so eilig das sie den Stuhl, an ihrem Tisch, umwarf und achtlos liegen ließ. Auch die Schublade stand sperrangelweit offen. Ich hob den Sessel auf und fegte noch kurz unter dem Tisch durch bevor ich den Stuhl zurück stellte. Auch die Schublade schloss ich vorsichtig wieder ohne auch nur einen Blick hinein zu werfen. Der Verursacher meiner Neugierde war ja längst nicht mehr drinnen. Dieses Objekt weckte jedoch ein so großes Interesse in mir, dass es mir wie ein zwang vor kam. Ich wollte unbedingt einen Blick hinein werfen. Für mich war dieses Gefühl etwas Ungewöhnliches. Normalerweise schweifte meine Neugier nicht soweit aus, so das ich mit allen Mittel etwas sehen wollte und wissen. Diese Neugier packte mich wie ein Tiger seine Beute ergriff und sie nicht mehr los ließ. Ich befürchtete sogar mit der Arbeit nach zu schweifen. Doch ich wurde trotzdem fertig. Ich kehrte nicht viel zusammen. Fr. Labusch befahl mir nun den Besen in den Schrank zu stellen und ihr danach zu folgen. Diesmal hatte sie es nicht besonders Eilig. So konnte ich sich wenigsten diesen Gang hier ansehen. Die Wände waren aus poliertem Stein und in einer dunklen Farbe. Einige halbe Säulen ragten aus den Mauern und hielten Decke und Boden getrennt. Bilder von Blumen hingen an jeder Tür. Blumen in Vasen, oder auf der Wiese oder was ich besonders schön fand, war das Bild einer Roten Rose die auf einen Himmelhintergrund gemalt wurde. So dass es den Eindruck erwecken sollte die Rose schwebte am Himmelszelt. Dieses Bild zog mich am meisten in den Bann. Ein Déjà-vu kam in mir hoch. ich konnte das Gefühl nicht los werden das auch schon mal in echt gesehen zu haben. Was für mich unmöglich erschien. Man kann wohl unmöglich ein Rose zum Schweben bringen. So ganz überzeugt war ich jedoch von meiner Meinung nicht. Ich wurde in einen Raum gebracht der am Ende des Schlosses zu sein schien. Von Fr. Labusch erfuhr ich, dass dies der große Lagerraum der Königsfamilie sei. Dort werden schätze von Reisen und wichtigen Akten aufbewahrt. Als ich diesen Raum betrat, rechnete ich mit einen kleinen Aktenschrank und ein paar Regalen auf denen Souvenirs standen. Doch da irrte ich mich gewaltig. Vor mir erstreckte sich ein gewaltig riesiger Raum. Links und rechts von ihr standen Regale aus Eisen die über 5 m hoch waren der Raum schien doppelt so Lang und ein 4 fachen Umfang des gesamten Raumes. Es war unglaubliche, selbst die Turnhalle einer Schule wäre ein Witz dagegen. Fr. Labusch forderte mich auf nicht so zu glotzen und ihr zu folgen. Noch immer kam sie einem vor wie eine Frau vom Militär. Auch wenn sie eine für mich seltsame Eleganz ausstrahlte die mir aber sehr bekannt vor kam. Sie erinnerte mich an diese riesige Kobra. Gefährlich aber doch elegant. Und so wunderschön. Ich war sich sicher das diese Frau noch einige Geheimnisse verbarg. Aber das größte Geheimnis war das Gefühl was sie in meinem Herzen auslöste. Aus irgendeinem Grund fühlte ich genau das ich ihr vertrauen konnte. Noch nie war ich mir so sicher einem Menschen Vertrauen zu können. Nicht so wie bei ihr zumindest. Sie führte mich durch die Regale, wobei ich die Gelegenheit nutzte, die Gegenstände genauer zu betrachten die auf den Regalen standen. Alles war irgendwie durcheinander. Parfümfläschchen, Schmuckkästchen in den verschiedenen Formen, Figuren die verschieden Berufe darstellten und sehr viele Porträts und Waffen gab es zu bestaunen. Wir kamen am anderen Ende des Raumes an. Vor mir stand ein riesiger Aktenschrank. Man bekam den Eindruck als würde der nur aus Läden bestehen. Dieser Schrank reichte bis an die Decke und schien auch genau so lang zu sein. Jeder dieser Läden war, so schätzte ich einen halben Meter lang und breit. Ich sah auch eine Holzleiter die genau so lang war wie der Aktenschrank. Sie lehnte bequem am rechten Ende des Schrankes. Gleich dahinter war ein kleiner Tisch auf den leere dicke Mappen gestapelt waren. Das schienen ziemlich viele. Einige waren Rot, andere blau und manche gelb. Auch wenn die Mappen allesamt leer waren tat mir der Tisch Leid. Er sah so verkümmert und verstaubt aus. Nicht gepflegt. Der stand eindeutig nicht zur Verschönerung da. Fr. Labusch nahm einen Herrscherischen Ton an. Und so wie ihr Blick auf mich gerichtet war wagte ich nicht zu sprechen. Fr. Labusch befahl mir den ganzen Aktenschrank Lade für Lade zu entleeren. „ In jeder dieser Laden befinden sich 10 Schnellhefter. Die Papiere dort drinnen wirst du sortieren und in diese Mappen einheften. Die Papiere sind rechts oben gekennzeichnet. Die Papiere auf denen DLSC steht legst du in die roten Mappen. SB in die gelben und EMC in die blauen. Hast du das so weit verstanden.“ Ich hätte etwas sagen können doch so recht traute ich mich auch nicht richtig. Der Blick, mit dem sie mich ansah, ließ keinen Widerspruch zu. Ohne ein weiteres Wort drehte sich Fr. Labusch um und verließ den Lagerraum. Ich fing an, nach dem die Tür ins Schloss fiel. Die Tür schien auch zu gesperrt worden zu sein. Das Klicken hallte durch den ganzen Raum. Ich glaubte sogar zu hören wie ein Schlüssel umgedreht wurde. Das ich diesen Raum nicht verlassen durfte war somit deutlich gemacht. Und was sollte ich auch wieder sprechen. Andere hätten protestiert wahrscheinlich warum sie zur Arbeit abkommandiert werden ohne überhaupt gefragt zu werden. Doch das störte mich kaum. Ich war gewohnt nur das zu machen was man mir auch sagte. Ein Nein gab ich selten aus meinem Mund frei. Es störte mich auch nicht wirklich schließlich war ich dieser Frau etwas schuldig. Ich dachte nicht lange darüber nach und schnappte 3 Mappen. Eine von jeder Farbe. Da kein anderer Tisch zu sehen war, klappte ich die Mappen auf den Boden auf und legte sie neben einander hin. Und schon ging die Arbeit los. Ich nahm mir die Leiter und arbeitete mich von oben bis unten durch. Jeder dieser Schnellhefter war weiß und auf der Vorderseite stand in Großbuchstaben BESIROS! Keine Ahnung was das zu bedeuten hatte aber es kümmerte mich auch wenig. Es wäre wohl besser nicht viel zu hinterfragen. So dachte ich zumindest. Die Zeit verrann und ich war schon bei der Hälfte des Schrankes angekommen. Das Ganze war auch gar nicht so schwer. Die Abkürzungen standen immer am rechten Eck jeder Seite. Aber genauer sah ich mir die Seiten nicht an. Es war besser nicht so viel zu wissen. Während ich die nächsten Seiten einsortierte dachte ich ein bisschen über mein zu Hause nach. Keinen aus meiner Heimat würde ich wiedersehen. Weder ihre Familie noch meine Freunde. Das einzig Positive, ich musste diese Höllenschule nie wieder sehen. Jeden Tag dort hinein zu gehen und zu wissen einen neuen Tag der Hölle anzutreten, ist nicht als abenteuerliches Leben zu bezeichnen. Es war furchtbar zu hören wie hässlich und fett man selbst war
Und niemand half mir zu dieser schweren Zeit. Meinen Eltern war ich gleichgültig und auch meine sogenannten Freunde, dienten nur als Schutz um vor denen die mich so hänselten nicht gesehen zu werden. Aber ich verdrängte weiterhin diesen Gedanken. Vielleicht würde mein Leben eine neue Wendung bekommen. So wie ich jetzt aussah, würde mich sicher keiner Hänseln. Man, die würden Augen machen. Aber dazu wird es wohl nie kommen. Am liebsten hätte ich wieder geweint. Hielt mich jedoch zurück. Ich wollte schnell mit dieser Arbeit fertig werden. ich wusste nicht einmal wie lange ich hier schon die Zeit verstreichen ließ. Nirgends sah ich eine Uhr. Nur lauter Regale auf denen lauter Schnickschnack rum stand. Und alles so durcheinander. Wer immer hier auch einräumte, hatte keinen Fünkchen Ordnungssinn. Das alles würde besser aussehen wenn alles hier etwas geordneter wäre.
Nach längerer Zeit wurde ich endlich mit ihrer aufgetragenen Arbeit fertig. Keine Mappe mehr übrig. In dem Moment hörte ich die Tür wieder. Jemand betrat den Saal. Doch ich hörte keinerlei Schritte. Erst als ich nach einigen Sekunden glaubte ich hätte mich getäuscht, klapperten auch schön Stöckelschuhe auf dem schwarzen glatten Boden. Selbst ihre Schritte hörten sich elegant an. Es dauerte nicht lange da stand sie schon vor mir. Verwundert sah sie auf die vollen Mappen. Sie schnappte sich eine Mappe nach der anderen und blätterte sie durch. Ihr schwarzes Klemmbrett war während der ganzen Zeit unter ihrem Ellbogen eingeklemmt. Der verwunderte Gesichtsausdruck wollte anscheinend nicht von ihr weichen. Dieser Blick schien sich sogar pro Mappe zu verstärken. Währenddessen fragte sie mich ob mir jemand geholfen hätte. Was ich natürlich verneinte. Wer hätte mir den helfen sollen. Wie sie überhaupt auf diese Frage kam. Schließlich war sie es die mich wahrscheinlich hier einsperrte. Oder war das nur ein Täuschung das ich eine Tür zu sperren hörte. Ich wusste es nicht und ich spielte auch nicht mit dem Gedanken sie danach zu Fragen. Danach fragte sie mich wie lang ich wohl gebraucht habe. Ich schätzte so ca. 1-2 Stunden. Mir kam es jedoch länger vor. Nach der letzten Mappe nahm sie ihr Schreibbrett. Auf einem kleinem Notizzettel notierte sie sich einige Zeilen und bat mich dann wieder ihr zu folgen. Noch immer traute ich mich nicht zu fragen warum ich diese Arbeit verrichten sollte. Aber wer weiß ob es mir etwas gebracht hätte zu widersprechen. Ich glaubte sogar keine andere Wahl gehabt zu haben. Fr. Labusch zeigte sich mir als strenge und ernste Frau. Jedoch war ich mir sicher das sie auch das Gegenteil sein konnte. Ich war ihr noch immer dankbar, dass sie mich vor diesen Werwölfen gerettet hatte. Weshalb ich auch alles tat was sie sagte. Aus reiner Dankbarkeit. Und was blieb mir auch anderes übrig. Mal ganz ehrlich?! Wer weiß was mit mir passiert wäre, wenn ich mich weigern würde? Es wäre wohl auch besser mein altes Leben zu vergessen. Ich bekam die Chance ganz von vorne zu beginnen. So dachte ich zu minderst. Und ich wusste nicht einmal warum. Nichts gäbe mir gründe dazu. Trotzdem dachte ich so. Wer würde so eine Chance nicht gleich am Schopfe packen. Das wollte ich auch tun ohne einmal an meine Vergangenheit zu denken. Allerdings, ergriff ich momentan nur einen alten zerfetzten Mob. Fr. Labusch führte mich in einen großen Ballsaal. Die Mauern waren mit verschiedenen Mustern verziert. An der hohen Decke hing ein großer Kronleuchter aus Glas. Kleine rote Zylinderförmige Kristalle baumelten herunter. Dieser Saal war wie geschaffen um Feste zu feiern. Und so wie der Boden aussah lag ich richtig. Luftschlangen, Konfettis und sogar Servietten tummelten sich auf dem Boden. Man konnte die Fläche kaum erkennen. Sie war glatt. Das war sicher. Neben dem Eingang stand ein großer Eimer mit sehr heißem Wasser. Nach dem Schaum zu urteilen, hatte man auch schon Waschmittel hinein geleert. Ein großer Besen stand direkt daneben. Senkrecht an die Wand gelehnt sah ich sogar eine breite Rolle aus gelben Müllsäcken. Ohne Wort verließ Fr. Labusch den Saal. Was ich tun sollte war klar und bedürfte keinerlei Erklärung. Ich seufzte nur. Ich lehnte den Mob, den mir Fr. Labusch in die Hand drückte, an die Wand. Stattdessen ergriff ich jetzt den Besen. Ich fing an erstmals den ganzen Dreck auf einen Haufen zu kehren. Alles in die Mitte. Der Boden schien wirklich glatt. Doch es war noch mehr. Ich merkte das ich auf einem gigantischem Spiegel stand. Nur war er ziemlich verschmiert. Man konnte sich kaum darin sehen. Es schien als würden sogar Essensreste den schönen Spiegel verschmutzen. Ich fand es komisch das Jemand einen Spiegel als Boden nahm. Aber ich wollte mich jetzt nicht über den Geschmack dieser Königsfamilie auslassen. Das war nun wirklich nicht meine Art. Ich nutze kurz eine Minute um mich zu sammeln und sah mich etwas um.
Eine andere Glastür mit goldenem Rahmen, führte in einen Garten hinaus. Mit einem Pavillon, in einem schneeweiß, erkannte ich auch. Rote Vorhänge neben der Tür verschönerten den Anblick noch zusätzlich. Hier war eindeutig, das Werk einer Frau zu erkennen. Nach dem ich 3 Müllsäcke vollgestopft habe fing ich an den Spiegelboden auf zu wischen. Leicht war es allerdings nicht. Ich wusste dass auf dem Spiegel Wasserflecken übrig bleiben werden. Ich traute mich kaum anzufangen. Ich begann aber trotzdem. Was blieb mir auch anderes übrig. Ich tauchte den Mob gerade in den Eimer, da entdeckte ich etwas. Eine weiße Dicke Küchenrolle. Und eine durchsichtige Sprühflasche stand plötzlich neben dem Eimer. Doch wo kamen die her? Als ich die Mistsäcke auf der anderen Seite der Tür abstellte war dort noch nichts. Dabei war ich mir hundertprozentig sicher. Übersehen hab ich sie nicht. Auf der Flasche war ein weißes Etikett aufgeklebt. Darauf stand „GLASREINIGER“. Ich versuchte nicht weiter darüber nach zu denken. Viel mir aber schwer. Wer würde es nicht eigenartig finden wenn plötzlich etwas da war was vorher nicht hier war. Den gröbsten Dreck wischte ich mit dem Mob auf. Danach kam erst die harte Arbeit. Ich fing an den ganzen Boden mit Glasreiniger zu putzen. Es dauerte ziemlich lange bis ich endlich fertig war. Auf allen Vieren auf dem Boden herum kriechen war nicht gerade das angenehmste. Ab und zu musste ich mich aufrichten, weil mein Rücken schmerzte. Es fühlte sich an als würde man mir Nadeln von hinten hinein stechen. Ich war froh als ich endlich fertig war. Der ganze Boden war blitzblank. Ich stand in der Mitte des Raumes und betrachtete meine arbeit. Ich hatte es ganz gut hinbekommen. Ich sah mich im Spiegelboden. Plötzlich vernahm ich etwas. Unter diesem Boden schien etwas zu sein. Das spürte ich genau. Nur konnte ich nicht sagen ob es gut oder schlecht war. Aber was auch immer unter mir war. Es lebte. Mir war sehr unwohl. Ich wünschte mir nicht allein zu sein. Wie aufs Stichwort betrat Rosi den Raum. Ich war erleichtert. Um den Boden nicht dreckig zu machen, zog sie sich ihre schwarzen Stöckelschuhe aus. Unter der schwarzen Seidenstrumpfhose verbargen sich kleine zierliche Füße. Diese Frau besaß wahrlich keinen Makel. Ich sah sie an und erblickte eine perfekte Frau. Auch wenn ich wusste das es so etwas wie perfekt nicht gab. Fr. Labusch inspizierte den ganzen Raum harr genau. Sie schien zufrieden zu sein. Und wieder lag dieser Überraschende Ausdruck in ihrem Gesicht. Wieder fragte sie mich wie lange ich wohl gebraucht habe. Ich schätzte wieder zwischen 1-2 Stunden. Mir kam es zumindest so lang vor. Meine Hände taten vom Schrubben weh und mein Rücken schmerzte. Ich fragte mich schon was als nächstes auf mich zu kommt. Fr. Labusch verlangte wieder ihr zu folgen. Wir gingen in ein Zimmer das in einem höheren Stockwerk lag. Alles war sehr ordentlich und gepflegt. Der Himmel war mit weißen Seidentüchern geschmückt und das Bettzeug war in einer ebenso Schnee weißen Farbe. Auch hier war ein Balkonfenster. In der Mitte des Raumes stand ein schwarzer Tisch der so glatt war als wäre es geschliffener Stein. Ein Lederstuhl stand auf der einen Seite und ein zwei andere normale Holzstühle auf der anderen Seite. Ebenfalls in schwarz. Weiße Kissen, auf den Stühlen, luden zur Bequemlichkeit ein. Fr. Labusch bat mich auf einen der 2 Stühle Platz zu nehmen. Sie selbst machte es sich, wie sollte es auch anders sein, auf einem schwarzem Lederstuhl Platz. Der Tisch war blitz sauber und auch der Rest des Raumes Ordentlich. Das konnte nur das Zimmer von Fr. Labusch sein. Das einzige was herausstach war die weiße lange Kerze in einer Roten schale. Irgendwie zog mich diese Vase an. Ein Gefühl beschlich mich gerade so etwas schon einmal gesehen zu haben. Doch dieses Gefühl kam nicht allein. Ein schauer begleite diese Erinnerung meines Geistes. Eigenartig wie ich auf diese Gedankenworte kam. Als hätte man sie mir gerade in den Mund gelegt. Das war wohl das los einer Schriftstellerin. Fr. Labusch leises hüsteln riss mich aus diesem Gedankenaustausch mit mir selbst. Sie nahm ihre Blätter vom Schreibbrett und sah sie sich kurz an bevor sie mich mit ihren Blutroten Augen ansah. Erst jetzt bemerkte ich die feurige rote Iris. Diese Farbe stach richtig heraus. Ich dachte eigentlich sie hätte eine braune Iris. Das merkwürdige war ich konnte meine Blick nicht von ihr abwenden. Mein Gesicht verharrte an diesen Blutroten Augen. Mein ganzer Körper schien wie gelähmt zu sein. Erst als Fr. Labusch sich wieder ihren Notizen widmete schien sich mein Körper zu rühren. Sie fügte einige wenige Wörter zu ihren Blättern dazu. Sie sah mich wieder erneut an und fragte mich „Wie alt glaubst du zu sein?“ Etwas Eigenartiges geschah als sie mich ansah, Ihre Augen wechselten die Farbe. Von Rot auf braun. Es war unglaublich. So etwas hab ich noch nie gesehen. Trotz meiner großen Verwunderung gelang mir eine Antwort. „Naja laut meines Wissens schätze bin ich 15 Jahre alt.“ „Du schätzt.“ Obwohl es wohl eine Frage sein sollte klang es nicht nach einer. Weder überrascht noch verwundert. Nein. Als hätte sie mit dieser Antwort sogar gerechnet. Aber das konnte ja unmöglich sein. Woher sollte sie auch. Sie holte aus einer Schublade 3 zusammen geheftete Zettel und legte sie vor mir hin. Auf der ersten Seite stand groß in Blockbuchstaben ARBEITS – VERTRAG! Und auch noch vieles mehr auf den restlichen Seiten. Für wen ich arbeite und was meine wichtigsten Aufgaben wären. Was ich tun und lassen muss. Doch mehr interessierte mich das Datum das rechts oben an der Ecke jedes Blattes stand. „Es ist das heutige Datum.“ Hörte ich noch Fr. Labusch sagen bevor ich mich in den Zahlen dieses Tages verlor. Denn ich konnte es kaum glauben. Heute war der 10 Jänner 2008. Aber das konnte nicht sein. Dann würden mir ja 5 Jahre meines Lebens fehlen. Während ich unglaublich auf das Datum starrte hörte ich wie Fr. Labusch mir etwas erklärte. „Du kommst von einer fremden Dimension. Da bin ich mir bereits vollkommen sicher. Und nur damit du es weißt. Die Zeit ist in jeder Dimension in die man reist gleich. Auch wenn es den Anschein mag. So bleibt es dieselbe Zeit. Du wirst bald 20 Jahre alt.“ Das half mir auch nicht mich von diesem Schock zu lösen. Es verschlimmerte die ganze nur noch. Ich war nicht bereit es zu glauben. Nein mein Kopf mein Herz wollten das alles nicht in Erwägung ziehen. Doch etwas anderes in meiner Seele sagte mir es ist die erschreckende Wahrheit. Es war mir aber momentan unmöglich auch nur einen weiteren Gedanken zu fassen. Was sollte man auch anderes in so einer Situation denken außer Bin ich jetzt IRRE Von Frohsinn war ich momentan meilenweit entfernt. Was war wohl während der 5 Jahre mit mir passiert? Wo war ich? Hab ich die ganze Zeit geschlafen. Ich hörte weiterhin die Stimme von Fr. Labusch. Und was sie mir erzählte schien genau so unbegreiflich. „In dieser Welt ist Magie keine Illusion, keine Sinnestäuschung. Hier gehört wahrhaftige Magie teilweise zu Leben. Hier entsteht Magie aus dem Herzen. Nur in anderen Dimensionen sind die Geschöpfe nicht bereit an das wahrhaftige zu glauben und manchmal reicht dieser Unglaube um diese Welt der Magie vor sich zu verschließen. Kommen wir aber nun zu wichtigsten Punkt. So wie ich die Sache sehe kannst du nirgends anderes hin.“ Sie bot mir außerdem eine Unterkunft und einen Job in diesem Schloss an. Aber das interessierte mich momentan nicht. Ich wollte etwas anderes wissen. „Gibt es den keine Möglichkeit mich in meine Welt zurück zu schicken?“ Zu meinem Unglück verneinte sie meine Frage. Weiterhin erklärte sie mir, das die Fähigkeit der Dimensionwanderung sehr selten ist. Es sei eine fast ausgestorbene Magie. Die Chance jemanden zu finden der über die Fähigkeit Dimensionswanderung verfügt sei sogar so gut wie unmöglich. Meine Tränen waren nicht mehr zurück zu halten. Ich hoffte das, das alles nur eine große Lüge sei. Plötzlich stand vor mir eine weiße Tasse mit heißem Tee. Er roch nach Kamille. „Mein Lieblingstee. So schön beruhigend. Hörte ich Fr. Labusch beruhigend sagen. Ich sollte wohl ein bisschen davon trinken. Es war wirklich Kamille. Aus meinem Mund kam kein weiteres Wort mehr heraus. Es entsetzte mich noch immer zu sehr, nicht in meine Heimat zurück kehren zu können. Aber irgendjemand musste mich doch hier her gebracht haben. Aber meine Erinnerungen schwiegen. Ich fuhr mit dem Fahrrad das war auch schon alles. Doch Fr. Labusch schwieg dafür umso weniger. „An Magie zu glauben ist nicht so ganz einfach nicht wahr.“ Doch da wieder sprach ich ihr. Zumindest bekam ich irgendwas heraus. „Ich habe immer dran geglaubt. Mein Herz war immer offen für das übernatürliche. Für mich hatte Magie schon immer etwas Faszinierendes.“ Fr. Labusch erklärte mir das sie schon seit Jahren auf der Suche nach einer persönlichen Assistentin sei. Und ich wäre genau die richtige dafür. Ich wäre eine fleißige Arbeiterin und von den anderen Bewerberinnen auch die schnellste. Es wunderte sie auch das ich jede Arbeit ohne wenn und Arbeit erledigte. Obwohl ich eben so dagegen protestieren hätte können. Ich sei auch bisher die erste die den Spiegelboden mit eigenen Händen, putzte. Ohne einen Schrubber zu verwenden. Das fand sie sehr lobenswert. Nach ein paar schlucken beruhigte ich mich ein wenig. Doch das alles zusammen gefast, war noch immer unglaubwürdig. Ich war tatsächlich in einer anderen fremden Dimensionen. Wo Magie tatsächlich existierte. Das erklärte zumindest woher der Glasreiniger und die Küchenrolle herkamen. Fr. Labusch zauberte sie genau so her wie die Tasse Tee. „Um auf ihr Angebot zurück zu kommen Fr. Labusch.“ Fing ich mit leiser Stimme an „Was müsste ich den genau tun?“ „Als erstes möchte ich von ihnen Rosi genannt werden. Einige arbeiten werden dieselben sein die sie jetzt schon getan haben und was auch andere Dienstmädchen hier verrichten. Jedoch sie arbeiten nach einem Stunden Plan. Was ich ihnen auftrage wird auch in dieser Zeit erledigt. Mehr bekommen sie nicht. Sie sind hier sozusagen ein Mädchen für alles. Für mich. Sie befolgen allein meine Befehle. Außer die Königsfamilie befiehlt ihnen etwas. Wenn es sie in ihrer Arbeit behindert sagen sie mir Bescheid und ich beauftrage jemanden anderen für die Königsfamilie diese Aufgabe zu erledigen. Soweit habe ich mich klar aus gedrückt. Für diese Woche stelle ich ihnen einen einfachen Arbeitsplan. Zum eingewöhnen. Aber bilden sie sich nicht ein es wäre dann ständig so einfach. Ich dulde ab ihrer Unterschrift kein nein und aber mehr.“ Es war ein langer Vortrag wie man sieht. Zu doof für mich um ihn kurz zu fassen. Wieder stand Rosi auf und ich folgte ihr. Sie brachte mich in ein Zimmer, von dem Sie mir sagte, es sei in einem Turm. Von dort hätte ich sogar einen guten Ausblick zu den bergen. Aber davon sollte ich mich selbst überzeugen. Und das tat ich auch. Das Zimmer war schlicht und einfach. Die Wand war mit dunklem Holz versehe. Ein einziges aber großes Fenster rechts von mir zeigte mir das die Sonne sich dem Horizont näherte. Sie glitt sacht zu den Bergen hinunter. Ansonsten schien dieses Zimmer nicht gerade Leben ein zu hauchen. Das Bett war aus lackiertem Eichenholz gemacht mit einer Weißen Matratze, 2 Dicken Polstern und einer gemütlichen aussehenden Decke. Ein Schreibtisch mit einem Stuhl stand etwas weiter weg davon so wie ein großer Kleiderschrank. Sonst war nichts hier drinnen. Irgendwie schien alles trostlos und Leer. Nicht gerade etwas Besonderes. Dieses Zimmer war perfekt. Für mich. Schlicht und einfach. Mehr brauch ich auch gar nicht. Es war etwas mit dem ich mein restliches Leben auskommen kann. Nun ist mein Traum endlich wahr. Ich bin in einer anderen Welt. Eine vollkommen andere fremde Dimension. Allerdings hätte ich mir das ganze etwas anders vorgestellt. Das es nicht mal die Chance gab nach Hause zurück zu kehren? Nein, das war nicht mein Wunsch. Doch bei der momentanen Situation schien es für mich keine Hoffnung zu geben. Aber so schlecht sah es nun auch wieder nicht für mich aus. Schließlich habe ich jetzt nicht nur ein Dach über den Kopf sondern auch noch eine Job so wies aussah. Rosi legte den Arbeitsvertrag mit einem Kugelschreiber auf den Tisch und ließ mich in meinem neuen Zimmer allein. „Unterschreib wann du willst. Mein Angebot werde ich nicht zurückziehen.“ Hörte ich sie noch sagen bevor die Tür ins Schloss fiel. Eine neue Welt ein neues Leben. Es war wie ein neues Kapitel das sich öffnete als sie das alte unerwartet und plötzlich schloss. Etwas Vollkommen Neues riss mich aus meinem alten Dasein fort. Das hatte so wohl gute als auch schlechte Seiten. Keine verarscherein mehr, niemals wieder in diese abscheuliche Hauptschule. Aber ich fühlte mich allein. Von meiner Familie einfach so fortgerissen. Ich konnte mich noch nicht einmal verabschieden. Etwas anderes störte mich noch mehr. 5 Jahre meines Lebens waren einfach weg. So lange kann ich unmöglich geschlafen haben. Ich konnte und wollte es einfach nicht glauben. Ich legte mich in mein neues gemütliches Bett. Die Matratze war sehr weich. Sie lud förmlich dazu ein jetzt einzuschlafen. Die Decke gab noch die Krönung zu dem ganzen. Der Polster auf dem sich mein Kopf bettete schien auch eine guten schlaf zu bescheren. Meine Augen fielen mir zu und ich wollte nur mehr Träumen. Für morgen nahm ich mir vor diesen Arbeitsvertrag zu unterschreiben und meinen neuen Job, an einem neuen Tag, in einem neuen Leben, in einer neuen Welt zu beginnen.
Mein erster Arbeitstag
Heute begann mein neues Leben. Rosi, so sollte ich Fr. Labusch nennen, weckte mich in den frühen Morgenstunden auf. Ich gab ihr den unterschriebenen Vertrag. Ich bekam auch etwas von ihr. Ein weißes Kugelrundes großes Ei. Sie war mindestens so groß wie eine Bowlingkugel. Was daraus schlüpfen würde wusste selbst Rosi nicht. Aber eine Vogelart konnte sie schon mal ausschließen. Gleich danach bekam ich von Rosi meinen ersten Arbeitsauftrag. Das Ei legte ich fürs erst auf mein Bett wo es bleiben sollte bis ich wieder da bin von meinem Auftrag. Dieser sollte sogar meine fixe Arbeit werden. Laut ihr brachte sie mich zu diesem Planetarium. Wir gingen von der Küche im Untergeschoss durch einen langen Gang der mit der Kuppel verbunden war. Wodurch wir in einen kleinen Strohschuppen gelangten. Eine kleine Hütte die zum Planetarium führte. Das einzige was nicht hier her passte war diese große eckige Wand aus nicht durchsichtigem Glas. Es passte hier irgendwie nicht rein. Ganz zu schweigen von diesem großem Karren der als einziger in dieser Hütte stand. Vor dem Karren waren zwei Stangen festgemacht die mit einer dritten verbunden waren. Zum ziehen gedacht, eindeutig. In dem Karren lagen Früchte Obst und Gemüse gemischt in schwarzen Porzellanschalen. Aber das was am meisten meine Aufmerksamkeit erweckte war das was am Rand des Karrens lag. Ein T-Bones-Steak das großer war als ich steckte in einem durchsichtigen Plastiksack. Das einzige was ich mir in dem Moment dachte Ich will nicht dem Tier begegnen dem zu dem das gehört. Ich traute mich gar nicht mir überhaupt zu überlegen wie groß dann das Vieh ist das dieses Steak bekommt. Dann längte ich aber meine Augen merk auf ein kleines Schälchen mit goldenen Körnern in der rechten Ecke des Karrens. Was das wohl für welche waren? Kaum war dieser Gedanke zu Ende, spielte sich in meinem Kopf etwas Merkwürdiges ab. Vor meinem inneren Auge, schien es mir zumindest, öffnete sich ein Buch mit weißem Einband und schlug von selbst eine Seite auf in dem eine Art Noch nicht erblühte goldene gelbe Blume war. Man sah gleich das die blühten sehr klein aber dafür sehr lang waren. Darunter stand ein Text der diese anscheinend beschreiben sollte.
Die Liyber-Knolle
Die Liyber-Knolle ist eine der meist gezüchteten pflanzen. Diese ist dafür bekannt das sie nur vor Sonnenaufgang erblüht. Ihre Blüten sind ein gutes Mittel gegen Brandwunden. In vielen Fabriken wird aus diesen auch ein alt bewerte Wundsalbe herstellt. Die Körner in der Knolle sind ein meist verkauftes Vogelfutter. Jede Vogelart ist verrückt nach diesen goldfarbenen Samen. Sie enthalten alle wichtigen Nährstoffe um einen Vogel kräftig Flügel und schnelle Reflexe zu verleihen.
Nach diesem Satz war alles wieder normal. Ich fand mich vor dem Karren wieder, meine Blicke auf die Liybersamen gerichtet. Rosi schien von meiner kurzen Abwesenheit nichts bemerkt zu haben. Sie war etwas vertieft in ihr Schreibbrett. Das schien sie wirklich überall mit sich zu tragen. Es war für mich als würde man eine vergessen Erinnerung in mir wecken. Das ist eindeutig mehr als nur eigenartig. Plötzlich öffnete sich neben mir eine Wand. Wie bei einem Garagentor. Ich blickte in einen schönen riesigen Garten. Irgendwie war es, kam es einem vor, eher wie ein kleiner Wald. Voll mit verschieden Blumen, Bäumen, Sträuchern. Bäume die bis hoch an die Glaskuppelstießen und andere die nur 5 Meter zusammen brachte. Was sag ich da nur. Schon diese große war erstaunlich. Es war wirklich ein wundervoller Platz. Hier sah man, dass mit Liebe gepflegt wird. Nur war es wohl mehr ein Terrarium. Dort drinnen lebten Tiere. Das war schon mal sicher. Rosi drückte mir einen Zettel in die Hand. Sie erklärte das der Karren automatische Räder hatten. Ich bräuchte nur leicht ziehen oder drücken und der Karren bewegt sich von selbst. Solang ich nur Druck ausübe. Danach verließ sie den Schuppen und wünschte mir noch viel Glück. Davon werde ich wohl ne Menge brauchen. Ich öffnete das Blattpapier. Es war eine Karte, die mir helfen sollte im Garte zu Recht zu kommen. An 4 Stellen stand je ein Name. An 2 dieser orte mit Bäumen verzeichnet waren lass ich die Namen Grabbler und Schnitzer. Es gab sogar einen großen See laut der Karte. Daneben stand der Name Shark. Ich konnte mir schon denken was das für ein Tier wohl ist. An der letzten stelle waren Felsen abgebildet mit dem Namen Serenety. Der Name erinnerte mich an den Film Sailormoon. Als Kind war es mein allerliebster Lieblingsfilm. Ich konnte nie genug davon kriegen. Meine Gedanken waren wieder zu Hause. Meine Eltern. Was ist aus ihnen geworden?. Ob sie mein verschwinden verkraftet haben. 5 Jahre ist eine lange Zeit. Ich wünschte mir so sehr wieder in meiner Welt zu sein. Ich schüttelte diesen Wunsch ab und versuchte das eben zu vergessen. Ich packte die Stange am Karren und machte mich auf den weg. Den Zettel steckte ich in die rechte Jeanstasche, den ich trug noch immer sie Klamotten von Chelitya. Das rote Hemd war leicht zerknittert und die Jeans machte nicht gerade den besten Eindruck. Die Turnschuhe waren das einzige was sich sehen lassen konnte. Mein erstes Ziel laut Plan war der Schnitzer. Ich zog den Karren ich fragte mich in Gedanken was das wohl für ein Tier war das so einen Namen hatte. Und das wichtigste war was sollte ich ihnen zu futtern geben. Mir vielen die 2 Schalen mit Früchten ein. Eins davon konnte ich ihm sicher geben. Bei dem Namen Shark viel mir sofort der Hai ein. Ob es wohl genauso ein Tier war. Und Grabbler war erst ein komischer Name. Meine einzige Hoffnung momentan bestand daraus, zu beten das all diese Tiere friedlich waren. Plötzlich blieb ich unweigerlich stehen. Wieder öffnete sich in mir ein weißes Buch. Es war genauso wie bei den Samen. Nur diesmal viel mir das kurze leuchten meines Amulettes auf. Von jetzt auf gleich wusste ich wie ich mich bei den Tieren zu verhalten habe. Was ich wie zu essen geben muss, wie ich mich gegenüber Shark zu verhalten habe und wie ich die Tiere zu behandeln habe. Auf einmal wusste ich alles was es von diesen Tieren zu wissen gab. Das ganze wissen wurde einfach so in meinen Kopf projiziert. Und das von, da war ich mir 100%ig sicher, dem kleinen Amulett. Das war dafür verantwortlich. Jetzt blieb nur noch die Frage wo her hab ich es. Gerade das wollte mir das Amulett nicht beantworten. Vielleicht war es auch n der Hinsicht begrenzt. Nicht einmal auf die Frage was mit mir in den 5 Jahren passiert ist, wo ich war und wie ich hier her kam. Gerade dieses Wissen durfte ich nicht haben. Meine letzte Hoffnung starb dahin. Ich konnte also nur versuchen es selbst herauszufinden. Ich ging meine weg weiter und kam bald an eine Stelle wo ich ein Tier einen Baum herunterklettern sah. Nicht weit entfernt davon blieb ich wieder stehen. Neben diesem baum standen noch auf jeder Himmelsrichtung 3 weiter Bäume. Es sah aus wie ein Kreuz. Das Tier das nur wenige Meter von mir entfernt standähnelte irgendwie einem Gorilla. Er reichte mir gerade so bis zu der Hüfte. Seine Pfoten ähnelten Menschenhänden. An denen warn scharfe lange Krallen. Sein Fell war komplett braun wie die Baumstämme. Genau wie seine Augen. Vom Amulett wusste ich das, diese Schnitzer selbst Bäume ausheben können und auch woanders hinpflanzen. Insgesamt 13 Bäume zu einem Kreuz ausgerichtet dienen als zu Hause. Dieses Tier ist dafür bekannt das es aus allen Materialen, von Eisen bis Holz, verschieden Sachen schnitzen. Und das in einem Wahnsinnigen Körper. Ich wusste auch das Schnitzer Früchte essen die etwas härter sind. Ich sah in den Karren und nahm mir die Schale wo, Äpfel, orangen und Kiwis drinnen waren. Ich legte das Obst noch etwas zurecht das es nach etwas aussah. Während ich da etwas rumwerkelte beobachtete mich das Tier mit scharfem neugierigem Blick. Doch es entfernte sich nicht von seinem Baum. Seine Krallen waren leicht in den Boden gedrückt. Als hätte er die Befürchtung das ich ihm den Platz weg nehme. Ich stellte die Schale vor ihn hin und ging 10 Schritte rückwärts. Danach machte ich eine kleine Verbeugung. Hätte ich das nicht getan wär der Schnitzer beleidigt gewesen und empfände es als unhöflich. Mit kurzer Verneigung zeigte ich ihm das ich ihn respektiere. Auch der Schnitzer verneigte sich kurz bevor er sich eine Orange schnappte. Er schellte die orange mit seinen krallen bevor er sie verspeiste. Ich wünschte dem Tier noch einem guten Appetit wobei mir der Name Butcher aus dem Mund flog. Der Name kam so einfach aus dem Mund als wusste ich von an fang an seinen Namen. Als würde ich diese Tier kennen. Als hätte ich ihn diesen Namen gegeben. Ich schnappte mir, den Karren und machte mich auf den Weg zum nächsten Tier. Serenety. Eine Vogelart bekannt als Skyschwalbe. Woraus ich schloss das Serenety der Name des Vogels sein sollte. Ich kam bei einem großen Felsen an. Der hatte die Höhe des Planetariums und die Länge eines Feuerwehrautos. Praktisch ein, man könnte sagen, kleiner Berg, in einem Garten. Davor direkt in der Mitte stand eine kleine Hütte. Volkommen aus Holz gebaut. Der Eingang war zu einem Dreieck geformt. Das Dach war mit Stroh abgedeckt. Im inneren lag auch viel Stroh zu einem Nest zusammen gesetzt. Auf dem Strohdach saß Serenety. Die Augen waren fest geschlossen. Sie war wirklich ein wunderschöner Vogel. Sie ähnelte einer weißen taube nur um ein paar cm größer. An den Flügel sah man je eine Goldene Feder. Ihre Schwanzfedern waren einen halben Meter lang. Von denen auch 2 federn golden waren. Diese hatten sogar die Doppelte Länge. Ein wirklich wunderschöner Anblick. Den ihre eigenen Schwanzfedern umgaben ihren kleinen zierlichen Körper. So einen bezaubernden Anblick hatte ich noch nie gesehen. Ich stellte die Schale mit den Samen vor die Hütte. Das Amulett verritt mir zu dieser Art das Skyschwalben immer 2 Nester besitzen. 2 Nester die nicht voneinander entfernt sind. Eines in einem holen Raum und eines irgendwo draußen im Freien. Sieht man diese Vogelart draußen ist die Gegend momentan Friedlich. Sieht man die Skyschwalben allerdings im Inneren Nest sitzen, ist Vorsicht geboten. Den dann ist Gefahr in der Nähe. Man könnte das auch als ein Warnsystem bezeichnen. Diese Tiere sind allerdings mehr für ihre hervorragenden Flugtalente bekannt. Sie können wunder volle Flugkünste präsentieren die jeden begeistern. Das alles war für mich sehr interessant. In dem Moment wo ich die Schale auf den Boden stellte, öffnete der Vogle seine Augen und breitete seine Flügel vor mir aus. Wieder ging ich einige Schritte zurück und wartete was passiert. In mir stieg abermals der Drang auf mich zu verneigen. Die Frage war nur woher dieser kam. Obwohl ich wohl keine Antwort darauf bekam tat ich es. Serenety flog von ihrer Hütte runter und landete vor der Schale. Ich nahm den Karren und ging weiter. Laut Karte war mein nächstes Ziel die Grabbler. Dabei musste es sich um drei Tiere halten. So vom Amulett. Es sind Tiere die sich schnell einen Tunnel buddeln können und auch so ihr zuhause unter der Erde bauen. Diese wesen sind begeisternde Grabräuber und Schatzsucher. Mit ihren Nägeln können sie jedes, schloss, jede Tür, einfach alles öffnen. Auch graben sie jeden Glänzenden Schatz aus und bringen ihn in ihre, dafür vorgesehene gebaute, Kammer unter der Erde. Grabbler graben sich nie weit von ihrem zuhause weg. Wenn sie doch woanders graben wollen, kundschaftet einer der drei die vorgesehene Stelle aus um fest zu stellen ob es auch sicher ist. Erst dann wird gegraben. Um eine Grabbler aus der Erde zu locken muss man einfach auf die Erde klopfen wo man sie vermutet. Laut Karte kam ich an der richtigen Stelle an. Ich kniete mich auf die Erde und fing an einen bestimmten Takt zu klopfen. Gleich danach stand ich wieder auf und wartete. Doch nichts geschah. Ich versuchte es erneut. Wieder entdeckte ich nicht was aus der Erde kam. Um mich standen viele Bäume. Aber in einem großen Abstand. Platz genug um zu graben. Keine Wurzeln die den Weg verspäten. Es war ein große Fläche gras. Ich versuchte es nochmal, nur diesmal hämmerte ich fester auf den Boden ein. Ich hörte auf nach wenigen Sekunden als meine Hände schmerzten. Zumindest war es nicht umsonst. Vor mir regte sich etwas in der Erde. Ehe ich mich versah blickten mich 6 große Augen an. Das konnten nur die drei Grabbler sein. Sie sahen irgendwie süß aus. Sie erinnerten mich an Maulwürfe. Nur waren diese größer und sie hatten eine flachere schnauze als ein Maulwurf. Sie hatten die Größe eines 2 Jahre alten Kindes. Ihr ganzer Körper war mit braunem kurzem Fell übersehen. Auf zwei Beinen standen diese Tiere vor mir. Ich nahm die drei kleineren schalen mit Früchten aus dem Karren und stellte sie auf den Boden. Doch das interessierte sie anscheinend wenig. Die Grabbler stellten sich vor mir auf und sahen mit ihren Augen zu mir hoch. Erst jetzt sah ich das diese Tiere ein Halsband trugen. Jedes in einer anderen Farbe. Der Grabbler rechts von mir trug ein blaues, der in der Mitte ein rotes und der linke die Farbe grau. Doch kein Schild wo eine Nummer stand oder vielleicht ein Name. Der in der Mitte streckte mir seine rechte Klauenhand entgegen. In ihr lag ein blauer Stein. Er sah sehr schön aus. An einigen Stellen sah man das etwas abgebrochen ist. Ich hockte mich zu den Grabblern hinunter und sah mir den Stein genauer an. „Das ist aber ein schöner Stein den ihr da gefunden habt. Sehr hübsch Kai.“ Mich durchfuhr es wie ein Blitz. Wieder vielen mir die Namen der Tiere ein die vor mir waren. Doch woher nur. Ich führte es auf das Amulett zurück das ich noch immer um den Hals hing. Anders konnte ich mir das noch nicht erklären. Während ich so vor mich hindachte schnappten sich die Grabbler die Schale und setzten sich vor mir hin. Die beiden die neben Kai saßen, so glaubte ich, hießen Fai das ist der rechte und der linke hieß Tai. Eine Gang aus 3 Tieren. Kai nahm ein der Früchte und reichte sie mir. Er wollte mit mir teilen. Das fand ich sehr nett. Besonders da mein Magen so knurrte. Ich hatte ja noch nicht einmal etwas gefrühstückt. Das was ich da in die Hand bekam ähnelte einer Orange. Nur Blätter ragten auch oben heraus. Und ein Stil. Ich schälte die Frucht. Das innere war auch einer Orange ähnliche. Doch der Geschmack war anders. Das wichtigste war es schmeckte mir. Ein zarter Geschmack von Mandarine aber die Saftigkeit einer reifen Melone. Der Nachgeschmack erinnerte mich etwas an eine Birne. Nach dem ich aufgegessen hatte überlegte ich wo ich die Fruchtschalen hingeben sollte. Aber dieses Problem lösten die Grabbler schnell für mich. Fai schnappte sich die Fruchtschalen und aß sie komplett auf. Ich bedankte mich bei den Drein und ging zum Karren. Die Grabbler hatten ihre Schalen leer gefressen da nahm ich sie gleich wieder mit. Nun war nur noch ein Tier übrig. SHARK. Ein Name der mir noch immer Angst einflößte. Das Amulett gab keine hilfreichen Informationen. Ich wusste das es sich hierbei um einen richtigen Hai handelt so wie ich ihn aus meiner Welt kenne. Der einzige Unterschied war, diese Hai Art konnte ihre Größe beliebig ändern. Von sehr, sehr klein zu sehr, sehr groß. Wenn es will kann mich diese Vieh mit einem einzigen bissen verschlucken. Ich überlegte mir umzukehren und diese Fütterung einem anderen zu überlassen. Aber ich überwand mich und beschloss mir darüber erstmals einen Überblick zu verschaffen. Vielleicht war das ganze ja ungefährlich. Hoffte ich zumindest. Ich kam nach einigen Schritten an einen riesigen See an. Der war wirklich beachtlich groß und so wie ich das sah, genau so tief. Ich konnte nicht mal den Grund sehen. Ich entdeckte neben mir eine kleine Eisentruhe. In ihr war ein Helm und auch ein Dolch. Naja mehr ein kleines Messer mit rundem schwarzem Griff. Der Helm war weiß mit einer durchsichtigen Plexiglas Scheibe. Am hinteren Teil des Helms war in Rose eine geschwungene Form aufgemalt. In der Truhe war ein kleiner Zettel. Ein Brief der an mich gerichtet war. So wies aus von Fr. Labusch. Anscheinend wusste sie das ich gerade hier wohl einen kleine rat brauchen werde. Ein frau die an alles dachte. Laut der Nachricht sollte mir der Helm dazu dienen unter Wasser atmen zu können. Der kleine Dolch sollte als Selbstverteidigung dienen, da Shark in letzter Zeit zu brutalen angriffen neigt. Das fand ich nicht gerade aufbauend oder hilfreich. So wie es da stand musste ich wohl ins Wasser hinein tauchen. Das war schon zu viel für meine Nerven. Ich wollte schon umkehren da packte mich ein merkwürdiges Gefühl. Ich fühlte mich so hilflos und allein. Und so würde ich mich auch fühlen wenn ich diesen Job verliere weil ich zu feige war. Es war mein erster Job. Ich atmete tief durch und entschied mich es doch zu versuchen. Was anderes blieb mir auch nicht übrig. Es war als wären diese Gefühle plötzlich aus dem Wasser gekommen. Ich glaubte sogar zu spüren wie etwas dort drinnen nach mir rief. Doch das wohl nur eine Einbildung. Warum sollte etwas es dort drinnen nach mir rufen. Ich setzte den Helm auf und nahm den Dolch fest in die Hand. Ich legte ihn vor den See, da ich beide Hände brauchte um das T-Bonesteak aus dem Karren zu hieven. Leicht fiel es mir nicht. Aber ich schaffte es das Steak bis zu See zu schaffen. Gott sei Dank war es in einem Plastiksack gehüllt. Sonst wäre alles an mir Blutig. Dann wäre ich die Nachspeise geworden. Ich stieg ins Wasser. Den Dolch in der einen Das Steak in der anderen Hand. Dank des Helms konnte ich atmen und es drang auch kein Wasser hinein. Meine Schuhe und Socken legte ich noch ab bevor ich ins Nasse stieg. Als ich ins Wasser stieg trug ich plötzlich einen weißen Gummi artigen Ganzkörperanzug. Es sah eigentlich ganz schick aus und stand mir ganz gut. Alles war dicht. Das Fleisch zog mich bis zu Grund. Hier lagen Felsen und Seetang. Einige Korallen verzierten den schönen Untergrund des Sees. Alles sah so friedlich und entspannend aus. Jedoch der Schein trügt. Etwas Blut strömte aus dem rohen Steak. Shark hatte es sicher schon gerochen. Das Licht das in den See strömte war hier unten nicht ganz hilfreich. Nicht alles konnte ich erkennen. Ich bemerkte nur eine Silhouette die langsam auf mich zu kam. Das war Shark. Mit aufgerissenem Maul schwamm er auf mich zu. Seine Haut war in einer grau weißlichen Farbe. Und er sah so aus als ob das Steak nicht das einzige war, was, er verspeisen wollte. Er nahm eine wahnsinnige Größe ein, um mich mit einem bissen zu verschlingen. Und damit meine ich die Größe eines Wahls. Seine Messerscharfen vielen Zähne sahen blutrünstig aus. Mit einer enormen Geschwindigkeit schwamm er auf mich zu. Ich ließ das Steak los und schwamm so schnell ich konnte an die Oberfläche. Zumindest versuchte ich es. Aber ich wusste ich war zu langsam. Ich drehte mich zum Hai, den Dolch mit der Spitze voran gehalten. Bereit mich zu verteidigen. Womit ich nicht rechnete, war meine Angst. Ich war wie gelähmt als ich in dieses riesige Maul blickte. Ich blickte meinen Tod ins Maul. Ich schloss meine Augen bevor der Hai bei mir war und mich erfasste. Ich konnte mich nicht mehr rühren und mein Herz sagte mir es sei auch richtig so. Als wollte mein eigenes inneres das ich sterbe. Ich rechnete mit einem schnellen Tod.
Ich war ziemlich überrascht. Shark versuchte nicht mich zu fressen. Er zeigte mir eher das ich ihm helfen sollte. Sein Maul war weit aufgerissen und ich war mitten drin. Er stieß klagende und schmerzliche Klänge aus. Irgendetwas tat ihm sehr weh. Zwischen vielen Zähnen hingen noch Fleischreste die gar nicht mehr so gut aussahen. Ich glaubte sogar an einigen Schimmel zu erkennen. Vielleicht fad ich das Übel wenn ich seine Zähne davon säuberte. Genau damit fing ich auch an. Vorher holte ich mit den Plastiksack wo ich die ganzen Fleisch Reste hineinlegen konnte. So fing ich an Shark die Zähne zu putzen. Den Dolch benutzte ich vorsichtig als Zahnstocher. Und ich kam gut voran. Ich arbeite mich von einer Seiter zur anderen vor. Und ich fand das Problem. Am hintern rechten Backenzahn steckte etwas Weißes und Spitzes. Beim näheren hinsehen erkannte ich das es ein Splitter eines Knochens war, der sich ins Zahnfleisch gebohrt hatte. So etwas würde mir auch Schmerzen bereiten. „Warte kurz Shark ich bin gleich wieder da, Ich zieh dir den splitter raus!“ Ich streichelte Shark noch kurz auf der Nase und schwamm nach oben. Als ich ihn berührte hörte ich eine männliche Stimme in meinem Kopf „Beeil dich. Ich kann mich seit Wochen nicht mehr klein machen. Die Schmerzen sind unerträglich!“ Bei einem war ich mir sehr sicher. Es war Shark der mit mir sprach. Er konnte sich tatsächlich mit mir verständigen. Nur allein durch eine Berührung. Oben legte ich den Sack mit Fleischresten ans Ufer undtauchte mit dem Dolch in der Hand wieder zu Shark ins Maul. Und zog einmal kurz an dem Splitter. Worauf Shark noch stärkere Geräusche von sich gab. „Ok Shark versuch dich jetzt zusammen reißen nur nicht zubeißen ok. Du schaffst das schon“ Ich versuchte ihm Mut zu zusprechen. Und mir. Denn ich hatte genau so viel angst wie er. Doch davon durfte ich mich jetzt nicht abhalten lassen. Jetzt hieß es rann an den Speck. Mit dem Dolch und der freien Hand am Splitter versuchte ich Shark zu helfen. Es war alles andere als einfach. Er war ziemlich tief. Das merkte ich schnell. Für Shark war es auch nicht leicht. Ich war mir sicher er wolle am liebsten zu beißen. Wer könnte es ihm verübeln. Ich will gar nicht wissen wie lang er schon unter diesem Splitter litt. Aber ich schaffte es dennoch. Der Splitter ließ sich mit viel müh und Not rausziehen. Ich brachte ihn an die Oberfläche und tauchte gleich darauf wieder unter. Diesmal direkt zum Fleisch. Mit dem Dolch schnitt ich vorsichtig den Knochen heraus. Shark sollte so etwas nie wieder passieren. Er schwamm auch schon wieder auf mich zu. Nur diesmal hatte er nur die Länge von drei Meter und war auch doppelt so breit. In seinem Fall vielleicht normal. Ich sagte ihm das ich ihm ab heute immer den Knochen rausschneiden werde. Auch seine Zähne wollte ich nun täglich säubern. Ich streichelte ihn erneut auf der Nase. Das schien er sehr zu mögen. Dabei strich ich in Form einer Acht. Ich hörte ihn liebevoll sagen „Wenn du diese Form ins Wasser malst bevor du rein springst dann weiß ich immer das du es bist. Bei jedem anderen werde ich wohl zu beißen.“ Obwohl es allem Anschein ein Scherz sein sollte konnte ich nicht darüber lachen. Aber ich zwang mich zu einem grinsen um nicht unhöflich zu sein. Das fehlte mir gerade noch mich mit ihm schlecht zu stellen. Er half mir in dem er den Knoche leicht in den Mund nahm und ihm nach oben trug. Aber das war nicht das einzige womit er mir Freude machte. Ich hielt mich an seiner rücken Flosse fest und gemeinsam zischten wir durchs Wasser. Ab und zu sprang er auch eine großen Bogen. Das war für mich einfach unglaublich. Viel besser als Achterbahn fahren. Auch wenn ich noch nie gefahren bin. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß. Es machte mich richtig Glücklich. Aber auch dieser Spaß fand sein Ende. Ich ging wieder an Land und nahm den Helm ab. Womit auch der Ganzkörperanzug verschwand. Er schien sich in diesem Helm aufzulösen. Wie ein Glibber mit Bewegungschip. Mit dem Dolch ließ ich in der Truhe verschwinden. Ich versperrte sie auch wenn ich mich fragte wo zu. Stellen würde es e keiner außer vielleicht die Grabbler und laut Amulett hatten die mit verschlossenen dingen kein Problem. Mein Weg führte mich wieder zurück zur Hütte. Auf meinem weg sammelte ich die restlich schalen ein. Jede einzelne war total leer. In der Hütte wurde ich schon von Rosi erwartet. Ihr Blick war sehr prüfend aber auch ein Hauch von Verwunderung glaubte ich zu erkennen. Ich stellte den Karren an seinen alten Platz ab und stellte mich vor Rosi. Sie verlangte von mir einen Vollständigen Bericht. Den sofort und Mündlich. Es dauerte auch gar nicht lange. Das mit Shark lag mir besonders am Herzen. Ich fragte sie ob ich nicht Fleisch bekommen könnte das ohne Knochen ist. Worum ich sie auch bat war eine Große bürste für Sharks Zähne. Ich zeigte auf den Müllsack mit alten vergammelten Fleischresten. Ihr verwunderter Ausdruck wurde stärker und wich nicht mehr von ihrer Seite. Und ich erfuhr auch gleich warum. Rosi erzählte mir das ich die erste sei die ohne einen Kratzer zurück kam. Das überraschte auch mich sehr. Der Gedanke kam mir Rosi von dem Amulett zu erzählen. Ich wollte es gerade ansprechen da fiel sie mir ins Wort. Sie sagte mir das ab morgen ein stunden Plan auf mich wartet nach dem ich mich zu halten und zu richten hatte. Der sich jede Woche ändert. Aber die Tierfütterung bliebe immer gleich. Das wäre meine Fix Arbeit, jeden Morgen um halb 7 am Vormittag. Heute bestimme sie noch den Tag von mir. Der restliche Tag war sehr anstrengend. Rosi schickte mich in die Küche die an diese Hütte durch einen langen Gang angrenzte. Dort wusch ich bis Mittag nur Geschirr. Ich bekam eine Kleinigkeit zu trinken und zu essen. Danach ging es auch schon weiter mit der Schufterei. Ich durfte den ganzen Lagerraum aufwaschen. Die Regale mussten auch abgestaubt werden und jeder einzelne Gegenstand. Danach musste ich in ihrem Büro Zych Anrufe Machen Termine absagen, Termine machen, und einige Bestellunge durchgeben an einige ihrer Firmen. Auch musste ich in einer Firma anrufen und einen Bericht einfordern wie die Geschäfte laufen und alles Notieren. Als ich mit dem fertig war es schon fast Abend. Ich war schon etwas erschöpft aber meine pflichten waren noch nicht vorüber. Hauptsächlich durfte ich dann nur noch überall aufwischen. Das einzig Positive, dabei lernte ich auch einige andere Dienstmädchen kennen. Einige waren sehr verschlossen andere hingegen konnten mit dem reden kaum aufhören. Aber alle hatten heute dieselben arbeiten. Putzen. Hier gab es sicher viel zu putzen. Die Zeit verstrich und es war längst finstere Nacht. Auf einer Uhr ihm Gang sah ich das es bereits fast Mitternacht war. Den ganzen Tag hatte ich nur geschuftet. Und morgen ging es auch so weiter. Ich spürte schon jetzt wie mein ganzer Körper darüber protestierte. Mit entkräftetem Körper schleppte ich mich die Treppe hoch zu meinem Zimmer. Bei mir um die Ecke gab es ein großes Bad das ich benutzen durfte. Aber das sollte erst morgen früh sein bevor ich ins Planetarium gehe. Jetzt war mein einziges Ziel mein gemütliches Bett, das schon auf mich wartete. Ich betrat mein Zimmer und schaltete das Licht an. Meine Lampe bestand aus einer einfachen Glühbirne, die an einem dicken Kabel von der Decke hing. Mein ei war das einzige neue in meinem Leben hier. Dachte ich. Als mein Licht anging entdeckte ich eine große Überraschung. Neben meinem Bett stand nun ein kleines Nachtkästchen mit zwei flachen Schubladen. Der war auch aus lackiertem aber schön verziertem Holz. Meine Schranktüren standen weit offen und ich konnte sehen das eine Menge neues Gewand darin lag. Kleider, Jeans, verschiedene T-Shirts und andere Hübsche Oberteile. Mein Kleid war auch dabei. Auch 6 Paar Schuhe fanden neben der Tür in einem kleinem Regal ihren Platz. Schuhe, für jede Wetterlage, in den schönsten Farben. Ein größeres Regal stand direkt neben dem Fenster voll mit verschiedenen Büchern. Auf meinem Fenster Brett standen drei Topfpflanzen mit dünnen Blättern und weißen Lilien. Mein Schreibtisch war belegt mit drei Schreibblöcken mit karierten Seiten und eine weiße Füllfeder lag auch direkt daneben. Auch ein kleines Glas mit Tintenpatronen stand zu stelle. Und zu guter Letzt, lag auf meinem Bett ein sehr langes blaues Seiden Hemd mit einer Roten Rose abgebildet. Ich fand sogar eine blaue Zahnbürste und einen blauen becher auf dem Nachttischchen. Darin eine blaue Tube wo ich Zahnpasta vermutete. Das musste ich nur noch ins Bad bringen. Ich ging nur ein Paar schritte und fand mich vor der Tür wieder. Ein kleiner Zettel klebte an der klinge. Ich nahm in runter und lass ihn leise durch. Darauf stand das ich mir doch nicht tatsächlich einbildete als persönliche Assistentin von ihr würde es mir hier schlecht ergehen. Sie hat mir nur deshalb so viel putzen lassen damit ich nicht bemerkte wie mein Zimmer verändert wurde. Den so hatte ich keine Zeit um es aufzusuchen. Und das es ihr leid tut das sie so viel mir auf bürgte. Aber ich solle mir auch nicht einbilden dass es jetzt leichter wird. Ich werde es nicht leicht mir ihr haben aber das wusste ich schon. Noch etwas stand aber auf dem Brief und das versetzte mich nur noch mehr in staunen „PS das Bad hier gehört jetzt nur dir allein. Aber du bist auch für die Sauberkeit dann zuständig“ Ich sah den Schlüssel im Schloss und ging hinein. Darin war ein 10 Quadrat Meter großes Bad mit einer riesigen tiefen Badewanne einer extra Dusche und 3 Waschbecken. Viel zu groß für mich aber das war mir egal. Auch ein weißes Regal fand ich mit Shampoo Duschgel, Badeschaum und auch einige blaue Handtücher, alles was ich zum wohl sein brauche. Ich stellte meine Sachen zum mittleren Waschbecken und ging zurück in mein Zimmer. Das Bad sperrte ich ab und legte den Schlüssel zu mir in die Schublade. Da bemerkte ich, eine nächste Veränderung eine die vorher noch nicht da war. Mein Ei. Es war in zwei Hälften gebrochen. Jetzt war nur die Frage wo das Tier war das geschlüpft ist. Ich sah mich im Zimmer um, konnte aber nichts erkennen. Plötzlich spürte ich etwas hinten an meinen Beinen heraufklettern. Klein war es nicht so viel war sicher. Vor Schreck konnte ich mich nicht mal rühren. Es krabbelte meinen Rücken entlang und hielt an meiner rechten Schulter an. Dort verharrte es und rührte sich nicht mehr. Ich drehte meinen Kopf langsam zu dem Wesen. Ich traute meine Augen nicht was ich da erblickte.
Der ungehobelte Kerl
Mein Leben hier war schon ganz ok und ich gewöhnte mich an diese Welt. Seit meinem ersten Tag hier sind 4 Wochen vergangen. Es war ein Tag nach Valentinstag, als ich zurück ins Schloss kam, von meiner Mission. Einmal in der Woche schickte mich Rosi zu einkaufen. Und jedes Mal waren es dieselben Dinge. Zwei Karierte A4 Blöcke, 3 schwarze Kugelschreiber, Brillen Putztücher, eine Flasche Mineralwasser und ein Formular mit der Kennnummer 3785-SZ5. Diese musste ich vom Rathaus in dieser Stadt besorgen. Die nachdem Rosi sie sich einen nach dem anderen ansah und vollschrieb zur Post bringen und je einen an eine ihrer Firmen schicken musste. Und das waren mehr als fünf. Wofür die Formulare sind wusste ich nicht und Rosi sagte mir auch nichts. Und ich fragte auch gar nicht. Von Rosi wusste ich das sie alles sagte was man wissen muss. Dabei durfte man keines Wegs nachfragen stellen. Und wenn es sehr wichtig wäre oder wenn ich es wissen sollte, würde ich es erfahren. Neugierde war bei Rosi nicht beliebt. Sie war eine sehr strenge Chefin in vieler Hinsicht. Das sah man ihr auch deutlich an. Von ihr einen Job zu bekommen ist nach meiner Erfahrung genau so wertvoll wie ein Lottogewinn. Und genau so selten. Aber sie war auch eine ganz liebe Person. Wenn man Hilfe brauchte tat sie alles um zu helfen. Ein unmöglich tauchte in ihrem Wortschatz kaum auf und wenn trat es mit großen Problemen heran. Man kann Von Rosi sagen das sie eine Respektsperson sei. Für sie zu arbeiten ist eine Freude und die Hölle zugleich. Sie liebte Ordnung und eine Gewisse Struktur. Bei ihr muss alles genau nach Plan verlaufen. Genau wie dieser Einkauf jeden Freitag. Mittlerweile kannte ich mich in der Stadt gut aus. Ich wusste w ich die wichtigsten Sachen auch bekomme. Und auch einige Pakete musste in die Stadt bringen. Die von ihrem Firmen wenn jemand etwas Besonderes bestellt hatte. Kam es ihm schloss an und ich musste es ihm Laufe des Nachmittages abliefern. In der ganzen Stadt war ich schon als persönliche Assistentin von Rosi bekannt. Was mir auch einen gewissen Respekt verschaffte. Was meiner Seele gut tat. Besonders nachdem ich erfuhr das Rosi schon seit 3 Jahren auf der Suche nach solch einer Assistentin war. Ein Küchenmädchen erzählte es mir beim Küchen dienst den ich auch einmal die Woche habe. Sie soll nie die richtige gefunden haben bis vor vier Wochen. Dieses Dienstmädchen war eine der liebsten hier. Sie konnte aus ihren Händen blitze abfeuern. Das war etwas woran ich mich hier wohl nie gewöhnen würde. Hier besaß fast jeder Mensch magische Fähigkeiten. Zauberei war alttäglich aber nicht sehr oft im Gebrauch. Man gab mehr auf körperliche Fähigkeiten als auf Magische. Was ich sehr bewundernd fand. Ich ging ins Schloss und in Rosis Zimmer, wo ich von ihr schon erwartet wurde. Ich klopfte kurz und trat gleich darauf hin ein. Den schweren Einkaufskorb aus Garn stellte ich wie immer auf ihren Tisch. Rosi lag auf dem Bett mit den Unterbeinen am Boden. Die Hände waren an ihre Stirn gedrückt. Immer wieder sagte sie „Mir muss etwas einfallen, was nur!“ Sie schien Ratlos Ich fragte ob alles in Ordnung sei und ob ich irgendwie behilflich sein konnte. Ich stellte mich neben das Bett und sah sie mit geraden rücken an. Bei ihr musste man zu allem bereit sein. Rosi erklärte mir das vor kurzem ein wichtiger Kunde von der Firma Sungaria Beautic anrief und um ein treffen bat. Dabei ging es um ein neues Produkt das noch nicht auf dem Markt ist aber in 2 Tagen in den Läden stehen soll. Der Kunde verlangte ein treffen und das morgen. Er würde auch einige Aktionäre mit bringen. Und er verlangte dieses Gespräch im Hotel dieser statt zu tätigen. Nur war dieses Hotel eines der beliebtesten und erfolgreichsten die es gab. Um dort ein Zimmer oder einen Konferenzsaal zu mieten musste man schon 3 Monate im Voraus mieten. Davon hinge jetzt die Zufriedenheit des Kunden ab. Da sie seinen Namen niemals aussprach war es wirklich eine sehr hohe Persönlichkeit. Den wäre er undwichtig würde sie seinen Familien Namen aussprechen. Für Rosi war das alles ein großes Problem. Für mich war es die Chance etwas auszuprobieren. Etwas was ich schon lange nicht mehr getan hatte. Ich nahm meinen Terminkalender mit weißem einband aus dem Korb. Den musste ich immer dabei haben. Weil mein stunden plan darin verzeichnet wurde und weil ich immer die Termine von Rosi umändern musste oder jemanden telefonisch verständigen musste wegen einem Termin. Darin waren alle Nummer von ihren Firmen und ihren wichtigsten Mitarbeitern. Auch die Nummere dieses Hotels stand hier drinnen. Das Hotel Kalarium. In letzter Zeit fand ich viel mehr Mut neues zu testen. Und manchmal gab es dafür von Rosi ein zufriedenes grinsen da es meisten um ihre Firmen ging. Ich ging zu Telefon das neben dem Balkonfenster stand. Es war ein kleines schwarzes und schnurloses Telefon mit Touchscreen Tastatur. Die sich einschaltete wenn man das Telefon aus dem Akkugerät nahm. Ich wählte die Nummer des Hotels. Es dauerte nicht lange, da meldete sich schon ein Herr mit junger stimme. Er sagte den Namen des Hotels auf und wofür es stand bis er dann endlich seinen nahmen sagte. Mein Schauspiel begann. „Seien sie gegrüßt junger Herr, ich heiße Xéra Edelsinn. Fr. Labusch persönliche Assistentin.“ Ich versuchte so deutlich wie möglich zu sprechen und betonte meinen Beruf sehr deutlich. Und es schien auch Wirkung zu zeigen. Den der Junge Herr Namens Herr Erso, kam mir mit sehr freundlicher stimme entgegen. Ich glaubte sogar das er versuchte überfreundlich zu sein. „Guten Tag gnädigste Frau Edelsinn, wie darf ich ihnen behilflich sein?“ „Ich möchte nur das sie mir versichern das mit der Reservierung morgen keine Probleme sich zeigen. Das darf unter keinen Umständen so sein wenn sie mich verstehen.“ Ich redete so gut nach der Schrift wie es nur ging und versuchte edle ausdrücke zu benutzen. Am anderen Ende wurde es kurz still. Wie erwartet sagte mir der her Erso das er keine Reservierung Vorliegen hat. Konnte er auch gar nicht. Trotzdem versuchte ich ihm weiß zu machen, das es eine Reservierung geben muss. Das mir vor 3 Monaten ein großer Konferenzsaal versichert wurde. Dabei versuchte ich so entsetzt wie möglich zu klingen. Ich legte eine verzweifelte stimme auf und tat so als ob mein Job davon abhinge. „Gebe es dein keine Möglichkeit diesen foppa zu korrigieren. Wenn ich morgen diesen Saal nicht versichern kann würde es meinen Job kosten. Gibt es keine Möglichkeit?“ Er schien es mir ab zu kaufen Den er sagte mir das er für morgen einen Konferenzsaal zur Verfügung stellen könnte aber nur für 3 Stunden. „Vielen Dank sie wissen gar nicht wie sehr ich sie dafür schätze. Sie sind wahrlich ein großer Engel!“ Er schien geschmeichelt zu sein, das hörte ich deutlich. Er sagte mir noch in welchen Stock und welche Zeit. Am Abend. Die Zeit müsste ausreichen. Ich bedankte mich nochmal und legte dann auf. Danach berichtete ich Rosi von der guten Neuigkeit. Sie war sehr erstaunt. Aber wenig über die gute Nachricht so wie es aussah. Sie fragte mich wo ich gelernt hätte so fein nach der Schrift zu sprechen. Doch ich konnte ihr nicht mal eine Antwort geben das sie mich schon bat aus ihrem Zimmer zu gehen. Vorher drückte sie mir noch ein paar Zettel mit Daten in die Hand und befahl mir schon mal eine Rede Für sie zu schrieben. Das ist auch eine meiner Fix arbeiten geworden. Alle 2 Tage schrieb ich für Rosi kleine Reden für Konferenzen und sonstige Sachen. Ich ging auf mein Zimmer wo ich dafür Zeit und Ruhe hatte. In einer halben Stunde hatte ich wieder Küchendienst. Momentan ist noch nicht viel zu tun da die Königsfamilie erst nächste Woche zurück käme. In meinem Zimmer legte ich den Umschlag auf den Schreibtisch und setzte mich kurz aufs Bett. Erina seilte sich mit einem Spinnfaden von der Decke zu mir herunter auf die Schulter. Erina ist meine Spinne. Sie ist so groß wie eine halb ausgewachsene Katze. Sie ist aus dem Ei damals Geschlüpft, das mir Rosi schenkte. Am Anfang erschreckte ich mich sehr, aber ich fand schnell Gefallen an meiner neuen Freundin. Sie war das was man in meiner Welt eine Schwarze Witwe nannte. Eine Spinnenart die zu den Giftigsten zählte. Nicht aber in dieser Welt. Hier gab es 2 Arten von schwarzen Witwen. Eine Fleischfressende und hoch giftige und eine Vegetarische Spinnenart. Auch von der Größe waren die spinnen unterschiedlich. In dieser Welt können sie einen Meter hoch werden und so lang wie ein Bernadiener. Geschlechtlich kann man diese Spinne auch gut unterscheiden. Das Rote Muster ist nur auf der unteren Körperhälfte wenn es ein Weibchen ist. Ich hatte die Chance die Weibliche Vegetarische Art zu erwischen. Sie ist für mich eine sehr gute Freundin Geworden. Hier im schloss wusste jeder von meiner spinne Erina. Nur weckte sie nicht bei jedem große Begeisterung. Im Gegenteil. Außer Rosi fürchteten sich alle vor ihr. Weshalb Erina die meiste Zeit in meinem Zimmer verbrachte. Aber jeden Morgen nahm ich sie mit in das Planetarium zu den anderen Tieren. Dort gefällt es ihr auch sehr. Natur ist für jeden glaub ich etwas Schönes. Ich öffnete mein Fenster und starrte in den blauen wolkenlosen Himmel. Noch immer vermisste ich meine Familie. Mit der Zeit wurde es jedoch erträglicher. Besonders da gerade die Tiere hier es waren die mir die Familie ersetzten. Die Gespräche mit Shark taten Gut. Aber auch bei den anderen Tieren glaubte ich, dass sie mich verstehen. Eine leichte Windprise streichelte noch mein Gesicht bevor ich mich an meinen Schreibtisch setzte um die Rede zu schreiben.
Rosi ging in ihrem Zimmer auf und ab. Sie wartete auf einen wichtigen Anruf. Eine wichtige Nachricht hinterließ man ihr und nun wartete sie ungeduldig. Als das Telefon klingelte verging schon viel Zeit. Die Person war unpünktlich. „Hallo hier Rosi! Ja ich hab deine Nachricht bekommen.“ Eine männliche Stimme klang durch den Hörer. Es dauerte nicht allzu lange da legte Rosi auch schon wieder auf. Ein Problem war gelöst nach dem Rosi ihre persönliche Assistentin sprechen hörte. Sie wusste zwar, dass die kleine außergewöhnlich war, aber so sprechen hätte sie nicht von ihr erwartet. Zum Glück war sie damals rechtzeitig zur Stelle. Die Suche nach ihr hatte sich wirklich gelohnt. Laut ihrer Erzählung führte sie ein gewöhnliches armes Leben. Trotzdem konnte sie spreche wie eine Adelige. Genau das war es was ihr helfen könnte. Sie packte eine kleine Flasche mit bläulichem Inhalt und verpackte sie in einer Schachtel. Sie klebte ein Etikett darauf, mit der Aufschrift Königsfamilie. Danach ging sie aus dem Zimmer und ließ ihre Stimme durch das ganze Schloss hallen. Sie rief nach ihrer Assistentin, die schon nach wenigen Sekunden um die Ecke geflitzt kam. „Ja Rosi? Was soll ich für dich tun?“ stellte sie ihrer Chefin die Frage. Rosi sah sie an und überlegte ob es wirklich so eine gute Idee sei. Aber ihr blieb nichts anderes übrig. Sie konnte nur hoffen, dass sie gut auf sich aufpassen kann. „Ich habe eine wichtige Aufgabe für dich.“
Rosi rief mich in ihr Zimmer. Sie sorgte dafür, dass ihre laute Stimme, im ganzen Schloss zu hören war. Zu meinem Glück hatte ich es nicht weit zu ihrem Zimmer. Sie stellte mir eine nicht leichte Aufgabe. Ich sollte versuchen die Königin an zu lügen. Sie gab mir die Nummer des Ferienhauses wo die Königsfamilie momentan ihren Urlaub verbrachte. Ich sollte nur allein nach der Königin verlangen. Rosi sagte mir in etwa was ich in diesem Gespräch sagen sollte. Dabei musste ich so kreative wie möglich sein. Es gab nur eine einzige Bedingung. Ich durfte nur nach der Schrift sprechen. So adelig wie möglich. Wie vorhin mit dem Mann im Hotel. Das schien ihr sehr wichtig zu sein. Ich sah ihr an das eine Menge von dem abhing was jetzt geschah. Aber gerade unter Stress viel es mir am schwersten mich gewählt auszudrücken. Aber da Rosi mich gerade zu darum anflehte und das ist ebenso selten wie ein Lob, gab ich mein bestes. Ich wählte die Nummer und legte den Hörer ans Ohr. Schon nach dem ersten klingeln meldete sich eine weibliche Stimme. Es war die Königin persönlich. ich wusste wie sie aussah weil genug Bilder von ihr und ihren Töchtern im Schloss herum hangen. Sie war ein Frau mit langen blonden Harren und schwarzen Augen. Eine sehr hübsch Frau. Und auch sehr eitel. Das sah man ihrem Gesicht an. Ihre Stimme machte schon königlichen Eindruck. Sie meldete sich sogar mit ihrem vollen Namen. Königin Isabella Magdalena Fauron Senorasch. Ein ziemlich langer Name. Das Wort Königin betonte sie besonders stark. Es schien ihr sehr wichtig zu sein. Ich sagte auch meinen Namen und versuchte so gewählt wie möglich zu wirken. „Ich grüße Sie eure Hoheit meine Name Xéra Edelsinn. Ich habe eine äußerst wichtige Lieferung die ich nur ihnen persönlich überbringen vermag.“ „Tut mir Leid aber es wird wohl bis nächste Woche warten können.“ Das war leider gegen das worauf Rosi bestand. Ich musste so schnell wie möglich abreisen. Ich versuchte es weiter „Verzeiht mir, aber es ist wirklich eine dringende Angelegenheit. Ich muss ihnen dieses Paket so schnell wie möglich ausliefern. Es könnte womöglich mein Job daran hängen.“ Die Königin schien es wenig zu interessieren. Nun ich bezweifle zutiefst das dies irgendwie mein Problem ist.“ Gab mir die Königin barsch zurück. Ich wusste nicht wie ich darauf reagieren sollte. Doch bei dem Gesicht von der Königin kam mir eine Idee. Wenn ich sie so einschätzte wie sie aussah wird sie darauf ansprechen. „Dann wurde mir wohl etwas Falsches berichtet.“ Ich sprach leise aber laut genug das die Königin es hörte. Ich wollte den Eindruck erwecken als sollte sie es nicht hören. Es klappte. Sofort wollte sie wissen was ich damit wohl meinte. Ich erzählte ihr das man mir sagte, nicht nur wie hübsch sie sei sondern was auch was für eine durchaus liebe Person sie sei. „Sie verfügen über eine gute Aussprache. Sie sind nicht zufällig Adelig?“ Fragte mich die Königin. Es steckte viel Neugier hinter dieser Frage. Ich verneinte ihre Frage „Nein eure Hoheit aber es ist mir jedes Mal eine Ehre wenn ich so Feine Königliche Persönlichkeiten dienen kann. Irgendetwas war, was ihr Interesse geweckt hat. Sie forderte mich auf eine Kutsche des Schlosses zu nehmen und mich zu ihr bringen zu lassen. Sie würde sogar persönlich dafür sorgen das ich sicher ankomme. Ich bedankte mich bei der Königin höflich und verabschiedete mich. Gleich nach dem ich auflegte, berichtete ich von dem Telefonat. Rosi war ganz begeistert.
Und schon saß ich in einer blauen Kutsche und ließ mich in die Terorrawüste bringen. Dort ist das Ferienhaus. Ich verstand nur nicht warum ausgerechnet in einer wüste. Ich saß auf weiß gepolsterten Sitzen und versuchte die Fahrt zu genießen. Erina musste ich leider im Schloss lassen. Ich hoffte die Zeit verging schnell. Für diese Fahrt musste ich mich sogar umziehen. Wieder durfte ich in ein Kleid steigen. Es reichte mir bis unter die Knie. Die Träger bestanden aus zwei dünnen Bändern. Um die Hüfte hing ein brauner Ledergürtel mit einer braunen Ledertasche. An meinen Füßen trug ich blaue Sandalen mit Glitzersteinen. Perfekt gekleidet für diese Heiße Wetter. In der Ledertasche war ein Handy mit Kopfhörer. Mit diesem Handy konnte ich sogar Musik hören. 50 Waren dort drinnen. Nur für Musik fehlte mir zurzeit die Lust. Ich sah mir lieber die Gegend an durch die ich fuhr. Ich sah Wälder und viele Blumen die ich sehr ungewöhnlich fand. Einige sahen aus wie Schmetterlinge. In so vielen bunten Farben. Ein wirklich schöner Anblick. Doch schon nach einiger Zeit wurde mir langweilig. Und mit der Langeweile kam die Müdigkeit. Ich schloss mein Augen und versuchte zu träumen. Es schien mir zu gelingen. Es war nur leider einer der Träume an die man sich nicht erinnert. Wo Stunden zu Sekunden werden. Als ich meine Augen wieder öffnete fand ich mich in einer Stadt wieder. Alles war voll mit Steinhäusern und Menschen sah man so weit das Auge reicht. Naja nicht nur Menschen. Auch Wesen mit blauer Haut. Vogel artige Mensch und es ging so weiter. In dieser Stadt gab es wirklich eine Menge Rassen. Ich fand es irgendwie amüsant. Die ganzen verschiedenen Wesen. Sogar, einen Mann mit Krokodils Kopf und grünen Schuppen sah ich. Er verkaufte frischen Fisch. Nur der Duft der von ihnen kam war alles andere als Frisch. In dieser Welt gab es so vieles. Wir fuhren durch einen großen Markt so wie es den Anschein hatte. Überall hörte ich Kaufleute ihre Waren anpreisen. Alle wollten sie sehr viel an die Leute bringen. Die Kutsche mit meinen zwei Weißen Pferden blieb unweigerlich stehen. Ich musste mich fest halten um nicht um zufallen. Die Schachtel die mir Rosi anvertraute nahm ich fest in die Hände. Mein Herz schlug Alarm. Der Kutscher war es nicht der den Stillstand anforderte. Mir wurde sehr unwohl im Magen. Plötzlich öffnete sich die Tür neben mir und ein junger Mann mit langen schwarzen Haaren zog mich aus der Kutsche. Seine Jeans und sein langer Ledermantel war in einem beigen Farbton. Ein schwarzes enges T-Shirt schwarze Stiefel, schwarze Stiefel und Lederhandschuhe rundeten sein Outfit noch ab. Sein Gesicht zierte eine schwarze klein glasige Brille und auf seinem Kopf spannte eine braune Fliegerbrille. Er zerrte mich ohne ein Wort aus der Kutsche zu einem schwarzen Motorrad, das mitten im Weg stand. Niemand der dieses Szenario mit ansah dachte daran mir zu helfen. Einige sahen nur dumm aus der Wäsche und andere tuschelten und kicherten. Als wäre das Ganze nur ein dummer Scherz. Ich rief um Hilfe aber keiner rührte sich, während mich dieser Mann auf das Motorrad zerrte und weg fuhr. Noch immer hielt ich die Schachtel fest in der Hand. Ich saß zwischen den Armen des jungen Entführers. Wir fuhren bereits durch eine große wüste. Es wunderte mich das dieses Motorrad auch auf Sand so schnell fahren konnte. Mit der Schutzbrille über den Augen fuhr mein Entführer wie ein wilder durch die Wüste. Ich hatte zu viel Angst um ein Wort mit ihm zu sprechen. Er sah nicht besonders Freundlich aus. Seine Haare waren mit einem schwarzen Gummiband zusammen gebunden und nur 2 lange Strähnen flatterten im Fahrtwind. Mein Oberarm schmerzte noch immer etwas, weil er so fest zu gepackt hatte. „Wir müssen uns noch mehr beeilen. Halt dich fest Doofnuß!“ hörte ich ihm zu mir sagen. Der war lustig. Wo sollte ich mich den fest halten. Und was sollte dieser Spitznamen für mich. Der Entführer legte einen Gang zu. Ich wusste nicht das ein Motorrad so eine enorme Schnelligkeit erreichen konnten. Der Fahrtwind wehte mir stark ins Gesicht so das ich meine Augen schließen musste. Vielleicht hatte dieser Typ es ja auf die Schachtel abgesehen, die ich ausliefern sollte. Aber dann hätte er sie mir ja einfach aus der Hand reisen können. Und mich nicht gleich entführt. Ich wusste ja schließlich nicht mal was in dieser Schachtel war. Rosi sagte mir nur das es wichtig und zerbrechlich ist. Das war es auch schon. Trotz meiner geschlossenen Augen, bekam ich mit, das wir hier irgendwo hinauffuhren. Ein steiniger Hügel. Kurz danach kam die Maschine zum stehen. Wir blieben auf einem kleinen Berg stehen, der eine Flache spitze besaß. Darauf eine riesige Villa. Lang konnte ich den Anblick nicht bestaunen. Den schon wurde ich Richtung Eingang gezerrt. Die Schachtel hielt ich noch immer fest. Entschlossen sie nicht kampflos frei zu geben. Er öffnete eine braune Tür und ehe ich mich versah stand ich in einem, naja, nicht kleinem Vorraum. Vor mir waren 2 Treppen von denen je eine nach oben ging. Die Stufenreihe links von mir führte mit einem großen Bogen nach oben wo sie sich mit der rechten Stufenseite traf. Zwischen den beiden war eine weiße Tür die in den nächsten Raum führte. Genau unter dem Gelände führte ein langer Gang weiter in die Villa hinein. Der Mann ließ meinen Arm los. Eine Frau mit blondem Haar trat aus der oberen Tür und heilte die Treppen hinunter. Ich erkannte sie sofort als die Königin. Die Stimme war auch die selbe. Ihr Gesicht zeigte mir das sie keines Wegs erfreut war. Nicht über meine Anwesenheit, mehr über den jungen Mann, der die Königin mit hasserfülltem Blick durch seine Sonnenbrille anstarrte. Seine Schutzbrille ließ er um seinen Hals wieder baumeln. Er stand mit erhobenem Kopf da und wandte den Blick nicht von der Königin ab. Erst als sie auf mich zu kam drehte er sich weg und ging die anderen Stufen hinauf. Es schien ihm ein Greul zu sein, dieselben Treppen wie sie, zu nehmen. Ihren weg mit seinen zu kreuzen. Seine Hände verschwanden in der Manteltasche. Die Königin kam auf mich zu und stellte sich mir vor. Dabei bestaunte sie mich von oben bis unten. „Na zumindest hast du sie ohne blaue Flecken hergebracht. Wenn ich hingegen an die anderen Mädels dachte.“ Obwohl sie mich ansah schien sie mit dem jungen Mann zu sprechen, der bei der weißen Tür verharrte. Er wusste das sie mit ihm sprach. Und es schien ihm nicht zu gefallen. Den er gab ein leisen knurren von sich und auch etwas anderes „Ach halt doch die Schnauze!“ Ich glaubte nicht was er da sagte. Wusste er eigentlich mit wem er da sprach. Dass er sich so ein verhalten erlaubte. Ich begrüßte die Königin Freundlich und wollte ihr gerade das Paket überreichen. Aber das wurde mir vereitelt. Es flog mir aus den Händen hoch zu dem unhöflichen Kerl. Nach meiner Erkenntnis setzte er dafür Telekinese ein. „Die gehört mir du Doofnuss!“ rief er mir noch zu und drehte sich um. Die Königin blickte ernst und fragte mich was ich von ihm halte. Ich wusste zwar nicht warum sie meine Meinung hören wollte aber ich sagte ihr genau das was ich mir dachte. Dass er ein Unhöflicher, brutaler, egoistischer und mit Abstand der größte Idiot ist der mir je begegnet ist. Verblüfft sah mich die Königin an. „Das ist ja komisch. Egal wie schlecht mein Sohn ein Mädel behandelte, sie sind die erste die trotz allem schlecht von ihm sprechen kann.“ Ich hielt mir vor Schreck die Hände vor dem Mund. Dafür war ich zu geschockt. Im selben Moment war mir alles so peinlich. Aber woher sollte ich das auch wissen, dass das ihr Sohn ist. Der im Übrigen auch kurz bei meinen Beschimpfungen verharrte und dann hinter der weißen Tür verschwand. Ich entschuldigte mich mehr Mals bei der Königin. Was sie fand nicht nötig war. Sie meinte sogar das ihr das sogar gefiele. Eine Frau die so über ihren Sohn Pantonjo, so nannte sie ihn, sprach müsse sie sogar näher kennen lernen. Sie Königin bat mich zum essen zu bleiben und auch hier in der Villa zu übernachten. Ein nein wollte diese Frau gar nicht erst hören. So blieb mir nichts anderes übrig als der Einladung zuzustimmen. „Sehen sie sich doch ein bisschen um. Einer meiner Bediensteten wird ihnen nach dem Nachtmahl ihr Zimmer zeigen. Wir pflegen übrigens um 18 Uhr zu speisen. Ich möchte das sie sich zugutehalten pünktlich zu sein.“ Ich gab freundlich mein Dank zurück. Sie ging durch den unteren Gang und durch einen Seiteneingang verlor ich sie aus dem Blickfeld. Ich nutzte das Angebot von Königin und wollte mich hier etwas um zu sehen. Vorher musste ich noch etwas erledigen. Rosi anrufen. Ich nahm die Kopfhörer aus dem Handy und wählte ihre Nummer aus der Telefonliste. Ich musste nicht lange warten, da hörte ich schon ihre Stimme auf der anderen Leitung. Das erste was sie wissen wollte ob ich die Fahrt gut überstand. Es klang so als ob sie genau wusste das ich von diesem brutalen Prinzen hergebracht wurde. Ich erzählte ihr alles wirklich alles. Als ich ihr das mit dem Sohn der Königin erzählte, musste sie sogar lachen. Ihr schien es zu gefallen das ich dem Prinzen beleidigte. Meine Sorge galt jedoch erst den Tieren und meiner Spinne Erina. Rosi versicherte mir das sie sich schon um alles kümmern. Beruhigt war ich noch immer nicht. Ich sah mich in der Villa um. Ich fing im oberen Bereich an. Auch auf die Gefahr dem Prinzen zu begegnen. Und ich hegte die Befürchtung das mir das auch nicht erspart bleiben wird. Pantonjo saß auf seinem Bett aus weißen Lacken und starrte die Flasche mit der blauen Flüssigkeit darin an. Für ihn war es die Lösung eines Problems. Die Flasche stellte er auf die Kommode neben seinem Bett. Danach entledigte er sich von Mantel, Handschuhe und T-Shirt. Zum Vorschein kam eine Verfaulte ähnliche Haut. Als wäre er tot und könnte noch herum wandeln. Es war kein schöner Anblick. Seine Hände, Arme und sein ganze Oberkörper. Alles bekam eine gräuliche Farbe. Von einigen Stellen hing sogar etwas Haut herab. Seine Fingernägel gelblich und eingerissen. Er nahm sich die Flasche und öffnete den Deckel. Mit einem Zug, trank er alles aus. Bis kein einziger Tropfen übrig war. Danach betrachtete er den Verband an seinem linken Unterarm. Er ließ sich aufs Bett sinken. Und setzte sich gleich daraufhin wieder auf. Sein ganzer Körper begann zu zittern. Pantonjo fluchte leise vor sich hin bevor er sich in die Decke einwickelte. Der Schweiß ran ihm übers Gesicht. Trotz allem blieb er eingewickelt. Er sah auf die Uhr. In 3 Stunden gab es Essen. Dann wird er sich wieder in sein Gewand werfen müssen. Niemand sollte seinen Körper sehen. Zurecht. Das er sich dieses Aussehen selbst zu zu schreiben hatte, wusste er durchaus. Durch eine leichtsinnige Tat, erlitt der Prinz diese Höllenqualen. Er schloss die Augen und versuchte ein bisschen zu schlafen. Draußen vor der Tür hörte er leise Schritte. Jemand ging durch den Flur und derjenige ließ sich sehr viel Zeit dabei. Die Tür war verschlossen. Wer auch immer da draußen herum schlich, stören konnte er Pantonjo nicht. Er kümmerte sich nicht weiter um diese Person. Mehr bereiteten ihm die Schmerzen Sorgen, die in seinem Kopf auf stiegen. Es war ein gewaltiger Stich der ihn alle paar Sekunden durch fuhr wie ein Blitz. Sein Körper fühlte sich an als würde er brennen. Trotz allem zitterte er als ob er in einem Kühlschrank schliefe. Es war wirklich nicht zum aushalten. Seine Augen vielen immer wieder zu. Er bemühte sich wach zu bleiben. Er musste befürchten nicht wieder so schnell auf zu wachen. Er strengte sich an nicht in den ewigen Schlaf zu fallen. Jedes Mal wenn er die Augen schloss sah er Blut fließen. Seine schmerzen wurden immer stärker. Eine Minute kann einem da vorkommen wie eine Stunde. Er sah zu der Uhr neben seinem Bett. Der Sekunden Zeiger schien in seinen Augen sich nicht von der Stelle zu bewegen. Als würde der Gott der Zeit nur für ihn den Stillstand befehligen. Der Schlaf kam nicht über ihn. Der Schmerz war das einzige was dem jungen Mann befehligte. Den der Schmerz war zum Teil auch Durst und Hunger. Nicht nach Wasser, nicht nach fester Nahrung. Seine gier bestand aus Blut und rohem Fleisch. Trotz all der Qualen bemerkte er das noch immer dieselbe Person vor seiner Tür stand. Die Person blieb nicht lange. Sie verschwand wieder. Pantonjo dachte, dass diese Person wohl das Mädchen sei, das sich hier im Schloss etwas umsah. Er fand sie etwas eigenartig. Sie war die einzige Frau die ihn nicht wollte. Dabei war er doch überall als Prinz bekannt. Und das sie ihn nicht kannte hielt er für ausgeschlossen. Obwohl. Sie war die erste die Schlecht von ihm sprach und das auch noch vor seiner Mutter. Sie schien wirklich keine Ahnung zu haben. So einer war er auch noch nie begegnet. Eine die sich traute so über den Sohn der Königin zu sprechen, war entweder eine Lesbe oder einfach nur dumm und leichtsinnig. Doch das kümmerte ihn nur wenig. Naja nicht so wenig. Man konnte erkennen das sie alles andere als ein normaler Mensch ist. Doch spürte er an ihr keine magischen Kräfte. Etwas an ihr machte ihn neugierig. Nur was. Vielleicht war es auch nur, weil sie ihn als einziger ablehnte. Aber diesen Gedanken stieß er schnell von sich weg. An dieses Mädel wollte er kein einziges Mal, zurzeit, denken.
Die Zeit verrann während ich mich umsah. Mittlerweile hatte ich mich im Esszimmer eingefunden. Der Raum war sehr groß. Ein langer Tisch stand in der Mitte mit 10 Stühlen rund herum. „ von diesen Stühlen standen je auf der breiteren Seite des Tisches. So das man immer rechts und links Sitznachbarn hatte. Ein Kronleuchter und Kristalle in verschiedenen Farben an den Wänden machten diesen Raum zu etwas besonderem. Ich stand am Rand des Raumes etwas weiter weg von der Tür. Ich wusste nicht wo ich mich hinsetzten sollte. Diese Villa hatte wirklich beeindruckende Räumlichkeiten. Eine Sauna, eine eigene Schwimmhalle, einen Fitnessraum sogar ein Tennis und Basketballplatz. Diese Villa war wirklich größer als sie von außen scheint. Sogar die Küche war hier gewaltig. Im oberen Bereich, wo der Prinz verschwand gab es viele geschlossene Räume. Alle Türen wurden in ein helles Weiß gestrichen und die Wände ein helles blau. Bei einer Tür verharrte ich kurz. Da drin war jemand. Und demjenigen ging es sehr schlecht. Klagendes stöhnen und schnelles atmen das sich anhörte als ob dieser jemand zitterte. Ich überlegte ob ich anklopfen sollte. Vielleicht brauchte diese Person meine Hilfe. Ein merkwürdiges Gefühl überredete mich jedoch es zu unterlassen. Nun stand ich hier und wartete. In wenigen Minuten wurde es 18 Uhr. Am Tisch war schon alles gedeckt. Silberbesteck und weiße Teller mit einem Goldrand. Gläser auf denen Engel ein geformt waren. In der Mitte stand eine kleine weise Kerze. Sie steckte in einen silbernen Kerzenhalter. Er war die einzige Kerze in dem ganzen Raum. Ich ging ein bisschen näher an die Kerze um mir das Rosen Muster darauf anzusehen. Diese Kerze verströmte auch einen eigenwilligen Duft. Aber sehr wohl riechend. Plötzlich entzündete sich der Doch von selbst. Ich bekam einen ziemlichen Schreck. „Oh verzeiht Madam, es lag nicht in meinem bestreben ihnen Furcht ein zu flössen.“ Ein Mann mit blauen harren stand mit einem Servierwagen im Raum. Ich bemerkte gar nicht wie er hier hereinkam. Auf seinen Wagen standen drei weitere dieser Kerzen. Eine große Schüssel mit gemischten Salat und drei Krüge mit verschiedenen Säften. Der Mann stellte die anderen Kerzen auf den Tisch und schnipste mit dem Fingern. Wodurch sich die restlichen Kerzen entzündeten. Er stellte sich mir als James den Koch vor. Ich wollte mich ihm gerade vorstellen da sagte er das er bereits wüsste wer ich bin. Rosi habe ihn schon viel von mir berichtet. Er bat mich bitte Platz zu nehmen. Er deutete auf den ersten Stuhl auf der anderen Seite des Tisches. Während ich Platz nahm sah ich James noch ein bisschen bei seiner Arbeit zu. Er stellte die Krüge auf den Tisch und den gemischten Salat ließ er auf den Wagen stehen den er in eine Ecke schob. Die Tür öffnete sich und fünf junge Damen betraten den Raum. Alle in einem blauen Kleid. Sie waren alle sehr hübsch und ich schätzte sie zwischen 20 und 30 Jahren alt. Bis auf eine. Die war nur so um die 8 Jahre alt. Sie setzte sich direkt neben mich. Mich faszinierte ihre harre sehr. Die eine Hälfte war blond und die andere schwarz. Auch ihre Augen waren so. mit genau diesen verwunderten schönen Augen sah sie mich an. Ganz ungeniert fragte sie mich wer ich bin. Ich sagte ihr zwar meinen Namen, jedoch hatte sie keine Zeit mehr mir ihren zu sagen. Denn schon kamen die Königin und der König mit braunem Bart und Haar in den Raum. Die Königin setzte sich auf die eine Seite des Tisches und ihr Gemahl auf die andere Seite. So dass ich den König um die Ecke neben mir sitzen hatte. Der einzige Stuhl der noch leer war, war der vor mir. Jedes der anderen 4 Mädchen hatte verschiedene Haarfarben. Die eine rosa, das war Prinzessin Christa, die schwarz haarige Kair, eine blonde namens Anastasia und eine braun haarige Namen Kabliris. Und das jüngste Familienmitglied saß neben mir. Ihr Name war Elerin. Der König war überall unter dem Namen Eduard Cornelius Senorasch. Die Königin sah mich mit fröhlichem Blick an. Und irgendwie beruhigte mich das nicht wirklich. Ich sah dieser Frau an das sie etwas ausheckte. Eine Idee brütete sie in ihrem Kopf aus. Nur ließ sie es niemanden wissen. Erneut öffnete sich die Tür und ihr Sohn trat ein. Er setzte sich genau vor mir auf den leeren Stuhl. „Meinen Sohn haben sie bereits kennen gelernt. Pantonjo Emilio a Basko Senorasch.“ Die Königin stellte mir ihren Sohn mit einem Unterton vor, als würde sie eine überraschte Reaktion erwarten. Der Prinz sah noch immer aus wie vorher. Er trug dieselben Klamotten und hatte denselben bösen Blick, wie bei unserer ersten Begegnung. Noch immer konnte ich diesen Typ nicht ausstehen. Die Königin wollte sich gerade über den Aufzug ihres Sohnes aufregen da erhob ihr Gemahl die Hand und bat um schweigen. Die Königin riss sich zusammen. Aber man sah in ihren Augen wie sehr sie sich anstrengte nichts zu sagen. Der König ließ James das Essen auftragen. Und ich genoss das Mahl wirklich sehr. Eine Kürbiscremesuppe Danach überbackene Hühnerflügel mit Reis und zum Nacht sich leckere Eismarillen Knödel. Ich war hin und weg. Auch der gemischte Salat war ein Traum. Dieser James verstand was vom Kochen. Niemand sprach ein Wort während der ganzen Zeit. Jeder saß ruhig da und genoss das Abendessen. Elerin war es die dieses Schweigen brach und eine Frage an mich richtete. „Was machst du eigentlich hier?“ Alle sahen Elerin verwundert an. Ihre Mutter Tadelte sie gleich uns schimpfte sie, dass man mit Gästen so nicht spreche. Traurig stocherte die Kleine in ihrem Nachtisch herum. Der König erwähnte das Rosi bereits berichtete das ich als persönliche Assistentin für sie arbeite. Er sprach vor kurzem mit ihr und sie hatte nur gutes von mir zu erzählen. In mir regte sich etwas stolz. Aber mehr wurde nicht gesprochen. Ich kam nicht drum herum ab und zu zum Prinzen hinüber zu sehen. Er machte mich noch immer wütend. Trotzdem besaß er etwas an sich was mein Interesse an ihm weckte, das mich auf eine bestimmte Art und Weise anzog. Aber auch er schien es nicht lassen zu können und versuchte mich zu beleidigen. „Ich versteh nicht wie Rosi so eine Doofnuss einstellen konnte. Das DIE was ordentlich zusammen bringt ist doch unmöglich.“ Doofnuss störte mich ja nicht mehr so, aber der Rest nervte mich. Es regte mich einfach auf wie er mit mir sprach. Auch diesmal konnte ich mich nicht zurück halten. „Ich habe in Gegensatz zu dir was ihm Kopf. Du würdest nicht einmal etwas zu Stande bringen selbst wenn dein Leben davon abhinge.“ Das saß. Der Prinz starrte mich zornig an. Was ich eigentlich vom Rest der Königsfamilie erwartete. Statt Protesten wurde ich von seinen Schwestern gelobt. Die Eltern saßen weiterhin ruhig da. Als würden sie nichts von dem ganzem Mitbekommen. Ich fragte mich ob Streitereien hier wohl zur Tagesordnung gehörten. Der Prinz setzte noch einen Drauf. Er dachte nicht im Traum daran das auf sich sitzen zu lassen. „Gören wie du gehören erhängt und verbrannt. Zu etwas besseren bist du doch gar nicht zu gebrauchen.“ Ich war nicht bereit mich auf so ein Niveau herab zu begeben. Ich wusste wann es genug war und wann es an der Zeit war dem ganzen ein Ende zu machen. Ich bat die Königin mir mein Zimmer zeigen zu lassen. Sie befahl James mich hin zu führen. Ich ging um den Tisch und blieb vor dem Wagen stehen. Der direkt hinter dem Prinzen stand. James wollte ihn mit nach draußen nehmen. Die Salatschüssel stand noch darauf. Sie war noch nicht leer. Was für einen Gedanken ich nun hatte brauchte ich euch nicht zu sagen. Gegen diesen Drang kämpfte ich jedoch an. Das wäre zu viel des Guten. Der König schien meine Gedanken lesen zu können. „Tun sie sich keinen Zwang an. Nur zu.“ Ich sah ihn kurz an. Zu gern hätte ich es getan. Dieser Idiot hätte es ehrlich verdient. Und ich hatte es auch nicht wirklich vor es zu tun. Aber der Prinz konnte es nicht lassen. „Die traut sich nicht. Feige wie ein Mäuschen.“ Dachte er. Im selben Augenblick wo er diesen Satz beendete, tat ich was getan werden muss. Ich schüttete diesem Idiot den ganzen Inhalt der Schüssel auf den Kopf. Salatblätter hingen ihm im Haar und der Essigdressing floss über sein zorniges Gesicht. Sein Mund stand weit offen. Aber er brachte keinen Ton mehr heraus. Gerechnet hat er damit nicht. Und ich auch nicht. Wie eine kurzschloss Reaktion durchfuhr es mich. Und es getan zu haben befriedigte mich doch ungemein. Trotzdem fürchtete ich mich jetzt schon vor dem Konsequenzen.
Der Rest des Abend verlief ganz ruhig. Ich durfte ein entspannendes Bad nehmen und kuschelte mich nun ins Bett. Schlafen konnte ich jedoch nicht wirklich. Dieser Idiot von Prinz regte mich immer noch auf. Plötzlich vernahm ich ein klackerndes Geräusch. Jemand war vor der Tür. Als ich meine Zimmertür öffnete entdeckte ich Elerin die versuchte mit einer Haarnadel die gegenüberliegende Tür zu öffnen. Die kleine bemerkte das ihr Vorhaben nicht unbemerkt blieb. Sie drehte sich zu mir um und erschrak sofort. Ich fragte sie was sie wohl hier mache. Auch wenn es mehr als eindeutig war. Die kleine versuchte in das Zimmer ein zu brechen. Auf der Tür stand der Name ihrer älteren Schwester Kira, von der ich wusste das sie mit ihren anderen Schwestern Basketball spielte. Die kleine Prinzessin starrte mich grimmig an. Sie rannte schnell zum Ende des Ganges und verschwand dort im letzten Zimmer. Ihre Haarspange ließ sie vor mir fallen. Es war eine hübsche schwarze Haarnadel mit einem Herz als griff. Ich hob die Nadel auf und wollte sie ihr gerade zurück bringen. Da kam schon Kair um die Ecke. Sie kam in einem grauem Top und einer Leggins. Alles ziemlich verschwitzt. „Sie hat wohl wieder versucht sich eins meiner Puzzles zu stibitzen. Sie schloss ihr Zimmer auf, wünschte mir eine gute Nacht und verschwand hinter der Tür. Das wollte Elerin also. Ich ging zu ihr. Die kleine wollte bestimmt ihre Haarnadel zurück. Ich klopfte an ihre Tür. Ich wartete nicht darauf das mich jemand rein bittet. Den Elerin würde sicher allein sein wollen. So gemein das auch klang, aber diesen gefallen wollte ich ihr nicht tun. Ich trat ein und kam in ein Zimmer voller Puppen, Barbiehäuser usw. Nur am überwiegensten waren diese Hübschen Bilder von Tieren und Blumen. Aber auch ein paar gruslige waren dabei. Von Männern in schwarzen Kutten und Gewehren. Auch einige von Werwölfen erkannte ich, die einen Bum versuchten hochzuklettern. Es erinnerte mich an meine Verfolgungsjagd. Um ehrlich zu sein sah es genauso aus wie die Situation die ich erlebt hatte. Doch das konnte nur ein Zufall sein. Ein Bild eines Kerkers vor ihrem Bett zog mich besonders in ihren Bann. 5 undefinierbare Personen hingen in Ketten dort an Wänden. Die Gesichter nicht erkennbar. Das alles schien dieses Kind selbst gemalt zu haben. Zuzugeben sie hatte Talent. Als wären diese Bilder von einem Profi gemalt worden. Elerin lag in ihrem Bett. Das Gesicht in ein Kissen gepresst. Ich hörte wie sie leise weinte. Ihr Kopf war Richtung Fluss Ende des Bettes gedreht. Ihre Hände verschränkte sie ebenfalls vor ihrem Gesicht. Ab und zu war ein leichtes Schluchzen zu hören. Elerin schien mein eindringen nicht einmal bemerkt zu haben. Sie weinte einfach weiter in ihr Sternenbettzeug. Erst als ich hallo sagte setzte sie sich vor Schreck auf. In der Hoffnung ich würde ihre Tränen nicht sehen wischte sie sich schnell übers Gesicht. Sie sah mich trotzig an und fragte mich was ich in ihrem Zimmer wolle. Und auch das sie nichts verbrochen hatte. Ich reichte ihr die Haarnadel die sie dankbar zurück nahm. Sie sah mich so merkwürdig an. Jedoch nur flüchtig. Als würde sie etwas an mir sehen was ihr Angst machte. Wahrscheinlich glaubte sie ich würde sie jetzt schimpfen. Sie wollte nicht über das Vorhin sprechen, das war mir klar. Besonders nicht mit einer Fremden. Ich hatte auch nicht vor sie darauf anzusprechen. Sie würde mir ja doch nichts sagen wollen. Ich sah mir nochmal kurz die Gemälde an. Das eine Bild mit dem Kerker, stach mir noch immer ins Auge. Mir war so als hätte ich das schon einmal gesehen. Ich fragte sie ob sie das alles selbst gemalt hatte. Mit noch etwas Trauer in ihrer Stimme erzählte sie mir, das Zeichnen eines ihrer Leidenschaft ist. Aber das sie auch gerne Puzzle. Ihre Mutter will ihr aber keine kaufen weil sie der Meinung ist das Elerin noch zu klein dafür ist. Und das ein Puzzle für die sei die nichts in ihrer Zukunft sehen. „Dabei seh ich sogar mehr als mir lieb ist.“ sagte sie noch was ich merkwürdig fand. Eine kleine Idee kam mir. Ich fragte sie ob ich eines der Bilder haben durfte. Sie fragte mich verwundert wozu. Drauf antwortete ich „Wozu kaufen wenn man es auch selber machen kann.“ Die Neugierde der kleinen wurde geweckt. Sie sprang von ihrem Bett auf und nahm selbst ein Bild von der Wand. Darauf waren viele verschiedene Blumen, ohne Stängel abgebildet. Wirklich in allen verschiedenen Farben. Was ich jetzt noch brauchte war noch ein zusätzliches Papier in derselben Größe, eine Schere, Kleber und ein kleines aber auch kleines durchsichtiges Klebeband. Eifrig holte sie mir alle diese Sachen von ihrem kleinen Schreibtisch. Dabei ein dickes Klebeband. Wir setzten uns auf eine frei stelle am Boden und ich fing an. Ich klebte beide Seiten zusammen und achtete darauf das wirklich jede stelle mit Kleber bedeckt war. So war das Papier etwas dicker. Ich fing an die eine Seite mit dem Bild mit Klebeband zu überziehen. Danach drehte ich die Seite umso das ich nur die weiße Seite betrachtete. Elerin brachte mir noch einen Braunen Stift. Mit dem ich das Blatt in viele Kästchen aufteilte. Dazu musste jedes Teil anders geformt sein. Danach beklebte ich auch diese Seite mit Klebeband. Elerins freudiges Gesicht war unübersehbar. Jetzt kam der kniffligere Teil. Die kleinen Teile ausschneiden. Die ausgeschnittenen Teile legten wir in eine Schachtel wo eine Puppe verpackt war. Nach der Vollbrachten tat wollte Elerin es sofort versuchen wiederzusammen zu setzen. Das tat sie Gemeinsam mit mir. Die Zeit verging und es wurde schon sehr spät. Eine blaue Uhr über der Tür sagte mir das es bald 10 Uhr abends ist. Ich brachte Elerin schnell ins Bett und räumte das Puzzle weg. Ich stellte es ihr direkt auf den Tisch wo sie es sehen konnte. Danach verließ ich das Zimmer und schaltete das Licht ab. Ich wünschte der kleinen Prinzessin noch eine Gute Nacht und sie mir ebenfalls. Auch wenn es etwas komisch klang „Gute Nacht Xéra. Und nur keine Angst du wirst es schaffen. Schwarz und weiß kann er nicht besiegen.“ Ich wusste nicht genau was das zu bedeuten hatte. Aber mir war klar das diese kleine Prinzessin keine normale Prinzessin war. Sie war sehr lieb und Kreativ. Ich wäre froh so Zeichnen zu können. Ich kam in mein Zimmer und merkte sofort das etwas nicht Stimmte. Das Licht war ausgeschaltet und der Geruch von Schweiß und Dressing lag in der Luft. Jemand war in mein Zimmer eingedrungen. Ehe ich mich versah wurde mir ein Messer an meinen Hals gehalten. „Am liebsten würde ich dir deine Kehle durchschneiden.“ Ich erkannte die Stimme ganz genau. Prinz Pantonjo war es der mir so drohte. Er drehte mir die Hand auf den Rücken und befahl mir mitzukommen. Noch dazu solle ich ja keinen Mucks von mir geben. Wir verließen die Villa und ich musste wieder auf sein Motorrad steigen. Um die Villa war eine Art Lianes Schutzschild. Praktisch, eine Wand aus Licht die Eindringlinge fern hielt. Wir fuhren direkt durch das Schild hindurch. Wieder saß ich vorne zwischen seinen Armen. Und ob ihr es glauben könnt oder nicht aber ich fühlte mich auf der einen Seite Geborgen und auf der anderen gefährdet. Schon bereute ich es ihm die Salat Schüssel über den Kopf geschüttet zu haben. Das Messer das er vorhin hatte war weg. Durch den starken Wind war ich wieder gezwungen meine Augen zu schließen. Ich wunderte mich das ich keinerlei Angst mehr empfand. Ich könnte jetzt schließlich sterben. Das einzige was mich störte war dieser starke Geruch nach verdorbenem Fleisch. Der direkt von Pantonjo kam. Mit ihm stimmte etwas nicht. Sein Gesicht war blass und ich sah noch immer Schweiß von seiner Stirn rinnen. Ich machte mir große Sorgen um ihn. Er war krank, daran war kein Zweifel. Eigentlich sollte man in solch einer Situation sich hinlegen und auskurieren. Grad das würde ich ihn gern sagen, aber er würde ja doch nicht hören. Ich vernahm ein komisches Geräusch. Langsamer wurden wir auch. Wir stiegen vom Motorrad und ich sah wie Pantonjo kräftig auf seine Maschine trat. Danach erst sagte er mir das der Sprit leer sei. Er packte mich am Arm und wir gingen zu Fuß weiter. Pantonjo legte einen schnellen Schritt hin. Er hatte es furchtbar eilig. Immer wieder sah er sich um. Umso länger er ging umso unruhiger wurde er. Etwas stimmte nicht. Ich bekam auch das ungute Gefühl beobachtet zu werden.
Er holte die kleine Göre aus ihrem Zimmer. Pantonjo musste sie zum Schloss zurückbringen. Der weiße Pyjama den man ihr gab war ihr eine Nummer zu groß. Ihre Sachen hatte er bereits in sein Motorrad in der Box. Um sicher zu gehen das sie auch wirklich mitkam hielt er ihr sein Jagdmesser mit schwarzem Griff an die Kehle. Dummer weise vergaß er in der Eile sein Motorrad auf zu tanken. So kam es das in mitten der Wüste der Sprit ausging. Egal ob er mit ihr den Weg zurück ging oder weiter sein eigentliches Ziel verfolge. Gefährlich wären beide Wege. Die ganze Wüste ist ein einziger Speiseteller für Zombies. Er packte sie am Arm und sie gingen weiter Richtung schloss. Dort wollte und musste er sie auf, Rosi´s Befehl hinbringen. Doch eigentlich erst nach Sonnenaufgang. Solang war er aber nicht bereit zu warten. Diese Göre musste aus seinem Blickfeld verschwinden. Und aus dem seiner Mutter. Er wusste genau warum sie seine Mutter zum Essen einlud. Aber das konnte sie sich sofort abschminken. Pantonjo durchschaute sie längst. Auch wenn er eine Vereinbarung mit ihr traf, kann er dafür sorgen das er seinen Teil der Vereinbarung lange hinauszögern konnte. So lang wie es nur nötig ist und sein wird. Momentan war es jedoch nötig nicht stehen zu bleiben. Diese Wüste nennt man nicht umsonst Terorrawüste. Hier wimmelte es nur von faulenden Zombie-Dämonen. Sie warteten nur darauf sich auf sie zu stürzen. Es versprach nicht lustig zu werden. Pantonjo war zu schwach um gegen sie kämpfen zu können. Wäre ihm das vor 2 Tagen nicht geschehen, hätte er jetzt nicht solch ein Problem. Diese Dämonen erledigte er normalerweise mit links. In den Tagen die er mit seiner Familie hier war, hatte er es sich zum Morgendlichen Training gemacht 100 von denen am Tag zu erledigen. Durch eine kleine Vernachlässigung seiner Sicherheit schaffte es eines diese Biester ihn am Arm zu beißen. Jetzt streifte ein Zombie Virus durch seinen Körper. Das Mittel das ihm Rosi zu kommen ließ sollte eigentlich das Gegenmittel sein. Da der Biss schon 2 Tage her ist könnte es jedoch sein das es schon längst zu spät ist. Sein Körper begann schon zu verfaulen und es würde nicht mehr lange dauern da würde er zu einen von denen werden. Rosi war die einzige die ihm noch helfen könnte. Sein Körper versuchte immer noch gegen dieses Virus an zu kämpfen. Jetzt zu schlafen wäre ein großer Wunsch momentan. Aber er verweigerte sich selbst einen Moment des Ruhens. Ihm war klar jetzt ein zu schlafen, würde das aus für ihn bedeuten. Das Virus würde endgültig die Kontrolle gewinnen und sein einziges Lebens Ziel, wäre dann nur noch FLEISCH. Sein Wille zu überleben schien aus seinem Körper zu entgleiten. Kämpfen war unmöglich für ihn. Der Mond gab so viel Licht an die Wüste ab. Man hatte den Eindruck als wäre dies der Mittelpunkt dieses Abends. Er ging noch ein paar Schritte und dann sank er zusammen. Er vernahm, wie ihm diese Göre auf den Rücken drehte und verzweifelt seinen Vornamen rief. So viel sorge und Trauer lag in dieser Stimme. Pantonjo kam es vor als würde sie um einen Bruder trauern. Er hörte sie erschreckend schreien. Obwohl er wenig mitbekam, bemerkte er die Zombie Dämonen die aus dem Sand hervor sprangen. Sie wollten sich das holen was zu schwach war sich zu wären. In Pantonjo stieg eine unbezähmbare Gier nach Fremden Leben. Xéra und er waren umkreist. Ein entkommen gab es nicht mehr. Nicht für die kleine. Sie war verzweifelt. Ängstlich. Ohne Hoffnung zu überleben. Ein Geruch der Pantonjo Glücklich macht. Und auch die Zombies. Den umso größer die Angst um so besser duftete ein Mensch für sie. Und Pantonjo wollte der erste sein der von ihrem Fleisch probiert. Ich packte sie am Arm und sie merkte sofort das auch von mir nichts zu erwarten hatte. Ich griff mit beiden Armen nach ihrem Hals und was dann geschah gab ihm Rätsel auf. Ihre Augen strahlten eine Gold ähnliche Farbe aus und auf ihrer Stirn erschien ein eigenartiges Symbole. Ihn durch schoss eine eigenartige Energie. Sein Verlangen nach fremdem Fleisch verschwand und er spürte wie sein Körper zu neuem Leben erwachte. Er kam wieder zu sich. Nun konnte er alles genau erkennen. Er fand sich in der Mitte eines Wirbelsturms wieder der wie Xéras Augen Golden Leuchtete. All Zombies rundherum zerfielen zu Staub. So lange bis keines dieser Kreaturen sich aus dem Sand traute. Der Wirbel schien die ganze Wüste zu beleuchten. In der Ferne sah Pantonjo noch mehr dieser Wirbelstürme. Alle von ihr. Es sah so aus als ob die Wüste gereinigt wurde. Noch immer saß Xéra regungslos am Boden. Die Hände und blicke in den Sternenhimmel gerichtet. Um so viele Stürme in Massen zu erschaffen war wirklich sehr viel Energie Nötig. Er versuchte sie anzusprechen aber sie reagierte nicht. Der Wirbel in dem sie sich befanden wurde immer dichter. Schon einige Sekunden später fanden wir uns vor dem Dorf seines Königreiches wieder. Vor ihm erstreckten sich das große Dorf und das hohe Schloss in das er ungern zurück kam. Das Mädel lag mit dem Bauch Nacht unten. Bewusstlos. Das Zeichen auf ihrer Stirn verschwunden. Als hätte es nie existiert. Irgendwie war sie nicht das was sie von außen scheint. Ein anderes Mädel hätte versucht zu fliehen. Sie hin gegen saß trotz der Gefahr neben ihm. Obwohl er wusste das alles tatsächlich geschehen ist, zwang sich in ihm ein Gefühl auf das alles nur Einbildung war. Fast zum verrückt werden. Er nahm Xéra in den Arm und trug sie Richtung Schloss. Das musste Rosi unbedingt erfahren.
Während dessen machte sich ein Mann in schwarzer Kleidung und blondem Haar sich einen Spaß daraus sich über das Leid anderer lustig zu machen. Durch eine schwarze Kugel sah er einen armen Mann dem sein Haus abgebrannt war. Er lachte so laut das man es in dem schwarzen alten schloss überall hören konnte. Er stand von seinen Juwelen besetzten Stuhls auf und ging den langen Thronsaal entlang. Der schwarze Boden klackerte unter seinen stachligen Lackschuhen. Aus dem schwarzen Boden wurde eine Karte eines ganzen riesigen Landes. An verschiedenen Orten dieser Karte leuchteten 4 kleine lichter. Ein Augenmerk war zuerst auf das Licht in seiner Nähe gerichtet. „Jer. Dich werde ich mir als erstes holen. Zu dumm das meine schwarze Karte eine deiner Schwestern nicht mehr finden kann Darum habe ich mich jedoch gekümmert. Aber am wichtigsten bist du. Nur du. Mit dir werde ich es nicht schwer haben.“ Er grinste auf das Land das er das Dorf Sindrian nannte. Gleichzeitig wurde er sehr wütend. Wie ihr es bloß schaffte zu fliehen. Aber ich habe da schon eine Ahnung.“ Seine Blicke wanderten zu einer großen Wüsten Land schafft. Der schwarze Mann nahm ein erschreckendes Gesicht an. Seine Schreckenswüste wurde von goldenen Wirbelstürmen heimgesucht und vernichtete seine Armee von Zombiekriegern. Und nach dem Licht war es die Energie des Mutes. Eine Eigenschaft die er bei vielen Menschen verabscheute. Er ging zu seiner Kugel noch immer voller Zorn. Seine Stimme schallte durch die Kugel. Seine Hand streichelte die glatte Oberfläche während das Bild eines eigenartigen Gegenstandes in dieser Kugel Gestalt an nahm. Ein gerissenes Grinsen zierte weiterhin sein Gesicht „Du gehörst mir. Und dafür werde ich sorgen das es auch so bleibt.“
Ich öffnete langsam die Augen und setzte mich sofort vor Schreck auf. Ich fand mich eigenartiger Weise in meinem Zimmer wieder. Mein Kopf stach. Ich konnte mich so gut wie gar nicht, an irgendwas erinnern. Das Pantonjo vor Wut auf sein Motorrad trat viel mir gerade noch so ein. Aber das war es auch schon. Das einzige was sich in dieser Erinnerung noch bemerkbar machte war dieses Starke Gefühl von Furcht. In meinem Zimmer schwebte das Gefühl einer großen Gefahr. Ich fühlte mich nicht mehr sicher in diesem Zimmer. Ich sah auf die kleine Uhr neben meinem Bett. Es war fast schon Mittag. Ich zog mir schnell mein Kleid an und eilte nach unten zu Rosi´s Zimmer. Es war abgeschlossen. Das war es noch nie. Ich ging zurück in mein Zimmer. Wahrscheinlich war es besser zuerst nach Erina zu sehen. Sie habe ich auch noch nicht begrüßt. Ich schloss wieder hinter mir die Tür. Ich ging zu meinem Bett und stieg auf die Matratze drauf. Nur so kam ich an das Loch ran das an einem Balken an der Decke existierte. Das Loch war so gemacht das man es von der Tür aus nicht sah. Dafür musste man erst aufs Bett steigen. Das war Erinas Unterschlupf. Ab und zu schlief sie dort drinnen oder versteckte sich was zu naschen. Also Früchte oder Obst. Das Loch hatte sich Erina selbst gemacht. Sie konnte Säure versprühen das alles zu schmelzen vermag. Ich rief nach Erina und wartete ab. Nur sie kam nicht aus ihrer kleinen Höhle. Ich rief weiterhin ein paar Mal ihren Namen und hoffte auf ihr erscheinen. Nur brachte es mir ziemlich wenig. Den das erscheinen blieb aus. Ohne mich verließ Erina nie das Zimmer. Ich fing an alles auf den Kopf zu stellen. Ich zerriss mir förmlich den Kopf darüber. Sie konnte nicht einfach verschwunden sein. Mit meinem Stuhl kam ich näher an die Höhle und griff so tief hinein wie ich nur konnte. Nichts Erina war weg. In meiner Verzweiflung fing ich an zu weinen. Ich ging ans Fenster und machte es weit auf. Die Sonne war hoch am Himmel und brannte in voller Pracht auf das Dorf herunter. Es war ruhig da unten. Zu dieser Zeit tummelten sich nur die Kinder. Die Vögel flogen durch den strahlenden Himmel als gebe es nichts Schöneres auf der Welt. Ein leichter Duft von Flieder schwebte mir in die Nase. Ein leicht beruhigender Duft, der jede Sinne zur Ruhe bringen konnte. Dieser Ausblick war eine Wohltat für jede Seele, wie eine schöne Tasse schwarzen Tee mit Milch. Genauso wie dies den Körper gut tat so gut war auch die Aussicht die mich jeden Tag aufweckte und mich in den Schlaf wog. Ein Schlaflied allein von der Natur geschenkt. Ihr gab es nie regen oder stürme. Dafür wird es hier immer bis zu 30 Grad heiß. Die Winterzeit dauerte hier auch nur maximal 4 Wochen. Danach schien wieder der Hellste sonnen Schein. So erzählte man mir zumindest. Das alles jedoch konnte mich dieses Mal nicht mehr aufheitern. Dieser Tag schien von Pech betrübt zu werden und mich zu quälen vermag. Angefangen mit Erinas verschwinden. Ich sank zurück aufs Bett und versuchte einen klaren Kopf zu bewahren. Ich dachte mir Vielleicht hatte ich sie auch nur übersehen. Das wäre zumindest eine Möglichkeit. Danach begann ich nochmal mein Zimmer in aller Ruhe zu durch suchen. Doch auch wieder, ohne Erfolg. Ich stand wieder auf und setzte mich aufs Fensterbrett, und zwar so das meine Füße in der frischen Luft hingen. Die Mauern von außen war mit Skulpturen und Eisenstangen versehen. Eine Skulptur und eine Eisenstange darunter waren genau neben meinem Fenster. Eine Skulptur eines Drachen gleich. Er riss sein Maul auf und starrte ebenfalls zu den Bergen wie ich. Wenn ich wollte könnte ich mit Hilfe der Skulptur und der Eisenstange aufs Dach klettern. Davor hatte ich jedoch immer die größte Angst. Ich dachte schon oft daran es auszuprobieren, aber ich war zu feige. Wer könnte es mir übel nehmen. Unter mir gingen ziemlich viele Meter verloren sollte ich abstürzen. Zum Sterben war ich bei Gott nicht bereit. Da schoss es mir wie ein Blitz durch den Kopf. Was wäre wenn Erina sich auf dem Dach versteckte. Während meiner Zeit hier brachte ich Erina bei Fenster zu öffnen. Und es gefiel ihr so sehr das sie immer neue Wege versuchte ein Fenster zu öffnen. Es gefiel ihr immer wenn ich ihr etwas bei brachte. Sie verstand auch alles was ich ihr sagte. Darum war es für mich auch gar nicht so abwegig das Erina sich vielleicht auf dem Dach befand. Ich rief nach ihr aber nicht und niemand reagierte. Ich stellte mich leicht gebeugt hin. Dort nach ihr zu suchen war meine einzige Hoffnung. Ich hatte Angst das vielleicht verletzt wäre oder ihr sonst etwas Schlimmes zu gestoßen sei. Warum sonst sollte sie nicht auf mein rufen reagieren. Ich stieg auf die Skulptur. Mit ein bisschen geschickt und einer stabilen Dachrinne schaffte ich es bis ganz nach oben. Das Dach war nur leicht schief mit roten Ziegeln. Ich entdeckte einen weiteren Raum. Über meinem Zimmer war noch ein weiterer Raum. Ein Raum den man nicht erreichen konnte. Es sei den man klettert aufs Dach. Nur warum sollte man einen Raum Bauen den man nicht erreichen kann. Gut die Frage war schnell beantwortet. Weil man etwas verstecken will. Alles hier war verdreckt und staubig. Es war klar das sich schon lange niemand hier mehr aufgehalten hat. Wahrscheinlich hatte man diesen Raum schon längst vergessen. Der Eingang war eine verdreckte Glastür. Sie war leicht geöffnet. Durch die kleine Öffnung sah ich dass mich dort kein beleuchteter Raum erwartet. Vielleicht war Erina dort drinnen. Ich öffnete die Tür und ging ein bisschen in die Hocke. Der Eingang war klein gebaut. Als ich hinein trat war gleich zu erkennen das das eingefallene Licht nur wenig preis gab. Es gab hier keine Fenster. Innen war alles verstaubt und mit Spinnweben bedeckt. In der Mitte des kleinen Raumes stand eine kleine Säule. Auf ihr befand sich eine kleine rote Schatulle. Mehr konnte ich nicht erkennen. Dafür waren hier zu viele Spinnweben und Staub. Ein Ort in dem sich Erina wohl fühlen würde. Was mich erst recht zu der Annahme brachte das Sie hier irgendwo sich herum trieb. Aber ich hörte etwas. Ein leises zischen war deutlich zu hören. Das zischen, einer Schlange. Weit und breit war im ganzen Raum keine zu sehen. Auch Erina sah ich nicht. Ich wollte mich woanders auf die Suche machen. Auch wenn es mich sehr reizte die Schatulle genauer an zu sehen. Aber Erina zu finden war am wichtigsten. Ich drehte mich um und ich sah eine Riesige Kobra, die mir den Eingang versperrte. Ich erkannte sie als die Schlange die mir im Wald begegnet war. Sie blickte mich mit ihren Augen an als gebe es nichts Besseres. Hier zischen war deutlich in diesem Raum zu hören. Es gab sogar ein Echo. „Hol dir das Kästchen. Es gehört dir! Zumindest einem Teil von dir!“ halte es durch den Raum und es schien von dieser Schlange zu kommen. Noch immer jagte sie mir Angst ein. Es war nicht anderes wie beim letzten Mal. Ich drehte mich zum Kästchen um und starrte es an. Ich befürchtete noch immer das mich die Kobra jeden Moment attackieren würde. Ich zerstörte die ganzen Spinnennetze bis ich zu der Säule kam wo sich das Kästchen befand. Es war mit rotem Samt umgeben und kleine eingenähte Tiere deuteten den Himmel an. Es waren die Sternzeichen meiner Welt. Am Deckel war ein großer Fisch auf getragen. Mein Zeichen. Ich nahm die Schatulle in die Hand. Sie fühlte sich sehr weich und leicht an. Der Inhalt war entweder sehr klein oder er existierte gar nicht. Ich wischte den Staub von der Schatulle und entdeckte kleine Buchstaben. Sie waren in einer grünen Schrift geschrieben. Sie waren etwas unpassend zu rot aber jedem das seine. Diese Buchstaben bildeten gemeinsam das Wort Angelfigthers. Es war das englische Wort für Engelskämpfer. Ein Englisches Wort In einer Welt wo Fremdsprachen zu Hauf existierten nur diese eine nicht dazu gehörte. Dass ich hier so etwas fand war unglaublich. Ich hegte sogar den Verdacht das dieses Kästchen vielleicht sogar aus meiner Welt kam. Ich öffnete das Kästchen und fand eine innen Verzierung aus grüner Seide und kleinen goldenen Fäden die sich durch den Stoff schlängelten. Alles im inneren war gut und weich gepolstert. Ansonsten war sie leer. In ihr war rein gar nichts. Ich drehte mich nach hinten um zur Schlange zu blicken. Aber sie war verschwunden. Das alles kam mir sehr merkwürdig und unheimlich vor. Ich richtete meine Blicke wieder auf das Innern der Schatulle. Nun war sie nicht mehr leer. Ein goldener Ring lag plötzlich in der Schatulle. Vollkommen sauber. Der Ring sah aus wie eine Kobra mit grünen Augen die sich selbst in den Schwanz biss. Meines Wissen war dies das Zeichen für die Ewigkeit. Hier schien alles sehr eigenartig von statten zu gehen. Etwas wie so vieles in letzter Zeit. An so etwas würde ich mich wohl nie gewöhnen. Ich kletterte wieder nach draußen und setzte mich aus Dach über meinem Fenster. Ich hielt die Schatulle mit dem Ring noch ein Weilchen in meiner Hand. Ich nahm das goldene Schmuckstück heraus und ließ die Schatulle hinter meinem Rücken verschwinden. Der Ring war sehr schön. Die grünen Augen dieser Schlange schienen mich förmlich an zu starren. Ich überlegte den Ring an einen meiner Finger zu stecken. Doch etwas anderes lenkte mich ab. Ein paar Meter weiter weg bildete sich aus kleinen schwarzen Körnern eine männliche Gestalt. Ich konnte es nicht genau erkennen aber es kam auf mich zu. Es bewegte sich in der Luft als würde es auf den Straßen spazieren gehen. Es schien nur aus kleinen schwarzen Körnern zu bestehen. Dieses Wesen streckte seine Hand nach mir aus und ich hörte eine männlich stimme sagen „Komm mit mir. Du gehörst zu mir. Zu mir allein.“ Ich fühlte mich wie hypnotisiert. Ich wollte meine Hand nach diesem Wesen strecken. Egal was es war ich fühlte mich davon angezogen. Ich hörte viele weibliche stimmen in mir die mich abzuhalten versuchten und es schien zu funktionieren. Anders als gedacht. Etwas traf mich am Kopf und ich viel bergab von Dach. Ich blickte zum schwarzen Wesen das in alle Winde verschwand. Als hätte es nie existiert. Nur war die Angst um mein Leben jetzt am wichtigsten. Etwas fing mich schnell auf der Hälfte meines Weges auf. Er hielt sich mit einer Hand an einer Statue fest und mit der anderen rettete er mir das leben. Ich hielt mich an seiner Lederjacke fest und sah in das Gesicht meines Retters. Auch wenn ich froh darüber war wäre mir jemand anderes lieber gewesen. Derjenige der mich auffing war kein anderer als der Prinz Pantonjo selbst. Er schien es richtig zu genießen das ich ihm nun was schuldig war. Nur zu meinem überraschen meinte er zu mir das wir jetzt Quitt seien. Ich fragte ihn wieso er auf das schloss kletterte. „Ich habe einen nebelgestalt gesehen und wollte mich gerade an sie ran schleichen. Da hab ich gesehen wie er versuchte dich zu entführen. Ich bin ja kein Unmensch. Ich hab ein Stück aus der Statue hier gerissen und sie dir auf dem Kopf geschleudert. Wer rechnet schon damit das du runter fehlst.“ Er hievte mich auf seinen Rücken und befahl mir mich gut fest zu halten. Wie ein Blitz kelterte er die Schloss mauern hoch bis zum Fenster meines Zimmers. In das wir beide eintraten. Er bestaunte es von oben bis unten. „Rosi scheint dich echt gut zu finden. So lebt nicht einmal ein Dienstmädchen in diesem schloss.“ „Bist du nur hier um mein Zimmer zu erstaunen oder gehst du auch wieder.“ Ich wollte das er geht. Ein abfälliges Gesicht mit dem er mich ansah gefiel mir ganz und gar nicht. Schnell versteckte ich den Ring in der Schublade. Das fällte mir noch das er in mir vielleicht weg nahm. Ich dreht mich wieder zu ihm um da stand er nah vor mir. „sag wie hast du das in der Wüste gemacht.“ Ich wusste nicht genau was er von mir wollte. Ich konnte mich nicht mal an alles erinnern. Er drückte meine Hände auf die Schreibtischplatte. „Jetzt stell dich nicht so an. Was war das für ein Symbol auf deiner Stirn?“ Noch bevor ich mich empören konnte landete Erina auf meinem Kopf. Pantonjo bekam einen großen Schreck. „Ich bitte dich jetzt zu gehen Erina mag es nicht wenn man uneingeladen mein Zimmer betritt.“ Er starrte meine Spinne noch etwas grimmig an bevor er mein Zimmer verließ. Ich schrie ihm noch ein, Danke schön, hinter her. Danach freute ich mich sehr das Erina wieder da war. Ich war so froh, dass ich mich nur noch mit ihr beschäftigte. Der Ring und das heutige Geschehnis war vergessen. Es war sogar zu schnell vergessen. Ich dachte keine Minute mehr an diesen Moment. Als wäre er nur Teil einer Fantasie gewesen. Vor meiner Tür lag ein Briefumschlag mit einem Zettel darin. Es war ein Arbeitsauftrag für morgen. Der heutige Tag sollte mir allein gehören. Mit Erina ging ich in das Planetarium zu den anderen Tieren. Eine Runde schwimmen würde mir sicher sehr gut tun. Außerdem konnte ich mich so vergewissern das man sich gut um die Tiere gekümmert hatte. Was für mich an erster Stelle stand. Für mich waren sie zu einer Art Ersatz Familie geworden. Sie waren es die mich m meisten verstanden. Sie halfen mir sogar ab und zu bei Hausarbeiten. Wen eine Tür klemmte oder der Schlüssel eines Raumes abbrach, holte ich mir die Grabbler die mir die Tür sofort aufgeschlossen. Butcher half mir oft schwere Sachen zu heben. Auch Serenety gab ihren Teil Dazu. Mit ihrem Schnabel konnte sie ziemlich schnell kleine Dinge aufheben. Wie die Schachtel Nähnadel die mir einmal runter fiel. Es waren über hunderte. Hundert Nadeln die Dieser kleine Vogel in dreißig Sekunden aufsammelte und zurück in Schachtel legte. Shark war zu einem Freund geworden mit dem ich über alles reden konnte. Genau das was ich hier am meisten brauchte. Wobei ich wieder an Pantonjo denken musste. Für mich war er ein überheblicher 1.90 großer Idiot. Er war etwas größer als ich. Wie aber auch bei vielen, glaubte ich das er ebenfalls eine gute Seite hatte. Nur bei ihm kam momentan eher die böse Seite zum Ausdruck. Wenn ich mir so überlege wie er seine Mutter anstarrte. Mit so viel Hass und Zorn. Sie musste ihm wirklich etwas Schlimmes angetan haben. Seine Blicke sprachen Bände. Jedoch nicht über sich selbst. Das er mir das Leben gerettet hatte zeigte schon mal das er nicht so eiskalt war. Das doch ein Funken Freundlichkeit in ihm steckte. Aber das konnte auch anderen Ursprung haben. Ich kam in den Garten und als ich bei Shark am See ankam, entdeckte ich ein kleines Tier. Nicht großer als eine 4 Wochen alte Katze. Schwarzes Fell und goldene Flecken. Es trank gierig aus dem See. Ich hörte sogar ein leises röcheln. Es schien am verdursten gewesen zu sein. Fragt sich jetzt nur wie es hier rein gekommen war. Ich ging etwas näher ran und erkannte das es auch ähnlich aussah wie eine Katze. Das Amulett gab mir wieder ein bisschen Information. Das Tier was gerade seinen Durst löschte war wie es in meiner Welt heißt ein Leopardenbaby. Nur ist der Name hier in dieser Welt Lesoraid. Das dieses Amulett wusste wie es in meiner Welt genannt wurde wunderte mich sehr. Ein weiterer Beweis das es allwissend war. Diese Tier war als heilig anerkannt und auch als ausgestorben. So ein Tier gab es seit hundert Jahren nicht mehr. Seit der großen Engelskatastophe Mehr gab das Amulett nicht preis. Auf einmal knickte das kleine Tier zusammen. Es fiel ins Wasser. Ich setzte schnell Erina auf dem Boden und sprang hinter her. Das Baby war noch nicht tief gesunken. Mit dem Tier auf dem Arm und Erina auf meiner Schulter, rannte ich zurück ins Schloss. Das kleine Tier atmete ganz schwach. Chelitya war hier als Ärztin bekannt. Sie konnte Dem kleinen Tier sicher helfen. Ich klopfte und rüttelte an der Tür aber niemand öffnete sie mir. Ich machte mir auf einmal solche Vorwürfe. „Sie ist mit Rosi weggegangen.“ Es war der Prinz der sich neben mich stellte in blauer Jeans und schwarzem Hemd. Verwundert blickte er auf das Tier in meinem Arm. Er schien sofort zu wissen was los war. „Komm mit schnell!“ Ich rannte ihm hinter her an Rosi Zimmer vorbei. Nicht weit von ihrem weg betraten wir sein Zimmer. Auf der rechten Seite stand ein Bett aus schwarzem Holz und weißem Bettzeug. Daneben ein kleiner Schrank als Nachtkästchen. Ein begehbarer Schrank war hier natürlich auch. Auf der gegenüberliegenden Seite war eine schwarze Couch. Einen großen Schreibtisch fand ich auch vor. Er nahm mir das Tierchen ab und legte es auf die Couch. Schnell holte er einen kleinen Silberkoffer aus dem Schrank, mit er sich vor das Tier auf dem Boden setzte. Genau wie ich. Ich war richtig traurig um das Tier. Ich spürte sogar einige Tränen an meinem Gesicht herunter rinnen. Ich betet das Pantonjo es schaffen würde ihm zu helfen. Aus dem Koffer holte er eine kleine Zange und eine ebenso kleine Taschenlampe. Mit zeige Finger und Daumen öffnete er das Maul des Tieres vorsichtig. Pantonjo leuchtete mit der kleinen Taschenlampe kurz hinein bevor er zur Zange griff. Er schien genau zu wissen was er tun musste. Pantonjo arbeitet sehr schnell. Im selben Moment wo er die Zange in ihren Rachen steckte, zog er sie auch wieder raus. Ein kleines Haariges Dreieck förmiges Blatt ließ er in die Tonne neben dem Schreibtisch fallen. Ich nahm das kleine Leopardenbaby wieder in den Arm und setzte mich auf die Couch. Noch immer machte das kleine Tier nicht die Augen auf. Aber ihr Atem wurde aber schon etwas besser. Nur es reichte nicht um mich zu beruhigen. Das ganze Fell war noch ganz nass. Pantonjo gab mir ein Handtuch womit ich es einwickelte. Das zeigte zumindest auch das Pantonjo kein Eiskaltes Herz hat. Ich hielt die kleine fest in den Armen. Noch immer hatte ich keine Ahnung wie sie ins Planetarium gekommen ist. Es war nicht geplant das auch ein Tier dazu kommt. Erina hing die ganze Zeit über hinter meiner Schulter. Ich hatte sie total vergessen. Sie krabbelte weiter nach vorne und das Tier genauer anzusehen. Mit meiner freien Hand graulte ich Erina am Rücken, was ihr immer sehr gut gefiel. Pantonjo sah mich erschrocken an. Ich wusste auch warum. Eine schwarze Witwe ist schließlich nichts Ungefährliches. Ich versuchte ihn zu beruhigen und sagte ihm das Erina harmlos sei. So lang sie nicht in Gefahr ist. Oder ich. Was nicht gerade seinen Gesichtsausdruck veränderte. Ich kümmerte mich auch nicht darum. Ich bedankte mich bei ihm und wollte auch schon gehen. Kaum stand ich jedoch von der Bank auf, bat Pantonjo mich noch kurz zu bleiben. Ich nahm wieder Platz. Das kleine Tier bergan ein bisschen zu zittern. „Du hast ein Mädel im Arm falls es dich interessiert“ sagte Pantonjo als er sich neben mich setzte. Die Blicke auf das kleine Tier gerichtet. Zum teil. Ab und zu sah er auch zu mir hoch. Einige Male kreuzten sich unsere Blicke. Jetzt konnte ich mir einen Namen überlegen. Wer weiß wie lang sie bei mir sein wird. Ich hatte auch schon eine Idee. Den Namen hatte ich schon die ganze Zeit im Kopf. Seit ich dieses Leopardenbaby sah „Willkommen kleine Ray. Ich passe auf dich auf.“ Ich wiegte die kleine leicht im arm wie ein richtiges Baby. Der Grund warum Pantonjo mich bat noch in seinem Zimmer zu bleiben, war weil er einfach wissen wollte woran ich mich vom gestrigen Tag noch erinnern konnte. Ich erzählte ihm das ich ab dem Zeitpunkt wo wir in der Wüste stehen blieben an nichts mehr erinnern konnte. Was ihn nicht zu verwundern schien. Und wollte auch gar nicht erst darauf eingehen. Schon wurde ich von ihm aus dem Zimmer geschickt. Wieder in diesem unfreundlichem Ton. Auch der Name Doofnuss kam wieder aus seinem Mund. Ein Spitzname den ich wohl niemals los werden würde. Oben in meinem Zimmer angekommen legte ich Ray aufs Bett und deckte sie fest zu. Erina setzte sich direkt daneben. Sie schlief immer bei mir auf dem Bett und ich dachte nicht daran dies jetzt zu ändern. Den Rest der Zeit blieb ich auf meinem Zimmer. Ich lass ein bisschen und sah ab und zu nach Ray. Ich beobachtet sie beim schlafen. Ich hoffte sehr das es ihr bald besser geht. Auch meinen Arbeitsplan sah ich mir an. Am Abend legte ich mich neben Ray und Erina und versuchte zu träumen. Ray wollte ich an das Terrarium gewöhnen. Sie sollte es hier gut haben und im Garten konnte sie es wenigsten gut haben. Rosi wollte ich am nächsten Tag darum bitten heraus zu finden von wo Ray herkam. Irgendwo musste es ja eine Familie von ihr geben. Hoffte ich zumindest. Aber alles erst am nächsten Tag.
SKORPIEN
Ich rannte am frühen Morgen durch den Tiergarten. Die Tiere waren gefüttert, Sharks Zähne geputzt und Serenetys Nest gesäubert. Erina vergnügte sich hier etwas und half mir ein wenig in dem sie vom Baum zu Baum sprang und sich umsah. Sie sprang meistens um die 2 Meter hoch. Das Leopardenbaby Ray war verschwunden. Als ich heute Morgen aufwachte war sie so lebendig. Sie ließ sich von mir auf den Arm nehmen und in den Garten tragen. Ich fütterte Ray mit einer Babyflasche mit Milch. Erina bekam von mir wie immer leckere Früchte die ich ihr liebevoll in kleine Stücke schnitt. Ich ließ danach Ray im Garten herumlaufen, während ich mit Erina meine Arbeit verrichteten. Ein großer Fehler Den ich fand sie nicht mehr. Jetzt stand ich da ohne zu wissen was ich tun sollte. Sie war wie vom Erdboden verschluckt. Es kam mir vor wie eine Nadel im Heuhaufen suchen. Obwohl man es auch als Versteckspiel bezeichnen konnte. Nur hat mir keiner gesagt das ich mit Suchen dran war. Das war nicht Grad eins meiner Lieblingsspiele. Lieber hatte ich spiele die ich mir selbst ausdachte. Aber an alte Zeiten wollte ich jetzt nicht denken. Mit der Zeit die ich hier verbrachte versuchte ich so wenig an zu Hause zu denken. Ray zu finden war jetzt mir am wichtigsten. An meine Welt zu denken, war sehr schmerzvoll für mich. Ich wollte alles aus meiner Heimat vergessen. Mich an rein gar nichts erinnern. Hier zu leben war noch immer nicht so einfach für mich wie ich es mir weiß machen wollte. Ich versuchte einfach mich damit abzufinden und jeden Tag so zu genießen, so gut es nur möglich war. Bis jetzt hatte ich mich auch gut geschlagen. Ich arbeitete für eine einflussreiche frau, in einem erstaunlichen Schloss. Einen Schlafplatz und 3 warme Mahlzeiten am Tag. Mit den Tieren kam ich super zurecht. Das einzige Problem was ich hier hatte spielte anscheinend mit mir verstecken. Ein kleines Jung Tier das sich hier gar nicht aus kannte. Ich rief so laut ich konnte ihren Namen, obwohl es mir wenig bringen würde. Schließlich würde sie jetzt nicht auf ihren Namen hören. Ich war sehr froh das Pantonjo ihr helfen konnte. Er schien geahnt gehabt zu haben das Ray etwas im Hals steckte. Zu meinem Glück schien es ihr zu schnell besser zu gehen. Ich war es langsam leid nach ihr zu suchen. Ich holte mein Handy aus der Beuteltasche und sah auf die Uhr. Es war bald Zeit für meine nächste Arbeit. Ich musste in den Lagerraum alles abstauben. Die Königsfamilie hatte vor frühzeitig zurück zu kehren. Da musste alles Blitz blank sein. Die Königin hatte angeblich eine wichtige Neuigkeit. Sie soll sogar viele boten in viele Länder geschickt haben. So sagte es mir Rosi. Bei der Gelegenheit stellte ich ihr gleich Ray vor. Zu meinem Glück war es kein Problem das Ray hier bleiben durfte. Ich musste nur gut auf sie aufpassen. Wie gut das Funktionierte sah ich ja. Ich hatte schon die Befürchtung Ray nie zu finden. Ich lehnte mich an einen Baum um nochmal in Ruhe darüber nach zu denken. Wo könnte sie sein? Plötzlich bekam ich etwas Schmerz volles mit. Ein leicht stechender Schmerz entstand an meinem linken Bein. Es waren drei kleine Kratzer die nun meine Wade zierte. Ich glaubte auch schon zu wissen wem ich das zu verdanken hatte. Ich ging vor dem besagten Baum in die Hocke. Ich sah mir die Stelle am unterem Teil des Stammes genau an. Etwas stimmte hier nicht. Ein Baum hatte mich nicht gekratzt. Mit den Fingern fuhr ich langsam die Rinde hinunter zu den Wurzeln. Es fühlte sich rau aber zugleich weich. Als würde man einen kratzigen Pullover anfassen und jede kratzige stelle spüren. Ich glitt bis zu den Wurzeln hinunter und fand meine ersehnte Lösung auf meine Probleme. Dieser Baum hatte ein Loch. In ihr war Ray. Ob man glauben kann oder nicht, aber diese kleine Leopardin erzeugte eine Illusion um das Loch zu verstecken. Dieses Loch sah aus wie raus geschnitten. Und ich konnte mir nicht vorstellen das Ray dieses Loch gemacht hat. Aber wer sonst. Die kleine versuchte sich von meinem Arm zu befreien und krallte sich dabei an meiner Haut fest. Klar tat das furchtbar weh. Gebracht hat es Ray aber nicht viel. Sie biss sogar zu aber auch sie erkannte schnell das es keinen Sinn machte. Denn meine Arme ließen sie nicht los. Erina krabbelte auf mich zu und krabbelte auf meinen Kopf. Sie gab einen kleinen piepsenden Laut von sich. Was für mich das Zeichen war, dass Erina mich an etwas erinnern wollte. Mir fiel auch ein was. Arbeit wartete auf mich. Ich ließ Ray nach dem sie mich schon wieder versuchte zu beißen auf die Erde runter. Sie sah zu mir hoch und starrte mich an. Ihr blich glich einem winselten Hund der um etwas bettelte. „Na gut du kannst dich hier etwas austoben. Am Abend hol ich dich wieder ab klar.“ Ray gab einen mauzer von sich und rannte los. Für mich war es an der Zeit mich auf den Weg zu machen. Ich hatte noch genug zu tun. Gott sei Dank erinnerte mich Erina daran. Sie war so etwas wie mein zweiter Kopf. Mein Doppeltes Hirn. Sie war mir wirklich eine große Hilfe. Immer wenn sie sich auf meinem Kopf setzte und piepste , hieß das ich etwas vergessen oder ich mich beeilen musste. Ich konnte wirklich ziemlich vergesslich sein. Mit Erina war das ganze aber nicht so schlimm. Schließlich erinnerte sie mich immer an alles. Auf sie konnte ich mich jederzeit verlassen. Während der ganzen Zeit ist mir Erina ganz nah ans Herz gewachsen. Seit sie aus dem Ei geschlüpft war wusste ich das sie eine besondere Spinne ist. Aber genau so erging es mir bei den anderen Tieren. Jeder von ihnen hatte etwas Besonderes an sich. Zu meiner Überraschung hatte sie versteckte Talente die sie bisher im Verborgenen hielten. Fähigkeiten die sie nur mir Preis gaben. Aus welchem Grund auch immer. Wahrscheinlich mochte sie mich genauso gern wie ich sie. Ich glaubte das sie wissen das ich für mich eine Art Familie sind. Und wahrscheinlich hatte sich bisher niemand so gut um sie gekümmert wie ich. Aber was auch niemand weiß ist das dieses schloss noch einen Bewohner hatte. Der hielt sich jedoch versteckt in der Bücherei die sich in diesem schloss befindet. Laut Plan musste der Boden aufgewaschen werden und die Bücher ein geschlichtet. Eine Arbeit die mir Spaß machte, da ich eine begeisterte Leserin war. Was auch meinen unbekannten Bewohner betraf. Nun ja für mich war er alles andere als unbekannt. Aber der Rest des Schlosses kannte ihn nicht. Ich bin auch nur auf ihn gestoßen weil ich nicht nach Zeitplan ging wie ich es an besagten Tag hätte tun sollen. Es geschah genau eine Woche nach dem ich hier anfing. Ich war gerade mit der Fütterung der Tiere fertig und räumte die Küche als nächstes auf. Obwohl ich normaler weiße länger im Terrarium brauche weil ich im See von Shark eine runde drehte. An diesem Tag verzichtete ich aber darauf. Obwohl hier kaum jemand derweil wohnte, fiel sehr viel Geschirr an. Auch einige Einkäufe waren hier einzuräumen. Einiges an Lebensmittel war genau so wie in meiner Welt und hieß auch gleich. Nudeln in verschiedenen Formen, Äpfel, Bananen und noch viele andere Obst und Gemüse Sorten. Aber auch verschiedene Nüsse gab es hier. In diesem Schloss werden jedoch bisher nur Pistazien gegessen. Ich drehte mich zum Einkaufskorb und wollte gerade die Nüsse heraus holen. Die Verlockung mir ein paar zu stibitzen war einfach zu groß. Größer als sich um das dreckige Geschirr zu kümmer, das aussah als ob Schweine darauf gegessen hätten. Ich griff in den Korb und plötzlich viel es von unten herab in den Korb. Gleich darauf sprang dieses etwas wieder heraus mit einer Tüte Pistazien in einer seiner scheren. Die Rede war von einem kleinen Skorpion. Klein wäre sogar unter trieben. Er nahm die Größe eines Fußballs ein. Dieses Tier war komplett schwarz und mehr konnte ich auch nicht erkennen. Sein Weg führte schnellen Schrittes zur Küchentür, die er ohne Probleme öffnete. Eine weiße Schwenktür stellte auch keine große Bedrohung dar. Der Skorpion wir ziemlich schnell mit seinen kurzen Beinen. Ich musste rennen um ihn nicht zu verlieren. Ich musste heraus finden wo er auf einmal herkam. Ich war fest entschlossen ihm zu folgen. Wo er wohl mit den Pistazien hin wollte? Genau das wollte ich herausfinden. Der kleine huschte durch die Gänge als würde er das jeden Tag machen. Um die Uhrzeit war auch kaum jemand in den Gängen zu finden. Den die Arbeiten wurden zu frühen Morgen Stunden noch nicht angefangen. Die Dienstmädchen fingen meist erst Nachmittag zu arbeiten an. Nur meine Arbeit begann sehr früh. Ich war ja auch Rosis Assistentin. Jedoch fühlte ich mich mehr wie eine Jägerin. Die durch die leeren Korridore einem Skorpion hinter her rannte. Und das es leer war schien dieses Tier genau zu wissen. Das große Insekt machte sich nicht einmal die Mühe sich zu verstecken. Eher mich abzuschütteln. Er hielt vor der großen Tür der Bibliothek. Er kletterte die Tür nach oben hinauf bis zur Decke. Oberhalb dieser Tür war eine Drachenskulptur auf einem Sockel sitzen. Mit einer der Scheren schob er die Figur zur Seite und verschwand in einem Loch. Ein geheimer Durchgang. Nur für ihn geschaffen wie es scheint. Die Drachenskulptur schob sich von selbst an ihren alten Platz. Man käme von selbst nicht darauf das dort ein kleiner versteckter Eingang sei. Und zugleich eine Möglichkeit mich abzuschütteln. Dachte er. So leicht gab ich nicht auf wenn mich erst die neu gier gepackt hatte. Ich öffnete die Tür und betrat die Bibliothek. Das Schöne an diesem Raum war das er drei Stockwerke besaß. Man erreichte sie nicht in dem man einen Aufzug betrat oder Treppen hinauf stieg. Nein eine kleine Plattform am Boden schwebte in jedes Stockwerk in das man wollte. Ein magischer Aufzug, der sich nah an der Wand befand. Von unterem Stockwerk konnte man zu jedem anderem hinauf sehen. Die Vielfalt von Büchern die man hier bestaunen konnte war einfach wunder voll. So viele Bücher hatte ich noch nie in meinem Leben gesehen. Die Regale waren aus poliertem Holz so wie alles andere hier auch. Das Geländer in den obere Stock werken, der Boden und die Stühle und Tisch ebenso. Einige Pflanzen machten diesen Raum noch zusätzlich zu etwas besonderem. Auch eine Couch in rot lud zum bequemen lesen ein. Mit zwei dicken Kissen auf jeder Seite. Für die ganz gemütlichen. Aber das schönste in diesem Raum war der Wasserbrunnen Er stand in der Mitte des Raumes umgeben von vielen Tischen. Der Brunnen wurde so gebaut das es aus sah wie eine Tränenförmige Schüssel. In der Mitte stand eine Statue aus blauem Kristall. Es war die Statue einer Frau mit langem zusammen gestecktem Haar und einem langen weitem Kleid. Die Arme von sich weg gestreckt stand sie stolz und glücklich da. In ihren Händen hielt sie eine rote Kugel aus Rubin, die nur so groß war wie ein Tennisball. Laut dem was ich wusste sollte aus den Augen dieser Statue das Wasser heraus rinnen. Man sollte sie zum Weinen bringen. Nur niemand weiß wie das gehen soll. Den dieses Schloss gehörte vor etwa 150 Jahren jemand anderem. Nur ist unbekannt wem. Diejenige soll angeblich immer im Verborgenen hier gelebt haben. Das schloss soll sie auch selbst mit eigenen Händen und allein gebaut haben. Zumindest vermutet man das. Und wenn man hier von eigenen Händen sprach dann meinte man Magie. Den dieses Schloss war so wie es jetzt ist. Innerhalb einer Nacht erbaut. Als die Bewohner dieses Dorfes aufwachten war dieses Schloss einfach da. Aber sie akzeptiertes es. Es wurde für sie nie eine Bedrohung. Jeden Abend brannte licht in diesem schloss und man hörte lautes Hämmern. Aber eines Tages brannte kein Licht mehr und auch keine Geräusche drangen mehr durch die Mauern. Einige Bewohner dursuchten dann das Schloss und es war leer. Und das blieb es auch. Jahre lang. Keiner kam auf die Idee in dieses schloss zu ziehen. Den die Besitzer könnte ja irgendwann zurückkommen. Außerdem hörte man dort ab und zu das brüllen eines Drachen so das sich erst recht keiner hinein mehr wagte. Bis eben die Königsfamilie Senorasch von diesem schloss hörte. Die Königin hat es leer stehend gekauft. Erst seit 20 Jahren lebt die Königsfamilie in diesen Gemäuern. Und auch das Brüllen des Drachen verstummte damit. Die Königin genoss es hier zu leben. Fremd jeglicher Geheimnisse. Wie dieser Brunnen. Wer hier einmal gewohnt hatte weiß keiner genau. Es ist einfach schon zu lange her. Zu gern hätte ich diesen Brunnen an diesem Tag fließen sehen. Aber momentan interessierte mich mehr wo sich dieser Skorpion versteckt hatte. Weit kann er nicht gekommen sein. Oder ich habe ihn längst verloren. Er schien sich hier sehr gut aus zu kennen. Vielleicht war er der Letzt, der alten Bewohner. Eine Erklärung die mir mehr Aufschluss gab. Plötzlich vernahm ich ein leises Geräusch. Es hörte sich an wie das Klicken einer Tür, wenn sie gerade geöffnet wird. Es kam von dritten Stockwerk. Nach dem klicken folgte ein kurzes Knarren. Ich sprang auf die Aufzugplatte und sagte in welchen Stock ich möchte. „3.Bereich schnell!“ Ehe ich mich versah schoss die Platte mit mir nach oben. Dabei erzeugte es ein zischen. Ich kam gerade noch rechtzeitig um zu sehen wie ein Bücherregal wie eine Tür zu ging. Leider war ich nicht schnell genug um das Schließen zu verhindern. Zumindest wusste ich jetzt wo ich zu suchen hatte. Ich fragte mich wie er es geschafft hatte diesen Eingang zu öffnen. Ich Zog und druckte ein paar Bücher aber es schien alles nichts zu bringen. Jedes Buch ließ sich leicht herausnehmen. Und jedes handelte über verschiedene Insekten. Ich dachte das ich den Eingang niemals öffnen werde. Ich war zu dieser Zeit nicht oft hier drinnen. Rosi schöpfte meine Kräfte jeden Tag vollkommen aus. Hier drinnen musste es doch einen Geheimgang geben. Mir viel beim raus nehmen der Bücher ein anderes Buch. Auf. Es lag hinter den anderen Büchern in einer Vertiefung des Regals. Es hatte die gleiche Farbe wie das Regal. Es fiel mir auch nur auf war der weil ich das komplette Regal räumte. Sonst hätte ich es nie bemerkt. Ich nahm das Buch heraus. Es war über die 10 bekanntesten und heiligsten Tiere. Auf dem Buchrücken war ein kleiner Skorpion. Sonst hatte es keinerlei Schrift Zeichen. Man musste es aufmachen um zu sehen worum es handelte. Ich berührte den kleinen Skorpion. Er ließ sich ein Stück in den Buchrücken hinein drücken. Das Regal bewegte sich in meine Richtung. Ich legte das Buch zurück an ihren Platz. Ich schob das Regal weiter auf und betrat einen versteckten kleinen runden Raum. Die ganze runde Wand war mit Büchern versehen. Es schien ein einziges rundes Regal zu sein. Alles ein wenig verstaubt. Auf der Decke über mir waren schöne Malereien abgebildet. Von Einhörnern die über eine Berglandschaft liefen. Es stand eine Schrift in der Mitte des Gemäldes. Ich musste mich anstrengen um es zu entziffern. Den das Gemälde schien auch schon sehr alt und zerbrechlich zu sein. Den an einigen Stellen fehlte etwas. Die Schrift war zu meinem Glück in meiner Sprache geschrieben. Doch noch kam ich nicht alles zu lesen. Den hinter mir hörte ich einen Knall. Das Regal schloss sich und alles um mich herum wurde finster. Ich sah die Hand vor Augen nicht mehr. Das Regal ließ sich auch nicht mehr öffnen. Ich verfluchte mich selbst das ich das Buch nicht mit rein nahm. Ich bekam es schnell mit der Angst zu tun. In einem dunklen Raum eingeschlossen zu sein machte mich sogar recht panisch. Aber das legte sich wieder als das Zimmer sich erhellte. Oberhalb dieser Regale zeigten sich kleine Lampen überall verteilt. Doch damit war mein Problem noch immer nicht gelöst. Ich war noch immer eingesperrt. Dort wo mein Ausgang sein sollte war eine weiße Wand. Ich nahm mir Zeit um einen klaren Gedanken zu fassen. Ich sah mir noch mal die Schrift auf der Decke an. Vielleicht hatte sie einen Hinweis für mich parat. Die Schrift, war in einer Gold, ähnlichen Farbe geschrieben.
Das Wissen ist hier gegeben für den der die Geheimnisse sucht Aber gebt acht. Der schwarze Wächter gibt nicht jedem ein Geheimnis Preis
Ich war mir sicher mit dem schwarzem Wächter war der Skorpion gemeint. Etwas anderes konnte ich mir aber momentan nicht vorstellen. Jetzt war nur noch die Frage wo dieser abgeblieben ist. Plötzlich stand in der Mitte des Raumes ein kleiner runder Tisch. Darauf noch eine Skulptur, Sie sah aus wie der Skorpion, nur aus Stein. Sie hatten sogar die gleiche Größe. Unter den Beinen der Skulptur lag ein kleines Taschenbuch. Mit einem Schloss und einem Lederband war es verschlossen wie ein Tagebuch. Der Einband bestand so wie ich das ganze beurteilen konnte, aus braunem Leder. Mit mustern bestickt, wollte ich mir dieses Buch genauer ansehen. Was die Skulptur des Skorpions betraf. Es war einen Versuch wert. Mein Verdacht bestätigte sich als wahr. Noch bevor ich das Buch berühren konnte, attackierte mich schon der Skorpion. Ich konnte meine Hand gerade noch rechtzeitig wegziehen, bevor er mich mit seinem Giftstachel erwischte. Er änderte seine Farbe um wie aus Stein auszusehen. Wie ich es mir schon gedacht hatte. Aber es war auch irgendwie offensichtlich. Nirgends jedoch sah ich den Beutel mit Pistazien. Er muss ihn versteckt haben. Danach suchen blieb mir momentan fern. Den schon kam die nächste Attacke. Der Skorpion war nicht bereit kampflos aufzugeben. Und ich genau so wenig. Was blieb mir auch anderes übrig. Schließlich wusste ich nicht einmal, wie man dieses Zimmer wieder verlassen konnte. Mir blieb als nichts anderes übrig als mich so lang wie möglich zu verteidigen. Er versuchte mir immer wieder ins Gesicht zu springen. Zu meinem Glück war ich schnell genug um ihm immer wieder auszuweichen. Ich wich nach rechts aus und stieß unglücklicher weiße Gegen das Regal. Wobei einige Bücher auf den Boden vielen. Was den Skorpion noch wütender zu machen schien. Den rote muster zierten nun seinen schwarzen Körper. Ab und zu leuchteten sie sogar golden auf. Er schnappte mit seinen scheren um mir zu deuten das es mir jetzt an den Kragen ging. Der Skorpion krabbelte auf dem Boden auf mich zu. Ein ziemlich großes Buch drohte von ganz oben herunter zu fallen. Direkt auf das wütende Getier. Ich sah darin meine Rettung. In dem Moment wo das Buch hinab stürzte, empfand ich es jedoch als falsch den Skorpion so Einhalt zu gebieten. Ich fing es auf kurz bevor es ihn berührte. Der Skorpion verharrte in seiner Bewegung. Er sprang zurück auf dem kleinen Tisch. Das schwere Buch legte ich zurück auf seinen alten Platz. Es war wirklich viel leichter als ich gedacht hatte. Auf dem Buchrücken war ebenfalls ein kleiner Skorpion. Ich hatte eine Idee und setzte sie natürlich um. Ich berührte den Skorpion aber die Tür öffnete sich kein Stück. Ich war richtig gefrustet. Wäre auch wirklich zu schön um wahr zu sein. Der Skorpion beobachtete mich währenddessen. Auch als ich gegen die Geheimtür drückte und versuchte sie so zu öffnen. Meine mühen waren jedoch ebenfalls vergebens. Ich drehte mich zum Skorpion um. Mit seinen goldfarbenen Augen starrte er mich erwartungsvoll an. Er machte auf mich den Eindruck als würde er darauf warten das ich ihn um Hilfe bitte. Was so genommen keine schlechte Idee wäre. Schließlich rennt er hier anscheinend ziemlich oft hin und her. Und das ohne das er jemanden auffällt. Den ich hätte es sicher von einigen Dienstmädchen gehört wenn hier ein Skorpion herum rennt. Ich nahm mir die Zeit und sah in etwas genauer an. Seine Acht Beine standen über dem ein Buch was auf dem Tisch lag. Es war nicht besonders groß oder Dick. Sein Giftstachel war nur leicht nach vorne gerichtet. Seine Blicke noch immer fest auf mich gerichtet. Ich fragte ihn wie ich aus diesem Raum rauskomme. Auch wenn er mir nicht Antworten konnte, war es meine Letzte und einzige Chance. Der kleine Käfer sprang auf eins der regale und nahm ein kleines Buch heraus. Er sprang zurück auf den Tisch und reichte mir das Buch. Es sah so einfach aus. Und er hatte das Buch auf Anhieb. Er musste nicht mal suchen. Er schien schon sehr lange hier zu leben. Auf der Vorderseite des Buches stand in einer Schlingenschrift „Aufzeichnungsplan Schloss Bauplan 1“ Und so viel ich schon mal verstand sollte dieses Buch mir den Ausgang zeigen. Ich suchte die Seite in dem die Bibliothek aufgezeichnet war. Es fehlte wirklich nichts. Der große Saal der Springbrunnen auch der geheim raum war aufgezeichnet. Und noch so einige mehr. Diese Bibliothek hatte in jeder Etage einen geheimraum mit Büchern. Sogar über den Brunnen stand eine kleine Info die mir später einmal nützlich sein könnte. So dachte ich. Ich konzentrierte mich auf den Raum in dem ich gefangen war. Der Skorpion könnte mir ja auch einfach zeigen wie ich hier raus komme, aber anscheinend sollte ich es selbst herausfinden. Dieses Buch schien mir am Anfang keine große Hilfe zu sein. Bis ich die Zeichnung eines Skorpions auf beiden Seiten der Tür erkannte. Die Bilder waren ziemlich blass so das ich sie nicht sofort erkannte. Könnte auch Absicht sein. Nach diesem Plan musste es auch auf meiner Seite einen Skorpion geben der die Tür öffnet. Ich dachte an das Buch auf dem der Skorpion war. Nur das Problem hier war das es vor mir kein Regal mit Büchern gab. Nur eine Weiße Blockade. Ich dachte an das Buch das fast auf den Skorpion viel. Darauf war auch so ein Tier. Hätte ich es nicht aufgefangen wäre es mir nie aufgefallen. Ich durchsuchte die weiße Wand so genau es mir möglich war. Ich tastete sie von oben bis unten durch. Nichts wollte ich übersehen. Und zu meinem Glück fand ich auch etwas. Am Rand der Geheimtür, ca. in der Mitte, war ganz leicht und kaum erkennbar ein Skorpion eingeritzt. Ich berührte ihn nur ganz sanft, aber es reichte um mir die Freiheit zu eröffnen. Das Tor ging auf und ich rannte sofort raus. Vor dem Eingang blieb ich jedoch stehen und blickte nochmal zu Skorpion. „Danke Skorpien.“ So sollte er heißen, so wollte ich ihn nennen. Seit diesem Tag ging ich in meiner Freizeit oft zu Skorpien. Sogar eine Tüte Pistazien nahm ich ihn ab und zu mit. Er fand jedes Buch in der Bibliothek. Ich musste ihm nur sagen was ich suche, über was ich etwas erfahren möchte, oder welche Art von Buch ich diesmal lesen möchte. Er fand wirklich alles. Manchmal zeigte er mir auch von sich aus ein Buch. Weil er genau wusste das es mich interessieren könnte. Es war wirklich ein guter Freund geworden. Es war spät als ich mit dem Lagerraum fertig war. Ich ging Richtung Bibliothek. Mit Kübel heißem Wasser und einem Mob selbstverständlich. Ich spürte wie Erina richtig ungeduldig auf meinem Kopf wurde. Kaum hatte ich die Bibliothek betreten, da sprang sie mir vom Kopf und die krabbelte die Wand hinauf. Ihr weg führte in den dritten Stock zu Skorpiens Geheimtür. Nach meiner Ansicht bewunderte Erina ihn sehr. Wie einen Lehrer, der ihr so einiges beibrachte. Ich wollte auch die Gelegenheit nutzen um Skorpien um ein Buch über Rays Tierart zu fragen. Den viel gab mir mein Amulett nicht über sie preis. Das hatte sicher seinen Grund und ich fand es auch lieber selber heraus. Aber zuerst gehörte der Boden geschruppt. Zu meinem Unglück, sah ich eine ungebetene Person. Prinz Pantonjo saß eine einem Tisch und schien in ein Buch vertieft zu sein. Seine Harre waren wie immer zusammen gebunden und sein Kleidung beschränkte sich auf ein weißes zugeknöpftes Hemd und einer schwarzen Stoffhose. So sah er irgendwie normal aus. Nichts an ihm ließ darauf schließen das er ein Prinz war. Ok. Das dachte ich auch nicht als ich ihn das erste Mal sah. Da kam er mir eher vor wie ein Bandit oder noch schlimmer ein Kopfgeldjäger. Pantonjo war nichts so wie man sich einen Prinzen vorstellen würde. Keine Edlen Gewänder, keine Hochnäsige bzw. feine höfliche Sprache. Nein. Nicht einmal ein angeben mit seinem Reichtum und titel. Man bekam eher den Eindruck als würde er jedes andere leben für das hier eintauschen. Ein Mensch der das Pech hat in ein Leben voller Reichtum und Möglichkeiten zu stolpern. Ohne auch nur die Chance zu bekommen dafür zu kämpfen. Sich dafür anzustrengen. Den gerade das ist bekanntlich der wertvollste Reichtum. Ehre und anstand. Oder sollten wir es Glück nennen? Es kommt wohl darauf an, von welcher Seiten man das ganze betrachtet. Aber ich glaube meine sichtweiße ist schon ganz richtig. Ich ging langsamen Schrittes auf ihn zu. Seine Augen steckten förmlich in den Augen. Entweder hatte er mich absichtlich noch nicht bemerkt oder er ignorierte mich absichtlich. Was ich mir eher denken könnte. Ich sah leicht in seine Augen und erschrak Leicht. Ich sah kleine Bilder in seinen Augen umherfliegen. Buchstaben und Bilder. Als würde er das Buch in sich verschlingen. Mit samt seinen Inhalt. Als könnte ich Erinnerungen über etwas sehen was er selbst in sich hervorruft um sie mit dem Buch zu vereinen. Das sah ich jedoch nicht lang. Seine Augen waren wieder normal und er sagte „Deine spinne ist ja ganz schön ab gedüst. Ist dort oben was Interessantes?“ Wie ich es mir dachte. Er bekam mehr mit, als er den Eindruck erweckte. Nur wäre mir lieber wenn er das mit Erina nicht mitbekommen hätte. Ich tat aber einfach so als würde ich selbst nicht wissen was los ist. Aber Pantonjo schien es mir nicht ganz zu glauben. Sein Blick verriet mir schon einiges. Mein Weg führte mich in den dritten Stock. Vorher, warf ich noch einen kleinen, unauffälligen Blick, auf das Buch. Es hatte den Titel. Vergessene Symbole und ihre Bedeutung. Der Prinz sah mir misstrauisch nach als ich nach oben fuhr. Ich musste befürchten das er mir vielleicht folgen würde wenn er etwas hörte. Zb. das quietschen der Geheimtür. Erina wartete direkt davor. Ich sagte ihr das momentan zu riskant sei. Dabei flüsterte ich so leise wie möglich. . Sie reagierte sehr traurig darauf aber sie verstand warum. Und gab sich mit den starren auf die Tür zufrieden. Sie kletterte ein bisschen die Geländer hoch und runter während ich die Böden aufwusch. Ab und zu sah ich runter zu den lese tischen. Pantonjo schien seinen Platz nicht verlassen zu wollen. Nur um sich ein weiteres Buch zu hohlen das er genau so anstarrte wie das vorherige. Irgendetwas schien er zu suchen. Ich wischte von oben bis unten. Als ich im unterem beriech wieder angekommen war wechselte Pantonjo zwischen den zwei Bücher die vor ihm auf den Boden lagen. Ich wollte gerade zu ihm gehen und ihn bitten zu gehen da vernahm ich ein leises Knarren. Es kam vom dritten Stock. Ich hatte die Befürchtung Erina schien doch nicht mehr so geduldig zu sein und eilet ohne Putzzeug zurück nach oben. Doch als ich dort ankam war die Geheimtür noch verschlossen und Erina sah ich im zweiten Stock mit meinem Putztuch herumtollen. Also konnte keins der beiden das knarren verursacht haben. Pantonjo hatte es aber auch gehört da er verwirrt nach oben blickte. Ich sah ihn an und merkte das seine Augen sehr groß wurden. Er starrte förmlich in meine Richtung. Nur sah er nicht mich an. Ich drehte mich um und erstarrte sofort vor Angst. Ein Werwolf stand vor mir nur war er nicht so wie die die mich durch den Wald jagten. An einigen Stellen sah man seine Knochen. Er roch nach Verwesung. Aus seinem Maul ran eine schwarze Flüssigkeit die nach dem Tod zu riechen schien. Ich wollte wegrennen aber es schien nicht so als hätte ich große entkommen Chancen. Ich hörte Pantonjo sagen das ich mich rückwärts vom Gelände fallen lassen sollte. Doch selbst davor hatte ich zu viel Angst. Ich glaubt nicht daran das Pantonjo mich auffangen würde. Aber was bleib mir für eine andere Wahl. Diese Vieh starrte mich hungrig an. Eine leise Stimme stach sich durch meinen Kopf. Es war die Stimme diese Tieres „Ich muss dich zu ihm bringen, dann darf ich wieder leben. Du gehörst ihm. Ihm alleeiiiiiiin!“ Er stellte sich zum Sprung bereit. In dem Moment wo er sich abstieß kippte ich nach hinten übers Gelände. Hielt mich aber an der Holzstange noch rechtzeitig fest. Ich hin im dritten Stock während dieses bist im Erdgeschoß landete. Es drehte sich zu mir um und wollte hoch springen. Doch Pantonjo packte es noch rechtzeitig am Schweif und warf in Richtung Tische. Er richtete seine Hand auf das Monstrum und schrie aus vollem Hals. „WAS HIER EINGEDRUNGEN, NIE MEHR SOLL GESCHEHEN, ERKROSTO FERER GERHEA!“ eine Schlange aus purem feuer schoss aus seiner Handfläche und verbrannte alles von diese Monster. Ich kletterte das Geländer hoch. Und atmete erstmals schwer. Ich quellte mich nach unten zu Pantonjo der mich ansah. Von dem Werwolf geb es keine Spur mehr außer der Geruch von Tod. Das Feuer schien alles von ihm beseitigt zu haben. „Das war ein Feuer zauber. Er wird..“ bevor Pantonjo diesen Satz beenden konnte kam ich ihn zuvor „Er wird angewandt um halb tot Dämonen wesen endgültig den Gar auszumachen. Es wird dadurch alles beseitigt. Nicht einmal Asche bleibt weil er sich sonst wieder generieren würde.“ Ich las einen Tag zuvor ein Buch mit diesem Zauber Spruch darin ich versuchte ihn sogar selbst schaffte es aber nicht. Er sah mich skeptisch. Danach stellte er die Tische und Stühle wieder auf und widmete sich wieder den beiden Büchern. Als wäre nichts geschehen. Er rettete mir schon zum zweiten Mal das leben und es schien ihn nicht zu interessieren. Als wäre es eine Selbstverständlichkeit. Ich musste noch immer den Schock verarbeiten. Wenn meinte er mit Er. Wer will mich haben. Vielleicht der dem ich meine verlorenen 5 Jahre verdanke. Aber auch ich versuchte so weiter zu mache wie vorher. Ich sah nach oben und erkannte das ein Fenster offen war. So ist er also reibgekommen. Den es führte ins Freie. Ich drückte den Knopf neben der Tür der das Fenster schloss. Ich wollte Pantonjo nur ungern stören besonders nach dem er mir wieder das Leben gerettet hatte. Abe ich musste heute mit der Bibliothek fertig werden. Befehl von Rosi. Und ihren Befehl zu missachten käme einem Mord gleich. Auf meine Aufforderung, bitte später weiter zu lesen reagierte er nur mit einem spöttischen Blick. „Ich gehe wenn ich Lust dazu habe kapiert Doofnuss.“ Langsam konnte ich diesen Spitznamen nicht mehr hören. Er passte nicht zu mir. „Mein Name ist Xéra hast du das kapiert!“ Ich war fest entschlossen Pantonjo die Stirn zu bieten. Auch wenn mir unbegreiflich war woher dieser Mut dazu kam. Mit zornigem Blick stellte er sich vor mir auf und starrte mich an. Ich war nicht bereit mich auf sein Niveau zu begeben. Da viel mir ein viel besserer weg ein. „Wenn ich den Wasserbrunnen zum Laufen bringe, wenn ich es schaffe das Wasser raus fließt, versprichst du mir da zu verschwinden.“ „Nach dem was geschehen ist glaubst du es hier alleine auszuhalten. Du wärst bei nah gefressen worden und du hast keine Angst wenn ich bleibe. Na gut Doofnuss. Einverstanden.“ Ersetzte ein selbst gefälliges grinsen auf „Niemand kann diesen Brunnen zum fließen bringen. Man hat festgestellt das kein wasserrau darunter ist. Das ist nur eine dumme Figur. Aber gut wenn du es schaffst verschwinde ich. Und überlasse dich deinen Schicksal.“ Ich stellte mich vor den Brunnen. Er hatte recht es gab keine Wasserleitung die für genügend Wasser sorgt. Aber hier hab ich gelernt das nicht alles mit normalen Wege geschehen muss um zu funktionieren und ich habe ebenfalls begriffen das Pantonjo das ab und zu, zu vergessen scheint. Da sieht, man das er in dieser Welt mit Magie nicht ganz zufrieden ist. Ein Grund mehr in dran zu erinnern das Magie auch in Objekten überleben kann. Jahrhunderte lang. Etwas das ich wusste ohne je ein Buch darüber gelesen zu haben. Aber laut einem Buch aus dem Geheimraum, soll diese Frau Leid und Fröhlichkeit repräsentieren. Zeigen das beide Gefühle teil jedes Lebens sind. So wie die Geschichte vergangener Zeit. Die hier, in den Büchern, geschrieben stand. Manche geheim aber nicht Existenzlos. Die Kugel war ihr Herz das sie der Welt offenbarte. Um Lügen zu verbergen und keine Illusionen zuzulassen. Den in keinem Buch stand ein Stückchen lüge. Dank einem bestimmten Buch stand ich vor der Staue und sagte die Worte die Erforderlich sind. „zeig das Leid, das ungeschütztem Herzen wieder fährt!“ Schon nach kurzer Zeit floss aus den Augen der Statue Wasser. Es ergoss sich auf ihren ganzen Körper. Man bekam jetzt den Eindruck als ob diese frau weint. Es ist nun mal nicht jeder Mensch so glücklich wie er von außen scheint. Eine zweite Bedeutung dieser staue. Den nur weil man lächelt ist man noch lange nicht glücklich. Man könnte es wieder mit Büchern vergleichen. Wie der Spruch sagt, man sollte ein Buch nie nach seinen Einband betrachten. Dabei könnte man so viel Wahres verpassen. Was ich nicht verpasste war Pantonjos zorniges und überraschtes Gesicht. Er nahm sich die zwei Bücher und verließ den Raum. Es schien mir trotzdem zu einfach. Aber es war mir im Prinzip gleich. Ich begann den Boden auf zu wischen. Ich wurde schnell fertig. Ich stellte Mob und kübel Wiedermals zur Seite und fuhr nach oben. Ich hörte die Geheimtür schon knarren. Oben traf ich auf Skorpien. Von Erina dicht gefolgt. Skorpien gab mir ein Buch aus einen der Regale die in keinem Hinter Raum standen. Es war sogar schon aufgeschlagen. Die Seite zeigte mir den Ring den ich gefunden hatte. Die Schlange die sich selbst in den Schwanz biss. Wie ich es schon selbst wusste verkörperte dieser Ring das Symbol der Ewigkeit. Aber nicht nur das. Laut diesem buch wurde so ein Ring nur den aller besten Tiertunioranten verliehen. Dieses Wort stand da wirklich drinnen. So werden die genannt; DIE AM Tierkolarium teilnehmen. Ein Turnier wo Tiere oder Monster sich einen hervorragenden Wettkampf bieten. Und derjenige der 10-mal gewinnt bekommt so einen Ring. Als Zeichen seines ewigen Sieges. Derjenige wird auch als Ewiger Tierkolarium-Champion bekannt und unvergessen. Es werden sogar die Initialen innen in den ring eingraviert. Ich nahm den Ring Vom Finger und sah mir die innen Seite an. Es stand nur 3 Buchstaben im inneren T W C. Was sie zu bedeuten hatten wusste wahrscheinlich nur der dem dieser ring früher gehörte. Ich glaubte nicht das ihn jemand vermissen würde. Ich schloss das buch und sah wir den Titel an. Tierkolarinum und seine Eigenschaften. Es klang interessant und ich wollte es unbedingt weiterlesen. Es wurde jedoch schon ziemlich spät und mich erfasste die Müdigkeit. Ich schnappte mir Erina und machte mich auf den weg ins Planetarium. Dort begann meine Suche von vorn. Nur diesmal dauerte es nicht lange. An einer stelle des Planetariums war noch ein kleiner berg in dem auch eine Höhle war. Nicht besonders groß aber für Ray schien es perfekt zu sein. Sie schlief tief und fest darin. In einem Nest aus blättern lag sie da wie ein kleiner Engel. Ray fand von ganz allein den Platz wo sie hingehörte. Den wollte ich ihr auch nicht nehmen. Ich kniete mich zu Ray hinunter und gab ihr einen kleinen gute Nacht Kuss auf ihr kleines Köpfchen. So endete mein Abend doch noch mit einem Lächeln. Ich ging zurück auf mein zimmer und legte mich einfach schlafen. Vergessen was mir passierte war. Der morgige tag versprach aufregend zu werden. Morgen sollte die Königsfamilie zurückkehren. Ein großes Fest sollte dafür Veranstaltet werden. Ich schlief ein in dem wissen das morgen ein anstrengender Tag auf mich wartete. Aber mehr drängten mir die worte Des Werwolfs in den Vordergrund. Du gehörst ihm allein! Er sprach es aus als wäre es ein Hochgenuss. Ich schlief Schluss endlich ein und träumte.
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